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Der Praesidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen, links, und Norbert Hofer (FPOE) am Sonntag, 22. Mai 2016, im Rahmen der Bundespraesidentenwahl in der Hofburg in Wien. (KEYSTONE/APA/HERBERT NEUBAUER)

Norbert Hofer von der FPÖ (rechts) unterlag knapp dem von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen (links). Bild: APA

Rechte FPÖ ficht Wahl des österreichischen Bundespräsidenten an



Die rechtspopulistische FPÖ ficht die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten an. Konkret geht es um die Stichwahl, in der ihr Kandidat Norbert Hofer knapp dem von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen unterlag.

Die Anfechtung ist bereits beim Verfassungsgerichtshof eingereicht, bestätigte Sprecher Christian Neuwirth am Donnerstag auf Anfrage der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Sie ist sehr umfangreich, 150 Seiten hat FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache als Zustellungsbevollmächtigter eingereicht.

Zweifelhafter Umgang mit Wahlzetteln

Darin finden sich teils bekannte, teils unbekannte Vorwürfe betreffend Unregelmässigkeiten vor allem beim Umgang mit den Wahlzetteln, so Neuwirth.

Der FPÖ-Kandidat Hofer war bei der Stichwahl am 22. Mai nur knapp unterlegen. Auf Hofer entfielen 49,7 und auf Van der Bellen 50,3 Prozent, was einer Differenz von rund 31'000 Stimmen entsprach. Ausschlaggebend für das Ergebnis waren die rund 700'000 Briefwahlstimmen, die erst am Tag nach der Wahl ausgezählt wurden. (whr/sda/apa)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grigor 08.06.2016 17:27
    Highlight Highlight Habe mir mal die Kommentare bei krone.at und standard.at angeschaut. Ist wie bei uns mit 20min.ch und watson.ch. Bei Krone alle für Hofer, bei Standard alle für VdB. Aber bei Krone werden noch üblere Sachen geschrieben als bei 20min.ch.
  • Paco69 08.06.2016 13:48
    Highlight Highlight A. Van der Bellen zeigt präsidiales Format und findet die richtigen Worte. Es ist jetzt nicht die Zeit, die Auseinandersetzung zu verschärfen. Es ist wichtig für die österreichische Gesellschaft, einen stabilen Konsens zu finden, der hilft, die Probleme des Landes anzugehen. Österreich liegt, ähnlich wie die Schweiz oder Deutschland, in der Mitte Europas und hat viele europäische Nachbarn.
  • Luca Brasi 08.06.2016 13:03
    Highlight Highlight Jobsharing wäre doch auch ne Alternative. Oder dann ein Co-Präsidium. :D
  • Paco69 08.06.2016 12:52
    Highlight Highlight A. Van der Bellen zeigt präsidiales Format und findet die richtigen Worte. Es ist jetzt nicht die Zeit, die Auseinandersetzung zu verschärfen. Es ist wichtig für die österreichische Gesellschaft, einen stabilen Konsens zu finden, der hilft, die Probleme anzugehen. Österreich liegt, ähnlich wie die Schweiz oder Deutschland, in der Mitte Europas und hat viele europäische Nachbarn. Sonderwege, die womöglich nur nationalen Befindlichkeiten nachgehen, werden da nicht ausreichen, sondern es geht auch darum, dialogfähig zu sein, weil der Austausch mit den Nachbarn für das Land sehr wichtig ist.
    • Paco69 08.06.2016 13:51
      Highlight Highlight 2)
      Man wird sehen, ob die FPÖ in der Lage ist, sich diesen Anforderungen zu stellen und sich entsprechend zu bewegen.
  • fnz12 08.06.2016 12:11
    Highlight Highlight 50.3% gilt halt nur rechts als richtiger und korrekter "volchsentscheid"
  • almlasdn 08.06.2016 11:35
    Highlight Highlight Uii hoffentlich hören das keine rechten in der Schweiz sonst fängt das Theater wieder von Vorne.
  • sste87 08.06.2016 11:16
    Highlight Highlight "Rechte FPÖ...."

