International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Analyse

Was wirtschaftlich passiert, wenn Trump die Grenze zu Mexiko wirklich schliesst

Wenn Mexiko nicht jegliche Migration in die USA stoppt, will US-Präsident Donald Trump diese Woche die Grenze schliessen. Die wirtschaftlichen Folgen wären katastrophal.

Carsten Luther / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Sie haben Donald Trump gewarnt. Die Berater des US-Präsidenten haben ihm vorgerechnet, dass der Schaden für die amerikanische Wirtschaft katastrophal wäre, sollte er Ernst machen. Er ist dennoch bei seiner Drohung geblieben, die Grenze zu Mexiko zu schliessen, als letztes Mittel gegen illegale Einwanderung und Schmuggel.

Schon im vergangenen Jahr wollte Trump im Streit über die Finanzierung seiner Mauer mit einem solchen Szenario Druck aufbauen. Doch in diesen Tagen scheint er tatsächlich so weit zu sein: Noch diese Woche will er dicht machen, ganz oder «grosse Teile» der Grenze, wenn Mexiko nicht sämtliche Migration in den Norden stoppt – der Präsident hat dieses Ultimatum in den vergangenen Tagen mehrfach wiederholt.

President Donald Trump departs following the 2019 Prison Reform Summit and First Step Act Celebration in the East Room of the White House in Washington, Monday, April 1, 2019. (AP Photo/Andrew Harnik)

Wild entschlossen: US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

Aus dem Weissen Haus hiess es am Dienstag offiziell, eine mögliche Schliessung werde geprüft, auch wenn es «nicht unsere erste Wahl» sei. Der mexikanische Aussenminister Marcelo Ebrard glaubt nach Gesprächen mit US-Vertretern auch, die USA hätten «nicht die Absicht», die Grenze zu schliessen.

Aber wie US-Medien berichten, haben Trump einige seiner Berater sogar zugeraten, trotz der ökonomischen Folgen. Ihr Argument: Ein so dramatischer Schritt bringe endlich die nötige Aufmerksamkeit für die Krise an der Grenze im Süden.

«Totales ökonomisches Debakel»

Die Schliessung der Grenze wäre in der Tat ein drastischer Eingriff, die beiden Volkswirtschaften sind eng miteinander verflochten. Mexiko ist der drittgrösste Handelspartner der USA, nach China und Kanada. Die Vereinigten Staaten haben laut dem UN International Trade Center im Jahr 2018 Güter für fast 350 Milliarden Dollar aus Mexiko importiert, Waren im Wert von 265 Milliarden Dollar gingen aus den USA nach Mexiko.

Täglich werden zwischen den beiden Ländern im Schnitt Güter für rund 1.7 Milliarden Dollar gehandelt, schätzt die US-Handelskammer, sodass selbst kurze Störungen im Warenverkehr grosse Auswirkungen haben können – eine mögliche Schliessung der Grenze nennt die Handelskammer deshalb ein «totales ökonomisches Debakel».

Cars and trucks line up to enter Mexico from the U.S. at a border crossing in El Paso, Texas, Friday, March 29, 2019. Threatening drastic action against Mexico, President Donald Trump declared on Friday he is likely to shut down America's southern border next week unless Mexican authorities immediately halt all illegal immigration. Such a severe move could hit the economies of both countries, but the president emphasized,

Die Grenze bei El Paso, Texas. Bild: AP/AP

Um die Folgen selbst kurzfristiger Unterbrechungen einordnen zu können, hilft ein Blick auf den Grenzübergang San Ysidro bei San Diego auf der amerikanischen Seite und Tijuana in Mexiko: 120'000 Autos werden dort im Schnitt täglich abgefertigt, 6'000 Lkw liefern Waren in die eine oder andere Richtung, 63'000 Fussgänger überqueren die Grenze, viele sind Mexikaner, die in der US-Grenzregion arbeiten.

Im November 2018 schloss die US-Regierung diesen meistfrequentierten Übergang der westlichen Hemisphäre, nachdem es zu Ausschreitungen mit Migranten aus Mittelamerika gekommen war, die versucht hatten, gewaltsam über die Grenze in die USA zu gelangen.

