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Schwedens Abschied von der heilen Welt

Morde und Gewalt erschüttern seit Monaten Schwedens Grossstädte. Die Täter haben oft einen Migrationshintergrund. Rechtspopulisten könnten bei der Wahl stärkste politische Kraft werden.

03.09.18, 07:06 03.09.18, 10:42

Claus Hecking, malmö



Ein Artikel von

Der Mörder kommt mit dem Moped. Wie ziellos kurvt er auf und ab entlang der belebten Strasse in Malmös Problemstadtteil Rosengård. Dann fährt er plötzlich von hinten auf einen jungen Mann zu. Zückt seine Pistole. Schiesst dem Opfer in den Kopf. Rast davon.

Die Teelichter am Rand des Von Rosens Väg sind längst heruntergebrannt, Wochen nach der Tat. Zusammen bilden sie ein Herz. Und den Namen «Omar». Der 20-Jährige war polizeibekannt als mutmasslicher Dealer. Er gehörte einer der Banden an, die gegeneinander um die Herrschaft über den örtlichen Drogenmarkt kämpfen. Dieses Profil haben fast alle Protagonisten der Morde von Malmö, Opfer wie Tatverdächtige.

epa06819813 Police stand next to a cordon after several people were wounded by gunfire in central Malmo, southern Sweden, 18 June 2018, according to media reports quoting Swedish police.  EPA/Johan Nilsson/TT SWEDEN OUT

Ein Tatort in Malmö. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Eine Serie brutaler Gewalt erschüttert Schwedens grösste Städte. Zehn Menschen wurden allein in Malmö seit Jahresanfang umgebracht, seit Anfang 2016 gab es hier mehr als 120 Schusswechsel mit 24 Toten. In der Hauptstadt Stockholm kommt es immer wieder zu Brandanschlägen, Handgranatenexplosionen oder Schiessereien auf offener Strasse. In Göteborg marodierten Mitte August Vermummte in Banden durch die Strassen, zündeten rund hundert Autos an. Insgesamt wurden 2017 landesweit 43 Menschen durch Schusswaffen getötet.

Video: srf

Und das alles in Schweden, dem vermeintlichen Heile-Welt-Land. Das Bullerbü-Idyll war zwar immer ein Klischee. Aber um ihre Sicherheit haben die Schweden nie gebangt.

Am 9. September wählen sie jetzt ein neues Parlament. Kriminalität ist zu einem bestimmenden Thema des Wahlkampfs geworden. Die sogenannten Schwedendemokraten profitieren davon. Die rechtspopulistische Partei mit Wurzeln in der Neonazi-Szene war im Sommer in mehreren Umfragen stärkste Kraft, bis zu 28 Prozent wurden ihr zeitweise vorhergesagt.

«Flüchtlinge sind nicht unser Problem. Es sind immer dieselben, altbekannten Personen, die so extrem gewalttätig sind»

Erik Jansaker, Vize-Polizeichef von Malmö

Rechtsaussen als Zünglein an der Waage

Selbst wenn die Rechtsaussen «nur» auf ein Fünftel der Stimmen kommen, werden sie wohl zum Zünglein an der Waage zwischen Mitte-Links und Mitte-Rechts, zwischen dem sozialdemokratischen Premierminister Stefan Lövfen und seinem konservativen Herausforderer Ulf Kristersson. Angesichts des sich abzeichnenden Rechtsrucks kommt wohl keiner der beiden gemässigten Blöcke auf eine Mehrheit.

epa05715142 Police crime scene investigators work at the site where a 16-year-old boy was shot near a bus stop on the Amiralsgatan Street in the Rosengard district in Malmo, Sweden. The boy died from his wounds.  EPA/JOHAN NILSSON / TT  SWEDEN OUT

Ein weiterer Tatort in Rosengård.  Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Die Gewaltverbrechen kommen wie gerufen für die Schwedendemokraten mit ihrem Anführer Jimmie Akesson. Haben doch die meisten Täter einen Migrationshintergrund: ein willkommener Anlass für Akesson, auf Flüchtlinge zu schimpfen - oder gar den Einsatz der Armee in den Städten gegen Banden zu fordern. Die Kandidaten der Mitte lassen sich mitreissen: Premier Löfven hat einen Militäreinsatz nicht ausgeschlossen. Oppositionschef Kristersson kündigte für «lange Zeit eine verschärfte Flüchtlingspolitik» an.

Dabei sind die Flüchtlinge nicht schuld an der Eskalation der Gewalt. Die Täter sind vor allem junge Männer mit schwedischem Pass, deren Vorfahren einst nach Schweden kamen - und deren Integration misslungen ist.

«Flüchtlinge sind nicht unser Problem. Es sind immer dieselben, altbekannten Personen, die so extrem gewalttätig sind», sagt Malmös Vize-Polizeichef Erik Jansaker. Gut 200 Männer, meistens zwischen 19 und 24 Jahre alt, Söhne oder Enkel von Einwanderern aus dem Nahen Osten, Iran oder Bosnien. «Diese Menschen haben keine gute Ausbildung, keine Jobs, keine Perspektive», sagt Jansaker. «Wir haben es nicht geschafft, sie in unsere Gesellschaft zu integrieren.»

Nur ein paar Hundert Meter neben der Polizeistation wurde «Omar» ermordet: in Herrgården, der verrufensten Ecke von Rosengård. Die Ansammlung von monotonen Wohnblocks stuft Schwedens Polizei als eine von 23 «besonders verwundbaren» Gegenden im Land ein, wegen der hohen Präsenz von Kriminellen.

