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epa06833223 Tens of thousands of people march through London during a People's March Anti Brexit demonstration in London, Britain, 23 June 2018. Protesters are calling for a referendum on the final deal. The protest is taking place on the second anniversary of the Brexit referendum.  EPA/ANDY RAIN

EU-Befürworter demonstrierten im Juni für eine zweite Brexit-Abstimmung. Bild: EPA/EPA

Der Brexit als Vorbild für die Schweiz? Forget about it!

Die Fronten zwischen der EU und Grossbritannien sind verhärtet. Die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Austritts im März 2019 nimmt zu. Immer mehr Briten wollen in diesem Fall eine zweite Abstimmung.

10.08.18, 17:47 11.08.18, 15:26


Im Juni 2016 stimmten die Briten mit knapp 52 Prozent Ja für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. EU-Gegner auf dem Kontinent jubilierten. In der Schweiz schürte der Brexit Hoffnungen auf einen Deal, der zum Vorbild für die eigenen Beziehungen mit der EU werden könnte – vielleicht ohne die ungeliebte Personenfreizügigkeit.

Am 29. März 2019 läuft die zweijährige Austrittsfrist ab. An jenem Tag endet die EU-Mitgliedschaft Grossbritanniens. Die Euphorie aber ist längst verflogen. Etwas mehr als ein halbes Jahr vor dieser Deadline rückt ein geregelter Brexit in immer weitere Ferne. «Wir steuern auf einen Austritt ohne Abkommen zu», sagte der britische Aussenminister Jeremy Hunt letzte Woche.

Die Briten schulden der EU Milliarden

Video: srf

Eigentlich haben sich die EU und die Briten grundsätzlich auf eine Übergangsfrist bis Ende 2020 geeinigt. Doch damit diese in Kraft treten kann, müssen die Modalitäten der «Scheidung» geregelt sein. Und danach sieht es nicht aus. Die Fronten zwischen der EU und Grossbritannien sind verhärtet. Ein Worst-Case-Szenario in Form eines No-Deal-Brexit wird wahrscheinlicher.

Mays «Weissbuch»

Dabei hatte die konservative Premierministerin Theresa May Mitte Juli endlich ihren Austrittsplan vorgelegt. Zuvor hatte die Regierung zwei Jahre mit dem Streit zwischen den Befürwortern eines «harten» und eines «weichen» Brexit vergeudet. Die von May unmotiviert angesetzte Unterhauswahl im Juni 2017 half ebenfalls nicht. Die Konservativen verloren dabei ihre Parlamentsmehrheit.

Mays «Weissbuch» sieht eine Freihandelszone mit der EU für Güter vor, inklusive ein spezielles Zollabkommen, um Kontrollen an der Grenze zur Republik Irland zu vermeiden. Sie sind einer der grössten Streitpunkte in den Verhandlungen mit der EU. Die (Finanz-)Dienstleistungen sollen ausgenommen werden, damit die Briten Spielraum für eigene Freihandelsverhandlungen haben.

Die Begeisterung über das Weissbuch hielt sich in Grenzen. Den Hardlinern gehen Mays Ideen zu weit. Mit Aussenminister Boris Johnson und Brexit-Minister David Davis traten zwei ihrer Wortführer aus der Regierung zurück. Die City of London hingegen bezeichnete es als «Schlag für den Finanzsektor». Und für die EU-Kommission sind Mays Zollpläne schlicht untauglich.

epa06898485 New British Government Brexit secretary Dominic Raab (L) is welcomed by EU's chief Brexit negotiator Michel Barnier (R), hold a joint press conference at the European Commission in Brussels, Belgium, 19 July 2018. New British Government Brexit secretary Dominic Raab  has his first meeting in Brussels with EU's chief Brexit negociator Michel Barnier since taking office after the resignation of the former Brexit Secretary David Davis.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Der neue Brexit-Minister Dominic Raab und EZ-Chefunterhändler Michel Barnier haben noch viel Arbeit vor sich. Bild: EPA/EPA

Deshalb wächst die Wahrscheinlichkeit eines Hauruck-Austritts. Die möglichen Konsequenzen beschreibt Spiegel Online. Sie reichen von kilometerlangen Staus an der Grenze über Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln bis zur Möglichkeit, dass britische Jets nicht mehr auf europäischen Flughäfen landen können. Und die Industrie wäre von den Lieferketten auf dem Kontinent abgeschnitten.

Airbus droht mit Rückzug

Der Flugzeugbauer Airbus droht deshalb mit dem Rückzug aus Grossbritannien, wenn der reibungslose Austausch mit den Standorten auf dem Kontinent nicht mehr möglich ist, den die Mitgliedschaft im Binnenmarkt ermöglicht. Die Autoindustrie warnt ebenfalls vor solchen Szenarien. Die Banken in London planen, ihre Aktivitäten zumindest teilweise in die EU zu verlagern.

Der Bevölkerung scheinen die Konsequenzen eines No-Deal-Brexit langsam zu dämmern. Laut einer Umfrage des Instituts YouGov wollen 50 Prozent der Befragten in diesem Fall eine zweite Abstimmung. Nur 25 Prozent finden, das Parlament solle entscheiden. Und selbst bei einem geregelten Austritt wollen 45 Prozent über das Ergebnis abstimmen, 34 Prozent sind dagegen.

Der Toilettenpapier-Brexit

Laut der von der proeuropäischen Kampagne Open Britain bestellten Umfrage wären 53 Prozent für einen Verbleib in der EU und 47 Prozent für den Austritt (die Unentschlossenen wurden nicht mitgezählt). Eine andere Befragung des Senders Sky News ergab, dass 48 Prozent in der EU bleiben und 27 Prozent einen «harten» Brexit wollen. Nur 13 Prozent unterstützen Mays Plan.

Brexit-Referendum

Die Umfragen zeigen, dass das britische Volk in der EU-Frage nach wie vor tief gespalten ist, die Brexit-Gegner aber leicht an Boden gewonnen haben. Das muss nicht viel bedeuten. So richtig bewusst scheinen die Folgen eines No-Deal-Brexit vielen immer noch nicht zu sein. Laut einer weiteren Umfrage haben weniger als ein Drittel der Manager Notfallpläne in der Schublade.

Ob es zum ganz grossen Knall kommt, scheint fraglich. Dafür haben beide Seiten zu viel zu verlieren. Grossbritannien ist ein anderes Kaliber als die Schweiz Aber die Zeit ist knapp. Vielleicht kommt es am Ende zu jenem Szenario, das Ex-Aussenminister Boris Johnson verächtlich als «Toilettenpapier-Brexit» bezeichnet hat: Einen weichen und unendlich langen Austritt.

Ein solcher «Pseudo-Brexit» aber wäre kein Vorbild für die Schweiz, und ein No-Deal-Austritt erst recht nicht. Die beiden Länder lassen sich ohnehin kaum vergleichen: Die Briten wollen die Scheidung, die Schweiz hingegen sucht eine Anbindung an die EU. Da lassen sich Gemeinsamkeiten schwer finden.

