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Der Gipfel in Singapur kennt einen Gewinner: Kim Jong Un

Der Gewinner des Gipfels zwischen Donald Trump und Kim Jong Un steht jetzt schon fest: Nordkoreas Diktator, der mit warmen Gesten empfangen wurde – und kaum aufhören konnte zu lächeln.

12.06.18, 09:28 12.06.18, 17:35

Vanessa Steinmetz



Ein Artikel von

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un kann offenbar selbst noch nicht ganz fassen, was ihm da in Singapur gelungen ist. Die Menschen vor den Fernsehern auf der ganzen Welt müssten das Gefühl haben, sie sähen einen Science-Fiction-Film, sagte er am Rande seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump. Und tatsächlich wirkt es surreal: Die beiden Männer, die sich vor Monaten noch öffentlich beschimpft haben, lächeln gemeinsam in die Kameras.

Vor allem der Nordkoreaner kann seine Freude kaum verbergen. Über Jahrzehnte hatte sich das Kim-Regime einen solchen Moment gewünscht: Ein Treffen mit dem amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten. Bislang wurde ihnen das verwehrt – auf eine solch diplomatische Aufwertung eines menschenverachtenden Regimes wollte sich keine bisherige US-Regierung einlassen. Und dann kam Trump.

North Korean leader Kim Jong Un listens to President Donald Trump speak during a meeting on Sentosa Island, Tuesday, June 12, 2018, in Singapore. (AP Photo/Evan Vucci)

Sieger: Kim Jong-Un Bild: AP/AP

Ein ehemaliger Reality-TV-Star, der nun Kim, Sohn einer Schauspielerin, gegenübersteht – ausgerechnet noch auf der Insel Sentosa, die mit Vergnügungspark und Golfplätzen kaum künstlicher wirken könnte. Was dort aber im Capella Hotel besprochen wird, ist keine Show, es ist real – und hat ernst zu nehmende Auswirkungen.

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  • 5%Donald Trump
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Seit Monaten zeigt Kim fast nur noch eine Seite von sich: die freundliche, besonnene. Der Führer eines Regimes, das Menschen in Arbeitslagern foltert, öffentliche Exekutionen durchführt und in dem Teile der Bevölkerung grossen Mangel leiden, wird als Krönung der Annäherungsgesten nun über einen roten Teppich geführt. Angst, auf die Menschenrechtsverletzungen angesprochen zu werden, muss er nicht haben. Das unangenehme Thema landete nicht auf der Agenda des Gipfels (mehr zu den Themen findest du hier).

Mehr Bilder vom Gipfeltreffen

«Herr Kim, werden Sie Ihre Atomwaffen aufgeben?»

Aber auch zu dem eigentlichen Grund des Treffens, der Frage einer Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, gab sich Kim bedeckt. Auf dem Weg zum Gespräch mit Trump antwortete er nicht auf Fragen von Reportern wie: «Werden Sie denuklearisieren?». Auch ein «Herr Kim, werden Sie Ihre Atomwaffen aufgeben?» ignorierte er. In einem gemeinsamen Papier verpflichtete er sich kurz darauf, sein Atommachtstreben aufzugeben – im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien der USA.

Bekommen hat Kim bislang schon viel: Aufwertung, Bühne, hochrangige Gespräche. Wirklich geliefert hat er mit seiner schriftlichen Zusage aber noch nicht.

Der freundliche Staatsmann, für den der US-Präsident um die halbe Welt fliegt – dieses Bild kann ihm nun nicht mehr genommen werden.

Trotzdem sendet Kim wichtige Signale nach Nordkorea: Wo Kameras zugelassen sind, dokumentieren die Medienvertreter aus seinem Land jede seiner Bewegungen. Am Ende wird Kim sein eigenes Narrativ des Gipfels präsentieren. Bislang dürfte für ihn aber ohnehin alles nach Plan gelaufen sein. Es sei ihm eine Ehre, Kim zu treffen, betonte Trump gleich mehrfach. Er sei ein «talentierter» Mann, der «sein Land sehr liebt».

Der freundliche Staatsmann, für den der US-Präsident um die halbe Welt fliegt – dieses Bild kann ihm nun nicht mehr genommen werden.

Aber das versucht in Singapur auch niemand. Nur ein paar Demonstranten stehen in der Nähe des Hotels und halten Plakate mit koreanischer Aufschrift hoch. Sie fordern, dass das nordkoreanische Regime Gefangene aus Südkorea freilassen solle. Auf den Nachrichtenseiten geht es aber vielmehr um das Menü, das den beiden Gipfelinitiatoren gereicht wird.

