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«Verkehrswende jetzt!», wurde am Samstag in Frankfurt gefordert. Bild: EPA

Autogegner demonstrieren gegen Automobilmesse in Frankfurt



Am ersten Publikumstag der Internationalen Automobilmesse (IAA) in Frankfurt am Main haben tausende Demonstranten eine klimafreundliche Verkehrswende gefordert.

An einem Kundgebungszug und einer Velo-Sternfahrt zum Messegelände beteiligten sich am Samstag nach Angaben der Veranstalter 25'000 Menschen, die Polizei sprach von 15'000 Teilnehmern. Ihre Forderungen: ein sofortiger Verzicht auf Verbrennungsmotoren, ein klimaneutraler Verkehr bis 2035, ein massiver Ausbau von Bus und Bahn sowie Vorrang für Fuss- und Radfahrer.

Die Kundgebungsteilnehmer zogen nach Polizeiangaben auf dem Velo und zu Fuss friedlich aus mehreren Richtungen zum IAA-Gelände. Kurzzeitig mussten Abschnitte der Autobahnen A648 und A661 für die Teilnehmer der Velo-Sternfahrt gesperrt werden.

epa07842180 Police officers talk to climate activists at the entrance of the IAA 2019 International Motor Show during a demonstration in Frankfurt, Germany, 14 September 2019. The 2019 International Motor Show Germany IAA 2019, which this year is held under the motto 'Driving tomorrow', takes place in Frankfurt am Main from 12 to 22 September 2019. The protesters are gathering under the motto 'Aussteigen' (Get Off), demanding an end to the use of the internal combustion engine and the International Motor Show IAA.  EPA/SASCHA STEINBACH

Polizisten kontrollieren Klima-Aktivisten beim Eingang zur Automobilmesse. Bild: EPA

«Die Zeit für protzige Spritschlucker und immer grössere SUVs ist vorbei», erklärten die Organisatoren. «Heute haben sich zehntausende Menschen zu Fuss und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zurückerobert.»

Die Sternfahrt stand unter dem Motto «Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!» und richtete sich sowohl an die Autoindustrie als auch an die Politik. Bei der Abschlusskundgebung vor der IAA-Messe trug das Demo-Bündnis seine Forderungen vor.

Neben der IAA-Messe hatten die Demonstranten auch den 20. September im Blick, an dem die Bundesregierung ihre Massnahmen zum Klimaschutz vorstellen will. «Jetzt muss die Regierung liefern und den Rahmen setzen für eine Wende weg von der autofixierten Verkehrspolitik und hin zu klimafreundlichen, sauberen und lebenswerten Städten», erklärten die Organisatoren.

Zu den Protesten hatte ein Bündnis aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD engagieren.

Am Freitag hatten bereits Teilnehmer der Klimaschutzbewegung Fridays for Future in Frankfurt gegen die IAA protestiert. Am Sonntag wollen Mitglieder der Organisation «Sand im Getriebe» mit friedlichen Blockaden den Ablauf der Messe stören. Die Organisation Attac hält zudem zwei Mahnwachen ab. Die IAA öffnete am Samstag für das breite Publikum. Sie endet kommende Woche Sonntag.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Friedolin Kiesewetter 15.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Die IAA 2019 steht mit dem Motto „driving tomorrow“ u.a. für die Verkehrswende. Ein Umdenken findet statt und innovationen kommen täglich. Messen wie diese sind durch die grosse Öffentlichkeitswirkung wichtig für die Etablierung energiesparender Fahrzeuge oder neuartiger Konzepte (Stichwort sharing-economy), was offenbar bei den Demonstranten vergessen geht. Und ja, Neuheiten kosten. Da wird vieles an der Entwicklung eines E-Autos durch den Verkauf von SUV finanziert. Ohne Verkäufe keine Wende, mögen die Blitze kommen ;-)
  • Sebanimon 14.09.2019 19:27
    Highlight Highlight Also ich bin Student und spare für mein erstes Auto. So ein Audi Q5 wäre schon nice. Der e-tron ist leider preislich unerreichbar.

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