International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this April 5, 2009 photo, U.S. President Barack Obama speaks at Hradcany square in Prague.

In seinem ersten Amtsjahr skizzierte Obama in Prag seine Vision einer atomwaffenfreien Welt. Die Umsetzung läuft noch. Bild: Charles Dharapak/AP/KEYSTONE

Vor Hiroshima-Besuch: Friedensforscher kritisieren Obamas Atomwaffen-Bilanz als dürftig



Das renommierte Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat sich enttäuscht von US-Präsident Barack Obamas atomarer Abrüstungsbilanz gezeigt. Obama habe mit seiner Vision einer Welt ohne Atomwaffen bis heute kaum etwas bewirkt.

«Daraus ist wirklich gar nichts geworden», sagte Nuklearexperte Shannon Kile in einem Interview der Nachrichtenagentur DPA. «Was wir stattdessen gesehen haben, ist im Grunde ein Triumph des nuklearen Status quo in den Vereinigten Staaten.»

Obama besucht an diesem Freitag als erster amtierender US-Präsident Hiroshima. Die japanische Grossstadt war 1945 weitgehend von einer US-Atombombe zerstört worden. Zu Beginn seiner Amtszeit vor sieben Jahren hatte Obama in einer Rede in Prag seine Vision einer atomwaffenfreien Welt verkündet und war unter anderem dafür später mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

«Die meisten Analysten sind – um es vorsichtig auszudrücken – enttäuscht von dem fehlenden Fortschritt», sagte Kile. Das gelte auch für Forscher, die Obama nahestehen.

epa04804112 (01/36) A decommissioned Titan II intercontinental ballistic missile sits in an underground silo at the Titan Missile Museum in Sahuarita, Arizona, USA, 06 April 2015. During the Cold War, Titan II missiles, each armed with a nine-megaton nuclear warhead, were deployed to Arizona, Arkansas, and Kansas and were kept on continuos alert; this site preserves the last remaining Titan II missile and launch facility.  EPA/JIM LO SCALZO PLEASE REFER TO THIS ADVISORY NOTICE (epa04804111) FOR FULL PACKAGE TEXT

Atomwaffenfähige Interkontinental-Rakete Titan II der USA in einem Museum im US-Bundesstaat Arizona. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

348 Milliarden Dollar für nukleare Aufrüstung

Die Zahl der nuklearen Sprengköpfe ist zwischen dem Beginn von Obamas Amtszeit 2009 und 2015 weltweit zwar von 23'300 auf 15'850 gesunken – zu Zeiten des Kalten Krieges waren es noch rund 70'000. Gleichzeitig investieren die USA aber massiv in die Modernisierung von Atomwaffen.

In den nächsten zehn Jahren werde die US-Regierung 348 Milliarden US-Dollar in seine nukleare Schlagkraft stecken, sagte Kile. «Das ist für uns ein grosser Schritt zurück.» (trs/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Obamas neue Bleibe

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche? Google-CEO erklärt Algorithmus im Kongress

Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.  

Diesmal war es nicht Mark Zuckerberg, der da «gegrillt» wurde, sondern Sundar Pichai, CEO von Google. In der Anhörung ging es um Gerüchte, Google plane eine Suchmaschine für den chinesischen Markt, und allgemein um die Datensammlung des …

Artikel lesen
Link to Article