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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Halimasch 11.08.2018 12:49
    Highlight Danke Peter Blunschi für die klaren Worte!
    9 25 Melden
  • Yakari 11.08.2018 11:24
    Highlight Und was hat dieser Artikel, abgesehen von den letzten zwei Sätzen, mit der Schweiz zu tun? 🙄
    29 2 Melden
  • Herzzeitlosen 11.08.2018 09:24
    Highlight Wer in Handelskriegzeiten noch nicht einsieht was der Sinn der Union für Menschen und Wirtschaft bringt, wird schon bald eines unsäglich schmerzhaft "besseren" belehrt. Schöne Träume liebe Gläubige Inselbewohner und bis jetzt noch halbwegs Auslandabzocker.
    37 20 Melden
  • Göschene-Eirolo 11.08.2018 07:19
    Highlight Es wird Zeit, die EU-Neurose endlich abzulegen. Im Gegensatz zu GB sitzt die Schweiz mitten im Herzen Europas. Wichtige Adern verbinden dieses Land direkt mit vier EU-Staaten. 25% der Bevölkerung sind AusländerInnen. Da sind die Eingebürgerten nicht einmal eingerechnet. Viele AusländerInnen sind mit SchweizerInnen verheiratet. Heidi & Peter sind Mythos. Anne Bäbi Jowäger auch. Auch das Volch ist Mythos. Die Schweiz ist eine internationale Gemeinschaft mit ein paar volkloristischen Überresten.
    52 34 Melden
  • Schneider Alex 11.08.2018 06:23
    Highlight Die EU soll die Schweiz mindestens so gut behandeln wie andere Drittstaaten oder wie in Zukunft Grossbritannien.
    19 25 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 10:51
      Highlight Die EU behandelt die Schweiz seit Jahren besser als Drittstaaten und Mitgliedstaaten. Welcher Mitgliedstaat hat eine Ventilklausel und Flankierende Massnahmen bei der Personenfreizügigkeit? Wir haben jede Menge Extrawürste bekommen.
      35 15 Melden
    • Fabio74 11.08.2018 21:12
      Highlight Macht sie ja. Die Schweiz hat Privilegien, die andere nicht haben
      17 6 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 00:39
      Highlight Erzähl uns einmal WO die Schweiz von der EU schlecht behandelt wird, bzw wo die EU ihre Mitgliedstaaten besser behandelt.
      Hast Du noch nicht bemerkt dass gerade diese Bevorzugung in der EU nicht gut ankommt und dafür habe ich sogar Verständnis.
      13 6 Melden
    • Schneider Alex 12.08.2018 14:16
      Highlight @Alle
      Die freiwilligen Leistungen der Schweiz zugunsten der EU (Kohäsionszahlungen, Transitinfrastruktur, Nettozuwanderung, Importüberschuss) rechtfertigen eine pflegliche Behandlung der Schweiz durch die EU auch ohne Rahmenabkommen.
      4 5 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 14:30
      Highlight @nein Schneider, Du erzählst nur die halbe Wahrheit und das bewusst, denn nur sehr einfältige sehen nicht den grossen Rahmen.
      Der EU Markt und die günstigeren Arbeitskräfte sind ein Teil der schweizer Wirtschaft und das kann man lieben oder nicht, aber es sichert den Wohlstand einer Mehrheit in der Schweiz.
      Auch wäre nur eine Minderheit bereit höhere Preise zu bezahlen um die Zuwanderung zu dämpfen. Das ist hinlänglich bekannt auch wenn es gerade rechtsnationale Bürger nicht wahrhaben wollen.
      7 1 Melden
    • Zahlenheini 12.08.2018 17:12
      Highlight @Alex Schneider:
      - für die Transitinfrastruktur würde man als EU-Mitglied Unterstützung aus Brüssel bekommen.
      - der Importüberschuss ist keine Leistung der Schweiz an die EU, sondern bei 28 Mitgliedstaaten vs Schweiz nur logisch. Aber gut, wenn du lieber Schweizer Autos hast, keinen italienischen Wein oder französischen Käse nicht magst...
      - Wir können gerne die Steuern erhöhen, um mehr Ärzte selber auszubilden. Auch können wir die Renten senken, um nicht mehr auf die Nettozuwanderung angewiesen zu sein. Und wir Schweizer können WCs putzen, Strassen bauen, Müll räumen, aufm Bau arbeiten...
      7 2 Melden
    • Schneider Alex 13.08.2018 05:48
      Highlight @Zahlenheini
      Danke Schweiz, dass du uns die Transitinfrastruktur finanzierst und du ein so guter Kunde bist!
      Dass unser Arbeitsmarkt so aus dem Gleichgewicht ist, liegt an unseren Lohnstrukturen und bei den Ärzten tatsächlich an den mangelnden Ausbildungsmöglichkeiten. Und wer macht die mühsamen Arbeiten, wenn die 2. Generation Zuwanderer erwachsen wird? Neue Zuwanderer!
      1 4 Melden
    • Zahlenheini 13.08.2018 07:34
      Highlight @Schneider Alex: Würden Eidgenossen die Drecksarbeit verrichten, bräuchten wir keine Zuwanderung. Aber da heute jede dritte Rente von einem Ausländer finanziert wird, müssten wir ganz vielen Rentnern die AHV kürzen. Willst du das? Übrigens beträgt die Zuwanderung aus der EU rund 30‘000 Personen, ähnlich viel Leute gehen jedes Jahr in Rente. Die SVP zählt offenbar Indien, USA, Asien, Südamerika auch zum PFZ mit der EU, wenn sie von der Nettozuwanderung redet. Weil die SVP die Familienpolitik nicht fördern will, das Rentenalter nicht erhöhen will, kann sich die kein PFZ nicht leisten.
      3 1 Melden
    • FrancoL 13.08.2018 08:18
      Highlight @schneider: und wussten wir nicht, dass die Drecksarbeit weitgehend nicht durch Schweizer geleistet wird?
      Und wussten wir nicht dass die Pflegearbeit weitgehend nicht durch Schweizer geleistet werden?
      Und was genau hat zb die SVP und ihre Sympathisanten dagegen gemacht?
      Nich schlimmer ist es bei den Aerzten, da fehlt der Wille der Schweizer und nicht die Ausbildungsplätze.
      Die Schweiz ist schlichtwegs nicht in der Lage OHNE Zuwanderung ihre Leistungen zu erbringen, nicht zuletzt weil man auch keinen Mehrpreis für einheimisch Arbeit zahlen mag.
      4 1 Melden
    • Zahlenheini 13.08.2018 09:20
      Highlight @Schneider
      Die Schweiz profitiert von ihrer Grösse und den Nachbarländern mit ähnlicher Sprache. Sie hat einen Rekrutierungspool eines 80m Lands (Deutschland) für Arbeitskräfte. Das ist eine Luxussituation. Deutschland hat kein 10mal grösseres Land neben sich, welches als Arbeitskräftepool dient.
      Selbst bei einer massiv gestützten 2-Kindpolitik müssten wir die nächsten 15-25 Jahre Zuwanderung zulassen. Aber die SVP subventioniert lieber Bauern als Familien.
      4 1 Melden
  • Mizzi 11.08.2018 05:34
    Highlight Beide Seiten haben viel zu verlieren. Auch die EU täte sich gut daran, von ihrem hohen Ross herabzusteigen.

