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♀️-Power bei Afghanistan-Wahl: Frauen gewinnen in Kabul neun Parlamentssitze



epa07108886 Workers of Independent Election Commission (IEC) count votes at a polling station after parliamentary elections in Kabul Afghanistan, 21 October 2018. At least five people were killed and 118 injured as a series of violent attacks and explosions hit Afghanistan, mainly the capital Kabul and the northern province of Kunduz, as parliamentary elections got underway. Around 8.8 million Afghans, 34 percent of them women, voted on 20 October to elect 250 lawmakers to the country's lower house of Parliament. Worker of Independent Election Commission (IEC) count votes at a polling station after parliamentary elections in Kabul Afghanistan, 21 October 2018. At least five people were killed and 118 injured as a series of violent attacks and explosions hit Afghanistan, mainly the capital Kabul and the northern province of Kunduz, as parliamentary elections got underway. Around 8.8 million Afghans, 34 percent of them women, voted on 20 October to elect 250 lawmakers to the country's lower house of Parliament.  EPA/HEDAYATULLAH AMID

Bei der Parlamentswahl in Afghanistan im Oktober haben Frauen fast ein Drittel der für die Hauptstadt Kabul vorgesehenen Parlamentssitze erobert. Neun der 33 Abgeordnetensitze gehen an Frauen, wie die Unabhängige Wahlkommission am Montag unter Berufung auf ein vorläufiges Ergebnis mitteilte.

Bis zum Ende der kommenden Woche sollten dann die endgültigen Ergebnisse auch für weitere Provinzen vorliegen, teilte der Chef der Wahlkommission, Abdul Badi Sajad, mit. Er liess jedoch offen, wann alle finalen Ergebnisse aus den mehr als 30 afghanischen Provinzen, in denen gewählt worden war, veröffentlicht werden sollen.

Die Wahlen am 20. Oktober und die Stimmenauszählung waren chaotisch verlaufen, was die Bekanntgabe der Ergebnisse erheblich verzögerte.

Zwischenzeitlich hatte die Wahlbeschwerdekommission die Stimmenabgaben für Kabul ungültig erklärt, weil sie massive Wahlfälschung vermutete und der Wahlkommission eine mangelhafte Durchführung der Wahl vorwarf. Später hatte sie die Entscheidung wieder zurückgenommen.

Die eigentlich für April geplante Präsidentschaftswahl in Afghanistan wurde nach dem desaströsen Verlauf der Parlamentswahlen mittlerweile auf den 20. Juli verschoben. (aeg/sda/dpa)

«Es ist nicht richtig, die Leute in die Hölle zu schicken!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stamix 14.01.2019 23:06
    Highlight Highlight gute Nachricht und schön zu lesen!
  • Maracuja 14.01.2019 20:52
    Highlight Highlight Bewundernswert, dass sich diese Frauen nicht einschüchtern lassen und sich trotz der damit verbundenen Gefahren in ein Parlament wählen liessen. Möge ihr Kampf erfolgreich sein.
  • Quacksalber 14.01.2019 20:42
    Highlight Highlight Schade, dass so eine wichtige Nachricht nicht auf der Startseite erscheint.
  • Echo der Zeit 14.01.2019 18:27
    Highlight Highlight Wenn die Taliban wieder übernehmen, wird es diesen Frauen schlecht ergehen.
  • Conflux 14.01.2019 17:45
    Highlight Highlight Dürfen Frauen da eigentlich auch wählen geheh?
    • #10 14.01.2019 23:29
      Highlight Highlight Ja, sie dürfen. Leider sind sind in der Wahllisten aber deutlich weniger Frauen registriert als Männer.

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