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A woman walks past an electronic stock indicator of a securities firm in Tokyo, Tuesday, Oct. 4, 2016. The Nikkei led gains in Asian stock markets Tuesday as the dollar rose against the yen following upbeat U.S. manufacturing data. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE

Unsicherheit über US-Wahlausgang lastet auf Börsen in Asien



Die wachsende Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentenwahl hat auch am Mittwoch die Börsen in Fernost belastet. Die Anleger hatten bereits auf einen Sieg der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton bei der Wahl am 8. November gesetzt. Die jüngsten Nachrichten, wonach das FBI in Clintons E-Mail-Affäre wieder aktiv geworden ist, sorgten nun aber für Nervosität.

Der republikanische Kandidat Donald Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als Investorenschreck. In Wahlumfragen hatte er zuletzt wieder Boden auf seine Kontrahentin gutgemacht.

Zudem warteten Anleger auf das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank, die am Mittwoch endet. Zwar wird so kurz vor der Wahl nicht mit einer Zinserhöhung gerechnet. Die Anzeichen für einen Zinsschritt im Dezember könnten sich aber verdichten.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 1.8 Prozent schwächer bei 17'134 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 1.3 Prozent tiefer. Die Börse im südkoreanischen Seoul fiel 1.4 Prozent. Der Markt in Hongkong lag ebenfalls 1.4 Prozent niedriger. Auch die chinesische Börse in Shanghai tendierte im Minus.

In Tokio standen vor allem die Aktien von Autobauern auf den Verkaufslisten der Börsianer. So liessen Toyota-Papiere gut 2 Prozent und Honda-Aktien 3.5 Prozent Federn. Grund war der Anstieg der Landeswährung Yen, der die Exporte verteuert.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel zum Dollar nur wenig. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1.1063 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung um rund 1 Prozent auf 103.81 Yen nach. (sda/reu)

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