    Früher wurden Machtspiele auf dem Schlachtfeld ausgetragen, heute mit Verträgen und passiver Aggressivität.

    Dass es in England überhaupt zum Brexit kam, ist das jahrelange Ergebnis einer Politik, die am Volk vorbeiführt. Und zwar auf beiden Seiten.
    Hier wäre ein Vergleich mit der Schweiz sinnvoll, wobei auch unsere, mit zunehmender Tendenz vorwiegend Berufspolitiker, in die gleiche Rochtumg steuern.

    Wir sollten das Milizsystem wieder vermehrt stärken.
    24 34 Melden
    • Quacksalber 11.08.2018 14:11
      Highlight Warum sollen 26 unabhängige Staaten die sich zur EU zusammengeschlossen haben vom Ross absteigen?
      20 7 Melden
    • Mizzi 11.08.2018 18:22
      Highlight Lieber Quacksalber
      Die Grundidee der EU ist bzw. war eine sehr gute Sache.

      Jedoch ging das Ganze zu weit, ist mittlerweile zu zentralistisch, zu stark verwaltet und zu allem Elend in fester Hand von elitären Kreisen und starkem Lobbyismus, die nicht den Gründungszweck verfolgen.

      Unabhängig sind diese schon lange nicht mehr, sonst wären schon einige nicht mehr mit dabei und England bräuchte nicht Milliarden zu zahlen um sich überhaupt lösen zu können.

      8 9 Melden
    • Quacksalber 11.08.2018 21:04
      Highlight Die EU hat weniger Angestellte als die Stadt Zürich. so bürokratisch kanns nicht sein. Die meisten Regierungen sind inzwischen halt rechts und das merkt man auch in der Europapolitik.
      11 8 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 00:44
      Highlight Das Milizsystem stärken? Wie denn auch wenn immer weniger sich für Politik interessieren und in vielen Gemeinden die Ämter kaum bestellt werden können.
      Milizsystem in einer Welt die immer Komplexer ist und an die Politiker immer höhere Anforderungen stellt.
      Noch nie bemerkt dass unsere Politiker teilweise heillos überfordert sind und in vielen Städten zB die Ressorchefen und die die Politiker das Sagen haben?
      Wieso soll die Politik in einer komplexen Welt weniger komplex sein?
      9 4 Melden
    • DemonCore 13.08.2018 08:02
      Highlight Immer beliebt bei EU-Gegnern: Alles kritisieren und besser wissen. Sehr unbeliebt bei EU-Gegnern: Beitreten und tatsächlich besser machen.
      3 0 Melden
    • Zahlenheini 13.08.2018 08:42
      Highlight Trocken, schwarz, voller Selbstironie...man muss ihn einfach lieben, den britischen Humor.
      3 0 Melden
    • Stibbs 13.08.2018 16:41
      Highlight @Mizzi

      "Unabhängig sind diese schon lange nicht mehr, sonst wären schon einige nicht mehr mit dabei und England bräuchte nicht Milliarden zu zahlen um sich überhaupt lösen zu können."

      Unabhängig sind sie nicht mehr, kein Wunder, bei der wirtschaftlichen Vernetzung und der Vereinfachung des Handels durch den Binnenmarkt und die gemeinsamen Gesetze. Alle diese Vorteile gehen bei einem Austritt verloren.

      Die Briten müssen nicht zahlen, um sich frei zu kaufen. Sondern für Entscheide, die sie selber mitgetragen haben und für Verpflichtungen, die sie während ihrer Zugehörigkeit eingegangen sind.
      6 0 Melden
  • Zahlenheini 10.08.2018 23:19
    Highlight Der Brexit hat wenig bis gar nichts mit der Schweiz zu tun.
    31 8 Melden
  • Juliet Bravo 10.08.2018 22:18
    Highlight Die Schweiz ist ein relativ gewöhnliches Land in Mitten Europas. Wir können wählen: Einfluss wie Schweden oder Belgien oder nix zu sagen haben. Europa bietet uns Chancen - nutzen wir sie!🇨🇭🇪🇺
    39 47 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 10:48
      Highlight Die wichtigsten Entscheide in der EU werden mit Einstimmigkeit gefällt. Dort hätte ein Schweizer Minister also genauso viel Macht wie ein Deutscher. Statistiken der EU zeigen überdies, dass bei Mehrheitsentscheiden meistens die Grossen überstimmt werden und nicht etwa die Kleinen. Leider wissen die lautesten EU-Kritiker am wenigsten über die EU.
      24 13 Melden
    • Roterriese 11.08.2018 11:34
      Highlight Nö lieber nicht.
      18 16 Melden
    • Stibbs 13.08.2018 16:43
      Highlight Wir nutzen schon heute sehr viele Chancen, die uns die EU bietet.
      6 0 Melden
  • Armend Shala 10.08.2018 21:58
    Highlight In der EU gibt es die halbdirekte/direkte Demokratie nicht mehr in der Schweiz. Die EU pocht ja schon bei nicht Mitgliedern, dass jeder Hafenkäse umgesetzt werden muss.
    28 22 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 10:55
      Highlight Kein EU-Land hatte jemals eine halbdirektr Demokratie. Dafür waren die Osteuropäer vor dem EU Beitritt Diktaturen, genauso wie Spanien und Griechenland. Deutschland hatte vor dem Beitritt zur EG eine Nazi-Diktatur. Ich würde daher eher behaupten, dass die EU ganz Europa demokratischer und friedlicher gemacht hat. Ein derart langer Frieden zw De-Fr ist historisch gesehen einmalig. Von dieser Stabilität profitiert übrigens auch die Schweiz.
      18 9 Melden
    • SchweizAbschaffen 11.08.2018 14:17
      Highlight Was Du da über die EU schreibst, ist völlig falsch, hat nichts mit der Realität zu tun. ... Hafenkäse.

      Die EU-Mitgliedsstaaten sind SOUVERÄNE Nationen.
      Ja, gewisse Themenbereiche regeln sie gemeinsam im EU-Regelwerk; freiwillig und gewünscht.
      Das nennt sich: Kompetenzbereich der EU.

      Aber der ganze Rest wird in jedem Land selber autonom und demokratisch (direkt, indirekt) entschieden.
      Das nennt sich: Kompetenzbereich des Mitgliedsstaates.