«Man kann einen Jungen aus Rosengård herausholen. Aber man kann nicht Rosengård aus einem Jungen holen»

Zlatan Ibrahimovic

Wer den sozialen Aufstieg schaffte, zog bald weg

«No-Go-Zonen» nannte der US-Fernsehsender Fox vergangenes Jahr diese Gebiete in einem Beitrag, tags darauf polterte Donald Trump: «Look, what's happening last night in Sweden!» Da allerdings war in der Nacht zuvor nichts passiert.

Blocks wie Herrgården stammen aus dem sogenannten Millionenprogramm. Von 1965 bis 1974 liess die sozialdemokratische Regierung am Rande der Grossstädte preiswerten Wohnraum für eine Million Menschen bauen – vergass aber, die Siedlungen lebenswert zu machen und in die Städte zu integrieren.

Wer den sozialen Aufstieg schaffte, zog bald weg. Im Gegenzug wurden immer mehr Migranten hier einquartiert. Oder sie zogen hierher, weil die Mieten so niedrig und ihre Landsleute hier waren. So entstanden Parallelgesellschaften.

Heute verlassen in einigen Problemvierteln zwischen 50 und 70 Prozent der Jugendlichen mit 15 die neunjährige Grundschule nach der Mindestschule ohne gültiges Abgangszeugnis, das sind drei- bis viermal so viele wie im Durchschnitt. Entsprechend gross ist die Arbeitslosigkeit. Mit dem Staat Schweden identifiziert sich hier kaum jemand.

Die Heimat von Ibrahimovic

Zwar sind die Menschen hier direkt von der Gewalt betroffen. Doch wenn Jansaker und seine Polizisten Zeugen für die Verbrechen suchen, ernten sie meist Schweigen.

«Man kann einen Jungen aus Rosengård herausholen. Aber man kann nicht Rosengård aus einem Jungen holen», steht auf einer Bahnunterführung am Eingang des Viertels. Der Spruch stammt vom berühmtesten Sohn Rosengårds: Zlatan Ibrahimovic.

epa06815722 Swedish soccer player Zlatan Ibrahimovic greets fans before the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Germany and Mexico in Moscow, Russia, 17 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/SERGEI ILNITSKY   EDITORIAL USE ONLY

Rosengårds bekanntester Sohn: Zlatan Ibrahimovic.  Bild: EPA/EPA

Ivica Kurtovic, 58, Fussballerwaden, gutmütiges Lächeln, war einer von Zlatans ersten Trainern, als der Ausnahmekicker ein Knirps war. Noch heute trainiert Kurtovic Kinder und Jugendliche beim FC Rosengård. Fast alle hier haben einen Migrationshintergrund, er selbst kam vor 51 Jahren mit seinen Eltern aus Jugoslawien.

Kurtovic macht sich Sorgen um Rosengård. Konflikte habe es immer gegeben. «Aber sie haben sich geprügelt und nicht aufeinander geschossen.» Viel zu viele Waffen und Drogen seien im Viertel.

«Ich erlebe mit, wie Jugendliche vom rechten Weg abkommen. Am Anfang bieten ihnen Kriminelle 500 Kronen (50 Euro; d. Red.), wenn sie ein Paket transportieren oder eine Pistole für ein paar Stunden aufbewahren. So viel Geld haben die noch nie verdient. Dann kriegen sie den nächsten Auftrag, bald hören sie auf mit dem Fussball

Die Eltern täten oft nichts dagegen. «Viele kümmern sich nicht um ihre Kinder. Sie versuchen nicht einmal, Schwedisch zu lernen und Teil der Gesellschaft zu werden. Das war in unserer Generation anders.»

Sollten die Rechtspopulisten die Wahl gewinnen oder gar an einer Regierung beteiligt werden, würde alles nur noch schlimmer, meint Kurtovic. «Die Schwedendemokraten würden noch weniger für die Menschen hier tun und Migranten immer weiter an den Rand drängen.»

Zu wenig Polizisten

Polizist Jansaker sieht das ähnlich. «Wenn das Militär hierherkäme, wäre das nicht nur ein Zeichen, dass die Polizei aufgibt. Es würde die Menschen in diesen Vierteln stigmatisieren.» Auf Nachfrage gibt Jansaker zu: Seine Polizisten gehen zurzeit nur selten auf Streife im Rosengård. Denn viele Beamte wurden abgezogen, um die Morde zu untersuchen. Die Personaldecke ist dünn. Die Polizei aufzustocken, versprechen deshalb im Wahlkampf Politiker aller Couleur.

Problemviertel wie Rosengård bräuchten bessere Schulen, bessere Wohnungen, bessere Krankenhäuser – und vor allem: bessere Perspektiven für junge Menschen. Aber das alles kostet viel Geld. «Und nach der Wahl», sagt Kurtovic, «heisst es immer: es ist kein Geld da.»

