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FILE - In a June 12, 2010, file photo, crude oil from the Deepwater Horizon oil spill washes ashore in Orange Beach, Ala. In arguing for adding some $13.7 billion in penalties to costs already incurred by BP following the April 2010 Deepwater Horizon explosion and Gulf oil spill, federal lawyers displayed images of fouled beaches and dead, oil-coated birds in a New Orleans courtroom on Tuesday, Jan. 20, 2015. BP points to $42 billion in costs it already has incurred in arguing for a lower penalty. (AP Photo/Dave Martin, File)

2010: Öl schwimmt im Ozean vor der Küste Alaskas nachdem eine Explosion die Shell-Bohrinsel «Deepwater Horizon» zerstörte.  Bild: AP/FR159046 AP

Allen Gefahren und Protesten zum Trotz: Shell darf in der Arktis nach Öl bohren 



Das Arktis-Projekt des Energieriesen Royal Dutch Shell hat trotz Widerstands von Umweltschützern die Zulassung erhalten. Nach intensiven Prüfungen habe man Shell erlaubt, unter Einhaltung rigoroser Sicherheitsvorkehrungen vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren.

Das teilte die zuständige Behörde Bureau of Safety and Environmental Enforcement BSEE am Montag in Washington mit. Der britisch-niederländische Konzern hatte sich über Jahre um die Zulassung bemüht und bereits im Mai wichtige Genehmigungen erhalten.

Shell will in der Tschuktschensee – 113 Kilometer entfernt von dem Dorf Wainwright an der Nordwest-Küste Alaskas – in relativ flachem Wasser bohren.

Umweltaktivisten protestieren, sie befürchten unumkehrbare Schäden in dem empfindlichen Ökosystem der Arktis.

2010 hatte eine Explosion auf der vom Shell-Konkurrenten BP betriebenen Bohrinsel «Deepwater Horizon» die bislang schlimmste Ölkatastrophe verursacht. Elf Menschen kamen ums Leben, Hunderte Millionen Liter Öl flossen in den Golf von Mexiko und richteten massive Schäden an. 

epa04828019 (FILE) A file picture released by the US Coast Guard on 22 April 2010 shows a fire aboard the mobile offshore oil drilling unit Deepwater Horizon, located in the Gulf of Mexico some 80 kilometers southeast of Venice, Louisiana, USA. An explosion on board BP's mobile offshore drilling rig Deepwater Horizon on 20 April 2010 triggered the worst oil spill in US history. Reports on 02 July 2015 state the US government and Gulf States have agreed on a tentative settlement whereby British BP is to pay compensation for damages caused by the Deepwater Horizon oil spill. According to the settlement, BP will pay 18,7 billion USD in damage compensation over a period of 18 years.  EPA/US COAST GUARD / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY *** Local Caption *** 51549747

Die Explosion auf «Deepwater Horizon». Bild: EPA/US COAST GUARD / EPA FILE

(sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alonar 18.08.2015 09:54
    Highlight Highlight https://www.savethearctic.org/de-CH/

    1 0 Melden
  • Alonar 18.08.2015 09:49
    Highlight Highlight sogar Obama hat die Bohrungen genehmigt.
    Der Welt ist nicht mehr zu helfen; das ist der Anfang vom Ende.

    Öl ist ersetzbar, die Erde nicht.
    3 1 Melden
  • Linus Luchs 18.08.2015 09:25
    Highlight Highlight "Unter Einhaltung rigoroser Sicherheitsvorkehrungen." So so. Um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, wird hier Verantwortungsbewusstsein vorgetäuscht. Hier werden in der Salamitaktik unumkehrbare Fakten geschaffen. Wenn die bohren dürfen, dürfen auch die anderen, und die dritten, und dann hat man etwas gefunden, und dann muss dieses Öl gefördert werden, "unter Einhaltung rigoroser Sicherheitsvorkehrungen!", und so weiter, bis sich am Nord- und Südpol die Bohrtürme aneinanderreihen. Die einzige Sorge, welche die Weltmächte beschäftigt, ist, weniger Öl abzubekommen als die anderen.
    4 1 Melden
  • Xi Jinping 18.08.2015 08:58
    Highlight Highlight Ich frage mich wie das Öl vom Golf von Mexiko an die Küsten Alaskas gelangen konnte...(Erstes Bild)... Entweder musste das Öl durch den Panamakanal, durch die Maggellanstrasse oder oben rum...
    3 1 Melden
    • goschi 18.08.2015 09:06
      Highlight Highlight Oder der Bild-Titel ist schlicht falsch und die Aussage im Artikel stimmt nicht.

      2 1 Melden

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