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Bosnische Polizei erschiesst nach Grossfahndung gefährlichen Serienmörder



Bosnian police return from chasing a suspected serial killer in the village of Medvjedice 30 kms south of Sarajevo, Bosnia, Tuesday, Feb. 12, 2019. Bosnia police on Tuesday shot and killed the country's most-wanted fugitive, who had been sought in the slayings of a police officer and another person, after a huge manhunt. Edin Gacic died after a shootout with police near the capital Sarajevo, police said.  (AP Photo/Amel Emric)

Bild: AP/AP

Nach einer riesigen neuntägigen Fahndung mit 1200 Sicherheitskräften hat die Polizei in Bosnien einen mutmasslichen Seriemörder erschossen. Beim Schusswechsel am Dienstag im Weiler Lepenica bei Sarajevo wurde ein Polizist verletzt, wie bosnische Medien in der Nacht zum Mittwoch berichteten.

Der 42-jährige Mann soll am 6. Februar eine alte Frau und drei Tage später einen Polizisten ermordet haben. Die Bluttaten ereigneten sich in verschiedenen Dörfern in der Umgebung von Sarajevo.

Vor allem in den abgeschiedenen Siedlungen im gebirgigen Umland der bosnischen Hauptstadt hatten die Menschen grosse Angst vor dem frei herumlaufenden, schon früher verurteilten Mörder, der als unberechenbar und höchst gefährlich galt.

Bosnian police return from chasing a suspected serial killer in the village of Medvjedice 30 kms south of Sarajevo, Bosnia, Tuesday, Feb. 12, 2019. Bosnia police on Tuesday shot and killed the country's most-wanted fugitive, who had been sought in the slayings of a police officer and another person, after a huge manhunt. Edin Gacic died after a shootout with police near the capital Sarajevo, police said.  (AP Photo/Amel Emric)

Bild: AP/AP

Der 42-Jährige war nämlich erst vor etwas mehr als einem Jahr auf freien Fuss gekommen, nachdem er eine langjährige Gefängnisstrafe wegen zweifachen Mordes abgebüsst hatte. 1998 hatte er einen ehemaligen Kriegskameraden, 2002 seine eigene Mutter umgebracht.

Im Bosnien-Krieg (1992-1995) hatte der bosnische Muslim in den Reihen der extremistischen Mudschaheddin-Milizen gekämpft. Diesen hatten sich damals auch Tausende Islamisten aus arabischen Ländern angeschlossen. (aeg/sda/dpa)

Vergessen können die Hinterbliebenen nicht

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rukfash 13.02.2019 12:07
    Highlight Highlight Die Einheit El-Mudschahid hatte ungefähr 4000 Mann, und von denen waren nur rund 1500 aus dem Ausland. Die Armee hatte 200‘000 Männer und Frauen, was heisst das 2% der Extremistischen Ideologien dieser Einheit folgten. Die Einheit wollte eigentlich aussortiert werden doch ihre Kampfkraft wurde ausgenutzt bei einer Befreiung des Berges Vozuca, wo sie auch die Bekantheit erlangte für die Kriegsverbrechen gegen Serbische Gefangene als auch an Angehörige der Armee Bosnien-Herzegowinas.
    • redeye70 13.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Mich würde es interessieren, mehr darüber zu erfahren. Meines Wissens waren die meisten Ausländer kriegserprobte Tschetschenen, denen der Ruf besonderer Grausamkeit vorsauseilte. Es wurden auch Kriegsverbrechen gegen serbische Zivilisten verübt in den Dörfern rund um Srebrenica, vor dem Einmarsch der bosnischen Serben. Die Geschichte des Jugoslawischen Bürgerkriegs hat viele dunkle Facetten, bei der keine Kriegspartei wirklich gut weg kommt.

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