Das Ergebnis sehen Erik Jansakers Polizisten. Am Tatort.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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241Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yogi Bär 04.09.2018 07:38
    Highlight Rechte sind keine Kösung nur eine Verschärfung des Problems!
    11 28 Melden
  • Neruda 03.09.2018 21:41
    Highlight Malmö ist eine tolle Stadt und ich möchte momentan in keiner anderen leben! In den 90er, nachdem die Werften hier alle dicht genacht haben, war es ein Elend. Die Einwohnerzahl sank. Dank den Migranten kam neues Leben und Dynamik in die Stadt. Kulturell ist so viel los und das Leben nimmt man gemütlich. Ja, die Schweden sind manchmal zu korrekt um auf den Tisch zu hauen und Probleme beim Namen zu nennen. Aber so schlimm wie immer wieder berichtet wird ist es nicht. Rosengård ist vielleicht architektonisch nicht der Hit, aber die Grünflächen wurden grosszügig gestaltet und sind gepflegt.
    19 34 Melden
    • Besorgter Bürger 04.09.2018 09:42
      Highlight Die Blitzer wissen es natürlich besser als Menschen, die in Malmö leben.
      17 17 Melden
  • Normi 03.09.2018 21:28
    Highlight Ich als Secondo muss jetzt mal sagen, dass Integration in der Schweiz sehr einfach ist, man muss es halt auch wollen...
    Die Schweizer erklären und zeigen ihr Land & Kultur sehr gerne...
    54 6 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 08:39
      Highlight Und Du bist tatsächlich ein Secondo?
      Wer's glaubt, der wird ein Secondo.
      7 28 Melden
    • Normi 04.09.2018 16:40
      Highlight Hier ein Foto von meinem Pass 😘
      15 1 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 17:32
      Highlight Okay, aber Schweden ist jetzt nicht sooo verschieden, oder?
      Ein Nachbar im Block nebenan sieht mit seinen wilden blonden Haaren aus, wie ein Wikinger, ist aber in einem Dorf nicht weit von hier aufgewachsen.
      Wenn er wieder mal (zu) viel getrunken hat und mit blutunterlaufenen Augen inbrünstige Stellungnahmen abgibt, dann verhält er sich auch so, wie ein Wikinger...
      3 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 03.09.2018 18:34
    Highlight Soziale und politische Verwerfungen haben multikausale Ursachen und Wirkungen die weder von links noch von rechts, sondern nur durch Einbezug aller gesellschaftlichen Kräfte angegangen werden können.
    Dazu braucht es:
    - eine starke faire Wirtschaft & Sozialpartnerschaft.
    - gute Bildung & klare, gemeinsame Werte.
    - oblig. Bereitschaft zur Integration, Partizipation & Arbeit als Lebensgrundlage.
    - Unterstützung und Durchsetzung von oblig. Vereinb. & Zielen
    - Differenzierte, wirkungsvolle & menschenwürdige Sanktionen.
    - Schutz, Recht & Ordnung aller
    - Schutz von Lebensgrundlagen und Ressourcen.
    26 8 Melden
    • Sherlock_Holmes 03.09.2018 19:20
      Highlight Nur ein wirtschaftlich und gesellschaftlich starkes, solidarisches System ist in der Lage, komplexe Herausforderungen zu bewältigen.
      Letztlich bestimmt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz die Grenzen und somit die Integrationskraft.
      Resilienz verstanden als die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf die eigenen (hier: gesellschaftlichen) Ressourcen zur Entwicklung zu nutzen.
      Werden diese Grenzen überschritten, wird das System instabil.
      Die Verlierer sind jene mit den schlechtesten Ressourcen.
      Diese richten sich dann gegen die Gesellschaft selbst.
      14 5 Melden
    • Andi Amo 03.09.2018 19:50
      Highlight „wirtschaftlich und gesellschaftlich starkes, solidarisches System ist in der Lage, komplexe Herausforderungen zu bewältigen.“

      Und genau diese Solidarität nimmt aber immer mehr ab wegen der zunehmenden Tribalisierung von immer multikulturellen westlichen Gesellschaften. Über kurz oder mittellang bedeutet Multikulti den Tod der Sozialstaaten, da niemand ständig immer nur für andere aufkommen will, die im selben Land leben aber sonst eigentlich nichts mehr mit einem gemeinsam haben.

      Das mag dystopisch sein aber genau da hin führt der Weg.

      34 13 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 08:38
      Highlight @ Andi Amo
      Das Gegenteil von "Multikulti" wäre der Orwell'sche Überwachungsstaat mit einer totalen Vereinheitlichung und Anonymisierung!
      Wir wüssten nicht, wer uns die Punkte für unseren Wohlverhaltens-Account zuteilt, oder abzieht, und wir wüssten nicht, wer unser selbstfahrendes Auto lenkt...
      "Multikulti" funktioniert dann, wenn die verschiedenen Kulturen sich als Sub-Kulturen und als Teil einer Welt-Kultur verstehen, die aus den unveräusserlichen Menschenrechten und dem Völkerrecht besteht.
      Jeder Mensch will sich mit ähnlich tickenden FreundInnen zusammen tun.
      Das ist natürlich!
      5 14 Melden
  • Denverclan 03.09.2018 14:18
    Highlight Jeder ist sich selbst der Nächste, das kann nicht gut kommen! Es ist einfacher als viele denken.....ich meine das Problem, nicht die Lösung....Das Chaos ist schon da und wird sich leider verstärken. Rechts oder Links ist weder das Problem noch die Lösung. Jeder Einzelne hätte es in der Hand, nur fehlt der gemeinsame Nenner.
    22 7 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 18:44
      Highlight WAS hast Du in der Hand?!
      9 9 Melden
    • Denverclan 03.09.2018 21:01
      Highlight @rodolofo: Kinder mit Perspektiven, Mitarbeiter mit Perspektiven und eine Handvoll Liebe für das nahe Umfeld sowie Toleranz mit klaren Grenzen. Freunde die nicht nur nehmen sowie Urvertrauen und Freude am Leben, trotz zunehmender Kälte und Chaos. Und eine liebe Frau....! Ich wünschte das hätte jeder.
      10 6 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 21:13
      Highlight @ Denverclan
      Puh! Und ich dachte schon, Du meinst einen Revolver!
      4 7 Melden
  • John Henry Eden 03.09.2018 13:32
    Highlight Schweden hat diese Leute aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt liegt es allein bei Menschen, sich zu integrieren. In einem Land wohnen, aber geistig in einem anderen leben, geht nicht. Assimilierung ist unabdingbar für eine gelungene Integration. When in Sweden, do as the Swedish do.
    104 18 Melden
    • häxxebäse 03.09.2018 15:01
      Highlight Darum gibt es zb in den usa neubern... darum gibt es soviele amishdörfer. .? Wer sich damit rühmt, dass man 'frei' leben kann, soll sich nicht wundern, wenn die leute in parallelgesellschaften leben... zudem ist man in der schweiz auch kein echter schweizer, auch wenn man hier geboren wurde, sprich man wir ausgeschlossen = parallelgesellschaft... wenn die erste generation nicht angenommen wird, dann will die zweite oder dritte generation auch nicht mehr dazugehören..
      Ich sage nicht, dass dies gut ist, aber da muss man sich auch selber hinterfragen!
      15 27 Melden
  • skofmel79 03.09.2018 12:10
    Highlight Immer dieses hin und her wer ist schuld die linken oder die rechten...momentan haben in der schweiz die rechten die mehrheit. Die probleme wurden nicht im geringsten gelöst. Wenns dann ganz links geht verbessert sich auch nichts. Ich stelle mir oft die frage, ob nicht etwas neues statt die politk erschaffen werden müsste, um diese probleme zu lösen. Eine kraft, die nicht auf selbstprofilierung aus ist...
    Die frage ist nur, was...und deshalb gibts nach wie vor die politik, quasi als notlösung.
    45 53 Melden
  • Denk nach 03.09.2018 10:31
    Highlight Leider wie in Belgien und Frankreich, sobald Parallelgesellschaften existieren, wird es massiv schwierig!

