International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frau von reichem Norweger verschwunden – Entführer fordern 10 Mio Franken in Kryptowährung



Die Frau eines der reichsten Männer Norwegens ist wahrscheinlich von Unbekannten entführt worden. Die mutmasslichen Täter fordern Lösegeld - in einer Kryptowährung.

Die 68-Jährige sei am 31. Oktober aus dem Familienhaus in der Nähe von Oslo verschwunden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Seitdem gebe es keine Lebenszeichen von ihr, aber auch keine Anzeichen dafür, dass sie tot sei.

This is an undated handout picture distributed by Norwegian police on Wednesday, Jan. 9, 2019 of Anne-Elisabeth Falkevik Hagen, the wife of the Norwegian billionaire Tom Hagen. Norwegian police say the missing wife of one of Norway's richest men has been abducted, and that her suspected kidnappers have demanded a ransom of 9-million euro ($10.3-million.) it was reported on Wednesday, Jan. 9, 2019. (Norway Police via AP)

Die 68-Jährige Anne-Elisabeth Falkevik Hagen ist bereits Ende Oktober verschwunden. Bild: AP/Norway Police

Dürftiger Kontakt mit den Entführern

Die Polizei habe den Fall von Anfang an als unerlaubte Freiheitsberaubung betrachtet. Es sei Lösegeld in einer Kryptowährung gefordert worden. Verdächtige gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Der Kontakt zu den mutmasslichen Entführern sei bislang dürftig und nicht mündlich gewesen, sagte Polizeisprecher Tommy Brøske. Stattdessen sei über eine digitale Plattform kommuniziert worden. Er wollte nicht ausschliessen, dass die Frau möglicherweise ausser Landes geschafft worden sei. Neben anderen Behörden sei auch Interpol eingeschaltet worden.

Members of the media report from outside the home of missing woman Anne-Elisabeth Falkevik Hagen, the wife of one of Norway's richest men, Tom Hagen, in Fjellhamar, Norway, Wednesday, Jan. 9, 2019. Norwegian police say the wife of one of Norway's richest men may have been abducted and a demand for 9-million euro ($10.3-million) ransom in a cryptocurrency, considered a popular virtual currency among cyber-criminals, has been made. (Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix via AP)

Medien vor dem Haus des Ehepaars in der Nähe von Oslo. Bild: AP/NTB Scanpix

Zehn Millionen Franken gefordert

Zuerst hatte die norwegische Zeitung «Aftenposten» über den Fall berichtet. Sie schrieb am Mittwoch, die Polizei sei der Sache bislang im Geheimen nachgegangen. Nach Angaben der Zeitung und auch des Blattes «Verdens Gang» beläuft sich die Lösegeldforderung auf zehn Millionen Franken. Das wollte Brøske nicht kommentieren. Die Polizei rate der Familie jedoch, auf keine Forderungen einzugehen.

epa07270895 Police inspector Tommy Broske attends press conference in Lillestrom, some 20 km north of Oslo, 09 January 2019.  According to the police Anne-Elisabeth Falkevik Hagen, the wife of Norwegian billionaire Tom Hagen is missing in what is suspected to be a kidnapping. Now, someone claiming to be the kidnapper demands a ransom to be paid in the cryptocurrency monero, police say.  EPA/OLE BERG-RUSTEN NORWAY OUT

Tommy Broske von der norwegischen Polizei informiert die Medien am 9. Januar 2019 in Lillestrom, rund 20 Kilometer nördlich von Oslo. Bild: EPA/NTB SCANPIX

Der Mann der Entführten, ein Investor, zählt zu den reichsten Personen des Landes. Er soll einem Medienbericht zufolge im Laufe von elf Jahren mit Stromverkauf und Immobilien eine Milliarde norwegische Kronen (rund 114 Millionen Franken) verdient haben, davon allein 174 Millionen Kronen (19.9 Millionen Franken) im Jahr 2017. Sein Nettovermögen soll sich auf 1.7 Milliarden Kronen belaufen.

Der Fall wird in Norwegen als einmalig betrachtet. Es sind bislang keine anderen Entführungsfälle in dem skandinavischen Land bekannt, bei denen Lösegeld in Kryptowährung gefordert worden ist. International gab es solche Fälle dagegen schon häufiger. (whr/sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

Die 400. Folge Philip Maloney

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Terroristischer Anschlag» in Nordirland

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Tsitsipas wirft Federer aus dem Turnier

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alter Esel 09.01.2019 22:13
    Highlight Highlight So beginnen nordische Krimis .....
  • olmabrotwurschtmitbürli 09.01.2019 16:47
    Highlight Highlight Das ist aber viel Geld, wenn man bedenkt, dass sie schon 68 ist. 🤔

    *duck und weg*
  • Bits_and_More 09.01.2019 16:31
    Highlight Highlight Liebe TV-Medien
    Müssen solche Berichterstattungen wirklich vor dem Haus der Opferfamilie abgehalten werden? Täte es ein normales Studio nicht auch? Wo liegt der Mehrwert wenn ihr vor dem Haus steht?
  • JoJodeli 09.01.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass die Polizei sagt er soll auf keine Forderungen eingehen, aber meine Güte, würde mein Mann entführt werden, ich würde zahlen....
  • oh snap 09.01.2019 13:31
    Highlight Highlight Bei meinem Nettovermögen wären das höchstens paar hundert Franken, das wäre mir meine Frau wohl noch Wert😅
    • Randy Orton 09.01.2019 19:27
      Highlight Highlight Bei mir müssten die Entführer je nach Datum mir etwas überweisen.

Sechs Schweizer sterben in Schweden – schon zahlreiche Unfälle in der «Kurve des Todes»

Sie wollten Nordlichter sehen – und fanden den Tod: Auf einer Landstrasse im Norden Schwedens sind in der Nacht auf Samstag sechs Schweizer ums Leben gekommen. Ihr Kleinbus war frontal mit einem Lastwagen zusammengestossen. Ein weiterer Schweizer hat den Unfall überlebt.

Der Unfall ereignete sich in einer Kurve der Strasse 395 nahe beim Dorf Masungsbyn. Es war nicht der erste Unfall an der Stelle: Gemäss dem staatlichen Radiosender P4 Norrbotten haben sich an derselben Stelle seit …

Artikel lesen
Link zum Artikel