      Möchte mal wissen, welche CH Abstimmung der letzten 20 Jahre nicht durchführbar gewesen wäre, wg. EU-Migliedschaft. Wohl nicht eine einzige.
      20 7 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 16:34
      Highlight Ganz viele wären durchführbar gewesen. Der Kompetenzbereich der EU ist kleiner als angenommen. Und die EU will nun ausdrücklich das Subsidiaritätsprinzip stärken.
      Deine Argumente hören sich an wie von Kantönli vor 1848 und die Angst, dass Bundesbern Überhand nehmen wird...
      14 5 Melden
    • balzercomp 12.08.2018 12:05
      Highlight @SchweizAbschaffen: Es gibt sicher ein paar Entscheidungen, die nicht möglich gewesen wären. Darunter alle Freihandelsabkommen (China, etc.). Die EU-Staaten haben ja die Kompetenz für ihre Aussenhandelspolitik an die EU übertragen. Bei einem gemeinsamen Markt ist das auch nicht anders möglich.
      5 1 Melden
    • Zahlenheini 13.08.2018 08:40
      Highlight Nur müssen am Schluss auch Freihandelsabkommen von den Mitgliedstaaten einstimmig verabschiedet werden, so wie in der Schweiz vom Volk und den Ständen. Wäre ja absurd, wenn jeder CH-Kanton eigenhändig seine Handelspolitik machen könnte.
      Die Machtkonzentration in Brüssel macht beim Handel Sinn. Es macht eben einen Unterschied, ob Österreich Trump mit Zöllen droht oder die ganze EU. Die Verhandlungsmacht der EU ist bei Abkommen mit Drittstaaten sicher grösser, wovon vor allem die kleineren Mitgliedstaaten profitieren. Ich bezweifle, dass diese so ein Abkommen mit Japan ausgehandelt hätten.
      4 1 Melden
    • Stibbs 13.08.2018 16:47
      Highlight "Die EU-Staaten haben ja die Kompetenz für ihre Aussenhandelspolitik an die EU übertragen."

      Und was fordern Leute, die die Bilateralen und den Zugang zum Binnenmarkt durch Kündigung der Personenfreizügigkeit aufs Spiel setzen wollen? Genau das Unmögliche: Mit jedem einzelnen EU-Staat ein Freihandelsabkommen abzuschliessen!
      2 0 Melden
  • Fastlane 10.08.2018 21:38
    Highlight Ach der Blunschi und seine EU. Einen grösseren EU Turbo gibt es in diesem Land nicht.
    154 151 Melden
    • Juliet Bravo 10.08.2018 22:13
      Highlight Na und? Man darf auch als Schweizer für eine Schweizer EU-Perspektive - sprich einen Beitritt sein. L G ein „EU-Turbo“😅
      38 34 Melden
    • Toni K. 11.08.2018 00:59
      Highlight Mag sein - und genau deshalb: Hopp Blunschi !
      24 40 Melden
    • Threadripper 11.08.2018 12:20
      Highlight @Juliet Bravo
      Na und? Ich darf dich und andere auch dafür kritisieren.
      14 13 Melden
    • Juliet Bravo 11.08.2018 14:25
      Highlight Ja klar darfst du das
      10 2 Melden
    • Threadripper 11.08.2018 16:12
      Highlight Und genau das hat Fastlane gemacht.
      9 8 Melden
    • Juliet Bravo 11.08.2018 17:45
      Highlight Nein. Genau nicht. Kritik wäre es wenn irgendwelche Argumente gebracht werden. Nicht einfach jemanden angreifen. Aber das geht vielen halt ab. Und das nervt mich. Da bringe ich dann auch nur noch plakatives.
      14 8 Melden
  • Eric Lang 10.08.2018 21:37
    Highlight Der Blunschi scheint ein sehr frustrierter EU Befürworter zu sein.
    Mein Tipp, nutze die Freiheit dich in deiner Traum Destination für immer niederzulassen.
    Ergibt eine Win Win Situation für Alle.
    142 149 Melden
    • Rhabarber 11.08.2018 08:43
      Highlight @ Eric Lang
      Sei doch so freundlich und erklär mir bitte die Faktengrundlage dieser Diagnose! Danke.
      27 26 Melden
    • Threadripper 11.08.2018 15:27
      Highlight @Rhabarber
      Er hat es so freundlich wie möglich geschrieben.
      8 10 Melden
    • Rhabarber 11.08.2018 19:01
      Highlight Mir fehlt aber hier die Basis seiner Diagnose. Woher nimmt er die? Mit welcher Begründung? :-)
      8 5 Melden
    • Fabio74 11.08.2018 21:14
      Highlight Wer anderer Meinung ist soll gehen? Antidemokraten nenn ich Typen wie dich.
      11 6 Melden
    • Fly Baby 12.08.2018 09:02
      Highlight Du weisst ja gar nicht wie es sich in der EU lebt. Ich schon, denn seit 2 Jahren lebe ich in Frankreich. Wunderbar, muss ich dazu sagen.
      Eine Win Win Situation für alle, wäre es, wenn du nur Ferien ausserhalb der von dir so gehassten EU machst. Nutze die Freiheit bitte.
      9 0 Melden
  • dding 10.08.2018 20:42
    Highlight Peter. Waren Sie eigentlich ein Freund der EU, schon zur ersten Stunde? Oder kam ihre Faszination für das Konstrukt erst später?
    125 110 Melden
    • Juliet Bravo 11.08.2018 20:58
      Highlight Die Union. Ein Zusammenschluss und die Zusammenarbeit von Ländern in gewissen Politikbereichen. Kein irgendwie undemokratisches, abwegiges oder abstruses „Konstrukt“. Die Europäer wollten es. Sie stimmten dafür oder wählten proeuropäische Abgeordnete, Parteien und Regierungen. Hoch lebe Europa!
      13 6 Melden
  • FrancoL 10.08.2018 20:38
    Highlight Alles richtig, doch eine Gemeinsamkeit ist gegeben und täglich bestens zu spüren.
    Beide Länder sind tief gespalten, in beiden Ländern sind die „EU-Gegner“ lautstark und versuchen alles um die Nachteile zu vertuschen, in beiden Ländern spielen die Gegner mit dem Feuer und riskieren einen Flächenbrand.

    Es sollte in beiden Ländern eine besonnerene Haltung bei einer grosse Mehrheit des Volkes Einzug halten und dann käme es für die Briten und für die Schweiz gut.

    Besonnen heisst nicht nur auf seine vermeintlichen Vorteile achten und die Nachhaltigkeit der Lösung im Auge behalten.
    109 47 Melden
    • rodolofo 10.08.2018 22:37
      Highlight Schön, dass Du noch so zuversichtlich sein kannst!
      Ich weiss nicht mehr, was ich von diesen Verhandlungen halten soll.
      Die EU-Verhandler sind mir nicht sympathisch.
      Die Britischen Verhandler sind mir nicht sympathisch.
      Die Schweizer Verhandler sind mir nicht sympathisch.
      Darum erhoffe ich mir nichts mehr von dem, was die hinter verschlossenen Türen aushandeln.
      Letztlich werden sie vor allem dafür sorgen, dass ihre vielen Endlos-Sitzungen fürstlich bezahlt werden...
      15 8 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 10:36
      Highlight @rodolfo; Ich bin zuversichtlich. Ich arbeite auch im nahen Ausland, also in der EU. Und ich muss feststellen, dass Vieles nicht so im Argen ist wie es in der Schweiz (und in UK) dargestellt wird.
      Klar ist es keine vorbildliche Demokratie, aber sind es denn die Gründerstaaten? Klar NEIN.

