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So schmuggeln englische Häftlinge Drogen – die Methode ist eher hässlich



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Die gefundene Schmuggelware. Bild: ministry of justice

Wie schmuggelt man verbotene Gegenstände und Substanzen in ein Gefängnis? Eine kriminelle Bande in England fand eine kreative Lösung: Sie stopfte die Schmuggelware in tote Ratten und warf sie über den Gefängniszaun.

So gesehen in der Justizvollzugsanstalt Dorset im Süden von England. Gefängnismitarbeiter machten jüngst einen aussergewöhnlichen Fund: Auf dem Areal fanden sie hinter den Zäunen drei tote Ratten, wie der «Guardian» berichtet.

Die Tiere weckten die Neugier der Wächter: Als man bei allen drei Nagern eine grosse Naht am Bauch bemerkte, wurden sie im Labor überprüft. Zum Vorschein kamen statt Innereien Drogen, Handys, Ladekabel und Sim-Karten.

Die grosse Naht erweckte das Misstrauen der Wärter:

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bild: ministry of justice

Sie fanden Drogen statt Innereien:

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bild: ministry of justice

Das ist allerdings nicht der erste Fall von ungewöhnlichen Schmuggel-Taktiken. Zuvor mussten schon tote Tauben und Tennisbälle herhalten, schreibt der «Guardian».

Laut Gefängnisminister Rory Stewart sei das eine Gefährdung für Insassen, die Mitarbeiter sowie die Öffentlichkeit. Stewart fordert mehr Sicherheitsmassnahmen: «Der Fund zeigt auf, wie weit Kriminelle gehen, um Drogen ins Gefängnis zu schmuggeln. Und es macht deutlich, wie wichtig es ist, die Sicherheit zu erhöhen.»

Synthetische Drogen seien das Hauptproblem der Gefängnisse. Im letzten Jahr gab es 13'119 Drogenfunde in englischen und walisischen Gefängnissen – 23 Prozent mehr als im Vorjahr. (jaw)

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In der Westschweiz hat's zu viele Häftlinge in den Gefängnissen

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