Fünf Stunden dauerte es, bis die Eskalation unter Kontrolle war und der Übergang wieder geöffnet wurde. Die Handelskammer von San Ysidro schätzt, dass der lokalen Wirtschaft in der US-Grenzregion allein durch diese kurze Sperrung rund 5.3 Millionen Dollar an Einnahmen verloren gingen.

Die US-Handelskammer geht davon aus, dass eine vollständige Schliessung der Grenze zu Mexiko rund fünf Millionen Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten gefährden würde. Betroffen wäre nicht nur die lokale Wirtschaft, leiden würde eine Vielzahl von Unternehmen, die mexikanische Produkte importieren. Viele Hersteller verschiedenster Produkte in den USA haben integrierte Fertigungsketten aufgebaut, die stark von mexikanischer Zulieferung abhängen.

Autoteile: achtmal über die Grenze

Als Beispiel nennt die Handelskammer vor allem die Autoindustrie, die Trump angeblich so am Herzen liegt. Demnach geht es der Branche durchaus gut, die Produktion habe sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, fast 50 Prozent mehr US-Bürger arbeiteten heute im Vergleich zu 2011 in den Fabriken.

Der Erfolg beruhe aber zumindest zum Teil darauf, dass Teile und Produkte so leicht über die Grenze geschickt werden könnten. Mehr als ein Viertel des bilateralen Handels zwischen Mexiko und den USA entfällt auf die Automobilbranche, typische Komponenten wechseln das Land achtmal, bis sie endgültig verbaut werden.

FILE - In this Monday, Jan. 28, 2013, file photo, cars move along an assembly line at the General Motors Fairfax plant in Kansas City, Kan. Analysts say that with too many factories making slow-selling cars, General Motors can’t afford to keep them all operating without making some tough decisions. (AP Photo/Orlin Wagner, File)

Die General-Motors-Fabrik in Kansas City. Bild: AP/AP

Wie gross die Belastung für die US-Wirtschaft genau wäre, lässt sich schwer vorhersagen. Einen Hinweis auf die Dimension könnte eine Studie der University of Southern California von 2011 liefern. Die Forscher hatten damals die Auswirkungen einer kompletten Schliessung aller Grenzen der USA simuliert. Alles dicht, für ein Jahr, damit wäre die Wirtschaftsleistung der USA fast halbiert.

Hunderte Millionen Dollar täglich

Das hilft kaum weiter, weil sehr viele Faktoren das Bruttoinlandsprodukt beeinflussen und eben nicht klar ist, wie weitreichend Trump seine Drohung der Grenzschliessung umsetzen würde, wie lange sie aufrechterhalten würde und ob es flankierende Massnahmen gäbe.

Die Wissenschaftler kamen etwa auch zu dem Ergebnis: Blieben Ölimporte möglich und nähmen die US-Bürger sinkende Reallöhne in Kauf, läge der Verlust der Wirtschaftskraft eher bei 11 Prozent.

Und wie gesagt: bei Schliessung aller Grenzen für ein Jahr. Für eine vollständige Schliessung der mexikanischen Grenze, wie Trump sie androht, rechnen Experten jedenfalls mit Hunderten Millionen Dollar, die täglich verloren gehen würden, vereinzelt ist von einer Milliarde Dollar jeden Tag die Rede.

Wie schnell die Probleme sichtbar werden, die jede Störung an der Grenze mit sich bringt, zeigt ein Blick zurück in das Jahr 2001. Unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September schloss die US-Regierung die Grenzen im Norden und Süden zwar nicht komplett, führte aber zeitweise besonders strenge Kontrollen für alles und jeden ein. Schon nach einem Tag lagen die Wartezeiten für die in langen Schlangen aufgereihten Fahrzeuge bei mehr als 12 Stunden.

Und innerhalb weniger Tage fehlten den grossen Automobilkonzernen die normalerweise just in time gelieferten Teile. Die Schliessung der Grenze würde sich sicherlich ebenso schnell und noch dazu nachhaltiger auf die Produktion auswirken.

An avocado vendor talks on his cellphone at a market in Mexico City, Tuesday, Aug. 9, 2016. High avocado prices have fueled deforestation in Michoacan state, where farmers cut down pines to clear the way for more avocado trees. (AP Photo/Nick Wagner)

Vollständig abhängig: Ein Avocado-Händler in Mexiko Stadt. Bild: AP/AP

Vor allem aber würden die Amerikaner nach einer Schliessung der Grenze bald feststellen, dass etwas fehlt. Avocados zum Beispiel. Fast die Hälfte des importierten Gemüses in den USA stammt aus Mexiko und rund 40 Prozent der importierten Früchte.

