International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Toter Politiker in Burundi – Opposition bricht Dialog mit Regierung ab



Nach den tödlichen Schüssen auf einen Oppositionsführer haben die Anführer der Protestbewegung gegen Präsident Pierre Nkurunziza in Burundi den mit der Regierung begonnenen Dialog ausgesetzt. Das Bündnis verurteilte am Sonntag die «schändliche Tat».

Der von der UNO vermittelte Dialog werde auf Eis gelegt, teilte die Bewegung gegen eine dritte Amtszeit für Nkurunziza mit.

Oppositionsführer Zedi Feruzi war am Samstag in der Hauptstadt Bujumbura auf dem Heimweg erschossen worden, wie Augenzeugen sagten. Auch ein Leibwächter des Chefs der kleinen Oppositionspartei UPD wurde bei dem Angriff getötet.

Ban Ki Moon verurteilt Ermordung

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Ermordung Feruzis. In einer Mitteilung der Vereinten Nationen hiess es am späten Samstagabend, das Verbrechen könne weitere Gewalt in dem ostafrikanischen Krisenland entfesseln. 

Die Proteste gegen Nkurunziza richten sich insbesondere gegen die Kandidatur des seit zehn Jahren amtierenden Staatspräsidenten für ein drittes Mandat. Die Regierungsgegner sehen darin einen Verstoss gegen die Verfassung, die lediglich zwei Amtszeiten für das Staatsoberhaupt vorsieht. (egg/sda)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schlimmste Waldbrände in Kalifornien fordern 50 Tote

Die Zahl der Opfer bei den Bränden in Kalifornien ist auf 50 gestiegen. In Nord-Kalifornien seien in dem Ort Paradise weitere sechs Leichen geborgen worden, sagte der Sheriff Kory Honea von Butte County am Dienstagabend.

Damit seien allein in Paradise 48 Menschen ums Leben gekommen. Vor wenigen Tagen waren bereits im Süden des Staats bei Malibu zwei Leichen entdeckt worden. Dutzende weitere Menschen werden noch vermisst.

Einsatzkräfte gingen davon aus, dass starke Winde und die knochentrockene …

Artikel lesen
Link to Article