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Frühere «Emergency Room»-Schauspielerin von Polizisten erschossen



Die frühere TV-Schauspielerin Vanessa Marquez, die in der Serie «Emergency Room – Die Notaufnahme» mitspielte, ist bei einem Polizeieinsatz in Kalifornien tödlich verletzt worden.

Wie das Sheriffbüro von Los Angeles am Freitag bekannt gab, kam die 49-Jährige am Donnerstag bei einem Vorfall in South Pasadena ums Leben. Der «Los Angeles Times» zufolge hatte der Vermieter der Schauspielerin die Polizei gerufen, um den Gesundheitszustand von Marquez zu prüfen. Sie habe einen Krampfanfall erlitten, teilte der Polizist Joe Mendoza der Zeitung mit.

Während eines 90-minütigen Gesprächs mit Beamten und Betreuern sei Marquez «unkooperativ» gewesen, habe Hilfe abgelehnt und schliesslich einen Gegenstand, der wie eine Waffe aussah, ergriffen und damit auf die Beamten gezielt. Mendoza zufolge gaben die Polizisten daraufhin Schüsse ab. Die vermeintliche Waffe entpuppte sich später als Spielzeugpistole. Der Vorfall werde untersucht, hiess es.

In der Rolle der Krankenschwester Wendy Goldman war Marquez von 1994 bis 1997 in der beliebten Krankenhaus-Serie zu sehen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 01.09.2018 14:05
    Highlight Highlight Na ja, möglicherweise hatte sie ein Alkohol/Drogenproblem, dann kommt es manchmal zu Krampfanfällen. Auf jeden Fall ist es nicht geschickt, wenn jemand schon in einem schwierigen Zustand ist, dass zu viele Menschen anwesend sind und allenfalls Druck machen. Das ist immer kontraproduktiv.
  • Frausowieso 01.09.2018 09:44
    Highlight Highlight Ruft man in so einem Fall nicht eher einen Krankenwagen und entsprechend geschultes Fachpersonal? Die Frau scheint sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden zu haben. Vielleicht litt sie unter einer Psychose oder war auf Medikament o.ä.. Klar, ist sie dann unkooperativ.

    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 01.09.2018 14:31
      Highlight Highlight Amerika hat nicht dieses Bewusstsein, mit psychisch kranken umzugehen.
      Es gibt psychisch kranke, die gezielt kriminell werden, weil sie im Gefängnis zumindest ihre benötigten Medikamente bekommen. Alles weil das Gesundheitssystem nicht so wie bei uns funktioniert. 😢
  • Jokaero 01.09.2018 09:05
    Highlight Highlight Bei diesem Fall fehlen eindeutig noch ein paar Infos. Da lohnt es sich IMO nicht ne Position einzunehmen und wild drauflos zu spekulieren.
  • Anna Landmann 01.09.2018 00:03
    Highlight Highlight Wenn wir schon bei Ferndiagnosen sind: Suicide by Cop? Nach psychisch auf der Höhe klingt das alles nicht...
  • BigE 31.08.2018 23:16
    Highlight Highlight Sehr tragisch. Aber nicht mal ohne Stress ist es einfach, eine echte von einer Spielzeugwaffe zu unterscheiden. Miss das dann innert Sekundenbruchteilen geschehen, muss der Polizist von einer echten Waffe ausgehen. Ansonsten ist er ev tot, bevor er seinen Irrtum bemerkt.
    • MSpeaker 31.08.2018 23:53
      Highlight Highlight Wenn Sie wirklich eine Spielzeugpistole gezogen hat, wollte Sie vermutlich erschossen werden, oder zumindest war es ihre eigene Schuld.

      Es sollte jedem klar sein, das man erschossen werden kann, wenn man in einer angespannten Situation mit Polizisten eine Waffe zieht. Das kann in jedem Land tötlich enden.
    • specialized 01.09.2018 00:24
      Highlight Highlight @ Radiochopf, den Gegenstand hat sie erst später ergriffen. Lesen hilft.
    • Lienat 01.09.2018 06:18
      Highlight Highlight @Radiochopf: Nur damit ich das richtig verstehe. Falls Du mal ein längeres Gespräch mit der Polizei hast, erwartest Du, dass sie Dich zunächst nach Waffen untersuchen, weil sie sich ansonsten unprofessionell verhält?
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