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Secretary of State Mike Pompeo and National security adviser John Bolton look on as President Donald Trump meets with Canadian Prime Minister Justin Trudeau in the Oval Office of the White House, Thursday, June 20, 2019, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

John Bolton und Mike Pompeo (r.) sollen den Angriff befürwortet haben, doch Trump stoppte ihn. Bild: AP/AP

Analyse

Drohen und kneifen: Trump befindet sich auf Kollisionskurs mit sich selbst

US-Präsident Donald Trump hat einen Militärschlag gegen Iran in letzter Sekunde gestoppt. Seine isolationistischen Reflexe haben einmal mehr über den Wunsch nach Vergeltung gesiegt.



Als der damalige Präsident Barack Obama 2012 vor einem Militärschlag gegen Syrien zurückschreckte, war die Empörung bei den rechten Hardlinern riesig. Denn zuvor hatte der syrische Machthaber Baschar Assad mit einem mutmasslichen Chemiewaffeneinsatz eine von Obama gezogene «rote Linie» überschritten. Auch Donald Trump kritisierte seinen Vorgänger deswegen noch im letzten Jahr scharf.

Nun hat Trump selbst gekniffen. Er stoppte am Donnerstag praktisch in letzter Sekunde einen von ihm selbst angeordneten Luftangriff auf militärische Ziele in Iran, berichtete die «New York Times». Die Vorbereitungen seien weit fortgeschritten gewesen. Bis 19 Uhr Ortszeit sei man in Washington überzeugt gewesen, dass der Angriff auf Raketenstellungen und Radaranlagen stattfinden werde.

In this Feb. 13, 2018, photo released by the U.S. Air Force, an RQ-4 Global Hawk is seen on the tarmac of Al-Dhafra Air Base near Abu Dhabi, United Arab Emirates. Iran's Revolutionary Guard shot down a U.S. RQ-4 Global Hawk on Thursday, June 20, 2019, amid heightened tensions between Tehran and Washington over its collapsing nuclear deal with world powers, American and Iranian officials said, though they disputed the circumstances of the incident. (Airman 1st Class D. Blake Browning/U.S. Air Force via AP)

Eine Drohne dieses Typs wurde von Iran abgeschossen. Bild: AP/U.S. Air Force

Dann aber gab Trump das Signal zum Rückzug. Es war das Ende eines hektischen Tages in der US-Hauptstadt. In der Nacht auf Donnerstag hatten die Iraner eine US-Aufklärungsdrohne vom Typ «RQ-4A Global Hawk» abgeschossen. Ein unbemanntes, aber teures Gerät im Wert von rund 130 Millionen Dollar. Trump schrieb auf Twitter, Iran habe «einen sehr grossen Fehler» begangen.

Keine endlosen Kriege

Es folgten Beratungen im Weissen Haus. Aussenminister Mike Pompeo, Sicherheitsberater John Bolton und CIA-Direktorin Gina Haspel sollen laut US-Medien einen Militäreinsatz befürwortet haben, ebenso republikanische Hardliner im Kongress wie die Senatoren Lindsey Graham und Tom Cotton. Die Generäle aus dem Pentagon hingegen hätten zu Vorsicht gemahnt, ebenso die führenden Demokraten im Kongress.

Mit der Absage des Vergeltungsschlags folgte Trump seinen isolationistischen Reflexen. Er hat die unendlich langen Militäreinsätze im Ausland wiederholt kritisiert und versprochen, die US-Truppen nach Hause zurückzuholen. Um den bald 18 Jahre dauernden Afghanistankrieg zu beenden, scheint er sogar einen Deal mit den Steinzeit-Islamisten der Taliban anzustreben.

«Grosse Nationen wollen keine endlosen Kriege führen», bekräftigte Trump am Dienstag, als er in Florida die Kampagne für seine Wiederwahl offiziell lancierte. Bei einem Treffen mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau am Donnerstag im Weissen Haus spielte er den iranischen Drohnenabschuss herunter: Vermutlich habe irgend ein «dummer Irrläufer» einen Fehler gemacht.

