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Proteste gegen Preiserhöhungen

Tumulte und Festnahmen in São Paulo und Rio 



Police officers detain a demonstrator during a protest against a price hike of public transportation fares in Sao Paulo, Brazil, Friday, Jan. 9, 2015. A few thousand people took to the streets of Brazil's biggest city to protest over an 18-cent increase in bus and subway fares. (AP Photo/Andre Penner)

Polizisten verhaften einen Demonstranten in São Paulo.  Bild: Andre Penner/AP/KEYSTONE

Etwa anderthalb Jahre nach Sozialprotesten haben in Brasilien am Freitag wieder tausende Menschen gegen Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr protestiert. In São Paulo schlugen Randalierer Schaufenster ein, demolierten eine Bankfiliale und zündeten einen Bus an. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein. Rund 30 Personen wurden nach lokalen Medienangaben am Freitagabend (Ortszeit) festgenommen. Über Verletzte gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Nach Polizeiangaben nahmen rund 5000 Demonstranten an den Protesten teil. Die Veranstalter sprachen dagegen von bis zu 30'000 Teilnehmern. Die Tarife für die Bustickets waren diese Woche in São Paulo um 50 Centavos auf 1.35 Reais erhöht worden. 

Proteste auch in Rio

Auch in Rio de Janeiro, wo die Billetpreise ebenfalls stiegen, kam es zu Protesten. Etwa 2000 Menschen, unter ihnen auch maskierte Anhänger anarchistischer Gruppen, gingen nach Polizeiangaben auf die Strasse.

Im Sommer 2013 hatten sich landesweite Massenproteste an Preiserhöhungen im ÖV entzündet. Damals waren Hunderttausende Menschen wochenlang auf die Strasse gegangen, um gegen Misswirtschaft und Korruption in Brasilien zu protestieren. (dhr/sda/dpa/afp) 

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