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Die drei wichtigsten Einstellungen an einer Spiegelreflexkamera

In 60 Sekunden

In 60 Sekunden: Das Geheimnis guter Bilder

Die drei wichtigsten Einstellungen an einer Spiegelreflexkamera. Wer sie kennt und weiss, was sie bewirken, fotografiert besser. So einfach ist es.

dodiz.com / swissfilmmakers / Moderation: Sarah Andrina Schütz

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«Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.»

Detlev Motz

Klar: Ohne gutes Motiv kein gutes Bild. Doch ohne das Wissen über die Einstellungen einer Spiegelreflexkamera, ist ein gutes Bild eher ein Glückstreffer. Egal wie schön oder gut das Motiv ist. Wir verraten Ihnen, wie Sie handwerklich gute Fotos hinkriegen ohne Hexerei. 

1. Die Blende

Die Blende ist die mechanische Öffnung im Objektiv und bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Je offener die Blende, umso mehr Licht kommt in die Kamera und desto heller wird das Bild. Mit der Blende wird auch die Tiefenschärfe bestimmt – also ob der Hintergrund scharf oder unscharf erscheint. Die Blende wird bei Spiegelreflexkameras meistens über die Funktion «AV» eingestellt. «AV» steht für Aperture Value - Grösse der Öffnung. 

2. Die Verschluss- oder Belichtungszeit

Die Belichtungszeit wird auch als Verschlusszeit bezeichnet, weil sie angibt, wie lange die Öffnung der Blende offen bleibt. Dies kann bis zu 30 Sekunden dauern. Die unterschiedlichen Verschlusszeiten werden im Menü «TV» (Time Value) eingestellt. Die Kamera zeigt dabei die eingestellte Zeit an: z.B. 1/125 (eine Achtel Sek.), 2s (zwei Sek.) usw. Bei freihändigen Aufnahmen mit ausreichend Licht oder bei bewegten Motiven, sollte eine kurze Verschlusszeit gewählt werden. Für Aufnahmen im Schatten oder bei schlechteren Lichtverhältnissen sind längere Belichtungszeiten empfehlenswert. Für Nachtaufnahmen benutzt man ein Stativ. Ist keines zur Hand, kann die Kamera irgendwo abgelegt werden. Ohne diese «Stabilisatoren» wird das Bild unscharf, da nicht nur das Licht, sondern auch die Bewegungen aufgenommen werden.

ISO-Wert

Der ISO-Wert (ISO steht für die 1947 in Genf gegründete International Organization for Standardization) ist im Gegensatz zu den anderen beiden Faktoren eine relativ einfache Einstellung. Sie gibt an, wie die Lichtempfindlichkeit des Sensors ist. Reicht das vorhandene Licht nicht aus, lässt sich die Belichtungszeit nicht verlängern oder die Blende nicht vergrössern, so erhöht man den ISO-Wert. Es besteht also ein Wechselspiel zwischen den drei Einstellungen. Grundsätzlich gilt: Je dunkler, desto höher der ISO-Wert. Aber Achtung: Je höher der Wert, desto «körniger» werden die Bilder. Es gilt: So hoch wie nötig, so niedrig wie möglich. Mit ISO-Wert zwischen 400 und 800 ist ziemlich viel möglich. 

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Dieser Artikel wurde von der watson-Redaktion in Zusammenarbeit mit Dodiz erstellt.

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