Kriegsgurgel und Friedenstaube

Damit wird Trumps widersprüchliches Verhalten immer offenkundiger. Er rede wie eine Kriegsgurgel und handle wie eine isolationistische Friedenstaube, schreibt die «New York Times». Der ehemalige Obama-Berater Robert Malley, Präsident der International Crisis Group, meinte, Trump befinde sich «in gewisser Weise auf Kollisionskurs mit sich selbst».

President Donald Trump arrives to speak at his re-election kickoff rally at the Amway Center, Tuesday, June 18, 2019, in Orlando, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)

In Orlando bekräftigte Trump, dass er die US-Kriege beenden will. Bild: AP/AP

Der Präsident richtet sich nach den Rezepten des klassischen US-Isolationismus: Harte Worte und ein hochgerüsteter Militärapparat sollen potenzielle Rivalen davon abhalten, gegen die USA vorzugehen. Wirklich funktioniert hat dieses Konzept in der Geschichte nur selten. Allenfalls lässt sich damit ein kleines und isoliertes Land wie Nordkorea im Zaum halten.

Tote Amerikaner sind die «rote Linie»

Selbst im Umgang mit Kim Jong Un verhält sich Trump alles andere als konsistent. Erst droht er dem «kleinen Raketenmann» mit «Feuer und Zorn», doch seit dem Gipfeltreffen in Singapur gibt er sich dem Diktator gegenüber handzahm. Daran hat das geplatzte zweite Treffen in Hanoi ebenso wenig geändert wie die jüngsten nordkoreanischen Raketentests.

In Teheran hat man dies genauso zur Kenntnis genommen wie Trumps Syrienpolitik. 2017 und 2018 liess er Marschflugkörper abfeuern, nachdem das Regime vermutlich erneut Chemiewaffen eingesetzt hatte. Insgesamt aber lässt er Baschar Assad und damit seinen Verbündeten Russland und Iran freie Hand. Trump will die verbliebenen Truppen in Syrien möglichst rasch abziehen.

Beim Treffen mit Trudeau liess der Präsident durchblicken, was für ihn eine «rote Linie» darstellt: «In der Drohne war kein Mann oder eine Frau. Das hätte einen grossen, grossen Unterschied ausgemacht.» Mit anderen Worten: So lange keine Amerikaner ums Leben kommen, geschieht nichts. Das dürfte man in Iran zur Kenntnis genommen haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • WHYNOT 22.06.2019 15:04
    Highlight Highlight Trump ist intelligent, ein gewiefter Taktiker und zweifelsohne ein Opportunist und ausgeprägter Machtpolitiker. Er hat jedoch im Gegensatz zu Friedensnobelpreisträger Obama und vieler seiner Vorgänger noch keinen Krieg zu verantworten. Das ist in Anbetracht Dutzender militärischer Operationen und vernichtender Kriege der USA bemerkenswert. Dagegen werden weiterhin kriminelle sogenannte Verbündete hochgerüstet. Doch die zerstrittene bürokratische EU ist ja auch mit sich selbst beschäftigt und hat keinen Gegenentwurf oder dann damit Kleinstaaten wie die Schweiz zu erpressen und zu piesacken.
  • DasPatriarchat 21.06.2019 19:50
    Highlight Highlight Kneifen? Wenn man keinen Krieg startet?
    Soll mal eines sagen unsere Medien seien nicht kriegslüstern...
  • Billy the Kid 21.06.2019 17:58
    Highlight Highlight Was ich seltsam finde ist, dass sich Trump einerseits mit Warhawks wie Bolton, Pompeo und Haspel umgibt - aber andererseits immer wieder seine Absicht betont keine Kriege anzetteln zu wollen.
    Entweder ist das eine eiskalte Strategie, die ich nicht ganz begreife oder er ist schlicht nicht konsequent in seinem Denken und Handeln. Wie dem auch sei - es ist ein Spiel mit dem Feuer, da man solche Neocons wie Bolton oder Pompeo nicht unterschätzen sollte. Diese Typen haben schon mal unter Beweis gestellt, dass mit ihnen nicht zu Spassen ist.
  • Basti Spiesser 21.06.2019 17:26
    Highlight Highlight Gut so!!!
  • Max Dick 21.06.2019 16:13
    Highlight Highlight Ob gute Show oder Entlarvung eigener Unentschlossenheit des D. Trump: Die Iraner wissen nun zwei Sachen: Sie müssen stets mit einem örtlich und zeitlich begrenztem Luftangriff der Amerikaner rechnen. Trump aber ist somit bestimmt nicht auf der Suche nach einem wirklichen Krieg, so wie es die Bush-Warriors 2003 waren. Sonst hätte er diese Gelegenheit gepackt.
  • Butzdi 21.06.2019 15:48
    Highlight Highlight Komisch, dass Trumps Busenfreund Kim Jong-un den Amerikaner Otto Warmbier foltern und so schwer geschädigt zurückschicken kann, dass er kurz darauf verstarb und Trump keine rote Linie überschritten sah. Auch als sein anderer Busenfreund MBS einen in den USA ansässigen Journalisten der für eine US Zeitung schreibt brutal in einen Hinterhalt lockte und zerstückeln liess, sah Trump keine rote Linie überschritten.
    Rote Linien sind scheinbar sehr relativ, wenn man Liebesbriefe bekommt oder Waffen verkaufen kann ist beim Narzisten Trump alles in Ordnung.
    • DasPatriarchat 21.06.2019 19:52
      Highlight Highlight Also weil Trump deswegen keine Kriege gestartet hast bezeichnest du die Leute als "Busenfreunde"?
      Hättest du dir denn Krieg gewünscht?
      Man staunt ab solch unreflektiertem Zeugs...
  • FrancoL 21.06.2019 15:01
    Highlight Highlight Ich halte von Trump nicht viel und das ist höflich ausgedrückt.
    Dass er aber aus welchen Gründen auch immer vor einer militärischen Eskalation zurückschreckt ist positiv und kann so auch einmal erwähnt werden. Ob er das nun aus Wahl taktischen Gründen tut ist auch sekundär, Hauptsache er bleibt dabei und äussert sich mit starken Worten, lässt aber das Militär zu Hause.
  • tzhkuda7 21.06.2019 14:12
    Highlight Highlight Man kann Trump mögen, oder nicht, was man ihm aber lassen muss, er hat als einziger Präsident noch keinen Krieg begonnen. Zumindest bisher, denke das bleibt so, einer der wenige Trümpfe die er gegen die Demokraten ausspielen kann.