Und da entfaltet sich die ganze Surrealität dieses Treffens: Dem Diktator werden im mit Blumen geschmückten Saal Speisen aufgetischt, von deren Existenz viele seiner Untergebenen in der Heimat nicht einmal eine Vorstellung haben dürften.

Unwahrscheinlich aber, dass dies seinem Volk so dargestellt wird.

Der Handschlag, der in die Geschichte eingeht

Video: srf

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alice36 13.06.2018 06:33
    Highlight Ja es wird geredet und ja die Möglichkeit eines Militärschlages, von wem auch immer ist kleiner geworden. Das Gespräch aus bei dem Kimi nur gewonnen hat aber auf Trumps Konto zu verbuchen ist wohl zuviel des Guten. Der Druck auf Kimi, vor allem von China sowie die Tatsache das er sein Testgelände mit der letzten Bombe zerstört hat und da nicht mehr spielen kann hat ihn wohl bewogen nach anderen Lösungen zu suchen. Dazu kommt das Kim im Gegensatz zu Trump nicht wirklich blöde ist. Aber hey, sie haben geredet und nicht geschossen ist so OK für mich.
    2 0 Melden
  • Alice36 13.06.2018 06:26
    Highlight Science Fiction Film, da fallen mir doch glatt die Hunger Games ein. Da gibts schon sehr viele Parallelen.
    1 0 Melden
  • Hackphresse 12.06.2018 18:06
    Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Meisten die Vergangenen Monate entweder ausgeblendet oder vergessen haben. Es ist nicht Trump zu verdanken, dass Kim sich mit ihm Trifft. Der Wirtschaftliche Druck Chinas hat Kim zur entspannung in diesem Konflikt bewogen.
    Viel historischer als das Treffen mit Trump finde ich immernoch die Zusammenkunft von Moon und Kim an der Grenze. Die USA mag zwar die Schutzmacht Südkoreas sein aber heute war nur möglich weil Xi Jingping die Daumenschrauben, mit den Hilfsgütern bei NK angezogen hat, da ein Nuklearisiertes NK auch für China Konsequenzen hätte.
    5 2 Melden
  • mukeleven 12.06.2018 15:10
    Highlight ich teile die meinungen hier mehrheitlich - allerdings jetzt hier bereits von gewinnern und/oder verlierern zu sprechen scheint mir doch sehr verfrueht.
    es wurde eine dipl basis fuer weitere gespraeche, welche in die fuer uns alle ‘richtige richtung zum oberziel frieden’ gelegt und die partikular-interressen (denuclearization et al) formuliert, nicht mehr und nicht weniger.
    6 2 Melden
  • Gipfeli 12.06.2018 13:53
    Highlight Eine schwammige und nicht bindende Vereinbarung zwischen zwei unberechenbaren Selbstdarstellern - ich warte jetzt erstmal den Rückflug der beiden ab. Vielleicht ändern die Herren ihre Meinung ja wieder...
    27 10 Melden
  • Asmodeus 12.06.2018 13:47
    Highlight Schlussendlich wird es darauf hinaus laufen, dass Nordkorea an Atomwaffen wird festhalten müssen.

    Zu volatil sind die USA mit ihrem Oberkindergärtner Trump. Die Verträge mit ihnen das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Dies hat der Irandeal klar aufgezeigt.

    Trotzdem ist dieses Treffen ein wichtiger Schritt. Wenn auch um Welten weniger wichtig als das Treffen zwischen Nordkorea und Südkorea.

    DORT kann der Frieden entstehen. Und erst wenn die Sanktionen gelockert und das Volk ernährt werden kann, wird kein konstanter Kriegszustand mehr benötigt um die Macht in NK zu erhalten.
    21 15 Melden
    • Vanessa_2107 12.06.2018 16:57
      Highlight Bomben... warum er etwas von der vorderen Administration nicht rückgängig machen soll? Ganz einfach, der Hauptgrund war eh, weil der Deal von Obama kam.
      7 1 Melden
    • swisskiss 12.06.2018 19:04
      Highlight Erstens wurde der Iran Deal nicht "erfunden" sondern über 9 Jahre lang ausgehandelt.
      Zweitens ist der Iran Deal nicht ein inneramerikanisches Gesetz, dass nur die USA betrifft, sondern ein multilateraler Vertag unter Aufsicht der IAEA. Drittens ist es einmalig, dass eine US Administration einen Vertrag bricht, der nachweislich von keinem Vertagspartner verletzt wurde und der selbst vom Aussenministerium 5 Wochen vor Küendigung als in allen Teilen eingehalten bewertet wurde.