    Gibt es auch noch eine linke FPÖ? 🤔
    • Luca Brasi 08.06.2016 13:00
      Highlight Highlight Vielleicht die "Frauenpartisanen Österreichs"? I don't know. ;)
  • TomTurbo 08.06.2016 11:14
    Highlight Highlight Würde mich nicht wundern, wenn da mit falschen Karten oder in diesem Fall mit falschen Wahlzetteln gespielt wurde.
    • FrancoL 08.06.2016 12:10
      Highlight Highlight Wieso würde Dich das nicht wundern? Oder bist Du grundsätzlich der Meinung dass bei knappen Wahlausgängen gemauschelt wurde? Oder hast Du das andere Befürchtungen weil die Wahl nicht zu Deiner Zufriedenheit ausgefallen ist?
    • Fabio74 08.06.2016 12:43
      Highlight Highlight @FrancoL: Nur wenn die Rechten nicht gewinnen wurde beschissen.
    • TomTurbo 08.06.2016 12:43
      Highlight Highlight FrancoL Die Vehemenz, mit der das linke Establishment in AU Angst vor einem Wahlsieg Hofers hatte würde nicht verwundern wenn da auch unlautere Mittel eingestezt wurden. Richtig so, dass dies überprüft wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 08.06.2016 11:13
    Highlight Highlight Wo bleiben nur die Menschen die einfach eine Niederlage einsehen? Egal ob im Ausland wie hier oder national. Jemand der verliert kann heute keine Niederlage mehr annerkennen. Selbst bei BGE spricht man von erfolg wenn 4/5 Menschen was ablehnen. Hier wirft man wieder Betrug und allerhand Blödsinn in die Luft und hoft einfach das irgend ein Leienhafter Richter just an dem Tag ein Scheiss tag hat und alles wieder umwirft. Die Demokratie ist so tot
    • Maett 08.06.2016 11:53
      Highlight Highlight @Scaros_2: naja, hier war die Differenz doch sehr gering, und soweit ich verstanden habe, geht's nur um eine Nachzählung, was ja ein legitimes Anliegen ist und das Resultat sicher nicht "falscher" machen wird.

      Man wird sehen. Kann ja durchaus auch sein, dass es Fehler gab und Van der Bellen deutlicher gewonnen hätte.
    • Grigor 08.06.2016 17:29
      Highlight Highlight Es geht definitiv nicht um eine Nachzählung. Die wollen eine neue Wahl erzwingen, sagen sie doch selbst. Kann man aber auch umdrehen wenns einem nicht passt.
  • Bär73 08.06.2016 11:03
    Highlight Highlight Bravo 👍

    Wer nicht kämpft hat schon verloren !!
    • Coach Cpt. Blaze 08.06.2016 11:30
      Highlight Highlight Gekämpft hat er ja, nur hat er verloren. Find dich damit ab und akzeptiere den Volkswillen wie man so schön sagt.
    • RedWing19 08.06.2016 11:49
      Highlight Highlight Naja, die Frage stellt sich halt jetzt, ob tatsächlich betrogen wurde oder nicht. Aufgrund der Anschuldigungen ist es schon eine etwas suspekte Sache. Ich finde gut, wenn der Sache nachgegangen wird. Schliesslich geht es ja um den Volkswillen ;)
    • Maett 08.06.2016 11:55
      Highlight Highlight @Cheesesteak: darum geht's ja, die FPÖ möchte wissen, ob es wirklich der Volkswille war und sie verloren haben.

      Man verlangt ja nicht Nachzählungen, wenn man keine Zweifel an der eigenen Niederlage hat.

      Und was auch immer gezählt wird: es wird den Volkswille bestätigen. Im besten Falle kommt man wieder zum selben Resultat.

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