      Die EU kann nicht besser sein als die Mitgliedstaaten und da steht es eben bei etlichen nicht zum Besten mit der Demokratie, was sich auch auch die EU abfärbt.

      Ich denke und hoffe, dass man den Weg der Bilateralen nicht aufgibt und dass mit der Zeit auch etwas mehr Ruhe in der EU einkehrt.
      8 3 Melden
    • rodolofo 11.08.2018 14:53
      Highlight @ FrancoL
      Ja, diese "Nivellierung nach unten" findet auch weltweit statt.
      Es scheint ein Wettbewerb um den Preis "Altmodischstes Imperium der Moderne" stattzufinden.
      Dennoch, auch hier habe ich das Gefühl, dass uns Putin-Russland doch etwas vertrauter vorkommt, als die frühere, Sowjetische, KP-Gerontokratie, mit den Echsen ähnlichen Apparatschiks, die sich wie scheintot kaum bewegten.
      Die sexy Sprecherin der Russischen Regierung könnte vom Amerikanischen Fernsehsender FOX-News ausgeliehen worden sein.
      So gibt es doch eine Art "Neustart der Weltgemeinschaft" auf ganz tiefem Level...
      6 7 Melden
  • ThomasHiller 10.08.2018 20:21
    Highlight Die Briten wollten schon immer ihr eigenes Ding machen, Brittenrabatt, kein Schengen, kein Euro etc. eingeschlossen. Als EU-Bütger sollte man eigentlich froh sein, saß sie gehen.
    Allerdings verbindet uns so viel, daß der Weggang auf beiden Seiten ein schwerer Verlust ist, nicht nur wirtschaftlich.
    Allerdings erkennen das wohl viele nicht.
    Der Schweiz kann der Brexit nur als abschreckendes Beispiel dienen, der EU mit Blick auf die Schweiz eigentlich auch.
    78 46 Melden
  • SchweizAbschaffen 10.08.2018 19:43
    Highlight Gut zu wissen ...
    bez. Brexit oder CHeckOut:

    Die EU ist, anders als CH. Blocher der schweizer Bevölkerung vorgelogen hat, keine Diktatur, wo man einen Deal "aushandeln" könnte.

    Stattdessen ist die EU eine REGELBASIERTE Union. Das sind Regeln, die keine Unterhändler aus Brüssel ignorieren oder umdeuten könnte.

    Das einzige Gremium das Regeln ändern kann, ist der Rat der Ministerpräsidenten aller MItgliedsstaaten. Und dort werden die Beschlüsse EINSTIMMIG gefällt.

    Pikant: Einige Regeln die heute GB beim Brexit Mühe machen, hatten die Briten zu seiner Zeit selber eingebracht. Ha, ha ...

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    • swisskiss 11.08.2018 05:21
      Highlight SchweizAbschaffen: Faktisch Falsch!
      Gesetzgebungsverfahren EU: http://www.europarl.europa.eu/germany/de/die-eu-und-ihre-stimme/gesetzgebungsverfahren

      Genauso falsch, dass Beschlüsse des Ministerrats einstimmig sein müssen. Nur bei wichtigen Abstimmungen ist ein Vetorecht wirksam. Sonst sind im Gesetzgebungsverfahren, die Aederungen oder Streichungen zuhanden Parlament mit eifacher Mehrheit massgebend.

      Zu den Regeln: Die EU hatte noch nie Mühe, sich über Regeln hinwegzusetzen.
      Das letzte Beispiel dieses Regelbrechen: Verknüpfung der Anerkennung Schweizer Börsenregel mit Rahmenabkommen
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    • Zahlenheini 11.08.2018 11:03
      Highlight @swisskiss
      Nein, da liegst du falsch. Auch wenn formal die meisten Beschlüsse nicht einstimmig sein müssen, werden sie de facto trotzdem einstimmig beschlossen.
      Mit einem Schiedsgericht hätte die Schweiz kein Problem mit der Börsenanerkennung gehabt. Die EU betreibt Machtpolitik so wie die USA bei Steuergeschichten.
      6 2 Melden
  • Sch**ssSexismus 10.08.2018 19:16
    Highlight Ziemlich sinnfrei einen Austritt mit einem Nicht-Eintritt zu vergleichen.
    Aber wenn man Stimmung machen möchte sind solche Details ja eher zweitrangig. Da nehmen sich linke wie rechte nichts ;)
    157 42 Melden
    • phreko 10.08.2018 23:33
      Highlight 'neuverhandlung von bilateralen'
      5 10 Melden
    • Rhabarber 11.08.2018 08:47
      Highlight Nein, eigentlich nicht. Denn in beiden Fällen geht es darum, dass eine nichtteilnehmende Nation möglichst viele Vorteile von der EU möchte, ohne sich selbst aber zu stark einzubringen.

      Oder vereinfacht:
      Beidi wännd de Föifer UND sWeggli!

      Das hat weder mit Stimmung-machen zu tun, noch mit Links oder Rechts. Es geht schlicht um Tatsachen.
      19 8 Melden
    • Zauggovia 11.08.2018 11:05
      Highlight @rhabarber: ja die arme, selbstaufopfernde EU, die von den parasitischen Rosinenpicker ausgeblutet wird... Schlussendlich ist die EU genauso auf die eigenen Vorteile (sprich dir von Deutschland und Frankreich) bedacht, wie jedes andere Land auch.
      5 8 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 11:09
      Highlight Nun. Der Brexit ist eine Scheidung, welche aufgrund eines von oben (Cameron) herab delegierten Referendums geschieht. Das Referendum hatte konsultativen Charakter.

      Die Schweiz befindet sich eher in einem Konkubinat mit der EU, was durch diverse rechtlich bindende Volksabstimmungen bestätigt wurde.

      Der Brexit ist nichtmal Resultat eines basisdemokratischen Prozesses, sondern einer zerstrittenen Elite der Konservativen. Cameron wollte Ruhe innerhalb der Partei und unterschätzte die Urteilsfähigkekt seines Volks. Bezeichnend dafür, dass nach dem Referendum gegoogelt wurde, was die EU ist.
      7 1 Melden
    • Rhabarber 11.08.2018 14:30
      Highlight Zauggofia
      Niemand würde je die EU altruistisch nennen. Aber es ist interessant, dass du die EU als "Land" bezeichnest. Das zeigt doch, dass sie auf gutem Weg ist, zusammenzuwachsen.

      Würdest du als Bäcker jeden Tag Weggli an Leute verteilen, die nicht bezahlen wollen?

      Es ist eben so, dass BEIDE Seiten Ansprüche haben. Da muss man einen Weg finden, sich auf einer Brücke zu treffen. Es kann nicht sein, dass eine Seite nur will und dabei töibelet wie en Goof. Und damit sind BEIDE Seiten gemeint!

      Finde die EU gegenüber CH auch unfair. Aber die CH gegenüber der EU leider zu oft infantil.
      6 2 Melden
  • SchweizAbschaffen 10.08.2018 19:11
    Highlight Der Unterschied zwischen Grossbritannien und der Schweiz bei Verhandlungen mit der EU ist, dass die Schweiz mit Retorsionsmassnahmen drohen kann.

