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epa05229162 A man lays flowers as people gather and pay tribute to the many people killed and injured in multiple terrorist attacks in Brussels on 22 March, during a minute of silence at Place de la Bourse, Brussels, Belgium, 24 March 2016. Security services are on high alert following two explosions in the departure hall of Zaventem Airport and one at Maelbeek Metro station in Brussels. Many people died and even more were injured in the attacks which Islamic State (IS) has since claimed responsibility for.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

In Gedenken an die Opfer: Ein Mann legt Blumen auf den Platz vor der Börse in Brüssel.
Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA/KEYSTONE

Brüsseler Staatsanwaltschaft korrigiert Zahl der Terror-Opfer: Jetzt sind es 32

Die Angaben zu den Brüsseler Terroropfern wurden schon mehrfach korrigiert, nun teilten die Behörden eine neue Zahl mit: Demnach starben bei den Anschlägen 32 Unschuldige und drei der Attentäter.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Während die Fahndung nach dem dritten Flughafen-Attentäter von Brüssel noch läuft, gaben belgische Behörden am Dienstag bekannt, dass alle Terroropfer identifiziert seien. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei den Selbstmordattentaten am Flughafen und in der Metro insgesamt 32 Menschen getötet. 17 davon waren Belgier und 15 Ausländer. Nicht miteingerechnet sind die drei Selbstmordattentäter.

Die Behörden korrigierten damit erneut die Zahl der Anschlagsopfer. Zuletzt hatte es geheissen, dass 35 unschuldige Menschen getötet wurden. Die erneute Korrektur wurde damit erklärt, dass drei Opfer zunächst sowohl auf der Liste der im Krankenhaus gestorbenen Menschen als auch auf der an den Anschlagsorten erstellten Liste geführt wurden.

Keine Fortschritte gab es hingegen bei der Fahndung nach dem dritten Attentäter vom Brüsseler Flughafen zu verkünden. «Der Mann mit dem Hut ist noch nicht identifiziert», teilte die belgische Polizei mit. Zuvor musste ein festgenommener Verdächtiger wieder freigelassen werden. Die Polizei wertet nun Hinweise aus der Bevölkerung aus. 51 davon gingen nach Angaben der Fahnder bis Dienstag ein.

Am Brüsseler Flughafen laufen die Vorbereitungen für eine eingeschränkte Wiederaufnahme des Passagierflug-Betriebs. Nach Angaben der Betreiber wurden in einem nicht zerstörten Teil des Airports provisorische Check-in-Schalter aufgebaut. Sie werden aber frühestens am Donnerstag wieder Starts und Landungen ermöglichen.

Um den Check-in-Bereich vollständig wiederherzustellen, werde es Monate brauchen, sagte Flughafenchef Arnaud Feist der belgischen Wirtschaftszeitung «L'Echo». Auch wenn die Gebäudestruktur in Ordnung sei, müsse von der Lüftung bis hin zu den Schaltern alles rekonstruiert werden. 

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(asc/dpa)

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