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In this Aug. 19, 2014 photo, people make their way at the Maadi metro station during an electricity outage, in Cairo, Egypt. The Cairo Metro system sprawls across the city, delivering an estimated 3.6 million passengers per day over three different lines and approximately 78 kilometers (49 miles) of train track, both above ground and below the city center. (AP Photo/Heba Elkholy)

Ägypten bleibt ein unruhiges Land. An zahlreichen Orten herrscht Chaos. Hier eine Metro-Station während einem Stromausfall.  Bild: AP/El Shorouk Newspaper

IS-Verbündete in Ägypten rufen zu Anschlägen auf Richter auf: «Mischt ihnen Gift ins Essen»



Eine mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verbündete Gruppe hat zur Ermordung von ägyptischen Richtern aufgerufen.

«Es ist falsch, dass die Tyrannen unsere Brüder ins Gefängnis schicken», hiess es am Mittwoch in einer im Internet veröffentlichten Audio-Datei der Organisation Provinz Sinai. 

Der Aufruf soll von dem Kleriker Abu Osama al-Masri stammen. Danach fordert er seine Anhänger auf, ägyptischen Richtern Gift ins Essen zu mischen, sie zu überwachen und ihre Häuser in die Luft zu sprengen. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben war zunächst nicht möglich.

Hartes Vorgehen gegen Islamisten 

In den vergangenen zwei Jahren haben Islamisten Hunderte von ägyptischen Soldaten und Polizisten im Norden der Sinai-Halbinsel getötet. Zuletzt wurden jedoch auch Richter Opfer der Angriffe. 

Die ägyptische Justiz hat lange Haftstrafen und Todesurteile gegen Islamisten verhängt. Am Samstag wurden der ehemalige Präsident Mohammed Mursi und 106 weitere Mitglieder der Muslimbruderschaft zum Tode verurteilt. 

Die Regierung in Kairo geht mit Härte gegen die Organisation vor und macht zwischen ihr und radikalen Sunniten-Gruppen wie dem IS keinen Unterschied. (feb/sda/reu)

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