    Das behaupten jedenfalls unsere anit-EU Habasche.

    Der Plan der Brexit-Hintermänner ist vermutlich, GB an die USA anzuschliessen; Hormonfleisch, nur 2 Wochen Ferien/Jahr etc.
    Eine Option für die Schweiz?
    46 65 Melden
  • Oberon 10.08.2018 18:46
    Highlight Also wenn dieses stümperhafte vorgehen das Vorbild sein soll dann gute Nacht für uns.

    In der Schweiz wird gerne vergessen das wir aktuell sehr gut mit den ausgehandelten Verträgen "fahren". Wir sollten uns gut überlegen welchen Positionen uns wirklich wichtig sind und die Polemik einfach weg lassen.

    UK wird noch merken das sie unnötig ihre wirtschaftliche Zukunft auf das Spiel setzen. Das sie erst jetzt merken auf welche Vorteile sie in Zukunft verzichten werden spricht auch nicht unbedingt für ihre Politik.

    Das Brexit-Weissbuch ist auch nur für längere WC Besuche brauchbar.
    59 19 Melden
  • Herzzeitlosen 10.08.2018 18:37
    Highlight Die Briten sind schon an der WM gegen EU Staatli gescheitert. Die lernen scheinbar nie was geballte Kraft und Verträge bedeuten. Cheers 🍺
    27 60 Melden
  • 7immi 10.08.2018 18:22
    Highlight welch kurzsichtige politiker damals die verträge - ohne austrittsklausel - unterschrieben haben. das ganze spiel um den austritt zeigt, welch erbärmlicher verein die eu doch ist. wäre sie so gut, müsste man die länder nicht durch schikanen vom austritt hindern, sie blieben freiwillig. ein sehr kurzsichtiges spiel mit dem feuer. die eu befürchtet wohl, dass es england besser gehen könnte...
    auch die airbusdrohung ist ein witz, so werden in england diverse schlüsselbauteile der flugzeuge gefertigt. ein drastischer abbau würde die flugzeugproduktion vernichtend treffen.
    58 75 Melden
    • Fabio74 10.08.2018 22:02
      Highlight Peinlich ist eigentlich nur dieses nachquatschen der rechten Lügen
      Es gibt Austrittsmöglichkeiten, Nennt man Artikel50. Diesen hat May angerufen.
      Aber: wenn man miteinander verbandelt ist, muss man das Lösen der Abkommen aushandeln und man muss das danach aushandeln. Und da die Briten gehen wollen, ist es prinzipiell SAche der Briten, dafür eine Strategie zu haben
      Airbus kann sehr wohl seine Fabriken woanders hinverschieben. Arbeiter gibts anderswo.
      Das rechtsnationale EU-Bashing zeugt eher von fehlendem Denken
      25 12 Melden
    • FrancoL 10.08.2018 22:21
      Highlight Verträge können immer gekündet werden und genau so eine Kündigung ist für die Briten möglich. Was heute abläuft ist der Versuch beim Austritt noch einige Bruchstücke der Verbindung aufrecht zu erhalten und beide Seiten sehen natürlich ihre Vorteile auf ihren Seiten.
      Hat also null und nichts mit einer fehlenden Austrittsklausel zu tun.
      Also bitte nicht schon wieder Fake News verbreiten.
      Erbärmlich ist es nicht einmal den Grundsatz eines Vertragwerks zu kennen.
      Welche Schickanen meinen Sie eigentlich? Meines Wissens sind es die Briten die eine mögliche Anbindung aushandeln wollen.
      20 5 Melden
    • phreko 10.08.2018 23:34
      Highlight Warum soll die EU Hilfe an nicht-Mitglieder leisten?
      21 6 Melden
    • Sportfan 11.08.2018 01:08
      Highlight 7immi:
      Es gibt die Austiegsklausel. Wird gerade durchgespielt.
      Und was erwarten sie von der EU? Die Briten wollen gehen, können sie. Wie wenn sie aus einer WG ausziehen. Nur wenn die weiterhin die Dusche und die Waschmaschine benutzen wollen, wird halt der Preis dafür ausgehandelt. Wie das jetzt geschieht. Nur merken die Briten nun, dass eine eigene Wohnung viel teurer kommt und weniger wohnlich ist. So einfach ist das. Ich bin kein EU Fan, aber hier hat sie nicht unrecht.
      27 9 Melden
    • ujay 11.08.2018 06:03
      Highlight @7immi. Ausstiegsklauseln gibts im Fussball, nicht bei einem EU Beitritt. Airbus hat Werke im gesamten EU Raum; dann werden halt diese " Schlüsselteile" in Toulouse, Hamburg oder sonst wo gebaut. Von wegen "vernichtend treffen". Bist wohl einer dieser Blocher Jünger, die denken, ein rhetorisches SVP Seminärli reiche aus, die europäische Welt zu erklären. Mich wundert, wer bei diesem Thema alles seinen Senf dazu gibt. Ein EU Ausstieg ist klar geregelt und es liegt nun mal an GB, etwas konstruktives auf den Tisch zu legen. Also träum weiter.
      21 7 Melden
    • swisskiss 11.08.2018 06:10
      Highlight
      Vetrag von Lissabon2001 Artikel 50, Absatz 2: Ein Mitgliedstaat,der auszutreten beschließt,teilt dem EuropäischenRat seine Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus und schließt das Abkommen, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates zurUnion berücksichtigt wird. Das Abkommen
      wird nach Artikel 218 Ab-
      satz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise
      der Europäischen Union ausgehandelt."

      23 4 Melden
    • 7immi 11.08.2018 11:36
      Highlight Der Artikel 50 wurde 2009 eingeführt (2007 in Lissabon beschlossen). Davor war es faktisch nicht möglich, aus der EU auszutreten. Nichts rechte lüge, hetze, was auch immer, es sind fakten. Die bedingungen sind aber auch da nicht festgehalten, sondern schwammig formuliert und verhandelbar. als privatperson wäre ein solcher vertrag illegal. ich nehme mal an, dass man bei vertragsabschluss etwas ideologisch geblendet war.
      5 8 Melden
    • 7immi 11.08.2018 11:41
      Highlight @fabio/ujay
      airbus hat eine internationale tätigkeit, richtig. es geht aber nicht so einfach, etwas abzuziehen. produktionsanlagen wie sie in england stehen zu kaufen, dauert etwa 2-3 jahre (lieferfrist der hersteller). dann muss das know-how aufgebaut werden, man braucht alle zulassungen, werte über die vergleichbarkeit, etc. in fachkreisen rechnet man mit 5 jahren, bis man die produktion verlagern kann, die kosten betragen gegen zwischen 500 mio - 1 mia. das ist schlicht nicht lohnenswert. zukünftige projekte kann man verlagern, aktuelle nicht. theorie und praxis sind eben nicht das gleiche.
      1 7 Melden
    • 7immi 11.08.2018 11:48
      Highlight @franco
      im privaten ja, das OR regelt das. bei staatsverträgen muss der ausstieg aber geregelt sein oder ist verhandlungssache. bei der eu ist er seit 2009 definiert, also nach dem beitritt von GB. wirklich geregelt kann man dem aber nicht sagen, da alles verhandlungssache ist, nichts ist festgelegt. nun muss man diesen präzedenzfall natürlich möglichst hart verhandeln, um die hürden für andere austrittler möglichst hoch zu setzen. daher spielt man sich momentan auf, wird aber am schluss eine lösung finden. denn wo es geld gibt kann man verdienen und das wollen ja alle...
      1 4 Melden
    • 7immi 11.08.2018 12:00
      Highlight @sportfan
      eine wg ist ein schlechter vergleich. bei einer wg ist alles klar geregelt. ich will wohnen, du bekommst geld dafür. fertig. bei einer beziehung wie england-eu wollen beide etwas, alle verdienen etwas daran, dann wird noch etwas kindergarten gespielt und das volk verarscht. england importiert viel, das heisst, dass sehr viel geld aus england fliesst. das widerum heisst, dass viele leute an england verdienen und das möchten sie auch künftig. man wird also eine lösung finden, da alles zu sehr verflochten ist. das ganze aufspielen ist reiner kindergarten.
      1 4 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 14:36
      Highlight @7immi; Nun auch das OR regelt nicht die Modalitäten, ausser Du hättest ein anderes OR zur Hand.