    Wir sollten uns hüten, die gleichen Fehler zu begehen! Die Integration muss bei Uneinsichtigen notfalls mit Zuckerbrot und Peitsche (Kürzungen in der Sozialhilfe, etc.) vorangetrieben werden!
    218 18 Melden
    • mogad 03.09.2018 11:03
      Highlight Wir sind bereits daran, die gleichen Fehler zu machen. Indem geschrieben und gesagt wird, das Problem seien die Rechten und nicht die unbegrenzte Migration.
      253 69 Melden
    • FrancoL 03.09.2018 11:49
      Highlight @mogad; Nicht die Rechten sind das Problem, sondern deren Lösungen die der Perspektivlosigkeit der Migranten nicht Rechnung trägt.
      Vor 50 Jahren hatten die Migranten und auch ärmere einheimische Schichten Grundperspektiven, heute scheinen sie diese verloren zu haben und zwar ärmere Einheimische und Migranten.
      70 72 Melden
    • swisskiss 03.09.2018 12:30
      Highlight Denk nach: Parallelgesellschaften und ihre negativen Auswirkungen, sind nicht a priori ein kulturelles oder religiöses Problem, sondern ein soziales. Wenn man sich die Gewalt und Drogenkriminalität in den Gebieten betrachtet, die keine signifikante Migration kennen, (Südamerika und Nordamerika) vergleicht dass in Städten wie New Orleans, Chicago, Mexiko City oder Rio pro Woche mehr Menschen in Drogenkriegen sterben, als in Schweden in einem Jahr, sollte man sich hüten Integration als ein wirksams Mittel zu betrachten, solange wirtschaftliche Perspektivlosigkeit jede Motivation zerstört.
      59 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 03.09.2018 10:24
    Highlight Die Flüchtlinge sind wirklich nicht das Problem. Ihre Kinder werden es sein. Genau so wie in UK und Frankreich.
    180 19 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 18:56
      Highlight Aber nur wenn wir sie nicht als UNSERE Kinder begreifen und annehmen!
      Kinder integrieren sich immer und überall mühelos...
      wenn sie geliebt werden!
      Wenn nicht, dann können Kinder ebenso mühelos zu kleinen- und später auch grösseren Monstern heranwachsen.
      20 20 Melden
    • Citation Needed 03.09.2018 20:23
      Highlight UK und Frankreich haben Parallelgesellschaften, Integration gibt/gab es nicht. Die CH ging immer schon einen andern Weg. Wir betreiben Integration, nicht perfekt, aber wir tun es und lassen es uns was kosten. Auch solche Ghettos wie Rosgard hat die CH keine. Ich würde behaupten: aus gutem Grund!
      18 3 Melden
    • schrat 03.09.2018 22:18
      Highlight @rodolgo
      Kinder werden von ihren Eltern geliebt

