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epa07527035 (FILE) - US Vice President Joe Biden delivers remarks to introduce Democratic candidate for vice president Tim Kaine during a rally for Democratic presidential candidate Hillary Clinton, on the eve of election day, at George Mason University in Fairfax, Virginia, USA, 07 November 2016, (reissued 25 April 2019). According to reports on 25 April 2019 former US Vice President Joe Biden announced that he will seek democratic nomination for the 2020 US elections.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 53108541

Gab am Donnerstag seine Kandidatur bekannt: Joe Biden. Bild: EPA/EPA

Analyse

Joe Biden kann Trump gefährlich werden – doch der 76-Jährige hat auch Schwächen

Joe Biden will Donald Trump ablösen. Er ist aus dem Stand Favorit. Präsident kann er – doch der Vertraute von Ex-Präsident Obama hat trotzdem mit vielen Problemen zu kämpfen.

Fabian Reinbold



Ein Artikel von

T-Online

Er hat lange gezögert, immer wieder seine selbst verkündeten Fristen verstreichen lassen. Kamen Joe Biden doch gehörige Zweifel?

Am Donnerstag, als er sich nun doch vorwagt, ist davon natürlich nichts zu spüren. In einem dreieinhalbminütigen Video macht der Demokrat seine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten öffentlich . Der Clip ist düster und bombastisch gehalten. Die Botschaft: Es geht ums Ganze.

Acht Jahre Trump würden den «Charakter dieser Nation für immer grundlegend verändern», warnt der 76-Jährige, «da kann ich nicht am Rande stehen und zugucken.» Und: «Alles, was Amerika einst zu Amerika machte, steht auf dem Spiel.»

Joe Biden tritt also doch an – und ist augenblicklich Favorit im historischen innerparteilichen Rennen der Demokraten: Nunmehr 20 Kandidaten treten an, um Donald Trump aus dem Amt zu vertreiben, so viele wie noch nie. Unter ihnen lag Biden schon vor seiner Ankündigung in allen Umfragen ein paar Prozentpunkte vorn. Der frühere Vizepräsident Barack Obamas ist allseits bekannt – und er bedient die Sehnsucht nach der Zeit vor Trump.

Im Unterschied zu vielen Konkurrenten stellt sich beim erfahrenen Politprofi nicht die Frage: Kann er Präsident? Dafür stellt sich eine andere Frage umso mehr: Ist er der Kandidat, den die Demokraten wirklich wollen?

Biden kann bei Trump-Wählern punkten

Auf den ersten Blick spricht durchaus viel für Biden: Nach knapp 50 Jahren in der US-Politik und den acht Jahren an der Seite Obamas kennt ihn die Nation gut. In dem vollen Feld, das sich um Aufmerksamkeit und Gelder fetzt, ist seine Bekanntheit ein grosses Plus. Er ist in der Partei exzellent vernetzt, hat aber die Gabe, auch Menschen zu erreichen, die sich nicht sonderlich für Politik interessieren – wie Trump.

Die Demokraten können davon ausgehen, dass Biden, der seine Herkunft aus einfachen Verhältnissen betont, bei den weissen Wähler in Mittelschicht und Arbeiterschaft in den alten Industriestaaten punkten kann, denen Trump seinen Überraschungssieg 2016 verdankt.

FILE - In this June 24, 2015 file photo Vice President Joe Biden and President Barack Obama speak in the East Room of the White House in Washington. President Barack Obama is the man in the middle as his vice president weighs challenging his former secretary of state for the 2016 Democratic nomination. While Obama would officially stay neutral in a Biden-Clinton face-off, the contest would essentially be a fight over which of his closest advisers is the rightful heir to his legacy. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Joe Biden verbindet eine enge Freundschaft mit Barack Obama: Dies dürfte ihm Vorteile bei den schwarzen Wählern verschaffen. Bild: AP/AP

Und im parteiinternen Wettstreit kommt ihm zugute, dass er dank seiner Zeit an Obamas Seite auch bei der Wählergruppe der Schwarzen punkten kann – deutlich besser als etwa Konkurrent Bernie Sanders .

Doch während Biden abwartete, haben sich bei den Demokraten andere nach vorn gespielt: Sanders, die afroamerikanische Senatorin Kamala Harris, der Senkrechtstarter Pete Buttigieg – mit 37 Jahren nicht einmal halb so alt wie Biden.

Das «alter weisser Mann»-Problem

Schon Bidens vorige zwei Anläufe zum Einzug ins Weisse Haus scheiterten rasch: 1987 musste er nach Plagiatsvorwürfen aufgeben, 2008 nach der ersten Vorwahl in Iowa, wo er gerade einmal auf ein Prozent kam. 2016 verzichtete er nach dem Tod seines Sohns auf eine Kandidatur – viele Beobachter denken, Biden hätte gegen Trump gewonnen.

Doch die Partei hat sich zuletzt nach links verschoben, sie will mehr Politik für Minderheiten, Schwarze und Frauen machen. Werden die neuen Demokraten am Ende wirklich einen alten weissen Mann aufstellen?

Biden plagen zahlreiche Probleme. Eines davon: Er startet ohne Kriegskasse in den Wahlkampf, während etwa Konkurrent Sanders, in den Umfragen knapp hinter ihm, bereits 26 Millionen Dollar eingesammelt hat. Biden war in der Vergangenheit nicht der beste Spendensammler und müsste, um konkurrenzfähig zu bleiben, wohl vor allem auf Grossspender setzen. Ein Spagat für den Mann, der seine einfache Herkunft betont, und ein Angriffspunkt für jene Konkurrenten, die auf Grossspenden verzichten.

Entscheidungen aus seinem knappen halben Jahrhundert in der US-Politik bieten auch zahlreiche Angriffspunkte. Seit seiner Wahl in den Senat im Jahr 1973 stimmte er immer wieder für Vorhaben, die an der Basis heute gar nicht gut gelitten sind: schärfere Strafen, die vor allem schwarze Drogenkonsumenten trafen etwa.

Bidens Tätschelproblem

Dann ist da sein Tätschelproblem. Es gibt zahlreiche Aufnahmen, wie er Frauen auf merkwürdige Art anfasst, streichelt, auf den Kopf küsst. Auch wenn ihn andere verteidigen: In der #MeToo-Ära wird darüber nicht länger hinweggesehen. Anfang April haben sich bereits vier Frauen zu Wort gemeldet, die sich dadurch belästigt gefühlt haben. 

 Biden veröffentlichte ein Video, in dem er sich nicht entschuldigte, aber gelobte, sein Verhalten zu ändern. Im Wahlkampf dürften noch weitere Fälle auftauchen.

Und schliesslich ist da Bidens Alter. Bei Amtsantritt wäre er 78 Jahre alt – so alt wie kein Präsident vor ihm. Wie er selbst die Altersfrage angehen will, verriet neulich ein Auftritt in Washington, nur fünf Blocks vom Weissen Haus entfernt. Im Mayflower Hotel sprach Biden auf einer Konferenz von Verwaltungswissenschaftlern, eher trockenes Ambiente.

Biden wäre der älteste Präsident aller Zeiten

Zum Anfang scherzte er, als er ein paar Kinder in der ersten Reihe entdeckte: «Ihr habt Euch ein Eis verdient, ich werde Euch vertreten, ich habe vor etwa 200 Jahren mal Jura praktiziert.» Zugleich leitet Biden aus seinem Alter eine Verantwortung ab, der jungen Generation zu helfen. «Es ist unsere Aufgabe, sie zu inspirieren», sagte er in Bezug auf das schwindende Vertrauen in den Staat.

Biden will auch etwas wiederherstellen, darin ist er dem «Make America Great Again»-Trump nicht unähnlich. Seine Botschaft ist allerdings eine andere: Wir sind besser als das. Wir müssen in Zeiten von Trumps Lügen wieder Anstand und Ehrlichkeit vorleben.

Wie ein gutmütiger Grossvater und Versöhner wirkt Biden in diesen Momenten – doch die Stimmung an der Basis könnte eher nach klarer Konfrontation verlangen statt nach Versöhnung. 

Seine Rede in Washingtoner Hotel beendete er im Mitte März mit diesem Satz: «Ich habe noch Vertrauen in das amerikanische Volk, ich habe noch Vertrauen.»

Die grosse Frage ist, ob das noch auf Gegenseitigkeit beruht.

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 26.04.2019 09:45
    Highlight Highlight Wenn schon ein Greis, dann warum nicht gleich "das Original" wählen - und nicht eine Windfahne.

    Jemanden, der seit Jahrzehnten genau das sagt, was heute "en vogue" ist?!

    Es kann nur einen geben: Bernie Sanders!
  • Gawayn 26.04.2019 06:58
    Highlight Highlight Umfragewerte Berechnungen der Wählergunst etc...

    Ja wir haben gesehen was es bringt.
    Nämlich gar nichts.
    Wer hat 2016 ernsthaft geglaubt das ein Aufschneider wie Trump eine Chance gehabt hätte?

    Oder 2008 ein Schwarzer wie Obama?
    Umfragewerte bringen kaum mehr was.

    Ich halte mich an Wahrscheinlichkeiten.
    Ohne Geldmittel, wirst du in den USA nicht gewählt.
    Ein alter Mann wie Biden kann leicht während des Wahlkampes erkranken.
    Genau wie einst Hillary.

    Dann wird wieder Trump gewinnen.
    Trump wird sicher nicht krank
    Und spielt auch nicht fair...

  • Baron von Eberstein 26.04.2019 06:13
    Highlight Highlight 2020 ist 2 bis 12 Jahre zu spät in meinen Augen. Ich schätze sowohl ihn als auch Sanders. Aber wäre es evt nicht besser gewesen wenn sie sich einfach hinter einen Kandidaten stellen? Die selbe Geschichte bei Warren.
    Man muss leider auch sagen, dass viele der jüngeren Kandidaten nicht mehrheitsfähig sein werden. Harris, Beto etc mögen ihren Reiz haben, aber was können sie in Swing States erreichen?
  • reysan 26.04.2019 03:26
    Highlight Highlight Lasst mal, dann doch lieber Trump!
  • victoriaaaaa 26.04.2019 01:56
    Highlight Highlight Kurze Frage: Ist Trump eigentlich definitiv als rep.Kandidat gesetzt? Ich meine er hat ja auch bei sich im Lager nicht nur fans, und es gibt bestimmt viele Parteikollegen, die scharf auf sein Amt sind. Trauen sie Trump die Wirderwahl zu, und wenn nicht, würden sie ihn dann auch “austauschen”?
  • Chrigi-B 26.04.2019 00:57
    Highlight Highlight -> Youtube öffnen -> Suchen -> Creepy Joe eintippen


    Noch Fragen?
    • swisskiss 26.04.2019 08:40
      Highlight Highlight Chrigi-B: Ja. Einige.
      Ist das nun die Fortsetzung der "crooked hillary" Serie oder der spin off von "grab them by the pussy"?

      Willst Du uns mit diesem Verweis zeigen welche Medienkompetenz Du besitzst und was Deine Informationsquellen sind?

      Oder könnte es sein, dass Du zum Demokratenfan mutiert bist, da vermeintlich ein gleichwertiger Ersatz für den misogynen Macho Trump gefunden wurde?
    • Basti Spiesser 26.04.2019 10:20
      Highlight Highlight @swisskiss what about....
  • Marry.Daveson 25.04.2019 23:43
    Highlight Highlight Joe Biden hatte heute wohl den besten Tag seiner ganzen Kandidatur.
    Die nächsten 1-2 Monate wird er damit verbringen sich für seine Verfehlungen aus der Vergangenheit rechtfertigen zu müssen.
    Die „Justice Democrats" werden Biden aus der Partei heraus angreifen und seine Kandidatur derart torpedieren, dass Trump direkt in eine zweite Amtszeit spazieren kann.

    Der einzige Weg wie die Demokraten überhaupt eine Chance haben ist wenn sie die nächsten Wahlen geschlossen und vereint zu einem Referendum über Trump machen können.

    Ich komme mir aber sehr naiv vor das für realistisch zu halten....
    • swisskiss 26.04.2019 08:50
      Highlight Highlight Marry.Daveson: Die Schlammschlacht unter den Kadidaten dauert bis zum Entscheid wer gegen Trump antreten darf. Dann ist Einigkeit angesagt. Wenn aber wieder so ein "Clinton Sanders" Ding auftaucht mit Manipulationen und Absprachen wirds schwierig.

  • malu 64 25.04.2019 22:41
    Highlight Highlight Die Welt braucht junge Politiker, welche in die Zukunft sehen. Überall, nicht nur in US!
    • anundpfirsich 26.04.2019 00:10
      Highlight Highlight Da stimme ich dir teilweise zu... jedoch haben die älteren meist mehr Erfahrung. Dass soll nicht heissen, dass es keine Altersbegrenzung geben sollte... Aber für so ein Amt denke ich sollte man ein gewisses Alter haben.
    • malu 64 26.04.2019 02:40
      Highlight Highlight Klar, aber das Rad dreht vorwärts. Die Welt ist 4.0 und 5G ! Die politische Sprache hat sich in den letzten Jahren verändert. Junge, politisch interessierte Leute haben Energie, sind kämpferisch und unabhängig. Politisieren für das Volk, auch für die Schwachen. Sie sind nicht in x Verwaltungsräten, nicht von Lobbyisten umgeben und haben meist nicht mehrere Millionen auf dem Kontound studieren nicht permanent an der Vermehrung dieser. Denke ich an Trump, ist gar nichts vorhanden was einen guten Menschen, geschweige den einen Politiker ausmacht!
    • malu 64 26.04.2019 02:47
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Papst! 🤷‍♂️
  • Wasser99 25.04.2019 22:40
    Highlight Highlight lol, bernie ist in den polls vor biden und dennoch sagt ihr, biden werde nominiert.
    • victoriaaaaa 26.04.2019 01:39
      Highlight Highlight nun ja, die zahlen sind soweit ich weis entstanden, als Biden noch nicht offiziell kandidierte, uns trotzdem hatte er schon nach 0minuten wahlkampf ziemlich viele Unterstützer. Da ist natürlich zu vermuten, dass es nun nochmal weit nach oben geht mit den Stimmen. Wie es dann wirklich sein wird, werden wir dann sehen.
    • anundpfirsich 26.04.2019 19:55
      Highlight Highlight vor biden/forbidden 🤣 🙊
  • justasec 25.04.2019 22:32
    Highlight Highlight Wen sich die Amis wirklich wünschen:
    Benutzer Bild
  • Raeffu 25.04.2019 22:17
    Highlight Highlight er würde trump wohl schlagen. die basis würde definitiv ihn wählen auch wenn sie lieber jemand linkeren hätte. und wechselwähler hätten vielleicht die schnauze voll von einem rechtpopulisten und eher einen moderat linken wählen als dass komplette gegenteil als was sie vor 4 jahren gewählt haben
  • redeye70 25.04.2019 22:14
    Highlight Highlight Mit Joe Biden werden die Demokraten wieder verlieren. Die Zeiten haben sich geändert. Es braucht neue Gesichter mit neuen Ideen. Biden steht für das alte Establishment. Die hatten ihre Chance und haben es grandios verkackt. Sie wollen es einfach nicht lernen.
  • Nelson Muntz 25.04.2019 22:11
    Highlight Highlight Die Dems werden sich in den Vorwahlen selber zerfleischen und wer dann profitieren wird ist klar...
  • Mia_san_mia 25.04.2019 21:36
    Highlight Highlight Solche Kandidaten sind doch einfach ein Witz. Man muss schauen, dass Trump wegkommt. So wird das nie etwas.
    • Mia_san_mia 26.04.2019 06:07
      Highlight Highlight @Gregor: Weil er kein Präsident ist.
    • Fichtenknick 26.04.2019 06:48
      Highlight Highlight Herr Hast: Nenn mir ETWAS Gutes, das Trump getan hat. Ich weiss, dass in deinem Weltbild Fremdenhass und Menschen ohne Krankenversicherung positiv sind, aber mich würde trotzdem interessieren, welch positiven Effekt auf die Nachwelt du in der Trump-Präsidentschaft siehst.
    • Mia_san_mia 26.04.2019 21:09
      Highlight Highlight Nein ist er nicht.
  • WhatATimeToBeAlive 25.04.2019 21:30
    Highlight Highlight Biden wird keine Chancen haben. Nicht wegen seinem Alter oder Geschlecht, sondern weil er völlig an der Basis vorbeipolitisiert. Die Basis ist viel linker oder sozialdemokratischer. Dass er zudem eine Geschichte im Senat hat, wo er u.a. für den Irakkrieg, Patriot Act etc. gestimmt hat, ist dabei auch nicht gerade hilfreich für ihn.
    • Nelson Muntz 25.04.2019 22:13
      Highlight Highlight in den USA ist alles links der SVP schon fast kommunistisch, was die unter links verstehen ist nicht links wie wir es verstehen....
    • Oh Dae-su 25.04.2019 22:39
      Highlight Highlight Gerade weil Biden nicht so links ist, dürfte er gute Wahlchancen haben. So kann er auch Mittewähler auf seine Seite ziehen, die sonst eventuell republikanisch gewählt hätten. Alles links von ihm wird ihn sowieso wählen, allein schon um nochmals 4 Jahre Trump zu verhindern.
    • Yes. 25.04.2019 23:55
      Highlight Highlight @Oh Dae-su
      Weil das bei Hillary ja so gut geklappt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 25.04.2019 20:52
    Highlight Highlight Never ever hat Biden eine Chance aufs Präsidentenamt.
  • Domino 25.04.2019 20:49
    Highlight Highlight Mir egal, ich bin eh für Trump 🇺🇸
    • Nicolas D 25.04.2019 21:47
      Highlight Highlight ....
      Benutzer Bild
    • Fichtenknick 26.04.2019 06:50
      Highlight Highlight Domino, warum denn? Wegen seiner rhetorischen Fähigkeiten? Seinem Hang zur Wahrheit? Seiner Bescheidenheit? Seiner inklusiven Politik?
  • Basti Spiesser 25.04.2019 20:13
    Highlight Highlight Nicht mal Obama unterstützt Biden offiziell.
    Benutzer Bild
    • Pana 25.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Es hat 20 Kandidaten. Joe Biden ist sein Freund, aber das heisst nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt in den Wahlkampf eingreifen muss (was ein endorsement durchaus wäre).
    • Pana 25.04.2019 22:28
      Highlight Highlight Übrigens: Es wäre theoretisch möglich, dass Obama als Vize-Präsident antritt. Natürlich kein realistisches Szenario, weil er a) wohl kaum Lust darauf hat und b) es wohl für grosse Verwirrung sorgen würde, die Trump eher helfen würde. Aber ein interessantes Gedankenspiel, weil es das Gesetz tatsächlich nicht explizit verbietet.
    • Marry.Daveson 25.04.2019 23:23
      Highlight Highlight @Pana

