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Österreich enteignet Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus in Braunau – wohl um es abzureissen

Seit Jahren steht das Gebäude leer, mit der Eigentümerin gab es keine Einigung. Jetzt hat die Koalition in Österreich die Enteignung von Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau beschlossen.



REFILE - REMOVING 2nd SENTENCE A person passes the house in which Adolf Hitler was born in the northern Austrian city of Braunau am Inn September 24, 2012. REUTERS/Dominic Ebenbichler/File Photo

In diesem Haus wurde der Schlächter Adolf Hitler geboren.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Geburtshaus des Diktators Adolf Hitler (1889-1945) im österreichischen Braunau wird möglicherweise abgerissen. Das sei die beste Lösung, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). Am Dienstag beschloss die rot-schwarze Koalition in Wien die Enteignung der Eigentümerin des Gebäudes. Über die Pläne hatte der «Spiegel» im April berichtet.

Image

Hitler als Kind.
bild: gemeinfrei

Der Staat Österreich hatte sich mit der Eigentümerin nicht auf eine Nutzung des seit Jahren leerstehenden Gebäudes einigen können. Die Frau soll nun entschädigt werden.

Es soll verhindert werden, dass Hitlers Geburtshaus zu einer Pilger- oder Gedenkstätte für Menschen mit nationalsozialistischem Gedankengut wird. Der Nationalrat will die Enteignung im September formal absegnen.

Eine Kommission will dann auch Vorschläge zur Zukunft des Hauses vorlegen. Hitler war in Braunau am 20. April 1889 geboren worden. 1892 zog die Familie nach Passau. Seit 1972 hatte die Republik das Haus gemietet und dort unter anderem eine Behindertenwerkstatt untergebracht.

REFILE - REMOVING 2nd SENTENCE A stone outside the house in which Adolf Hitler was born, with the inscription 'For peace, freedom and democracy, never again fascism, millions of dead are a warning', is pictured in the northern Austrian city of Braunau am Inn September 24, 2012. REUTERS/Dominic Ebenbichler/File Photo

Der Gedenkstein vor dem Hitler-Haus.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

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als/dpa

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sigma2 12.07.2016 20:29
    Highlight Highlight Wird auch langsam Zeit. Weg mit dem Schandmal. Bin sonst gegen Enteignungen, aber es gibt auch Ausnahmen.
  • Gaspadin 12.07.2016 19:56
    Highlight Highlight Hmm...
    Schon die Nazis in Oesterreich enteigneten gerne.
    Hat sich wohl nicht viel geändert dort seither.
    • Fabio74 13.07.2016 12:13
      Highlight Highlight Biliger Kommentar. Warum soll man das Haus stehen lassen? Als Pilgerstätte für den ewiggestrigen braunen Pöbel?
    • Gaspadin 13.07.2016 16:25
      Highlight Highlight @Fabio74: So ein Quatsch. Warum sollte man ein Haus abreissen, bloss weil ein dahergelaufener Kunststudent einmal darin gekackt hat? Es ist ein Haus. Man kann darin wohnen, arbeiten, feiern., Dinge lagern, Sachen verkaufen, u.v.m.
      Wozu Ressourcen verschwenden, statt Recycling machen?
      Oder willst Du jede Strasse jedes Haus, jede Stadt, jedes Land abreissen, wo der gescheiterte Kunstmaler sich irgenwann aufhielt?
  • Donald 12.07.2016 19:17
    Highlight Highlight Etwas abreisen, weil es zur Pilgerstätte von Nazis werden könnte? Da kann man ja gleich aufgeben.
  • allesklar 12.07.2016 18:57
    Highlight Highlight ich will, dass da ein asylheim reinkommt.
    • allesklar 12.07.2016 22:13
      Highlight Highlight wer das blitzt hat a) keinen sinn für ironie oder ist b) definitiv auf der falschen seite 😋
  • pamayer 12.07.2016 16:16
    Highlight Highlight Gut so.


    Warum nicht schon lange??
    • Madison Pierce 12.07.2016 16:53
      Highlight Highlight Weil eine Enteignung ein schwerer Eingriff in das Recht auf Eigentum ist.

      Zudem ist ein Haus ja nicht böse oder "verflucht", nur weil dort per Zufall einer geboren wurde, der später zum Massenmörder wurde. Bei einem KZ ist es etwas anderes, dort wurden ja tatsächlich Menschen getötet, so dass der Staat schauen muss, dass es würdig erhalten bleibt und nicht einer eine Disco darin einrichtet oder so. Aber Geburtshaus? Finde ich übertrieben.
    • scnoters 12.07.2016 19:01
      Highlight Highlight Vorallem wird bei uns jedes Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und hier will man es abreissen! Auch wenn es nichts positives war, könnte man ein Museum daraus machen und über das Leben bzw. allg. über den 2. Weltkrieg die Leute informieren.

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