    Das hier Trump in letzter Sekunde noch die Bremse zieht, ist entweder eiskalt berechnet (Show, Drohung als ernst zu nehmen) oder aber es ist wie es ihm nachgesagt wird. Er mag keinen Krieg, er will Geschäften und Business machen.
    • Sophia 21.06.2019 17:42
      Highlight Highlight Trump hat die militärischen Aktivitäten seines Vorgängers gestoppt und Truppen aus einigen Kriegsschauplätzen zurückgezogen oder zumindest reduziert, den Irankrieg Bushs verurteilt und jetzt kann er nicht gut einen Krieg beginnen. Nur, immer wieder drohen und dann doch nichts tun, macht in mit der Zeit zum Bettvorleger, den keiner mehr ernst nimmt. Und das ist sehr gefährlich! Keiner will mit den Amis neue (Abrüstungs-)Verträge machen, weil auch beliebig gekündigt werden, keiner glaubt auch der Abschreckung mehr. Wohin soll das führen? Trump, Genie oder Volltrottel?
  • Hoopsie 21.06.2019 14:08
    Highlight Highlight Ich habe mal eine Frage. Das ist ja nur so gekommen, weil die USA den Atomvertrag gekippt hat, weil sich die Iraner nicht an den Vertrag gehalten hätten. Damals wurden Beweise dafür versprochen. Ernsthafte Frage, wurden die jemals vorgelegt oder zumindest versucht zu belegen, warum es nun wieder Sanktionen gegen den Iran braucht. Meine ich ernsthaft, ich habe in dieser Frage etwas die Übersicht verloren.
    • Chrigi-B 21.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Die Amis wollen keinen höheren Ölpreis....