      Wenn Verträge eingegangen werden dann sind sich die Partner immer im Klaren (wenn sie es innen an Intelligenz nicht fehlt) dass der Ausstieg möglich ist und wenn sie diese Modalitäten nicht regeln dann hat sind sie selbst Schuld bzw in der Verantwortung.
      Zum Vertragsrecht: Wieso meinst Du werden die Gerichte von Vertragsklagen überhäuft? Weil das OR alles regelt? Nein ganz und gar nicht, es ist Vieles nicht geregelt zumindest in der Schweiz in der ich wohne und arbeite!
      4 1 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 14:40
      Highlight @7immi; In einer WG ist alles klar geregelt. Darf ich Dich fragen, was ist klar geregelt? Weniges ist klar geregelt, sehe ich immer wenn wir Sanierungen in Liegenschaften mit Was machen dürfen. Ein unheiles Durcheinander, von der Miete bis zur Untermiete von den Einspruchmöglichkeiten bis zur Regelung von Minderwerten.
      Nein 7immi es ist nur der Rahmen geregelt sonst eher viel zu wenig bis gar nichts.

      Du versuchst krankhaft Dir eine Vertragswelt herbei zu reden die es so nicht gibt und dann willst du noch über des EU-Vertragswerk urteilen.

      Sorry Du bis da fehl am Platz.
      7 2 Melden
    • 7immi 11.08.2018 16:25
      Highlight @francoL
      dann schau doch mal die 2. Abt an. dort ist dies beschrieben. dass die leute vor gericht gehen ist ein anderes thema, denn wenn sich jemand nicht daran hält, muss das gericht entscheiden.

      verglichen mit einem staatsvertrag ist eine wg klar geregelt. bei ersterem gibt es so viele hintertürchen, unklarheiten, abhängigkeiten und lobbyismus... die kündigungsfrist zb kennt man bei einer wg bei vertragsabschluss...