      Kinder können sehr brutal sein, ein "ausserordentliches" Aussehen hilft da auch nicht
      6 6 Melden
  • Watcher 03.09.2018 09:38
    Highlight Warum interessiert sich niemand für eine Welt ohne oder viel weniger Krieg? Genau dies ist einer der Hauptgründe weshalb es so ist wies ist. Zudem bezahlen wir die Kosten welche Entstehen wenn gewisse Länder Krieg führen, -anstiften, das Land inoffiziell gesteuert in einen solchen Zustand versetzen oder wenn Länder - wie die Schweiz - Waffen in Länder mit Krieg liefern. Im letzten Beispiel verdient RUAG und wir bezahlen für die daraus hier gestrandeten Flüchtlinge.
    Ein RUAG Angestellter kann auch etwas anderes machen als Waffen produzieren, so dumm sind diese diesbezüglich nicht.
    68 97 Melden
    • Booker 03.09.2018 12:01
      Highlight Eine Welt ohne Krieg ist eine Illusion, das wird nie funktionieren (leider). Mehr Menschen = mehr Probleme & Konflikte = mehr Krieg. Nur nach einem markanten Dezimierung des Bestandes kann es eine längere friedliche Phase geben. Diese Dezimierung wird kommen, sei es durch Naturkatastrophen, einen tödlichen Virus oder als schlechteste Option einen Krieg.
      45 18 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 18:59
      Highlight @ Booker
      Na dann ist auch eine Welt ohne kriminelle Aussenseiter eine Illusion.
      Warum seid Ihr immer so leicht bereit, die schlimmste Plage der Menschheit, den Krieg, zu akzeptieren, jault und klönt dann aber wegen jedem kriminellen Ausländer wie Schlosshunde?
      14 10 Melden
    • _kokolorix 03.09.2018 21:54
      Highlight Ob Krieg oder Kriminalität, der Ursprung liegt immer in der Gier nach mehr als man bereits hat.
      Nur den Kapitalismus dafür verantwortlich zu machen greift zu kurz, aber er ist derzeit die mächtigste Triebfeder für diese verhängnisvolle Entwicklung. Viele Jahrhunderte lang waren religiöse Intoleranz, Besserwisserei und schlichte, materielle Begehrlichkeit der Antrieb Andere mit Gewalt zu enteignen. Heute haben wir den Besitz von grossen Mengen sinnlosem Tand zum Lebenszweck an sich erkoren und propagieren ihn via Werbung penetrant in aller Welt. Die Folgen sind nicht ausgeblieben...
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 03.09.2018 09:23
    Highlight Ich muss jetzt aber trotzdem fragen...wieviele von den Tätern haben denn prozentual Migrationshintergrund? Bis auf den Titel sehe ich das Wort im Nachhinein nirgends mehr. Wenn nichts steht ist es ein reiner Clickbait und ich habe es gerne, wenn man genau ist und sich auf verlässliche Informationen stützt
    27 107 Melden
    • lauchsuppe21 03.09.2018 11:57
      Highlight @Stibbs die Schuld liegt vorallem bei der gescheiterten Integrationspolitik der Schweden! Da können die meisten Migranten wenig dafür.
      20 66 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 19:04
      Highlight @ lauchsuppe21
      Dass diesem Stibbs bei seinem bescheuerten Kommentar so viele Herzen zufliegen, macht mich echt nachdenklich.
      Aber darauf reagieren würde ich nicht mehr.
      Wir können nur noch versuchen, den nächtlichen Fackelzügen und Bücherverbrennungen des Wutbürgermobs auszuweichen und zu hoffen, dass sie auf unsere Türe keinen Halbmond sprayen...
      3 13 Melden
    • _kokolorix 03.09.2018 22:07
      Highlight Die Anwendung der Exklusion von Minderheiten hat bisher immer nur Gewaltexzesse und Massenmigrationen verursacht, aber nie die Probleme der Mittel- und Unterschichten gelöst.
      Es ist schlicht nicht möglich, dass 10% einer Gesellschaft sich in perversem Reichtum suhlen und der Rest diesem Treiben neidlos zusieht. Genau darum versuchen diese Parasiten den Hass gegen Minderheiten zu schüren und von den eigentlichen Missständen abzulenken. In der Dummheit der einfachen Menschen finden sie ihren treuesten Unterstützer. Seit Jahrhunderten fallen sie auf den gleichen, simplen Trick herein
      11 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 03.09.2018 09:02
    Highlight Bei den dauerhaften Diskussionen, die öffentlich geführt werden, wird häufig übersehen, dass dies Themen sind, die meistens Minderheiten betreffen. Ich bin schwuler Vegetarier, finde aber Zwangs-Veggie-Tage in Schulen und Kantinen Blödsinn. Ich möchte auch nicht jeden Tag einen neuen Buchstaben zu LGBTI-Themen sehen, überhaupt finde ich das Thema zwar wichtig, aber nicht täglich. Otto Normalbürger findet sich scheinbar nicht mehr wider im täglichen Dschungel der Politik und macht sich nun Luft. Dabei wäre es leicht, ihn einzufangen und sich auch um ihn zu kümmern.
    89 8 Melden
  • Matti_St 03.09.2018 08:49
    Highlight Das Problem ist lange bekannt. Das sind Schwedens Banlieue, genau gleich wie gewisse Kreise in Berlin und andere andere Grossstädten überall. Blocks die hintergekommen sind und der einzige Ort, den sich Migranten leisten können. Anfangs dachten sich alle, super, so sind sie unter sich. Jetzt würde man sehen, dass dies ein Beispiel von schlechter Integrationspolitik ist. Aber lieber nimmt man den einfachen Weg und sucht die Sündenböcke. Meist sind es die, die nichts zu sagen haben.
    Ein Dach über den Kopf, ein bisschen Geld heisst nicht, einen Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.
    121 20 Melden
    • kafifertig 03.09.2018 12:06
      Highlight Ein Dach über den Kopf, ein bisschen Geld heisst nicht, einen Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Doch, genau das heisst es. Auf noch mehr Luxus hat niemand einen garantierten Anspruch.
      27 29 Melden
    • Matti_St 03.09.2018 13:35
      Highlight Und genau hier fängt es an. Nehmen wir das aktuelle Geschehen in Sachsen. Ostdeutschland hat zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung immer noch ein massiv starkes soziales Gefälle gegenüber dem Westen. Das ist der Auslöser der heutigen Situation.
      Ich spreche nicht nur über Migration. Es geht auch um Sozialhilfeempfänger, IV Rentner usw. die nicht an einem Sozialen Leben teilnehmen können. Die Perspektivlosigkeit nimmt mit jeder Generation ab. Wenn Kids damit aufwachsen, du kannst ihr leben, aber wir wollen dich nicht, führt das automatisch zu einem Abstieg.
      21 3 Melden
    • Citation Needed 03.09.2018 20:33
      Highlight Kafifertig: es geht nicht um Luxus. Nur schon eine einigermassen gute Durchmischung bewirkt viel. Stichwort Ghettoisierung und Parallelgesellschaften. Die gibt es, wenn man die Leute einfach irgendwo reinpfercht und sich selbst überlässt. Da verrohen auch diejenigen, die durchaus integrationswillig wären. Und die Zeche zahlt die nächste Generation. Einwanderer und angestammte Bevölkerung.
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 03.09.2018 08:48
    Highlight Liebe linke Parteien

    Indem ihr beim Thema „Ausländer“ konsequent immer alle Probleme verneint, verharmlost oder whataboutisiert, macht ihr euch unglaubwürdig.

