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Explosion nahe US-Botschaft in Kabul am Jahrestag von 9/11



Am 18. Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat es nahe der US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul eine Explosion gegeben. Das teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge war eine Rakete explodiert.

Die Explosion am frühen Mittwochmorgen habe aber keine direkten Auswirkungen auf das Botschaftspersonal gehabt. Verletzt wurde niemand. Weitere Details gab es zunächst nicht.

A plume of smoke rises near the U.S. Embassy in Kabul, Afghanistan on Wednesday, Sept. 11, 2019. A blast was heard shortly after midnight on the anniversary of the 9/11 attacks. (AP Photo/Cara Anna)

Im Bild deutlich zu sehen: Die Rauchwolke nach der Explosion. Bild: AP

Unmittelbar nach der Explosion war kurz nach Mitternacht eine grosse, schwarze Rauchwolke über dem Zentrum von Kabul zu sehen, Sirenen heulten. Auf dem US-Botschaftsgelände wurden Angestellte kurz darauf über Lautsprecher informiert, dass die Detonation von einer Rakete ausgelöst worden sei.

Vergangene Woche waren bei zwei Anschlägen der Taliban in Kabul mehrere Zivilisten und zwei Soldaten der Nato-Mission getötet worden. US-Präsident Donald Trump brach daraufhin Friedensverhandlungen mit den Taliban ab, die angeblich kurz vor dem Abschluss standen.

Gedenkfeiern am Mittwoch

Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington waren fast 3000 Menschen ums Leben gekommen. Islamisten von Al-Kaida hatten damals drei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und in das Pentagon in Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab. Die Amerikaner waren nach den Flugzeugattentaten in Afghanistan einmarschiert. Al-Kaida hatte damals ihre Zentrale in Afghanistan, ihr Chef Osama bin Laden lebte unter dem Schutz des Taliban-Regimes in dem Land.

Am Mittwoch gibt es unter anderem in New York am 9/11-Denkmal eine Gedenkveranstaltung. Trump nimmt an einer Gedenkveranstaltung im Pentagon in Arlington teil - einem der Anschlagsorte von damals. (mim/sda/dpa/ap)

Mindestens 21 Tote bei Doppelanschlag in Kabul

«Historisches Verbrechen»

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8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Abu Subaida war der erste Terrorverdächtige, der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die «erweiterten Verhörtechniken» der CIA kennenlernte. Für einen Bericht seines Anwalts hat Subaida Zeichnungen der Foltermethoden angefertigt.

Ein rotes Handtuch um den Hals, ansonsten ist Abu Subaida nackt. Füsse und Hände stecken in metallenen Fesseln. Ein Gefängniswärter zieht mit festem Griff an dem Tuch und hämmert Subaidas kahlen Kopf gleichzeitig gegen die Wand. Sein Gesicht ist schmerzverzerrt, der Mund offen zum Schrei.

Diese Foltermethode nennt sich «Walling». Eine von vielen, denen Abu Subaida über die Jahre ausgesetzt war. Sie wurden unter der Bezeichnung «erweiterte Verhörtechniken» bekannt. Seine Peiniger: Agenten …

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