International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Muslim Brotherhood member gestures from a defendants cage in a courtroom in Torah prison, southern Cairo, Egypt, Saturday, Aug. 22, 2015. The court sentenced Muslim Brotherhood spiritual leader, Mohammed Badie and other Brotherhood members to life in prison on over an attack on a police station in 2013. (AP Photo/Amr Nabil)

Ein Mitglied der Muslim-Brüderschaft im Torah-Gefängnis in Kairo. Im August wurde der Leader der Brüderschaft, Mohammed Badie und andere Mitglieder für eine Attacke auf einen Polizeiposten im Jahr 2013 zu lebenslanger Haft verurteilt. 
Bild: Amr Nabil/AP/KEYSTONE

Ägypten stellt 38 mutmassliche Islamisten vor Militärgericht



In Ägypten müssen sich 38 mutmassliche Islamisten wegen Bombenanschlägen vor einem Militärgericht verantworten. Sie sollen mehrere Anschläge in der Hauptstadt Kairo geplant oder ausgeführt haben sowie für die Tötung eines Polizisten im April verantwortlich sein.

35 der Angeklagten sitzen in Haft, wie die Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilte. Drei weiteren Verdächtigen, die sich im Ausland aufhalten, soll in Abwesenheit der Prozess gemacht. Darunter ist auch der einflussreiche Geistliche Jussef al-Kardaui, der aus Ägypten stammt, aber mittlerweile in Katar lebt.

Egyptian Cleric and chairman of the International Union of Muslim Scholars Sheikh Yusuf al-Qaradawi attends a seminar entitled 'Jerusalem and Al-Aqsa between conspiracy and confrontation' in the Qatari capital Doha on May 11, 2014. AFP PHOTO/AL-WATAN DOHA/KARIM JAAFAR == QATAR OUT ==

Jussef al-Kardaui.
Bild: AL-WATAN DOHA

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Streit um das Anti-Terror-Gesetz geht in die nächste Runde – eine Übersicht in 5 Punkten

Am Donnerstag debattierte der Nationalrat über das neue Anti-Terror-Gesetz. Dabei wurde ein Vorschlag aufgegriffen, der vorher international für Kritik gesorgt hatte. Wie es zum neuen Gesetz kam, warum es so umstritten ist und was der Nationalrat entschied, erfährst du im Überblick – in 5 Punkten.

Die Schreckensherrschaft des sogenannten «Islamischen Staats» (IS) in Syrien, hat auch in der Schweiz die Diskussion über Terrorismus entfacht. 2016 waren drei Iraker vom Bundesstrafgericht wegen Unterstützung des IS zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Aufgrund guter Führung und der Anrechnung ihrer Untersuchungshaft, kamen sie bereits wenige Monate später frei. Das Bundesamt für Polizei beantragte ihre Ausweisung weil sie «die Sicherheit der Schweiz» gefährdeten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel