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Donald Trump Illustration

Bild: shutterstock.com

Analyse

Donald Trump: Ein Präsident ohne Grenzen

Für Donald Trump ist das Ende des Impeachments ein Triumph – natürlich über die Demokraten, aber auch über die Demokratie. Er will Unterwerfung aus Angst.

Carsten Luther / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Es ist etwas kaputtgegangen, aber nicht an diesem Tag. Der vermeintliche Freispruch für Donald Trump im Amtsenthebungsverfahren war nicht der Moment, in dem sich plötzlich, unerwartet und geräuschvoll ein Riss in der Demokratie der Vereinigten Staaten auftat. Das schnörkellose Ende dieses historischen und zugleich so absurden Prozesses hat lediglich in greller Klarheit sichtbar gemacht, wie schwer das politische System der USA inzwischen beschädigt ist.

Nun bricht nicht gleich alles zusammen, soweit ist es noch nicht. Doch die Aussichten sind düster. Ein Präsident, der keine Grenzen mehr kennt, das ist nur die unmittelbarste Gefahr.

Über Schuld oder Unschuld dieses Präsidenten haben die Senatoren nicht entschieden, so sehr sich Trump nun auch mit der «völligen Entlastung» von allen Vorwürfen brüsten mag – wie schon nach den Mueller-Ermittlungen zu Russlands Manipulationsversuchen bei seiner Wahl und den Versuchen, deren Aufklärung zu behindern.

Die Wahrheit wird dennoch herauskommen. Oder sie ist es bereits – wie der Anklageführer der Demokraten, der Abgeordnete Adam Schiff, mehrfach richtig feststellte: «Und die Frage ist allein: Wollen Sie sie jetzt hören?»

Die Republikaner mit Ausnahme von Susan Collins und Mitt Romney wollten nicht. Denn sie wussten bereits von Beginn an, was etwa der frühere Sicherheitsberater John Bolton als zusätzlicher Zeuge nur noch einmal bestätigt hätte: Trump wollte insbesondere die zuvor vom Kongress rechtmässig veranlasste Militärhilfe für die Ukraine so lange zurückzuhalten, bis die dortige Regierung ihm geben würde, was er forderte: Ermittlungen unter anderem gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden, den Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, und dessen Sohn. Wobei Trump die blosse Ankündigung solcher Schritte schon gereicht hätte.

Trump wollte nur Zweifel säen

Denn Trump hatte alles andere im Sinn, als die Korruption in der Ukraine wirklich zu bekämpfen und sie als Partner zu stärken. Mit den Zielen der regulären US-Aussenpolitik hatte die erpresserische Mission seines Anwalts Rudy Giuliani und anderer Handlanger nichts gemein. Trump wollte die Schwäche der Ukraine ausnutzen, um ihr eine Schmutzkampagne abzupressen, die ihm die Wiederwahl sichern sollte.

Die einst ehrwürdige Partei ist damit endgültig zum stumpfen Werkzeug ihres Präsidenten verkommen.

Ausser Verschwörungsfantasien gab es nichts gegen die Bidens, die Ermittlungen wären aussichtslos gewesen. Aber allein der geweckte Zweifel sollte reichen, um den politischen Gegner zu beschädigen.

Trumps Amtsmissbrauch könnte deutlicher kaum sein. Und die Beweiskette der Demokraten war schlüssig, weitreichend und am Ende geradezu vernichtend; trotz der Blockade des Weissen Hauses. Man konnte ahnen, wie weit das alles noch reichen würde, wenn den Anklägern nicht so viele Zeugen und Unterlagen vorenthalten worden wären.

Doch die Republikaner waren nicht an der Schuldfrage interessiert. Ihnen ging es allein um die Macht. Ihre Entscheidung ist nach diesem kurzen Prozess ohne neue Vorladungen und Anforderung neuer Dokumente kein Freispruch erster Klasse, sondern einer aus der untersten Schublade: Sie haben sich vor ihrer verfassungsmässigen Verantwortung gedrückt, Trump seine Grenzen aufzuzeigen. Die einst ehrwürdige Partei ist damit endgültig zum stumpfen Werkzeug ihres Präsidenten verkommen.

In diesem Impeachment ging es eben nicht bloss um eine Meinungsverschiedenheit über die konkrete Ausgestaltung von Aussenpolitik, wie Trumps Verteidiger es wieder und wieder dargestellt haben. Über so etwas ist in Washington ja früher, unter anderen Präsidenten, viel gestritten worden: Was für die Nation das Beste wäre, für die Menschen im Land, manchmal auch für den Rest der Welt. Um Inhalte und auch grundlegende Werte wurde da erbittert gekämpft, gespeist aus einer zutiefst zerrissenen Gesellschaft.

Aber das System, die Demokratie selbst, stand nie zur Debatte. Die spaltende Kraft jedoch, die Trump verkörpert und der sich die Republikaner nun vollends ergeben haben, hat längst eine weit tiefere Kluft aufgetan.

Der fundamentale Konsens über die Demokratie hat irgendwann begonnen, sich aufzulösen, vielleicht war er nie so vollständig wie gedacht. Trump hat diesen schleichenden Prozess nicht verursacht, aber er hat ihn erkannt und beschleunigt. Das schwelende Misstrauen den Institutionen und Normen gegenüber hat er sich zunutze gemacht, vor der Wahl und danach: Lügen, Verleumdungen, Hetze – gegen alle, die gegen ihn sind, waren und bleiben ihm diese Mittel recht.

So scheiterte schliesslich auch das Impeachment nicht an fehlenden Beweisen, sondern an der Kapitulation der Republikaner, die nicht einmal mehr die Illusion von checks and balances aufrecht erhalten konnten.

Trump, seine Anhänger und das Gros der Republikaner zersetzen die Fundamente der Demokratie, gemeinsam und mutwillig.

Das Parlament als Kontrollinstanz des Präsidenten? Nein, argumentieren sie, die Demokraten versuchten mit ihren Ermittlungen doch bloss, den rechtmässigen Herrscher zu stürzen.

Die Justiz, unabhängig und unzweifelhaft eine tragende Säule des Staates? Nein, nicht wenn sie gegen Trump entscheidet.

Die Presse, ein faktenträchtiges Korrektiv zur politischen Meinungsbildung? Nein, wer den Mann im Weissen Haus kritisiert, ist ein Feind des Volkes.

Geheimdienste, Berater, der ganze Regierungsapparat hat nur so lange eine Berechtigung, wie er die Wahrheiten der Macht stützt. Das alles glauben inzwischen viel zu viele Amerikaner, als dass die Demokratie darunter nicht leiden würde.

Noch mehr Sendezeit für Lügengebäude

Denn nur so kann Trump gewinnen: Wir gegen die. Das bedeutet im Zweifel mittlerweile: Wir gegen die Demokratie. Das Impeachment hat diesen Impuls nur noch verstärkt. Der Präsident hat im Amtsenthebungsverfahren nicht bekommen, was er verdient gehabt hätte, sondern genau das, was er eigentlich von der Ukraine wollte: Sendezeit für Zweifel, für Angriffe auf die Gegner, für dreiste Lügengebäude und falschen Schmutz.

So kann er auch den Ausgang des Prozesses benutzen, um sein eigentliches Ziel zu erreichen: die Grenzen seiner Macht aufzuweichen und die Präsidentschaftswahlen im November zu seinen Gunsten zu verzerren. Seine perfide Opferhaltung und die Verteidigung seiner Präsidentschaft mit allen Mitteln muss er mit dem Freispruch legitimiert sehen – nichts wird ihn noch halten.

President Donald Trump waits to welcomes Venezuelan opposition leader Juan Guaido to the White House, Wednesday, Feb. 5, 2020, in Washington. (AP Photo/ Evan Vucci)
Donald Trump

Wir gegen die: Donald Trump. Bild: AP

Schon machen Meldungen von Rachegelüsten des Trump-Lagers die Runde, Listen von Feinden würden entstehen, denen der demokratische Widerstand heimgezahlt werden könnte: Ermittlungen gegen die Ermittler, Anklagen gegen die Ankläger, Verfolgung derer, die der Verfassung folgen und nicht Trump.

Adam Schiff, so hatte Trump schon während des Verfahrens kaum verhohlen gedroht, habe «noch nicht den Preis dafür gezahlt, was er unserem Land angetan hat». John Bolton muss mit Schwierigkeiten nicht nur in Bezug auf sein geplantes Buch rechnen. Und der Whistleblower, mit dem die Enthüllung der Ukraine-Affäre ihren Anfang nahm, muss weiter seine widerrechtliche Enttarnung und damit um sein Leben fürchten.

Unterwerfung aus Angst, das ist es, was Trump will – und von seiner Partei bereits erfahren hat. Dass Mitt Romney als einziger Republikaner für eine Amtsenthebung wegen Amtsmissbrauchs stimmte, ist bemerkenswert.

epa08196037 Republican Senator from Utah Mitt Romney takes an elevator to the Senate floor in the US Capitol in Washington, DC, USA, 05 February 2020. The Senate will conclude the impeachment trial by holding a vote to acquit or convict US President Donald J. Trump on the charges of abuse of power and obstruction of Congress, 05 February.  EPA/SHAWN THEW

Stellt sich gegen Trump: Mitt Romney. Bild: EPA

«Eine Wahl zu korrumpieren, um sich selbst im Amt zu halten, ist vielleicht die missbräuchlichste und zerstörerischste Verletzung eines Amtseids, die ich mir vorstellen kann», begründete er seine Entscheidung. «Es war ein krasser Angriff auf unsere Wahlrechte, unsere nationalen Sicherheitsinteressen und unsere fundamentalen Werte.»

Sein Gewissen diktiere ihm, daraus die Konsequenzen zu ziehen. Romney rechnet nun wenig überraschend damit, dass es für ihn «sehr einsam werden wird». Den Präsidenten wird sein mutiger Schritt nicht bremsen.

Trump hat es noch nie an der nötigen Selbstüberschätzung gemangelt, sich für unangreifbar zu halten. Er könne «mitten auf der 5th Avenue stehen und jemanden erschiessen, und ich würde keine Wähler verlieren». Das war vor etwas mehr als vier Jahren im Wahlkampf. Damals, den Blick direkt in die Kameras gerichtet, die Hand zur Waffe geformt, drückte er den symbolischen Abzug. Im Amt hat Trump diese beunruhigende Fantasie nicht vergessen gemacht. Er glaubt noch immer, über allem zu stehen. Nicht erst als Reaktion auf das Impeachment behauptete er, Artikel zwei der Verfassung gebe ihm «das Recht, zu tun was immer ich will». Natürlich ist das falsch, aber nach diesem Impeachment-Verfahren steht er jetzt mit dem rauchenden Revolver da und muss denken, er sei damit durchgekommen.

Trump wird weitermachen und die Republikaner werden mitmachen. Die Wahl im November bleibt die einzige Chance, daran etwas zu ändern – wenn noch genügend Amerikaner überhaupt an die Demokratie glauben.

Dieser Artikel wurde zuerst auf «Zeit Online» veröffentlicht. watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 07.02.2020 00:58
    Highlight Highlight Er ist der Supergau der Republikaner, zeigt den Zustand der Partei und die große Angst vor Donald Trump. Er hat die GOP im Griff und herrscht über Amerika, wie ein Pate. Die extreme nationalistische Gesinnung und die Euphorie seiner Anhänger erinnert mich an Deutschland in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts.
  • Dong 06.02.2020 21:41
    Highlight Highlight Sind die Bildundgsbürger den Proleten schon wieder nicht losgeworden... Das kann man gut oder schlecht finden, das Gejammer wegen „Unterwanderung der Demokratie“ brauch ich aber nicht.
    • Wiedergabe 07.02.2020 16:20
      Highlight Highlight Fragt sich nur, wem sie eher einen so wichtigen Job zutrauen, einem Bildungsbürger oder einem Proleten.
      Sie können sich ja als neuer CS VR-Präsidenten bewerben, mit der Idee einen arbeitslosen Alkoholiker als neuen CEO einzustellen. So um den trumpschen Zeitgeist zu feiern.
    • Dong 07.02.2020 18:18
      Highlight Highlight Ich würde ja im Zweifelsfall auch den Bildungsbürger empfehlen, aber was tun, wenn letztere nur „weiter wie bisher“ als alternativlos anbieten und ich genau das nicht will? Da gibt’s eine lange Reihe von Gründen, wieso wir Trump haben (oder den Brexit oder die AfD), und die wird man auch mit einem Impeachment nicht los.
    • Wiedergabe 07.02.2020 23:06
      Highlight Highlight Es ging beim Impeachment auch nicht darum, jemanden "los zu werden", sondern den verfassungsmässigen Auftrag, wie man auf Amtmissbrauch reagieren muss, umzusetzen.
      Und das "alternativlos" lasse ich keineswegs gelten! Es gab sehr viele Alternativen zu Trump!
      Wo ich zustimme, ist dass die aktuelle Sehnsucht nach rechten Populisten, resp. deren Wahlerfolge viele Gründe haben.
      Social media, Globalisierung, Wohlstandsverwahrlosung, Rassimus, WW2 rückt in weite ferne, aufblühen dubioser "Informations"kanälen...
  • MartinZH 06.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Gestern konnte man die ZDF-Doku "Citizen Trump – Eine amerikanische Karriere" (auf YouTube verfügbar) sehen – wirklich sehr gut gemacht! 👍

    Man versteht nach dieser Doku viel besser, wie und warum Donald Trump so geworden ist, wie er heute ist: Es gab ein paar traumatische Erlebnisse in seiner Biografie (Familie, Militär-Internat, ...), die ihn nachhaltig prägten.

    Im Prinzip tickt Donald Trump ganz einfach: Man könnte eigentlich auch damit umgehen, wenn man stets beachten würde, dass er den unverhohlenen Hass seiner Gegner – vor allem der Intellektuellen – sogar zu geniessen scheint... 😉👍
    Play Icon
  • trichie 06.02.2020 13:31
    Highlight Highlight Die Passage "Doch die Republikaner waren nicht an der Schuldfrage interessiert. Ihnen ging es allein um die Macht." sagt eigentlich alles was es über diesen Impeachmentprozess zu wissen gibt 😔

    Hut ab vor Romney!
  • Didabelju68 06.02.2020 13:30
    Highlight Highlight Das was gegenwärtig in den USA geschieht ist das was man in vielen Staaten wahrnimmt. Viele der politischen Kaste tuen was sie wollen. Es ist nur eine Frage der persönlichen Lobby und abhängigen Zudienern welche sich zu Lakaien, der jeweilen Person oder Gruppe gemacht haben. Es geht nicht mehr um das Recht, sondern um Machterhalt. Wann wachen wir alle mal auf und nutzen unsere demokratischen Rechte und wählen solche Personen nicht einfach ab bei nächst bester Gelegenheit? Stattdessen kuscht ein charakterloses und mutloses Gros und legitimiert solches Verhalten durch die Wahl noch.
  • DerSchöneVomLande 06.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Mit dieser entscheidung wurde der nächste diktator geboren, der tun und lassen kann was er will, denn ihm kann keiner was anhaben.
  • BratmirnenStorch 06.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Trump ist sicher ein Phänomen. Aber zum Glück können Phänomene auch plötzlich verschwinden.
  • Hardy18 06.02.2020 12:28
    Highlight Highlight Kann man diese Nachrichten nun abschalten? Jetzt wissen wir, dass die da drüben nicht mehr zu retten sind. egal was der nun macht, hier wird die Mehrheit wohl den Kopf schütteln. Selbst wenn er den Knopf drückt, möchte ich dies nicht wissen, weil ich gern ohne Hass sterben möchte. ✌🏼
  • landre 06.02.2020 12:08
    Highlight Highlight Was in den USA geschieht und wie sich es entwickelt ist eigentlich auch emblematisch für uns in Europa.
    Daher muss man den gegenwärtigen POTUS in den USA nicht als eine Ursache einordnen...Er verkörpert eher ein emblematisches Symptom unseres sich dekadent entwickelnden Zeitgeistes.
    ...Werte und Prinzipien wie Respekt und Anstand, sei es privat oder offiziell/ öffentlich, sind zweitrangig geworden...Habgier, Egoismus -Zentrismus, Schwindel, Scheinheiligkeit, usw haben nun die Oberhand im Zeitgeist gewonnen.

    Kurz-, mittel- und vor allem langfristig eine wirklich zerstörerische Entwicklung.
  • Lodestone 06.02.2020 11:49
    Highlight Highlight ,,Ausser Verschwörungsfantasien gab es nichts gegen die Bidens, die Ermittlungen wären aussichtslos gewesen. Aber allein der geweckte Zweifel sollte reichen, um den politischen Gegner zu beschädigen.,,

    Es gibt sogar ein Video auf YouTube wo Biden damit prallt wie er einen Staatsanwalt der Ukraine hat feuern lassen als dieser gegen seinen Sohn ermittelt hat. Aber ja Hauptsache das ewige Trump-Bashing. Dieser Artikel ist nur da um die Linke anzufeuern gegen die bösen Rechten. Statt zu Versuchen die Beiden Lager zu versöhnen, damit Hand in Hand die wahren Probleme der Welt behoben werden.
    • Wiedergabe 06.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Wenn sie dieses Video ansprechen, setzen sie es bitte in den korrekten Kontext und überlegen sie sich den genauen Inhalt.
      Die Absetzung dieses Staatsanwaltes wurde auch durch die EU etc. gefordert.
      Bitte korrekt informieren, die Welt ist komplizierter als 25sek Videoclips auf facebook.
    • Basti Spiesser 06.02.2020 18:46
      Highlight Highlight @Wiedergabe

      «Ich sagte, 'Ihr kriegt die Milliarde nicht. Mein Flug geht in sechs Stunden. Wenn der Staatsanwalt nicht gefeuert wird, kriegt ihr die Kohle nicht.' Nun ja, der Hurensohn wurde gefeuert.»

      Der Kontext: Der „Hurensohn“ hat gegen die Firma ermittelt, wo sein Sohn tätig war. Nur weil sich die EU auch vor den Karren hat spannen lassen, macht das Ganze nicht besser, eher schlimmer.
    • Wiedergabe 07.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Basti, es gibt zwei Möglichkeiten:
      A) Dieser Staatsanwalt war korrupt und die EU hat eine eigenständige Aussenpolitik. Klingt für mich plausibel, Wahrscheinlichkeit hoch.
      B) Dieser Staatsanwalt war in einem korrupten Umfeld ein Saubermann, die EU kann nicht selbstständig entscheiden und führt nur Befehle der USA aus,ohne öffentlichen Skandal muss ein unbescholtener Staatsdiener gehen weil ein US-Politiker seine Macht missbraucht,kein Journalist, kein Republikaner, kein Ukrainer findet den Skandal heraus ausser Jahre später D. Trump. Klingt für mich nach VT, Wahrscheinlichkeit tief. You decide
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 06.02.2020 11:47
    Highlight Highlight Fazit: Der Mensch lernt nichts aus der Geschichte.
    Und zu den Wahlen im November 20 passt bereits jetzt diese Bauernweisheit: Nur die grössten Kälber wählen ihre Metzger selber.
  • Carmen Reisinger 06.02.2020 11:43
    Highlight Highlight UNGLAUBLICH, WAS POLITIKER ALLES KÖNNEN! Wir, die Welt, können nur hoffen, dass das Volk bei den Wahlen anders entscheidet. Und: zu einer gesunden, positiven Entwicklung der Welt und Erde beiträgt.
  • Toni.Stark 06.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Es zeigt mir, dass de Schweiz das beste System hat. So einen Ausgleich der Macht gibt es nirgends. Obwohl wir die Möglichkeit einer Abwahl nicht kennen.
    • FITO 06.02.2020 13:14
      Highlight Highlight Das Impeachment ist ja auch nicht eine Abwahl sondern ein Amtsenthebungsverfahren.
      Wie der Schweiz bleibt aber der USA wenigstens noch die Möglichkeit einer nicht Wiederwahl als ultima ratio.
      Benutzer Bild
    • El Vals del Obrero 06.02.2020 15:18
      Highlight Highlight Bei den regulären Wahlen alle 4 Jahre kann ein Bundesrat schon abgewählt werden, auch wenn es relativ selten geschieht (z.B. bei Metzler und Blocher).

      Eine ausserordentliche Amtsenthebung ist auch vorgesehen, aber mit hohen Hürden: https://www.parlament.ch/de/%C3%BCber-das-parlament/parlamentsw%C3%B6rterbuch/parlamentsw%C3%B6rterbuch-detail?WordId=4

      Man geht wohl davon aus, dass ein einzelner "durchgeknallter" Bundesrat bis zu den nächsten Wahlen durch die anderen sechs Bundesräte unter Kontrolle gehalten werden kann.
  • DruggaMate 06.02.2020 11:23
    Highlight Highlight Dieses Land ist zutiefst gespalten und Trump, sowie die Ignoranz seiner Wähler, ist schuld daran.

    Er hat es geschafft vor den Augen der ganzen Welt das Gesetzt zu umgehen, sich über die Verfassung zu stellen. Getragen von der Ignoranz der Ländlichen Bevölkerung und der Machtgier von privilegierten, weissen, alten Säcken.

    Wird Trump wieder gewählt, wird das von einigen Gruppierung bestimmt nicht mehr akzeptiert. Es wäre ein Affront gegen einen Grossteil der Bevölkerung, gegen das Land und die Welt als Kollektiv. Ich bleib dabei: Ein Bürgerkrieg steht vor der Tür.
    • Kyle C. 06.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Bei allem Übel, welches Trump darstellt, schuld daran ist er nicht. Populismus, Rassismus u.v.m. sind nur Symptome einer kranken Gesellschaft und nicht Ausgangspunkt. Die USA sind nicht erst seit 2016 so. Es ist einmal mehr das kapitalistische System schuld. Aus Existenzängsten und Armut heraus tendieren Menschen zu solchen Ideologien. Die Ironie ist, dass ausgerechnet einer aus der Oberschicht als vermeintlicher Retter gewählt wird. Es ist ja so einfach, z.B. den Mexikanern die Schuld dafür zu geben, was Menschen wie eben Trump aus einem Land gemacht haben.
    • Basti Spiesser 06.02.2020 13:08
      Highlight Highlight Sehe das auch wie Kyle. Das Versagen der Demokraten und vorallem Obama-Regierung, machte ein Trump erst möglich. Ähnlich auch mit anderen populistischen Parteien. Der Umgang seitens der etablierten Medien und Politiker, gibt ihnen noch Aufwind.
    • TodosSomosSecondos 06.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Mir fehlen hier etwas die Argumente, warum ein Bürgerkrieg unausweichlich sein sollte. In moderner Politik geht es in erster Linie darum, dass Kohle verdient werden kann, das steht über allem, daher ist ein Bürgerkrieg in den USA unwahrscheinlich.

      Szenario A: Trump gewinnt. Wochen- oder monatelange Proteste in den Städten aber dann arrangiert man sich damit. (Persönlich glaube ich ja immer noch, die GOP wird ihn nach der Wahl loswerden und mit Pence ersetzen müssen).

      Szenario B: Trump verliert. Irgendein paar Hinterwäldler werden Stunk machen, es gibt ein paar Tote und dann ist Schluss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luc123 06.02.2020 11:18
    Highlight Highlight Ich fände ein Kommentarversuch, die Ansichten der anderen Seite zu umschreiben, interessant. Was sind die Kontroversen aus Republikanischer Sicht? Es muss doch zumindest einige legitime Argumente geben, wieso sich das jetzt so entwickelt hat? Aus Sicht eines Schweizers scheint diese Entwicklung so irrational, dass das ja beinahe nicht alles sein kann.
    • Kyle C. 06.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Was meinst du? Die Reps haben das doch schon sehr deutlich gemacht: Die Mexikaner, die Iraner, die Chinesen, zu hohe Steuern, Obama, die Einwanderung, die Terroristen, Demokraten u.v.m. Die Feindbilder der Reps sind doch so zahlreich wie absurd. Dass dieser reiche Haufen von Egoisten und Kapitalisten das Land erst an diesen Tiefpunkt gebracht haben, wollen sie nicht einsehen. Solange sie sich in ihrem Wohlstand sicher fühlen, müssen andere als Sündenböcke herhalten. Einfach und effektiv. Aber eben falsch.
    • Samurai Gra 06.02.2020 13:18
      Highlight Highlight Geld und Politisches Überleben und Machterhalt halt.
    • TodosSomosSecondos 06.02.2020 13:36
      Highlight Highlight Die republikaner - Politiker und Wähler - sind keine homogene Masse. Dazu gehören Konservative, Frömmler, Neoliberale, Waffennarren, Xenophobe und ganz ganz viele Opportunisten. Trump konnte besser als seine innerparteilichen Herausforderer in dieser Menge Konsens und Mehrheiten bilden und wurde schliesslich gewählt, weil die Demokraten die einzige Kandidatin aufstellen mussten gegen die Trump gewinnen konnte.

      Dann hat man in der GOP den Fehler gemacht, dem Treiben zu lange zuzuschauen und hat geglaubt, der Präsident würde von seinem Kabinett schon in Schach gehalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 06.02.2020 11:17
    Highlight Highlight Das wirklich Traurige ist, dass Europa nach 4 Jahren Trump immer noch nicht bereit ist, vom Rockzipfel Amerikas wegzutreten.

    So gross das Unheil der USA auch ist, Europa hätte wahnsinnig daran wachsen können. Aber man hat es verpasst. Nun wird dieser loose "Staatenbund" (die Formulierung ist absichtlich gewählt) in den nächsten 50 Jahren zwischen 3 Supermächten im Westen und im Osten total aufgerieben, während man Intern darüber streitet, ob Kosovaren und Albaner genauso viel Wert sein dürfen wie Deutsche/Schweizer und wie man ungeliebte Flüchtlinge besser abwehren kann.

    Schlichtweg absurd.
  • TimUpson 06.02.2020 10:58
    Highlight Highlight Es war einmal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eine Gruppe der mächtigsten Leute des Landes erwachte und ihr schlimmster Albtraum wurde wahr. Donald Trump ist Präsident. Sie wissen, dass ihre Zeit angezählt ist, dass er nicht teil ihres korrupten Kreises ist. Somit setzen sie alles in Bewegung, was sie können (und sie können so einiges, denn Ihnen gehören die Medien u.a.) um ein Feindbild zu erschaffen, mit Hilfe dessen sie einen rechtmässig gewählten Präsidenten loswerden wollen, bevor er sich ihrer Korruption (und damit ihrer Macht und ihrem Geldfluss) ein Ende bereitet.
    • Caryssia Mal'Ganis 06.02.2020 11:24
      Highlight Highlight Beim Lesen Ihres Kommentars ist mir direkt DC Comics Bizarro World eingefallen..
    • El Tirador 06.02.2020 11:26
      Highlight Highlight können Sie Beweise für ihre Korrputionsvorwürfe vorlegen, am besten so eindeutige wie, diejenigen die von der Trump-Administration beim Impeachment zurückgehalten wurden.

      Sie wiederholen nur das Mantra der Populisten, ohne Beweise dafür zu bitten. http://P
    • NathanBiel 06.02.2020 11:31
      Highlight Highlight Ahahahahahaha... Echt jetzt? Korruption beenden? Orangie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P.Rediger 06.02.2020 10:57
    Highlight Highlight Tja, das ist genau die Reise, welche jede Demokratie antreten wird, wenn nicht endlich eine Umverteilung des Reichtums und somit der Macht stattfindet. Ein grosser teil der Geldelite unterstützt diese Reise der USA, indem sie in Medien- und Softwareunternehmen investiert, welche dann die Meinungen mittels entsprechender Berichterstattung und "Fakten" in die gewünschte Richtung steuert. Und in der heutigen Zeit ist es, mit der Reichweite sozialer Medien, extrem einfach Zweifel zu streuen. Den weitaus meisten Menschen ist es zu anstrengend Quellen und Fakten zu prüfen. Glauben ist viel einfacher
  • TimUpson 06.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Es läuft alles nach Plan. Auch wenn die Mehrheit noch immer den Lügen der MSM glauben (wie sollen sie auch anders, sie wissen es ja nicht besser), so bleibt das Thema der Korruption der Bidens et al weiterhin auf dem Tisch und wird besprochen. Gestern wurde folgender Brief verschickt. https://www.grassley.senate.gov/sites/default/files/documents/2020-02-05%20CEG%20RHJ%20to%20Secret%20Service%20%28Biden%20Travel%29.pdf

    Lindsey wird weitermachen bis die Korruption verloren hatte. Die Leute haben Angst, denn es geht ihnen an den Kragen. Daher müssen sie das Feindbild Trump am leben halten.
    • _Qwertzuiop_ 06.02.2020 11:37
      Highlight Highlight Vollkommen ok wenn Biden auch angeklagt wird, falls er wirklich Korrupt ist aber es entschuldigt Trumps Verhalten nicht. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand, der ihm 5 Minuten ungefiltert zugehört hat, sollte bemerken, dass der Mann gefährlich ist für die Demokratie
    • Wiedergabe 06.02.2020 12:34
      Highlight Highlight TimUpson, denken sie echt Trump wird nur kritisiert, weil man ihn als Feindbild will?
      Sehen sie persönlich keinerlei objektiven Gründe, Trump zu kritisieren?
    • Kyle C. 06.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Tim, ist Biden korrupt, soll er zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Problem damit. Wie aber ein Anhänger Trumps derart fleissig mit dem Wort "Korruption" um sich werfen kann, das ist schon ganz grosses Comedy-Kino....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gasoline&Glory 06.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Als ich klein war, gabs einen Berlusconi, einen schnittigen Gauner, ein Macho Sauhund .. und der war Ministerpräsident von Bella Italia.

    Sozusagen ein Vorbote was da kommen mag.

    Leider ist Trump unelegant, seine Anzüge sind scheisse, sein Geschmack derjenige eines 10 Jährigen, aber ansonsten ... die Ähnlichkeit ist frappant.
    • El Tirador 06.02.2020 11:28
      Highlight Highlight auch Trump zahlte für Bunga-Bunga
  • Saerd neute 06.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Dieser Artikel tut weh beim Lesen.
    Und zwar nicht darum was über Trump geschrieben steht, sondern wie über Trump geschrieben wird.
    Es ist eine aus Wut und Frustration zusammengestellte Anklage an einen Mann den die Amerikaner demokratisch gewählt haben. Und diese Frustration kann nur aus der Tatsache heraus kommen dass das Impeachment gegen Trump zerfiel und damit alle Hoffnungen der Linken diesen ungeliebten, für sie zu starken Präsidenten loszuwerden auf diese Weise zerbrach. Eine bittere Pille für die Linken die sich bislang trotz riesigen Anstrengungen an Trump die Zähne ausbissen.
    • P.Rediger 06.02.2020 11:27
      Highlight Highlight Bitte? Sie haben aber schon mitbekommen, dass er mehrfach gegen die Verfassung der USA verstossen hat, er einfach ein egomanisches A...loch ist (grab em by the pu**y) und sein wirtschaftlicher Erfolg vor allem seinen Vorgängern geschuldet ist.
    • El Tirador 06.02.2020 11:29
      Highlight Highlight In den USA gibt es keine Linke.
      Am nächsten daran kommen noch Sanders, Warren oder AOC.
    • Chrisbe 06.02.2020 12:16
      Highlight Highlight Zitat: "Starken Präsidenten"! ?
      Wie definieren Sie stark?
      Wahre Stärke zeigt sich anders, davon ist der orange Trottel Lichtjahre entfernt.
      Nur der Mensch ist so dumm, einem so schwachen und unfähigem 'Anführer' zu wählen und gewähren zu lassen.
      Im Tierreich ist der "Rudelführer" immer absolut ruhig, souverän und fähig.
      Diese Eigenschaften, als auch die nötige Intelligenz, Empathie, Weitsicht,.. fehlen D. Trump völlig.
      Mein Fazit: Gänzlich ungeeignet für diesen Job!
      http://
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  • Mijasma 06.02.2020 10:48
    Highlight Highlight "Wenn uns die Geschichte eines lehrt ist es, dass wir nichts aus der Geschichte lernen"
  • Vanessa_2107 06.02.2020 10:40
    Highlight Highlight Sehr gute, treffende Analyse. Die Drohungen könnten wahr werden, ist doch nicht nur die GOP jetzt Trump's Partei, auch der Justizminister gehört ihm. Es wird in Zukunft einige Leute mehr mit Rückgrat brauchen, dieses Monster loszuwerden. Meine Hoffnung liegt aber einfach bei seiner schlechten Gesundheit. Die grosse Rede "SOTU" war Teleprompter-Trump. Heute will er ja vor die Presse treten, mal schauen welchen Trump wIr da sehen und hören werden. Die Wahrheit wird auch herauskommen, tröpfchenweise. Trotz allem ist er nun weder Diktator noch König.
  • Back in Time 06.02.2020 10:36
    Highlight Highlight In Anlehnung an Star Trek: Wir sind die Republikaner von Trump. Widerstand ist zwecklos. Von heute an werden Sie uns dienen. - Schon traurig, dass die Republikaner eine derartige Ansammlung von Feiglingen sind, die nicht einmal einen seriösen rechtsstaatlichen Prozess wollen, sondern ihrem Trump alles durchgehen lassen. Gute Nacht, US-Demokratie.
  • Amadeus 06.02.2020 10:33
    Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel, der zusammenfasst und auf den Punkt bringt, was alle sehen, die es sehen wollen. Ein gewählter Präsident unterwandert das System, das ihn an die Macht gebracht hat. Er höhlt quasi die Demokratie von innen aus. Unterstützt von einer Partei die ihm hörig ist und rechtsnationalistischen Medien, die das Volk mit Lügen füttern.
    • Saerd neute 06.02.2020 13:44
      Highlight Highlight Amadeus

      "Ein gewählter Präsident unterwandert das System, das ihn an die Macht gebracht hat. Er höhlt quasi die Demokratie von innen aus. "

      Woher hast du diesen Quatsch?
      Gibt es da seröse Unterlagen?
    • Amadeus 06.02.2020 14:29
      Highlight Highlight @Saerd neute
      Den "Quatsch" habe ich im Studium gelernt und gebe ihn momentan an meine eigenen Studenten weiter. Dazu gibt es tatsächlich jede Menge seriöse Unterlagen. Es wurden Bücher und Artikel dazu verfasst und publiziert. Unter anderem auch von mir. Ich befasse mich mit dem "Quatsch" also schon eine ganze Weile und denke, ich weiss einigermassen von was ich rede.

      Lg
      (Dr) Amadeus
    • Basti Spiesser 07.02.2020 09:53
      Highlight Highlight @Amadeus

      Ah und so undifferenziertes Zeug geben sie den Studenten mit? Hinterfragen sie immer so wenig?

      Sagen sie mir wenigstens wo sie dozieren? Damit ich meine Kinder vor solch eine Indoktrination schützen.
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  • Rubby 06.02.2020 10:30
    Highlight Highlight Es wär gut wenn dieser trump entfernt würde werden...die die sich für diesen mafiaboss eingesetzt haben werden auch noch bestraft
  • P. Silie 06.02.2020 10:21
    Highlight Highlight "Ausser Verschwörungsfantasien gab es nichts gegen die Bidens, die Ermittlungen wären aussichtslos gewesen."

    ...dann wird das wohl auch der Grund gewesen sein, weshalb die Demokraten sofort eingewilligt haben, die Bidens als Zeugen zu haben...
    • Bruuslii 06.02.2020 10:57
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
      nochmals zum mitschreiben p.silie (nach gefühlt 1000 mal dir persönlich erklären).

      was hätten die bidens zum prozess beitragen können? es geht um zeugen, die beim telefonat dabei waren, strategische mitarbeiter trumps in diesem vorhaben, oder sonst zeugen, die die ziele des präsidenten direkt mitbekommen haben.

      die bidens sind da NICHT involviert und können NICHTS beitragen.

      die bidens als zeugen vorzuladen ist sowas von sinnlos und was den sinn von zeugenaussagen betrifft absolut zweckentfremdet!
    • Vanessa_2107 06.02.2020 11:14
      Highlight Highlight P. Silie - weiss du, auch Trump's Winkeladvokaten sind immer wieder mit den Bidens (mag den Namen nicht mehr hören) gekommen, aber Beweise für diese Verschwörungsphantasien brachten sie nie. Natürlich, mit etwas mussten sie ja Trump verteidigen. Auch ohne Zeugen und Beweismaterial, blockiert vom sooooo unschuldigen sog. Präsidenten, war die Beweislast der Dems erdrückend. Aber was willst du, wenn der GOP die Wahrheit sorry "scheissegal" und nur Macht wichtig ist? Aber ich weiss, du verblendeter Trump-Anhänger wirst das nicht checken wollen.
    • P. Silie 06.02.2020 11:40
      Highlight Highlight @ Bruusli
      Hunter Biden, Sohn des ex-Vizepräsidenten der USA der in der Ukraine einen Job ergattert, wo er USD 3 mio / Jahr kassiert, obwohl er:

      - Keine Ahnung vom Gasgeschäft hat
      - Keine Ahnung vom Energiegeschäft hat
      - Kein Ukrainisch spricht
      - nicht mal Russisch spricht
      - einfach dort ist weil sein Papa Aussenminister ist
      - sein Papa 1 mia USD an Entwicklungsgeldern zurückhält, bis der Generalstaatsanwalt der Ukraine gefeuert wird welcher zufälligerweise gegen die Firma agiert, in der sein Söhnchen aktiv ist

      Und dabei hatten wirs noch nicht mal von Bruder Jim und China..

      Alles sauber?
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  • Bruuslii 06.02.2020 10:19
    Highlight Highlight die zusammenfassung kommt mir bekannt vor:

    "Es besteht ein ausgeprägtes dichotomes Denken in den sich ausschließenden Kategorien Freund/Feind, Wir/die Anderen, höherwertig/minderwertig, besonders mit dem Blick auf das Innere der Gesellschaft. Der innere Feind der faschistischen Gesellschaft spielt dabei mindestens eine ebenso bedeutende Rolle wie der äußere Feind."

    aus
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie
  • Bert der Geologe 06.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Mitt Romney und Adam Shiff sind für mich die Helden der Impeachment-Show. Sie blieben trotz enormem Druck standhaft. Wie Shiff bei all den Anfeindungen sachlich korrekt bleiben konnte, ist wirklich bewundernswert. Mir wäre bei all den Lügen kläffenden Jordans und Konsorten längst der Kragen geplatzt.
  • De-Saint-Ex 06.02.2020 10:07
    Highlight Highlight Mit Demokratie hat das amerikanische System nicht mehr viel zu tun. So gesehen ist sie nicht die Hauptverliererin dieses „Urteils“. Hauptverlierer sind jene republikanischen Senatoren, die mit abenteuerlichen Argumenten den Präsidenten „frei“gesprochen haben und damit (hoffentlich nur kurzfristig) die Demokratie ausgesetzt haben. Allerdings gut möglich, dass diese auch noch im Sinne „ihres“ Präsidenten versuchen werden, die Verfassung dahingehend zu ändern, dass dieser Präsident mehr als zwei turns amtieren kann, „Vorbild“ Russland.
    • Back in Time 06.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Exakt das, was ich auch befürchte. Dass die Reps oder Trump selber per Dekret die Begrenzung auf 2 Amtszeiten beendet und zum Dikt... Präsidenten auf Lebzeiten wird.
    • kupus@kombajn 06.02.2020 11:16
      Highlight Highlight @Back in Time: Bei den Russen geht das (aktuell) einfacher. Die sind sich Diktaturen gewöhnt bzw. haben gerade einmal 30 Jahre "demokratischer" Geschichte aufzuweisen. In den USA würde ein solches Szenario vermutlich zu Aufständen bis hin zum Bürgerkrieg führen. Und ob das per Dekret überhaupt möglich ist?
    • Black Cat in a Sink 06.02.2020 11:16
      Highlight Highlight Hier und an anderer Stelle habe ich exakt diese Befürchten auch geäussert; Trump wird nichts unversucht lassen, die Wahl zu gewinne um danach die amerikanische Verfassung auszusetzen, die er selbst als „phony“ bezeichnet hat! Die Demokratie und Amerika haben verloren!
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  • Qui-Gon 06.02.2020 10:07
    Highlight Highlight "So scheiterte schliesslich auch das Impeachment nicht an fehlenden Beweisen, sondern an der Kapitulation der Republikaner, die nicht einmal mehr die Illusion von checks and balances aufrecht erhalten konnten."

    Die ganze Sauerei in einem Satz zusammengefasst.
  • Turrdy 06.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Traurigerweise is Trump nicht Ursache, sondern Symptom der aktuellen politischen Landschaft...
    • Fanta20 06.02.2020 10:43
      Highlight Highlight Das ist exakt so. Ein Zweiparteiensystem genügt modernen Anforderungen an eine effektive und effiziente Sachpolitik nicht. Erst recht nicht in einem extrem heterogenen und riesigen Land wie den USA, wo eigentlich ausgewogene Kompromisslösungen gefragt wären. Das dürften die klügeren Köpfe dort längst erkannt haben. Die Machtgier der etablierten Kräfte wird aber genau dies wohl auf absehbare Zeit leider verhindern.
    • Tekkudan 06.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Sehr sehr wahr!

      Schlussendlich ist Trump auch eine logische Konsequenz dessen, wie sich die USA entwickelt haben seit dem 2ten WK. Und dass mir keiner kommt, dass die demokratischen Präsidenten sooo viel besser waren.

      Gerade der Friedensfürst Obama hat begeistert mitgemacht am völkerrechtlich unmöglichen "War on Terror"....
  • Tarzipan 06.02.2020 09:57
    Highlight Highlight So traurig es ist, ich zweifle inzwischen kein bisschen mehr an der Wiederwahl von Trump... Wenn es soweit ist, wird es wohl noch viel schlimmer werden, da er sich nicht mehr um eine Wiederwahl kümmern muss und ihm die Gunst der Wähler völlig egal sein kann.
  • wilhelmsson 06.02.2020 09:56
    Highlight Highlight Aug den Punkt gebracht! 👏🏼
    • wilhelmsson 06.02.2020 10:38
      Highlight Highlight f 🙈
  • Dr. Unwichtig 06.02.2020 09:49
    Highlight Highlight „Über so etwas ist in Washington ja früher, unter anderen Präsidenten, viel gestritten worden...Um Inhalte und auch grundlegende Werte wurde da erbittert gekämpft...“
    Wann „früher“? Als Ronald Reagan Präsident war - u. a. verwickelt in die Iran-Contra-Affäre und die Unterstützung der ultra-brutalen Rebellen in Nicaragua? Dennoch gilt er heute als einer der grössten Präsidenten der Neuzeit. Oder unter George W. Bush, der erwiesener Massen einen Angriffskrieg auf Lügen basiert hat? Die US-Politik und -Gesellschaft hat aus europäischer Sicht schon lange nichts mehr mit einer Demokratie zu tun.
  • DocShi 06.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Traurig aber wahr.
    Hoffentlich lernen die europäischen Wähler daraus und hören auf den Populisten hinterher zu laufen. Denn vom Populismus zum Demagogen ist es nicht weit. Und wo das hinführt hat uns die Geschichte gelehrt.
    • just sayin' 06.02.2020 10:34
      Highlight Highlight @DocShi

      "Hoffentlich lernen die europäischen Wähler daraus und hören auf den Populisten hinterher zu laufen."

      da bin ich voll bei dir.
      und zwar auf beiden seiten.

      denn wer in (s)einer bubble sitzt vergisst oft, dass dies auf beiden seiten des politischen spektrums passiert.

      und es ist auf beiden seiten gleichermassen gefährlich.
    • Logan 06.02.2020 10:40
      Highlight Highlight Aber unser System ist wirklich VIEL besser: JEDER kann mitreden, jede Anpassung oder Veränderung dauert Jahre, und wird halbherzig umgesetzt. Schwache Führung, blablabla und nix passiert. Wir ach so schlauen Europäer werden ein böses Erwachen erleben in ein paar Jahren.
      Und die USA? Russland? China? Die werden stark verteidigt, bewaffnet und eben mit starker Hand regiert sein.
      Schweiz? Hahaa! 35675555676557 Einwohner, drei Kampfflugzeuge, 4326 starke Armee, übervolle Gefängnisse, von der EU regiert.
    • runthehuber 06.02.2020 11:25
      Highlight Highlight offenbar habe sie es nicht gelernt - wenigstens in Thüringen nicht.
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  • bcZcity 06.02.2020 09:45
    Highlight Highlight Immerhin etwas positives hat das Ganze.

    Ich habe nun echt Respekt vor Mitt Romney! Er war mir schon bei den Wahlen damals nicht ganz unsympathisch, auch wenn er in einigen Punkten konservativen Mumpitz vom Stapel gelassen hat und Aussenpolitisch eher schlecht als recht informiert war.

    Aber jetzt hat er endgültig gezeigt dass er ein guter Präsident geworden wäre, jemand mit echten Eiern, Charakter und kein Schaumschläger wie Trump!

    Mitt Romney, ich hoffe Sie gehen gestärkt aus dieser Entscheidung!

    • Kyle C. 06.02.2020 13:04
      Highlight Highlight Es wird sicher spannend zu beobachten, was nun mit ihm passieren wird.
    • saittam 06.02.2020 13:13
      Highlight Highlight Vieleicht ist das ja auch genau die Strategie der Republikaner. Wenn alles in Hose geht, kann man ihn als valable Alternative hinstellen. Ich denke er hat nun einen Sonderstatus, auch bei den Dems.

Die Schnauze voll von Zürich-Mieten? Hier wohnst du billiger – und trotzdem «städtisch»

2500 Franken. So viel kostet eine 3,5-Zimmer-Wohnung in der Stadt Zürich pro Monat (Medianwert.) Wer sich das nicht mehr leisten kann oder will, findet in Pendlerdistanz zu Zürich günstigere Wohnorte, wie eine Studie von Comparis.ch zeigt.

Nur rund 30 bis 40 Minuten sind es mit dem ÖV von Kleinstädten wie Olten, Frauenfeld und Aarau nach Zürich. Und bereits fallen die Preise massiv: Die Mietpreise von 3.5-Zimmer-Wohnungen betragen dort im Median 1540, 1590 und 1670 Franken.

Wer noch ein bisschen …

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