      Was Du hier versuchst kleinzureden, ist der Fakt, dass unter Trump die USA kein verlässlicher Vertagspartner wurden.
      11 0 Melden
  • MiezeLucy 12.06.2018 13:45
    Highlight Der "Gipfel" der Selbstbeweihräucherung......
    18 10 Melden
  • Skeptischer Optimist 12.06.2018 13:16
    Highlight Der Gewinner in diesem Theater ist nicht auf den Fotos zu sehen. Es ist der Strippenzieher im Hintergrund: Moon Jae In, der Präsident von Südkorea.

    Er hat den grossen und den kleinen Narzissten auf brilliante Weise zur Verständigung geführt. Ein Kandidat für den Friedensnobelpreis.
    29 9 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.06.2018 13:03
    Highlight Ich persönlich glaube, dass dies nicht mehr als ein gewaltiges, mediales Affentheater ist. Kim hat "de Plausch" und DT kann zu Hause seinen Wählern erzählen, was er für ein "Sibesiech" ist. Die wirklichen Themen, die langfristig wichtig wären für das Amerikanische Volk, schiebt er auf die lange Bank oder stösst seine Verbündeten vor den Kopf, um dicke Eier zu markieren. Er ist ein ultrakurzfristig twitternder Volldepp der perfekt in unsere Zeit passt.
    25 13 Melden
  • Bivio 12.06.2018 12:37
    Highlight Dieser Artikel ist ein absoluter Witz - wie auch viele andere zu diesem Thema.
    Trump hat als erster Präsident der USA hier etwas erreicht. Obama hat durch seine passive Art es erst ermöglicht, das NK Atomwaffen & ICBM entwickelt. Egal was Trump macht, es ist nicht recht. Was hätte er denn tun sollen? Krieg, weitere Sanktionen oder weiter machen, wie bisher?
    Aber wie so oft beim Thema Trump, Hauptsache dagegen sein.
    Was hätte man denn gemäss Spiegel/Watson tun sollen? Es ist ja eh ein Affront, dass Trump sich nicht mit Merkel abgesprochen hat, die hätte gewusst, was zu tun gewesen wäre. ;)
    37 23 Melden
    • reconquista's creed 12.06.2018 14:18
      Highlight Solche Kommentare sind das Ergebnis, wenn sich die Geschichtskenntnisse auf die Ära Obama beschränken.
      Kleiner Tipp:
      Der Konflikt ist älter.
      Kleiner Hinweis:
      Ausser einem Handschlag hat Trump de facto nichts anderes gemacht und erreicht als Obama. (Sanktionen, Übungen, Drohungen, etc...)
      Kleine Info: Trump-Tweets sind keine Quelle von Fakten..
      20 16 Melden
    • Bivio 12.06.2018 18:26
      Highlight @Domsh
      Keine Sorge, ich kenne mich sehr gut mit (amerikanischer) Geschichte aus. Plus interessieren mich seine Tweets nicht sonderlich.
      Was ich primär ankreide ist die Art und Weise, wie über das Treffen berichtet wird. Ich habe das Gefühl, dass viele Journalisten enttäuscht sind, dass Trump keinen Eklat produziert hat bzw. dass trotz allen Unkenrufen, erste konkrete Schritte initialisiert wurden.
      Ich sage, dass es ein guter erster Schritt ist und weitere werden folgen. Ich sehe nur Positives
      wenn zwei verfeindete Länder aufeinander zugehen und so zur Deeskalation in der Region beitragen.
      6 3 Melden
    • reconquista's creed 13.06.2018 00:07
      Highlight Natürlich ist es ein positiver Schritt. Absolut ja!
      Aber ihr Kommentar war trumpsches Geplappere:
      -Obama ist Schuld da zu passiv (und Bush II vor Obama? Ausserdem macht Trump nichts anderes)
      -Eine Opferrolle erfinden (alle gegen mich) dabei wird nur sachlich analysiert wie inhaltlos diese Show ist.
      Weiter lassen sie sich blenden wenn sie schreiben es wurden konkrete Schritte initialisiert. Das Dokument ist alles ausser konkret.
      Weiter sind beide Regierungen hochgradig vertragsbrüchig.
      Ergo: Vorne Show und hohles Blabla und hinten grosse Leere, wie bei allen Trumpschen Deals.
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • maga84 12.06.2018 12:31
    Highlight Bzgl. des Agreements: Wartet erstmal Trumps Rückflug ab. ;-)
    15 6 Melden
  • Ueli der Knecht 12.06.2018 12:08
    Highlight "In einem gemeinsamen Papier verpflichtete er sich, sein Atommachtstreben aufzugeben – im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien der USA."