    Man könnte auch Probleme im Migrationsbereich angehen ohne seine humanistischen Positionen zu verraten.

    Das würd ich mir wünschen. Danke. Ein (meist) Linker.
    282 64 Melden
    • Platon 03.09.2018 08:55
      Highlight @Snowy
      Ich möchte einmal in dem Europa voller linker Regierungen gelebt haben von dem alle sprechen. Wo findet man das?
      95 103 Melden
    • Asmodeus 03.09.2018 09:16
      Highlight Liebe rechte Anhänger.

      Indem Ihr beim Thema "Ausländer" konsequent immer alle Schuld sucht, macht Ihr euch unglaubwürdig.

      Man könnte auch Probleme im Migrationsbereich angehen ohne rassistische Positionen zu ergreifen.
      59 111 Melden
    • Nibu 03.09.2018 09:43
      Highlight Bravo Platon

      Es war ja auch unsere line schweizer Regierung, die gerade erweiterte Waffenexporte erlaubt hat.

      Weniger polemisch: Die rechten unterstützen Unrecht im Ausland und beuten Arbeiter im Inland aus, die linken übertreiben dann mit lieb gemeinter ev. aus Schuld gefühlter Grosszügigkeit... . Und dann haben wir diese Probleme.

      Was nun?
      28 69 Melden
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  • Mantrax 03.09.2018 08:46
    Highlight Um es etwas überspitzt zu sagen: Schwedens Linke schaut wie in fast allen anderen Ländern schlicht weg, fokussiert sich aber zusätzlich noch auf Ideen wie (am besten schriftliche) "Einwilligung vor Vollzug des Beischlafs" und Männer-freie Openair - Veranstaltungen. Mich wundert wenig, dass nun auch in Schweden Rechtspopulisten Aufwind bekommen. Die "klassische Linke" - falls es diese noch gibt - verschliesst (bewusst?) die Augen und darf sich meines Erachtens nicht zu sehr wundern. In meinen Augen eine traurige aber logische Entwicklung
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  • Garp 03.09.2018 08:39
    Highlight Es ist überall ähnlich, wo solche Probleme auftauchen. Man hat Ghettos gebaut, statt die Bevölkerung zu durchmischen, damit überall eine recht hohe Wohnqualität herrscht. Wie soll sich ein Ausländer integrieren, wenn er nur unter Ausländern wohnt. Mit besserer Städtebaupolitik kann man dem Problem schon stark entgegenwirken.
    Dann gute Ausbildungsmöglichkeiten, ein breites Freizeitangebot für alle Kinder und Jugendliche im Quartier, das sich alle leisten können, ist auch sehr nützlich.
    Gerade ausgrenzen führt ja zu Desintegration, Gewalt und Konflikten.
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    • Barracuda 03.09.2018 09:22
      Highlight Man kann nur durchmischen, wenn das Verhältnis stimmt. Mit zuvielen Ausländern hat man schlicht nicht genügend Ressourcen. Da nützen auch ein paar Ausbildungs- und Freizeitmöglichkeiten nix.
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    • FrancoL 03.09.2018 09:48
      Highlight Richtig! Wenn ich nun die Vielken Kommentare lese, die hier die Linken an den Pranger stellen, stellt sich die Frage WER hat das soggewollt? Wer hat diese Ghettos kreiert ? Die Linken? Ein Teil vielleicht, den Rest hat die Wirtschaft vermasselt indem man ob bei Einheimischen oder Mitraten den unteren Schichten keine Perspektive gegeben hat. Eine faire Verteilung der Leistungsgewinne, also KEINE Gleichmacherei, wäre der Schlüssel gewesen.
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    • FrancoL 03.09.2018 10:36
      Highlight @Barracuda; Wenn das Verhältnis nicht stimmt (ZB Schweiz) dass eine Durchmischen zu viele Ressourcen bildet, dann ist das nicht die Schuld der Linken, sondern die Schuld derer die sich an der Zuwanderung bedienen und leider diese dann aber in der Perspektivlosigkeit liegen lassen. Das Verhältnis könnte man bestens in ein gutes Mass setzen, wenn wir zB selbst für uns sorgen könnten und ZB die Pflegeberufe oder die Baubranche bedienen würden.
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  • DerSimu 03.09.2018 08:28
    Highlight Rassismus schreien, wenn man mit dem Finger auf das Problem zeigt löst es eben auch nicht.
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    • DerSimu 03.09.2018 08:58
      Highlight Und bitte versteht mich nicht falsch, Ausländer sind nicht generell ein Problem, aber wenn man Integration als rassistisch ansieht, hat man einen Dachschaden. Es kann doch nicht sein, dass man sie tun und lassen lässt, wie sie wollen, "weil sie eben so sind" und es rassistisch sei, ihnen ihre Kultur zu nehmen.
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    • überflüssig 03.09.2018 17:34
      Highlight wer ist sie, simu?
      so homogen wie du es empfindest, ist es eben gerade nicht.
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    • DerSimu 03.09.2018 17:45
      Highlight Nein klar nicjt, aber das ach so fortschrittliche schweden hat brutal versagt. In frankreich und deutschland gibt es ebenfalls banlieus und stadtteile ohne jegliche integration. Und dann ist man plötzlich von chemnitz und die afd schockiert
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  • The Origin Gra 03.09.2018 08:23
    Highlight Ich finde es bedenklich das es in Schweden irgendwie Selbstverständlich scheint das die Indigenen in Lappland Bürger 2. Klasse sind.

