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Jetzt ist er vereidigt: Kurz ist österreichischer Kanzler



epa06396781 Austrian Federal President Alexander Van der Bellen (R) and Austrian Chancellor Sebastian Kurz (L), the leader of the Austrian Peoples Party (OeVP)during the inauguration of the new coalition government between Austrian Peoples Party (OeVP) and the right-wing Austrian Freedom Party (FPOe) at the presidential office of the Hofburg Palace in Vienna, Austria, 18 December 2017. The OeVP and FPOe parties have formed the new coalition government after holding coalition negotiations talks after the general elections in October 2017.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Kurz mit Bundespräsident Van der Bellen. Bild: EPA/EPA

Der 31-jährige Sebastian Kurz ist der neue Regierungschef in Österreich. Bundespräsident Alexander Van der Bellen vereidigte den bisherigen Aussenminister am Montag in der Wiener Hofburg als Bundeskanzler. Kurz ist damit jüngster Regierungschef in Europa.

Er steht einem Kabinett vor, das acht Minister und Ministerinnen aus den Reihen der konservativen ÖVP und deren sechs aus den Reihen der rechten FPÖ hat. Vizekanzler ist FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Van der Bellen mahnte in einer Rede die Koalition zu einer verantwortungsvollen Politik gerade auch gegenüber Minderheiten. «Am Umgang mit den Schwächsten zeigt sich, was unsere Werte wirklich wert sind.»

Die Vereidigung war begleitet von Demonstrationen. Rund 6000 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben auf dem Heldenplatz vor der Hofburg – dem Amtssitz des Bundespräsidenten – versammelt. Die Demonstranten aus der linken Szene skandierten Parolen wie «Nazis raus» und «Wir wollen keine Nazi-Schweine». Die Polizei war mit rund 1500 Einsatzkräften vor Ort, Helikopter kreisten über dem Gebiet, Wasserwerfer standen bereit.

Es ist das zweite Mal in der Geschichte Österreichs, dass ÖVP und FPÖ ein Regierungsbündnis eingehen. Die beiden Parteien hatten sich am Freitagabend nach siebenwöchigen Verhandlungen auf eine Koalition geeinigt. Die Parteigremien stimmten dem Pakt am Samstag einstimmig zu.

Die Themen Einwanderung und Muslime hatten den Wahlkampf von FPÖ und ÖVP vor der vorgezogenen Parlamentswahl am 15. Oktober bestimmt. Bei der Wahl wurde die ÖVP mit 31,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Die europakritische und islamfeindliche FPÖ erreichte mit 26 Prozent den dritten Platz. (sda/dpa/afp)

Mit 31 Jahren zum jüngsten Regierungschef Europas

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Video: srf

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