    Mit "Sicherheitsgarantien der USA" ist offenbar der Abzug der amerikanischen Truppen aus Südkorea gemeint ist.

    Das weisst doch auf einen Paradigmenwechsel hin, wenn sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass die Welt sicherer wird, wenn die USA ihre Militärbasen abbauen, ihre Truppen zurückziehen, und ihrerseits abrüsten.

    Falls dies die "grosse Veränderung" ist, welche die Welt sehen wird, dann dürfen Trump und Kim m.E. auch den Friedensnobelpreis bekommen.
    15 4 Melden
  • Hans der Dampfer 12.06.2018 12:02
    Highlight Finde es gerade sehr lustig.
    Der Trump ist der erste seit Jahren der etwas in NK erreicht aber die Medien tun alles dafür um diesen Erfolg klein zu reden. Lieber dem Kim den ganzen Erfolg zuschreiben. Dumm nur das er die gängigen pseudo Massstäbe die die Leute aufstellen auch nicht erfüllt. Phuu, was tun jetzt ne? ;)
    23 11 Melden
  • piatnik 12.06.2018 12:01
    Highlight komm schon watson...nur 1x ein gutes wort über trump...nur 1x...das hat er sich doch jetzt auch mal verdient (-;
    29 9 Melden
  • Ugliman44 12.06.2018 11:50
    Highlight Und auf dem Rückflug dementiert Trump wieder alles. ?..
    13 7 Melden
  • Noblesse 12.06.2018 10:59
    Highlight Das greift zu kurz. Kim ist im Sandwich zw. China und USA. Bis jetzt sehe ich keinen Gewinner. Ausser der Diplomatie! So brüchig wie das in Nordkorea und bei Trump ist, muss man Twittermeldungen abwarten.
    36 3 Melden
  • Doradal 12.06.2018 10:59
    Highlight Ich verstehe diese Berichterstattung nicht. Trump macht so ziemlich alles falsch aber in der Sache mit Nordkorea ist dies der grösste Fortschritt seit dem Krieg. Was erwarten Sie denn? Dass dort von heute auf morgen ein demokratischer Rechtsstaat entsteht, in dem alles fair behandelt werden? Immerhin wurde Kim dazu gebracht Frieden anzustreben. Ich finde es einen gewaltigen Fortschritt, wenn nicht mehr nur davon geredet wird die Feinde auszulöschen. Es wird ein langer Prozess aber immerhin wurde der Weg des Dialogs und der Öffnung eingeschlagen.
    125 7 Melden
    • Tapatio 12.06.2018 13:45
      Highlight Sehe ich genau so. Bei anderen Staaten in denen die Menschenrechte genauso mit Füssen getreten werden (Z.B. China, Russland usw.) darf man sich einschleimen. Was die Schweiz ebenfalls zu genüge macht.. dort nennt man dies dann diplomatisches Geschick. Nun macht the Donald endlich mal was richtig und wieder ist es nicht recht. Leider kein sehr gelungener Artikel..
      22 5 Melden
    • Mangi 12.06.2018 13:48
      Highlight Gut! Aber Kim ist der falsche, oder ist Brudermord ein Gentlemans Delikt.
      2 16 Melden
  • Ökonometriker 12.06.2018 10:39
    Highlight Chinas umbau von einem unterdrückten, armen Land zu einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht wo inzwischen fast niemand mehr hungerleiden muss begann unter anderem auch mit der Pingpongdiplomatie. Die Isolationspolitik hat es im Fall Nordkorea bisher auf jedenfall nicht gebracht.
    Vielleicht wird in Nordkorea in ein paar Jahren auch eine Reform- und Öffnungspolitik möglich? Träumen darf man ja.
    37 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.06.2018 10:30
    Highlight Die Chinesen betreiben "Re-education-camps", sind eine Diktatur und richten Massenweise Menschen hin, der Iran ist eine theokratische Diktatur die ebenfalls reihenweise Menschen hinrichtet und foltert und wir währen alle froh, the Donald würde mit ihnen ebenfalls mehr verhandeln und weniger den starken Mann mimmen.
    Kim bei einem solchen erstenTreffen direkt bezüglich Menschenrechten in die Mangel zu nehmen mag das Ego einiger Journalisten befriedigen, verbessert die globale Situation aber nicht und hilft insbesonders auch nicht den Menschen in Nordkorea.
    243 26 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.06.2018 10:25
    Highlight Die Berichterstattung ist in meinen Augen ein bisschen griessgrämig. Der Orange mit der überfahrenen Katze auf dem Kopf muss man zuguten halten, dass sie für einmal aus einer schwierigen Situation eine weniger schwierige gemacht hat. Konkretes wurde noch nichts geliefert, aber zumindest wurde ein diplomatischer Anfang gemacht, auf dem man aufbauen kann.
    Das "dem Diktator ein Bühne geboten" und er konnte sich öffentlich profilieren Gemurre verstehe ich überhaupt nicht. Was soll dann bitte passieren, wenn ein paar westliche Journalisten nach Menschnrechtsverletzungen fragen?
    170 18 Melden
    • azoui 12.06.2018 10:47
      Highlight Der mit der überfahrenen Katze auf dem Kopf, war jetzt echt Gut!
      34 13 Melden
  • JJ17 12.06.2018 10:11
    Highlight Und wieder einmal wird Nordkorea vollkommen schwarz-weiss dargestellt. Ich kann euch allen das Buch "Nordkorea: Innenansichten eines totalen Staates" von Rüdiger Frank nur herzlichst empfehlen. Da ist die Problematik auch kurz beschrieben. Ausserdem ein aktuelles Interview mit ihm, das auch aufzeigt, dass man das heutige Nordkorea in mit dem vor 20 Jahren vergleichen kann, vor allem auch in anbetracht, wie es den Menschen heute geht "http://www.handelsblatt.com/politik/international/ostasien-experte-ruediger-frank-im-interview-kim-jong-un-ist-jung-und-voller-ambitionen/22656598.html".
    27 12 Melden
    • Hans Gruber 12.06.2018 11:08
      Highlight Hallo JJ17, danke für deinen Beitrag. Das ist ein wirklich interessantes Interview im Handelsblatt.
      5 0 Melden
  • FrancoL 12.06.2018 09:57
    Highlight "Angst, auf die Menschenrechtsverletzungen angesprochen zu werden, muss er nicht haben"

