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Eisenstadt - 27.08.15- Eine Flüchtlingstragödie furchtbaren Ausmasses ist am Donnerstag in 
Österreich entdeckt worden: In einem auf der Ostautobahn A4 im 
Burgenland abgestellten Lastwagen stiess die Polizei auf zahlreiche 
Leichen (Quelle:apa).<br>

In einem auf der Ostautobahn A4 im Burgenland abgestellten Lastwagen stiess die Polizei auf zahlreiche Leichen. Bild: keystone

Fünfte Festnahme nach Flüchtlingsdrama in Österreich

30.08.15, 11:59


Nach der Flüchtlingstragödie in Österreich mit 71 Todesopfern hat die ungarische Polizei einen fünften Verdächtigen gefasst. Der Mann sei am Samstagabend festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Gegen den Mann, einen Bulgaren, werde wegen Menschenschmuggels ermittelt.

Am Freitag waren in Ungarn bereits vier mutmassliche Schlepper festgenommen worden, drei Bulgaren und ein Afghane. Am Samstag ordnete ein Gericht an, sie bis Ende September in Untersuchungshaft zu nehmen. Die vier Männer, darunter der Besitzer des Lastwagens und die zwei Fahrer, sind nach Einschätzung der Polizei Handlanger eines bulgarisch-ungarischen Schlepperrings.

Der Kühllastwagen mit ungarischem Kennzeichen und dem Logo eines slowakischen Geflügelhändlers war am Donnerstag auf der Autobahn 4 im Burgenland entdeckt worden. In dem Fahrzeug wurden 71 Leichen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien handelt.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 31.08.2015 11:58
    Highlight Wer vor Krieg, Genozid oder politischer Verfolgung flieht, der muss selbstverständlich unterstützt werden.
    Aber was ist mit den Hunderttausenden, vielleicht Millionen, die aus Ländern des Mittleren Ostens und Afrikas nach Europa kommen, in denen weder Krieg noch Völkermord herrschen, sondern die schlicht eine niedrigere Lebensqualität als in Europa aufweisen?
    Hier muss man lernen, Nein zu sagen.
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