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In this undated BBC handout photo made available on Wednesday, Dec. 27, 2017, former President of the United States Barack Obama, left is interviewed by Britain's Prince Harry for the BBC Radio 4 Today programme that he guest edited.  Obama told Prince Harry in an interview broadcast Wednesday, Dec. 27, 2017, that he felt serene the day he left the White House despite the sense that much important work remained unfinished. (BBC Radio 4 Today/PA via AP)

Harry interviewte Obama in Toronto für BBC. Bild: AP/PA

Was passiert mit Trump an der Hochzeit? Die 4 besten Aussagen aus Harrys Obama-Interview

Prinz Harry hat seinen Kumpel Barack Obama für BBC Radio in die Zange genommen. Mit seinen Fragen brachte Party-Harry den Ex-Präsidenten in Verlegenheit. 



Harry als Radio-Talkmaster. Sein erstes Interview seit dem Ende der Präsidentschaft gab Barack Obama ausgerechnet Prinz Harry, der diese Woche als Gastmoderator für BBC arbeitet. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft. 

Doch die wichtigste Frage stellt sich eigentlich für Harry selbst – und sie hat bereits für Panik bei den Royals gesorgt ...

Lädt Harry Obama an seine Hochzeit ein? 

Harrys Hochzeit entwickelt sich für das britische Königshaus zu einem diplomatischen Hochseilakt. Denn die Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump sind bereits jetzt angespannt. Eine Reise der Obamas nach London vor einer für 2018 geplanten Visite des amtierenden Staatschefs könnte ein Affront sein, so die Befürchtung. 

«Wir haben die Gästeliste noch gar nicht fertig. Auf jeden Fall will ich die Überraschung nicht schon vorher verderben. Und meine Verlobte hat hier hundertprozentige Mitsprache», sagte Harry auf Nachfrage eines Radio-Kollegen. Das dürfte so viel wie ein «Ja» heissen. 

Berater von Premierministerin Theresa May drängen aber laut englischen Medien darauf, Obama nicht einzuladen. «Im schlechtesten Fall wird die Premierministerin eine Einladung untersagen, und Harry muss damit leben.»

Obama ist meistbewunderter Mann der USA

Ex-Präsident Barack Obama ist der Mann, den die US-Bürger am meisten bewundern. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Gallup gaben 17 Prozent der Bürger an, Obama am meisten zu bewundern.

Sein Nachfolger, der aktuelle US-Präsident Donald Trump, landete mit 14 Prozent auf Platz zwei. An dritter Stelle folgte Papst Franziskus mit drei Prozent der Stimmen. Die am meisten bewunderte Frau ist der jährlichen Umfrage zufolge Trumps Rivalin im Wahlkampf, Ex-Aussenministerin Hillary Clinton. Sie wird demnach von neun Prozent der US-Bürger bewundert, gefolgt von Ex-First Lady Michelle Obama mit sieben Prozent und Talkshow-Queen Oprah Winfrey mit vier Prozent. (sda)

Die Gefahr der Twitter-Tiraden

Barack Obama hat es tunlichst vermieden, den Namen seines Nachfolgers zu erwähnen. Hingegen sprach er über die Rolle der sozialen Medien. Ein Gebiet, wo Trump mit seinen Twitter-Tiraden fast täglich einen neuen Brandherd entfacht. 

«Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»

Obama hat vor einer Spaltung der Gesellschaft durch die sozialen Netzwerke gewarnt. «Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»

Einige Menschen seien «in einem Kokon aus Informationen, die ihre bestehenden Vorurteile verstärken», sagte Obama mit Blick auf die Social-Media-Blasen «Die Dinge sind nicht so einfach wie sie in irgendeinem Chatroom, den man besucht hat, dargestellt werden», warnte der ehemalige US-Präsident.

Entscheidend sei daher die Frage, «wie wir uns diese Technologie auf eine Weise zunutze machen, die eine Vielzahl an Stimmen, eine Verschiedenartigkeit der Sichtweisen erlaubt, aber nicht zu einer Zersplitterung der Gesellschaft führt und es uns erlaubt, eine gemeinsame Grundlage zu finden»,

Obamas Leben als Ex-Präsident

Prinz Harry liess Obama auch schildern, wie er sich seit seinem Amtsende vor knapp einem Jahr fühle. Er habe das Weisse Haus mit «heiterer Gelassenheit» verlassen, sagte der 56-jährige Ex-Präsident. «Es gab das Gefühl, dass wir ein gutes Rennen gelaufen sind.» Nun geniesse er die Freiheit. «Ich wache später auf, es ist wunderbar, seinen Tag kontrollieren zu können», sagte Obama.

Dann fragte Harry nach, wie Obama die Amtseinführung von Trump erlebt habe. Auch hier ging Obama nicht direkt darauf ein. Er habe eine Gelassenheit gespürt, die grösser gewesen sei als angenommen, sagte er.  

Boxershorts oder Slips? 

Zum Schluss des Interviews stellte Harry ein kurzes Kreuzfeuer an lustigen und weniger lustigen Fragen. 

«Boxershorts oder Slips», fragte Harry ganz unverblümt den Ex-Präsidenten. Doch, wen erstaunt's, Obama wollte dazu nichts sagen. «Sorry, solche Fragen beantworten wir nicht.»

Prinz Harry und die Schauspielerin Meghan Markle heiraten

Video: srf

Prinz Harry und Meghan Markle heiraten im Frühling 2018

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Butschina
28.12.2017 08:38registriert August 2015
Man sollte Freunde an eine Hochzeit einladen dürfen, auch als Prinz. Egal welche Stellung Freunde vor einem Jahr inne hatten.
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Jein
28.12.2017 07:45registriert August 2017
Zeigt schon wie weit das Vereinigte Königreich gesunken ist, wenn sogar bei der Gästeliste einer königlichen Hochzeit interveniert werden muss weil man vom Goodwill eines Handelspartner abhangig ist...
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Sophia
28.12.2017 09:28registriert July 2015
«Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»
Na, wenn das nicht für Trump 100%ig zutrifft!
Berater von Premierministerin Theresa May drängen laut englischen Medien darauf, Obama nicht einzuladen. «Im schlechtesten Fall wird die Premierministerin eine Einladung untersagen, und Harry muss damit leben.»
Die Lady will dem Prinzen also undemokratisch kommen? Gut, Adel ist undemokratisch, aber man sollte ja demokratisches Vorbild sein und dem Prinzen nicht Rechte nehmen, die andere einfach so hätten.
Trump ist nicht Amerika und bald weg!
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