    Das ist die Stärke von Trump! Nur nicht die Geschäftsfelder des Gegenübers antasten, ja nicht, damit man selbst weiterwursteln kann wie man will. Geschäftsbeziehung wie sie im Buche steht. Leider für die Politik alles andere als brauchbar.
    39 57 Melden
  • Chili5000 12.06.2018 09:53
    Highlight "Was dort aber im Capella Hotel besprochen wird, ist keine Show, es ist real – und hat ernst zu nehmende Auswirkungen" Ich lach mich gleich tot. Was für ernst zu nehmende Auswirkungen hat das treffen zweier Trashqueens denn? Beschlossen wurde rein garnichts!
    36 61 Melden
  • Fruchtzwerg 12.06.2018 09:45
    Highlight Trump macht sich zum Löli und zur Marionette aller Diktatoren und zweifelhaften Staatsmänner der Welt - und merkt es selbst nicht mal. Putin, Kim, Erdogan, Xi Jinping.
    Man müsste fast lachen, wenn es nicht so tragisch wäre...
    47 69 Melden
    • tagomago 12.06.2018 10:30
      Highlight Warum Marionette? Er wäre doch selbst gerne wie diese. Er möchte vielleicht von ihnen lernen.
      34 15 Melden
    • Mangi 12.06.2018 13:52
      Highlight Ja aber der President der Vereinigten Staaten von Amerika ist kein Brudermoerder!
      3 2 Melden

Wäre Trump eine Aktie, müsste man sie jetzt verkaufen

Woodward-Buch und Blaue Welle: Der US-Präsident steht arg im Gegenwind.

Anleger werden in zwei Kategorien unterteilt: Value- und Momentum-Investoren. Die Value-Investoren richten ihre Kaufentscheide nach dem Wert einer Aktie. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist Warren Buffett. Die Momentum-Investoren hingegen schauen darauf, welche Aktien am meisten gefragt sind, und springen auf einen fahrenden Zug auf.

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