Was die Avocados angeht, dürften die Amerikaner derzeit sogar fast vollständig vom Nachbarland abhängen: Sie werden zwar auch in Kalifornien angebaut, dort sind sie zumeist aber erst in einigen Wochen reif und machen nur einen sehr kleinen Teil des Marktes aus.

Auch Tomaten, Gurken und viele andere frische Produkte werden zum Grossteil aus Mexiko eingeführt. Zwar gibt es Alternativen, aber auf den Import aus anderen Ländern umzustellen, dürfte nicht von heute auf morgen zu machen sein. In den amerikanischen Supermärkten müssen sich die Kunden deshalb auf steigende Preise einstellen.

Trotz all dieser zweifellos negativen Auswirkungen scheint eine Schliessung der Grenze in diesen Tagen möglich. Trump ist bereit, zu harten Mitteln zu greifen, die seine Handlungsfähigkeit beweisen. Ob sie das gewünschte Ziel erreichen, ist eine andere Frage, womöglich sogar nebensächlich für den Präsidenten.

Neben der Drohung gegenüber Mexiko hat er zuletzt auch angekündigt, die Hilfszahlungen an Guatemala, Honduras und El Salvador einzustellen. Damit schwächt er die Bekämpfung der Ursachen, wegen derer sich so viele Mittelamerikaner auf den Weg Richtung USA machen. Auf lange Sicht wird er so die Lage an der mexikanischen Grenze nicht entschärfen, ob sie nun offen bleibt oder nicht.

Dieser Artikel wurde zuerst auf «Zeit Online» veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

11 Memes aus deinem Alltag – heute mit Donald und Kim

So hat Donald Trump jahrelang für seine Mauer gekämpft

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

107
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

107
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Projektionsfläche 04.04.2019 16:22
    Highlight Highlight Ich fände es sehr viel beruhigender, wenn Trump endlich die engen Grenzen seines Verstandes abriegeln würde. So könnte seine grenzenlose Idiotie nicht mehr ins Land immigrieren...
  • Hessmex 04.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Im Moment ist die Grenze noch offen, aber die Zöllner machen „Dienst nach Vorschrift „ und bereits stauen sich die Lastwagen und die Wartezeit ist schon ca. 10 Std.
    TV berichtet laufend!
  • saugoof 04.04.2019 13:47
    Highlight Highlight Was in diesem Beitrag noch fehlt ist die Tatsache dass das mehr eine heraufbeschwörte Krise ist als eine wirklich drastische Krise. Die illegale Grenzüberschreitung über die USA-Mexico Grenze ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Seit dem Jahr 2000 sind die illegalen Ueberschreitungen um ein vierfaches gesunken. Das sind immer noch viele, aber bei weitem nicht mehr dass Problem dass es noch vor zehn Jahren war.
  • Statler 04.04.2019 13:16
    Highlight Highlight «Die Vereinigten Staaten haben [...] im Jahr 2018 Güter für fast 350 Milliarden Dollar aus Mexiko importiert, Waren im Wert von 265 Milliarden Dollar kamen aus Mexiko in die USA»

    Wenn ich den Satz richtig verstehe, werden nur Waren importiert. Exporte nach Mexico gibt es keine... Interessant...

    • Martin Lüscher 04.04.2019 14:03
      Highlight Highlight @Statler: Danke für den Hinweis, ist korrigiert.
  • Uglyman 04.04.2019 10:46
    Highlight Highlight Wir lebten 2001 in San Diego CA, am Tag des Anschlags auf die TwinTower wurden die Grenzen nach Mexiko geschlossen. Es dauerte 3 Tag bis die Stadt, die Marine, Industrie und Bevölkerung die Öffnung forderte. Nichts ging mehr. Sollte Trump sich durchsetzen, ist ein Chaos unvermeidlich. Weil Californien Trump sowieso ablehnt, wird ihm der Aufschrei der Bevölkerung egal sein. Hingegen schwächt er die bereits angeschlagene Marine, deren Hauptstützpunkt in San Diego liegt, erheblich. Widerstand der Admiralität ist gewiss.

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

Artikel lesen
Link zum Artikel