      nö, das tu ich nicht. dagegen versuchst du krampfhaft, mich zu diskreditieren? bleib doch bitte anständig, wer wo wie fehl am platz ist hast zum glück nicht du zu bestimmen.
      1 5 Melden
    • ujay 11.08.2018 18:08
      Highlight @7immi. Im Fall Airbus liegst du völlig falsch. Dieser Konzern hat 15000 Beschäftigte an 25 Orten in UK. Auch für GB ein Wirtschaftsfaktor. Naiv zu glauben, dass diese Arbeitsplätze über Nacht verschwinden werden. Die Produktionsverlagerung wird, wenn überhaupt, über Jahre dauern.
      Mit dem EU Ausstieg liegst du auch völlig daneben. Für die Modalitäten ist die 2 Jährige Übergangsfrist gedacht, in der die EU und GB sich finden müssen, oder besser, finden sollten. Durch das rumgeeier der britischen Regierung ist aber der Termin März 2019 sehr optimistisch.
      4 1 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 18:24
      Highlight @7immi: nein die WG ist nicht eineindeutig geregelt wie es die Untermiete auch nicht ist.
      Ich spreche aus Erfahrung mit Verfahren vir dem Bezirksgericht bis weiter gezigene Verfahren vor VG und BG.
      Und das bei einer einfachen Sache wie eine WG.
      Wenn uch dann etwas konsistetere Verträge anschaue dann fehlt noch mehr und wenn es dich um eine EU Mitgliedschaft geht sind wir noch einige Stufen höher ......
      2 1 Melden
    • balzercomp 11.08.2018 18:38
      Highlight In der "alten" EU vor den Verträgen von Lissabon gab es keine Kündigungsklausel weil es sich keine der Vertragsparteien vorstellen konnte und wollte, dass es einen Austritt geben könnte. Er wurde auch in den Verträgen von Lissabon nur halbherzig eingeführt. Was jetzt zu einem Teil der Probleme beim Brexit führt.
      4 1 Melden
    • 7immi 11.08.2018 21:20
      Highlight @ujay
      hast du meinen kommentar überhaupt gelesen? genau diese punkte hab ich ja aufgezeigt.
      auch bei deinem zweiten punkt deckt sich das mit meinem kommentar...
      2 4 Melden
    • ujay 12.08.2018 04:21
      Highlight @7immi. Mal so, mal so. Was ist denn mit deiner fehlenden Ausstiegsklausel? Die EU schickaniert nicht, sondern GB ist auf dem besten Weg, einen geregelten Ausstieg zu vermasseln. Nimm deine "Brexit ist gut" Brille ab. Auch bei der Airbus Geschichte eierst du herum. Ein Abzug aus UK würde weder die Firma noch die EU treffen, sondern ausschliesslich GB.
      4 1 Melden
    • 7immi 12.08.2018 13:39
      Highlight @ujay
      die klausel gibts seit 2009, also nachdem gb beigetreten ist. somit gabs beim beitritt keine möglichkeit für einen austritt. so ist es. wurde auch in dem medien thematisiert und kritisiert.
      airbus zieht nicht weg, die industrie in england ist für airbus nicht in nützlicher frist und preis ersetzbar. mit airbus hat man das schlechtest mögliche druckmittel gefunden. jedes unternehmen im dienstleistungssektor (banken, versicherungen, etc) zieht wahrscheinlicher weg als airbus. aber airbus klingt halt schlimmer. politiker halt...
      1 4 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 14:01
      Highlight @7immi: die Klausel konnte also GB bestens beeinflussen, also mitgestalten. Merkst Du nicht dass Du stur dir ins eigene Bein schiesst?
      Wer mitgestaltet der hat klar einen Vorteil, also was soll diese gejammer?
      Bei Airbus könntest Du Dich täuschen. Frag mal die Spanier was mit etlichen Autowerken passiert ist? Und dies nur wegen einem Vorteil bei den Löhnen.
      4 1 Melden
  • infomann 10.08.2018 18:14
    Highlight Vielleicht sollte England mal die SVP fragen...grins
    Die wissen doch alles und es ist doch alles ganz einfach.
    63 41 Melden
  • Scaros_2 10.08.2018 17:58
    Highlight Ein ganzer artikel über brexit und in den letzten 2 sätzen noch fix was zur schweiz? Oo
    56 8 Melden
  • Zauggovia 10.08.2018 17:57
    Highlight Was hätte eigentlich die EU zu verlieren, wenn die Personenfreizügigkeit eingeschränkt wird und wieder mehr auf eine Wirtschaftsunion (Handels- und Warenhemmnisse beseitigen) fokussiert wird?
    56 29 Melden
    • Juliet Bravo 10.08.2018 22:58
      Highlight Wenn die Mehrheiten gegen die Persinenfreizügigkeit wären, gäbe es sie ja nicht.
      14 8 Melden
    • DemonCore 10.08.2018 23:15
      Highlight Warum sollte sie das tun? Wegen den Schweizern, die nicht mal Mitglied sind? Im Rest der EU sind die vier Grundfreiheiten unbestritten. Einfach mal die Eurobarometer-Umfragen studieren. Es würde mich auch mal interessieren, wieso die Gegner der Personenfreizügigkeit ihre eigene Freiheit aufgeben wollen. Menschen sollen doch mindestens so frei sein wie ein Geldbetrag, oder eine Maschine?
      14 5 Melden
    • Zahlenheini 10.08.2018 23:22
      Highlight Eine Art Ventilklausel wäre sicher nicht verkehrt, klar.
      5 7 Melden
    • R. Peter 11.08.2018 00:29
      Highlight Das undemokratische Urziel der EU sind Vereinigte Staaten von Europa nach US Vorbild. Natürlich wurde das nicke so bestimmt, aber mit dem Euro wie auch der PFZ klar forciert. Ohne PFZ rückt dieses Ziel in weite Ferne.
      9 12 Melden
    • Oberon 11.08.2018 07:13
      Highlight Will die EU nicht der EWR ist.
      4 3 Melden
    • Ottomane 11.08.2018 07:37
      Highlight Die Personenfreizügigkeit ist nichts anderes als die Möglichkeit Arbeitslose zu verlagern, damit sie nicht länger das Problem der jeweiligen Region sind
      8 18 Melden
    • yannis675 11.08.2018 09:40
      Highlight Wir wären vasallen der Usa und Russland. Es gäbe faktisch keine Demokratische Kraft im umkreis von 5000 kilometern. Das absolute horrorszenario. Langsam begreifen das die leute.
      7 9 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 10:45
      Highlight @ottomane
      Wenn also ein Arbeitsloser aus Basel in Zürich eine Stelle findet, dann ist das falsch? Weil dann das Problem von Basel aus verlagert wird?
      7 2 Melden
    • Zauggovia 11.08.2018 11:01
      Highlight @JB: da die wenigstens EU-Beitritte in denen jeweiligen Staaten durch Abstimmungen demokratisch legitimiert wurden, glaub ich auch nicht dass eine Mehrheit der EU-Bevölkerung die PFZ wirklich annehmen würde.
      3 6 Melden
    • balzercomp 11.08.2018 12:00
      Highlight @ottomane: Dann schaffen wir sie doch innerhalb der Schweiz ab. Und ich meine die Freizügigkeit, die ein Zürcher, Aargauer, Berner, Bündner, usw. in der Schweiz geniesst.
      8 3 Melden
    • Juliet Bravo 11.08.2018 14:28
      Highlight Die Schweiz hat die Personenfreizügigkeit klar angenommen - ganz demokratisch.
      7 1 Melden
    • Zahlenheini 11.08.2018 15:55
      Highlight @Zauggovia: bullshit. In allen neuen Mitgliedstaaten gab es Volksabstimmungen zum EU-Beitritt. Und Grossbritannien war der erste Grosse Staat, der die PFZ für Osteuropäer voll eingeführt hat und nun jammert man. Mümümümümü
      9 0 Melden
    • balzercomp 11.08.2018 18:41
      Highlight @Zauggovia: Die EU hat nichts zu verlieren. Allerdings verlieren die Bürger der EU die persönliche Freiheit sich überall in der EU niederzulassen. Wenn Ihnen diese Freiheit nichts bedeutet, kein Problem. Ich, sowie die weit überwiegende Mehrheit der EU-Bürgen, will allerdings nicht darauf verzichten.
      8 1 Melden
    • Juliet Bravo 11.08.2018 20:52
      Highlight Mir gefällt das Beispiel mit der Schweiz - also eher nicht, weil dann sässe ich noch im Toggenburg. Aber das Beispiel von dir Balzercomp verdeutlicht es treffend! Merci
      6 1 Melden
    • ujay 12.08.2018 04:26
      Highlight @R.Peter. EU Urziel" Vereinigte Staaten von Europa". 😂😂😂 Echt witzig, so richtig für den Stammtisch😂😂😂
      7 1 Melden
    • DemonCore 12.08.2018 10:05
      Highlight Warum sollte eine Maschine mehr Freiheit haben als ein Mensch?
      1 1 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 10:45
      Highlight Ujay, bitte lach über mich, wenn du keine Argumente hast. Das kommt deinem Stammtischvorwurf aber sehr viel näher als meine Erklärung für den Stellenwert der PFZ für die EU.

      Im Spiegel (was nun wahrlich kein rechtes Stammtischblatt ist) wurde das treffend und ehrlich beschrieben:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html
      1 4 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 10:49
      Highlight Ach und Juliet, stimmt, die. h hat die PFZ demokratisch angenommen und später ebenso demokratisch wieder abgelehnt. Umgesetzt wurde nur ersteres...
      1 4 Melden
  • Ass 10.08.2018 17:54
    Highlight Es scheint langsam so zu kommen wie erwartet. Die Englander werden/müssen einknicken und stehen am Schluss schlechter da als zuvor.
    52 39 Melden
    • Jason84 11.08.2018 09:09
      Highlight Sie konnten doch nicht im Ernst erwarten das sie nach einem Austritt die Rosinen ohne Gegenleistungen behalten.
      14 3 Melden
    • The Origin Gra 11.08.2018 10:49
      Highlight @Jason84: Hat die UKIP aber behauptet und es wurde geglaubt.
      7 3 Melden
    • R. Peter 12.08.2018 10:51
      Highlight Jason84, das liegt alleine am Dogma der EU, dass gute (Handels)-Beziehungen nur innerhalb des Bundesstaates möglich sein dürfen.
      1 4 Melden
    • Jason84 12.08.2018 23:20
      Highlight Also erstens sind es keine Bundesstaaten. Zweitens leisten die Mitgliedsstaaten auch Beiträge für gemeinsame Projekte und die Unterstützung schwächerer Mitgliedsstaaten inerhalb der EU. Diese Beiträge und Unterstützung nicht leisten zu wollen aber trotzdem die Vorteile geniessen zu wollen geht nicht.
      5 0 Melden

«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?Franziska Schreiber: Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer …

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