      C) Michelle würde das wohl kaum zulassen 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 25.04.2019 20:07
    Highlight Highlight Mit Joe Biden würde wieder Ruhe ins weisse Haus zurückkehren. Er würde sein Kabinett mit guten, geeigneten Leuten besetzen. Auch kompetente Republikaner wären Teil seiner Administration. Dies macht ihn auch für moderate Republikaner wählbar.

    Sein Alter wird m.E. nicht relevant sein, da die Wahl eh zwischen Sanders (77), dem übergewichtigen Trump (72) und ihm (76) entschieden wird.
    • road¦runner 25.04.2019 20:43
      Highlight Highlight Da hat aber jemand seine Kristallkugel frisch poliert.
    • justasec 25.04.2019 22:34
      Highlight Highlight Nein, aber gute, begründete Vermutungen angestellt.
  • Pana 25.04.2019 19:54
    Highlight Highlight "hat aber die Gabe, auch Menschen zu erreichen, die sich nicht sonderlich für Politik interessieren – wie Trump."

    Wäre schön, wenn er Trump erreichen könnte. Ist eigentlich schon tragisch, wenn sich nicht mal der Präsident für Politik interessiert.
  • Röschtigraben1 25.04.2019 19:46
    Highlight Highlight "Kann er Präsident" öhm... Nein. Leider ist er zu alt.

    Obwohl, wenn einer wie Trump Präsident werden kann, dann kann er es besser machen. Egal wie alt er ist
  • Max Dick 25.04.2019 19:36
    Highlight Highlight Wäre heute der Wahltag Biden vs Trump, ich bin mir sicher dass Biden gewinnen würde. Doch die Frage ist, ob er nach einem strengen zermürbenden Vorwahlkampf im Hauptduell gegen Trump noch in einer solch guten Verfassung befindet. Es ist mir eben schon diverse Male bei Arbeitskollegen (vorallem Männern) ü60 aufgefallen, dass innert kurzer Zeit ein recht schneller geistiger Abbau stattfinden kann, der sich nicht einfach so verstecken lässt.

    Nichtsdestotrotz ist er unter den bekannteren Kandidaten jetzt mein Favorit.
    • häxxebäse 25.04.2019 20:25
      Highlight Highlight In handwerklichen berufen kann man so etwas sicher beobachten, man beginnt früh zu arbeiten mit 15 und der körper ist dann auch sehr verbraucht mit 60, darum sollen solche auch früh in die rente (ohne verlust!). aber in anderen berufen drehen manche erst mit 50 so richtig auf... zudem sind ältere optimale lehrer, ausbilder etc.
    • Max Dick 25.04.2019 22:27
      Highlight Highlight 50ig ist auch ein ideales Alter um Präsident zu werden - aber nicht 78 ;) Nein ich sprach schon von geistigen Tätigkeiten. Und damit will ich weder sagen, dass Leute ab 60 langsam unbrauchbar werden - im Gegenteil. In Bezug auf ihr Wissen sind die sehr wichtig. Ich meinte, dass in den letzten Berufsjahren teilweise ein schneller Zerfall einsetzt in Sachen Auffassungsgabe sowie passive und aktive Kommunikation. Das sind Sachen, die in einem Wahlkampf und als Potus von Bedeutung sind. Natürlich setzt dies nicht bei allen ein, und es kann auch sein dass Joe noch mit 86 in allen Belangen fit ist.
  • Gurgelhals 25.04.2019 19:35
    Highlight Highlight Biden begeistert mich überhaupt nicht. Nüchtern betrachtet ist es aber sekundär, welcher Demokrat (hoffentlich) 2020 gewählt wird. Viel wichtiger ist, dass die Dems den Senat zurückerobern, denn nicht Trump ist der Demokratieabschaffer-in-Chief, sondern der viel gefährlichere McConnell. Und wenn dieser Mehrheitsführer bleibt, spielt es keine Rolle, welcher Demokrat im Weissen Haus sitzt.

    Kurz: Die Demokraten sollten den Kandidaten aufstellen, der in den betroffenen Staaten so zu mobilisieren vermag, dass sie min. 4 Senatssitze dazugewinnen. Und ich weiss nicht, wer das am ehesten sein könnte.
  • Mova 25.04.2019 19:28
    Highlight Highlight Nö, seh ich anders. Biden ist alt, älter als Trump. Der bringt nichts Neues, was die Wähler nicht bereits kennen. Buttigieg Pete traue ich mehr zu. Das komplette Kontrastprogramm zu Trump.
    • victoriaaaaa 26.04.2019 01:51
      Highlight Highlight Ich persönlich würde momentan vermutlich auch für den grössten Kontrast zu Trump stimmen. jedoch leuchten mir die vielen Komentare auch ein, nach welchem Biden die gemässigte republikanische Wählerschaft für sich gewinnen könnte. Jene, welche aus gründen wie z.b. Petes sexualität (leider) im leben nicht für Buttigieg stimmen würden... Bei Biden ist bestimmt auch das alter ein grosses minus, aber wie stark sich diese Dinge auswirken, werden wir wohl erst in einigen Monaten erfahren...
  • Fairness 25.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Vielleicht ist das Alter nur bei denen die den Laden wirklich schmeissen wesentlich. Die meisten CEOs müssen ja auch nur ein bisschen politisieren und arbeiten tun andere;).
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Mal abwarten wie sich das Feld bei den Dems noch entwickelt.
    Was mir jetzt schon sorgen macht, ist der journalistische Fokus auf Identitätspolitik, kleiner Hinweis dazu, sowohl Sanders als auch Binden sind alte weisse Männer, vertreten jedoch stark unterschiedliche politische Lager.
    Jetzt kann man weiter die Identitätskarte spielen und damit Trump zuarbeiten oder sich mal darum kümmern, was die verschiedenen Bewerber dann so für politische Visionen habe, welche Politik möchten sie umsetzten?
    Eine schwarze, genderfluide Ayn Rand wird in meinen Augen die Problem der USA nicht lösen...
  • Hayek1902 25.04.2019 19:25
    Highlight Highlight keine chance. vor 4 jahren hätte es wohl geklappt, aber nicht jetzt.
  • bcZcity 25.04.2019 19:18
    Highlight Highlight Leider mindestens 10 Jahre zu spät! Aber, besser als weitere 4 Jahre Trump!
    • Yes. 26.04.2019 00:04
      Highlight Highlight Tja Biden ist im Alter von 45 und und 65 schon als Präsidentschaftskandidat angetreten.
      Das erste Mal gab er schon vor den ersten Vorwahlen auf, das zweite Mal nachdem er im 1. Staat der Vorwahlen nur 1% der Stimmen bekam.
  • FrancoL 25.04.2019 19:18
    Highlight Highlight Ich habe dies befürchtet, nicht weil in denke dass Biden nicht die Fähigkeit zum Präsidenten hätte, sondern weil zuerst einmal eine Vision auf den Tisch muss, nicht schon wieder ein sich verfangen in den Bewertungen von Alter, Herkunft, Spenden, Verhalten etc.

    Die DEMS brauchen eine Hand feste Vision, sie müssen Hoffnung anbieten können, sie müssen Lösungen Portieren und den Bürgern eine WIRKLICHE Alternative aufzeigen können. Dann soll die Person, die am ehesten diese Visionen verkörpert mit voller Kraft unterstützt werden.
    • P. Silie 25.04.2019 19:24
      Highlight Highlight @ FrancoL: Erinnern Sie sich noch an meine Worte? Wenn es ein Demokrat sein könnte der Trump ablösen vermag, dann wird es Biden sein.. dennoch habe ich immernoch eine Wette auf Romney am Laufen :)
    • Max Dick 25.04.2019 19:30
      Highlight Highlight Das ist in Europa so, dass die Parteien ein Programm (Vision) machen, und dann den darauf am besten zugeschnittenen ins Rennen schicken. In den USA gibt es keine Parteiprogramme, die Parteien sind sehr lose organisiert. Der Präsidentschaftskandidat selbst wird dann die neue Vision sein.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.04.2019 20:19
      Highlight Highlight @FrancoL
      Ich wage die Prognose, dass bezüglich solch frommer Wünsche wenig Hoffnung besteht.
      Das amerikanische Model mit Parteiinternen Vorwahlen wirkt da natürlich nicht moderieren, aber was ich so mitbekommen, wird es ein hässlicher Vorwahlkampf werden und Fragen nach einem konkreten politischen Programm werden weit hinten angestellt werden müssen, prominent sind Stil- und Moralfragen.
      Und wehe man betreibt zu wenig Virtue signalling und möchte sich nicht um Identität, sondern um konkrete politische Fragen kümmern.
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 25.04.2019 19:06
    Highlight Highlight Ende der ersten (!) Amtszeit wäre er über 80 - und nein, man wird geistig und körperlich nicht fitter in diesem Alter. Wenn er zu den besseren KanditatInnen gehört, na dann gute Nacht USA.
  • w'ever 25.04.2019 19:03
    Highlight Highlight sorry, aber in diesem alter dürfte man kein politisches amt mehr besetzen dürfen
    • Bangarang 25.04.2019 19:30
      Highlight Highlight Biden ist mit 140, im Grab, noch besser als Trump
    • anundpfirsich 25.04.2019 19:45
      Highlight Highlight Das sollte dann aber Global gelten 😊
    • Nicolas D 25.04.2019 20:23
      Highlight Highlight @Bangarang. Danke für den Lacher.

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