      Fracking Öl und Gas ist absolut profitabel bei den aktuellen Preisen.
    • Chrigi-B 21.06.2019 17:06
      Highlight Highlight Fracking ist profitabel solange der Ölpreis über 50 USD/Barrel liegt. Sobald er jeweils über 60 USD/Barrel steigt, geiselt die Orange jeweils OPEC via Twitter und Telefonanrufedie Fördermenge anzuheben. Sorry, kannst du 5 Kommentare schreiben, es macht es nicht wahrer.

      Die US Wirtschaft ist auf tiefe Ölpreise angewiesen....
  • Eskimo 21.06.2019 14:04
    Highlight Highlight Trump hat einen Krieg verhindert und ihr nennt es kneifen...
    • loquito 21.06.2019 15:06
      Highlight Highlight Er hat einen Krieg verhindert, welchen er selber gestartet hat... Wow, das ist schizophren ihm dafür noch dankbar zu sein in
    • atorator 21.06.2019 15:53
      Highlight Highlight Unglaublich die Trumpisten. Er hat einen Krieg verhindert? Er möchte ihn ja starten, aber das geht bei den Trumpisten nicht in den leeren Kopf rein.
  • wasps 21.06.2019 13:52
    Highlight Highlight Trump hat gekniffen? Ich glaube, wir können alle froh darüber sein!
  • rock-n-roll 21.06.2019 13:51
    Highlight Highlight Am 29.11.2011 schrieb ein gewisser DT in einem seiner Tweets:
    "In order to get elected, @BarackObama will start a war with Iran" um dann noch nachzudoppeln:

    "The Iran deal poses a direct national security threat. It must be stopped in Congress. Stand up Republicans!"


    Aber eben; es geht hier ja bitteschön um DT. Da ist das Gleiche eben doch nicht das Gleiche?!
  • landre 21.06.2019 13:47
    Highlight Highlight Weder Iran noch die USA können Interesse haben einen konventionell militärischen Krieg anzuzetteln. Daher darf man sich fragen, in Betracht der steigenden und wieder fallenden Rohstoffpreisen, wer hier finanzwirtschaftlich profitiert.
  • TheManoure 21.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Was macht Europa falls die USA tatsächlich den Iran angreifen würde und der Iran die UN um Schutz vor dem völkerrechtswidrigen Angriff bittet? Werden wir diesen egoistischen und brutalen Terror der USA weiter unterstützen oder wird sich Europa endlich gegen das Töten aussprechen? Bis jetzt höre ich leider noch keine deutlichen Worte aus den Reihen der europäischen Staaten..
    • Dr. Evil 21.06.2019 13:29
      Highlight Highlight Hoffentlich werden Frankreich, Deutschland und Grossbritannien nicht zu viel Anteile an der potentiellen Kriegsbeute versprochen, sonst wird das nichts.
    • Dr. Evil 21.06.2019 14:54
      Highlight Highlight @duschon wieder
      Leider wahr ;-)
      Watson for Weltherrschaft..
  • Dr. Evil 21.06.2019 13:19
    Highlight Highlight ...man sollte auch bedenken, dass Trump extra so handelt, um einmal mit den Säbeln zu rasseln.

    Muss nicht sein, dass er nur wankelmütig ist. Ich denke er will vor allem, dass man dies von ihm denkt...mit einem unberechenbaren Gegner macht man weniger Spässe.

    Man denke dabei an Chruschtschow (Ex-Generalsekretär Sowjetunion) der vor der ganzen Uno wie ein verrückter gewütet hat und seinen Schuh gegen das Pult polterte. Heute wissen wir, er hat nur geschauspielert.
    • Sandro Lightwood 21.06.2019 14:46
      Highlight Highlight Das Problem wäre in diesem Fall nur, dass verhandeln mit einer derart unberechenbaren Person nicht viel bringt. Wenn das Resultat nicht passt, wird sich entweder nicht daran gehalten oder weiter gedroht. Wie wir ja schon gesehen haben.
    • Brett-vorm-Kopf 21.06.2019 14:58
      Highlight Highlight Der Trump spielt das nicht, der ist so.
    • Dr. Evil 21.06.2019 16:26
      Highlight Highlight @Brett vorm Kopf
      Reagon wirkte auch wie ein Idiot, war aber klug genug auf die richtigen Leute zu hören. Siehe "Die Methode Reagon" - Doku
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 21.06.2019 13:19
    Highlight Highlight Trump hat wiedermal keinen Plan. Verwundert mich auch nicht, bei solchen Beratern. Nichtmal einen Verteidigungs-Minister hat er aktuell.
  • Joe Smith 21.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich kann über diesen Kommentar nur den Kopf schütteln. Seien wir froh und dankbar, dass Trump «gekniffen» hat und seine «isolationistischen Reflexe» über den «Wunsch nach Vergeltung» gesiegt haben. Aber deshalb würde ich ihn dennoch nicht als «Friedenstaube» bezeichnen. Bitte, Herr Blunschi, keine solche Kommentare mehr, sonst muss ich ernsthaft befürchten, dass mir vor lauter Schütteln noch der Kopf abfällt.
  • Dr. Evil 21.06.2019 13:12
    Highlight Highlight "Er rede wie eine Kriegsgurgel und handle wie eine isolationistische Friedenstaube"