    Das wird aber von niemanden ausser dem SRF zur Kenntnis genommen
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  • Waedliman 03.09.2018 08:16
    Highlight Wir kommen allmählich dorthin, wo sich die USA schon länger befinden. Es gibt Migrationsarmut bzw. wird manchen Gruppierungen wenig Chance geboten, am Wohlstand teilzuhaben. Ghettos und Kriminalität sind die Folge. Das kriegt man nicht in den Griff, auch wenn man genau weiss, dass hier die Ursachen für ein höheres Gewaltpotenzial liegt. Böse ist wer denkt, dass dies so gewollt ist. Wenn man abends durch Washington spaziert, sind 3/4 der Stadt Tabuzone für "Weisse". Wollen wir das auch?
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    • B-Arche 03.09.2018 09:29
      Highlight Weiches DC meinen Sie? Wo soll da 3/4 Tabuzone sein?
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    • Favez 03.09.2018 10:26
      Highlight Würde mich auch Wunder nehmen woher du das hast mit den Tabuzonen für Weisse.
      Detroit z.B. hat eine doppelt so hohe Mordrate wie Washington. Dort kann man als Weisser also gar nirgends mehr hingehen in der Nacht?
      Sonst bin ich einverstanden mit deinem Kommentar. In der Schweiz haben wir zum Glück keine wirklichen Ghettos. Hoffe das bleibt auch so, aber das liegt nicht nur an den Migranten sondern auch an uns.
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    • B-Arche 03.09.2018 12:17
      Highlight Ich störe mich am Begriff "als Weisser". Kriminalität ist immer zu bekämpfen, egal wer sie verübt.
      Dieses Märchen von wegen "als Weisser kann man da nicht hingehen" trotz gegenteiliger Evidenz ist richtig typisch.
      Tatsache ist jedoch dass in sehr vielen Gegenden hier Schwarze nicht hingehen können ohne Rassismus zu erleben. Will man nur nicht hören.
      Als ob man als Weisser irgendwie etwas Besonderes sei.
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  • pachnota 03.09.2018 08:13
    Highlight Wahnsinn. Das man nicht lernt von solchen Zuständen.
    Man hat das Gefühl, Europa strebe regelrecht seine Verslumung an.

    Was auch auffällt: Zeigt sich irgendwo das Gesicht der gescheiterten Migration, wird dies sofort dazu als Anlass genommen, über "Rechtspopulisten" zu wettern.

    Als das man das Kind beim Namen nennen würde: gescheitere multikuli Träume. Verursacht durch linke Sozialromantiker, die versuchen, bis heute, jegliche Kritik, in irgendeine "populistische" Ecke zu drängen.
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    • FrancoL 03.09.2018 09:51
      Highlight Die Gesellschaft hat versagt und nicht nur bei der Integration von Migranten, sondern bei der Integration auch der ärmeren einheimischen Schichten. Es ist ein Grundproblem der Perspektivlosigkeit und diese trifft die Schwächsten am meisten. Die Lösung würde auf der Hand liegen, doch man ist nicht gewillt diese für Migranten und ärmere Einheimische zu realisieren.
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    • pachnota 03.09.2018 09:58
      Highlight Franco
      Wir dürfen trotzdem dies akzeptieren, was ist.
      Eine " besser" Lösung, die aber nie umgesetzt wird, ist gleichbedeutend wie keine Lösung.
      14 6 Melden
    • heldenman 03.09.2018 10:07
      Highlight Nämlich? Welche Lösung?
      7 2 Melden
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  • chicadeltren 03.09.2018 08:10
    Highlight Ein Kuschel-Integrationskurs macht sich halt leider immer erst Jahrzehnte später so richtig bemerkbar...
    122 58 Melden
    • öpfeli 03.09.2018 08:48
      Highlight Wie sähe denn dein wunsch Integrationskurs aus?
      36 42 Melden
    • poga 03.09.2018 09:07
      Highlight Ich persönlich würde die Integration als absolutes Muss ansehen. Sprachniveaus die erreicht werden müssen. Pflichtlektionen zu Werten der westlichen Welt. Pflichtlektionen zur Demokratie. Pflicht zum Besuchen von Arbeitsförderungsprogrammen. Und eine Nulltoleranz gegenüber schwerer Kriminalität. Wer nicht mit zieht muss gehen. Ich denke dass die Infrastruktur die Sicherheit und Freiheit die die Schweiz anbietet, gepaart mit den Aufwändungen für die Unterbringung und der Umstand dass wir Kurse anbieten, so einen radikalen Kurs rechtfertigen würden.
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    • pachnota 03.09.2018 09:33
      Highlight öpfeli
      Der erste Schritt: jeder Migrant unterzeichnet einen Vertrag, in dem unsere "Wünsche" formuliert sind.

      ZB. "Dein Mädchen nimmt am Schwimmunterricht teil".

      Wer sich später nicht daran hält: raus.
      44 6 Melden
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  • Ohniznachtisbett 03.09.2018 07:58
    Highlight Und uns will man Schweden immer als poitives Beispiel gelungener Integration verkaufen. Das Land, das es am besten gemacht hat (auch nicht perfekt aber gut) ist die Schweiz. Wir sollten uns mal überlegen, warum wir Ausländer verhältnismässig gut integriert haben und vorallem wie. Dann muss man diesen Weg weiterhin so gehen.
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    • MaxHeiri 03.09.2018 08:05
      Highlight Frühe Arbeitsmarktintegration ist das Zauberwort. Dies gelingt durch gute öffentliche Bildung und einen liberalen Arbeitsmarkt mit einem hohen Angebot an Lehrstellen.
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    • Waedliman 03.09.2018 08:12
      Highlight Zu Beginn der Migration aus Italien war die Schweiz wie das frühere Südafrika. Apartheid pur, Italiener waren unerwünscht. Aus Fehlern kann man aber lernen. Auch wenn es eine nicht unbedeutende Masse gibt, die Deutsche, Serben, Bosnier usw. weiterhin ablehnt, gibt es aber scheinbar keine grösseren Probleme mit Migranten der 2. und 3. Generation, die häufig das Problemfeld bei Kriminalität und Gewalt bilden. So gesehen scheint es tatsächlich gut zu laufen.
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    • Schlingel 03.09.2018 08:45
      Highlight Die Schweiz hat sicherlich vieles besser gemacht, jedoch bloss in der Hinsicht, dass man auch als Kind von Flüchtlingen und Einwanderern eine gute Schulbildung bekommt. Die Eltern können meist jedoch kaum Deutsch und waren auf dem Arbeitsmarkt logischerweise auch nicht die Gefragtesten. Ich glaube die Schweiz hat bei der Integration auch vieles falsch gemacht, jedoch hat dies nicht so eine extremen Auswirkung, da die zweite Generation die gleichen Chancen hat wie Personen ohne Migrationshintergrund.
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  • Armend Shala 03.09.2018 07:57
    Highlight Lustig ist, wenn man vorher genau diese FAKTEN aufgezählt hatte, wurde man der Lüge bezichtigt, als NaZi degradiert usw. usw. Auch die offizielle Vergewaltigungsstatistik der Schwed. Polizei kann nicht verdreht und schöngeredet werden. Über 58% der Täter sind Ausländischer (v.a. Nordafri./Arab. und Subsahara) Herkunft, die Doppelbürger bzw. Eingebürgerte sind nicht mal miteinberechnet. Und bei Gruppenvergewaltigungen bzw. noch schlimmeren Vergewaltigungen macht diese Gruppe sogar 84% der Täter aus. Das sind die Zahlen der Schwed. Kriminalstatistik.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rape_in_Sweden
    98 14 Melden
    • Patho 03.09.2018 09:34
      Highlight Du zitierst nicht ernsthaft Wikipedia, wenn du «FAKTEN» untermauern willst??
      Wenn du schon auf die Kriminalstatistik verweist, will ich auch diese im Link haben. Dazu kommt, dass deine Zahlen komplett nicht mit dem Wikipedia-Artikel übereinstimmen und z.B. bei den Gruppenvergewaltigungen im Artikel auf Zeitungs(!)berichte im Format eines Blick-Artkels verwiesen wird.
      Wenn du schon auf Fakten aufbauen willst, dann präsentiere wenigstens Fakten, wir sind hier nicht in Amerika!
      16 59 Melden
  • Lukas Figliuolo 03.09.2018 07:41
    Highlight Zeigt wieder einmal mehr, das Erfolgsmodell Schweiz funktioniert auch bei der Integration von Migranten verhältnismässig gut.
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  • Roterriese 03.09.2018 07:36
    Highlight "Morde und Gewalt erschüttern seit Monaten Schwedens Grossstädte. Die Täter haben oft einen Migrationshintergrund."

    Ich kann mich daran erinnern, dass man hier auf Watson bis vor ein paar Monate, als Fake News Verbreiter und Lügner bezeichnet wurde, wenn man auf die gescheiterte Migrationspolitik in Schweden hingewiesen hatte.
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    • Fly Baby 03.09.2018 08:51
      Highlight Also sind nach deiner Meinung alle Migranten in Schweden kriminell?
      Gescheitert ist gescheitert, oder nur so halb gescheitert?
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  • Ironiker 03.09.2018 07:36
    Highlight Wegschauen, verharmlosen und sich ärgern, dass in ganz Europa die politische Rechte immer mehr an Boden gewinnt.

    So tun als wäre man völlig überrascht, was in Chemnitz passiert und sich fragen, wo denn all die Neonazis plötzlich herkommen.

    Wenn die Linken aufwachen, über ihren Schatten springen und sich eingestehen, dass ihre Ausländerpolitik versagt hat, dann haben sie die Change die Zukunft in Europa mitzugestalten. Oder sie machen so weiter, und die Rechten werden gehörig aufräumen.

    Ich selber lehne die linke Ausländerpolitik ab, fürchte mich aber vor einer komplett rechten Politik!
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    • Raw Olu 03.09.2018 07:46
      Highlight Darfst dabei einfach nicht vergessen, dass unsere Politik seit 170 Jahren von strammen bürgerlichen und rechten Politikern bestimmt wird, bevor du mit der Mär von der linken Ausländerpolitik kommst.
      Und Nein: an Chemnitz sind nicht die Linken Schuld. Wir warnen seit 30 Jahren vor solchen Zuständen. Schuld sind einzig die Hetzer auf der rechten Seite.
      133 231 Melden
    • Zahlenheini 03.09.2018 07:52
      Highlight Die Linke müsste mal anfangen, von Menschenrechten zu sprechen, wenn Gewalt von Ausländern kommt. Und nicht nur davon, dass es menschenrechtswidrig ist, Personen abzuschieben. Es ist doch himmeltraurig, wenn man als Frau Nachts nicht allein rumlaufen kann, ohne Angst zu haben. Noch himmeltrauriger ist es, dieses Thema der SVP abzugeben, die bei Ausländergewalt plötzlich Frauenrechte wichtig findet.
      148 46 Melden
    • Platon 03.09.2018 07:57
      Highlight @Ironiker
      Dann bist du ja gut aufgehoben in der CH...
      9 27 Melden
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  • Augusto Pinochet 03.09.2018 07:26
    Highlight Als wenn es zu Handgranatenanschlägen kommt ist die Armee langsam nicht mehr die schlechteste Lösung....
    30 4 Melden
  • pd90 03.09.2018 07:22
    Highlight Wie war das noch mit dem Video der Sex-Arbeit, in welchem die Schweden nicht mit der Schweiz verglichen werden wollten? Lieber mal vor der eigenen Haustüre kehren...
    39 6 Melden

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