    Na besser als umgekehrt.
    Aber wo verdammt nochmal ist der internationale Druck, dass die USA das sein läßt?
  • Vanessa_2107 21.06.2019 13:08
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, ob es Trump's Idee war den Angriff abzublasen, auf jeden Fall habe ich nun gehört, dass die Amerikaner nun in einer besseren Position ständen. Die Iraner wüssten nun, dass Trump nicht nur drohe, wenn nötig würden sie auch Ernst machen.
  • Alteresel 21.06.2019 13:02
    Highlight Highlight in letzter Sekunde die Welt gerettet. Welch ein Hero!!! Aber ich denke, das sind eher Fakenews aus dem Weissenhaus. Trump weiss sich in Szene zu setzen, das beherrscht er zweifelsohne. Aber das ist dann auch alles.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 21.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht auch in Betracht ziehen, dass man den Medien die Geschichte über so einen "beinahe-Angriff" auch zustecken kann, um dem Iran eine (mehr oder weniger glaubhafte) Warnung zukommen zu lassen.
    • Ueli der Knecht 21.06.2019 13:13
      Highlight Highlight Die Drohne über Irans Territorium war doch auch schon eine glaubhafte Drohung. Oder das Verlegen von Flugzeugträger vor die Küste Irans und die Erhöhung der Truppenstärke: das sind doch alles auch ziemlich glaubwürdige Drohungen.

      Ich bin mir sicher, dass diese Drohungen in Tehran sehr ernst genommen werden.

      Genauso wie auch Washington die Drohungen der Iraner ernst nimmt.

      Die Frage, die sich hier aber stellt, ist die Frage nach dem Preis. Denn die Kosten, welche die Drohungen der bedrohten Gegenseite verursachen, sind asymmetrisch verteilt. Zum deutlichen Nachteil der USA.
    • swisskiss 21.06.2019 13:22
      Highlight Highlight olmabrotwurschtmitsenf aka Pink Flauder: Und was soll die Quintessenz einer solchen Botschaft sein?
      Das Trump ein Schwätzer mit leeren Drohungen ist?
      Das im Kabinett Trump ein veritabler Streit zwischen Falken (Bolton) und Tauben (Pompeo) ausgebrochen ist?
      Das die Republikaner im Kongress weder ein zweites Irak, noch die Wahlen gefährden wollen und dem Präsi die Gefolgschaft verweigern?

      Was es auch ist. Trump hat seine Position nicht gestärkt.

      Es ist wie bei der "roten Linie" von Obama im Syrienkonflikt.

      Man macht sich unglaubwürdig mit solchen Reaktionen und entlarvt sich als zögerlich.
    • Mario S 21.06.2019 13:28
      Highlight Highlight Lieber Watson Redakteure
      Ich finde diesen text gerade sehr hetzerisch. Auch was Obama anbetrifft, ist ihnen bewusst das dies den dritten Weltkrieg ausgelöst hätte? Ich muss Sie daran erinnern das Krieg seit 1945 nur legal ist wenn es eine UNO Resulution gibt und dies ist in bedein fällen nicht so. Und nein man sollte keine Krieg führen wegen eine (wahrscheindlichen) Giftgas angriff. Dieser sollte ganz klar bewiesen werden.
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