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Ballot boxes arrive to be counted, at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, Thursday June 8, 2017. Britain voted Thursday in an election that started out as an attempt by Prime Minister Theresa May to increase her party's majority in Parliament ahead of Brexit negotiations but was upended by terror attacks in Manchester and London during the campaign's closing days. (Andrew Milligan/PA via AP)

Brexit-Chaos: Müssen die Urnen erneut aufgestellt werden? Bild: AP/PA

Müssen die Briten nochmals an die Urne? Labour fordert zweite Brexit-Abstimmung



Die britische Labour-Partei stellt sich hinter die Forderung nach einem zweiten Brexit-Referendum. Das teilte sie am Montagabend mit. Zuvor will Labour jedoch versuchen, die Regierung von den eigenen Brexit-Plänen zu überzeugen.

Mit dem Schritt solle ein «schädlicher Tory-Brexit auf der Grundlage von Theresa Mays mehrheitlich abgelehntem Deal» verhindert werden, wurde Labour-Chef Jeremy Corbyn in der Mitteilung zitiert.

Zunächst werde die Partei im Parlament den Verbleib Grossbritanniens in der Zollunion mit der EU beantragen, kündigte der Oppositionsführer an. Sollte dies abgelehnt werden - was angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Unterhaus wahrscheinlich ist - werde Labour einen Antrag auf Abhaltung eines zweiten Referendums vorlegen.

Der linksgerichtete EU-Skeptiker Corbyn hatte bislang vermieden, seine Partei auf ein zweites Referendum festzulegen. Ausgeschlossen hatte er ein solches zwar nie - allerdings bevorzugte er Neuwahlen, bei denen er sich einen Sieg über die konservative Regierung erhoffte.

epa07396230 Britain's opposition Labour Party leader Jeremy Corbyn leaves his home in north London, Britain, 25 February 2019. Labour's deputy leader Tom Watson on 24 February called for Corbyn to take personal leadership of efforts to tackle antisemitism in his party following the resignation of nine Labour MPs last week.  EPA/VICKIE FLORES

Jeremy Corbyn: Der Oppositionsführer befürwortet nun doch ein zweites Brexit-Referendum. Bild: EPA/EPA

Populäre Forderung

In den Reihen der Labour-Partei ist die Forderung nach einem neuen Brexit-Referendum populär. In den vergangenen Tagen war der Labour-Chef verstärkt unter Druck geraten. Mehrere Abgeordnete hatten die Fraktion im Unterhaus verlassen - zum Teil auch aus Verärgerung über seinen Brexit-Kurs.

Premierministerin Theresa May von der konservativen Tory-Partei will das Parlament am Dienstag über den Stand der Brexit-Gespräche informieren. Bei einem Gipfel der EU-Staaten und der Arabischen Liga in Ägypten hatte sie sich optimistisch geäussert, das Abkommen noch rechtzeitig zum Austrittsdatum am 29. März durchs Parlament zu bringen.

Der von May mit der EU ausgehandelte Austrittsvertrag war Mitte Januar im Unterhaus durchgefallen. Deshalb müht sich die Premierministerin bei der EU um Nachbesserungen, bislang jedoch ohne Erfolg. (cma/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hecate 26.02.2019 11:24
    Highlight Highlight Eigentlich sollte Rupert Murdoch der Prämierminister werden, denn das ganze Brexitchaos ist ja sein Baby, und dann werden die Briten UND die Welt wenigstens wissen, wer wirklich alle Fäden zieht... Daily Mail & co. Hasspropaganda von einem uralten Australier, der überall in der Welt mit seinen ultra rechten Ansichten für Chaos, Unruhen, Spaltung und Konflikte sorgt... Durch Lügen, Angstschüren und Desinformation. Und so jemand hat die Zukunft der Kinder in Grossbritannien und Amerika in seiner Hand! Die Welt sollte dankbar sein, dass es noch keine Bürgerkriege gibt... NOCH nicht.
    • Cédric Wermutstropfen 26.02.2019 13:12
      Highlight Highlight Jaja Murdoch und seine klandestinen Operationen um die Gesellschaft zu entzweien. Zum Glück gibt es ja noch Georg Soros, der dem entgegenhält. Bestimmt gibt es irgendwann einen Endbosskampf zwischen den beiden.
  • daniserio87 26.02.2019 07:13
    Highlight Highlight Fakt ist: Labour und Tories wollen den Brexit. Dieser wird am 28. März passieren. Auch wenn nun ein Teil des Volkes aufmüpfig wird. Aber dieser Sturm der Unterlegenen kennt mna ja von demokratischen Abstimmungen.
  • sunshineZH 26.02.2019 05:20
    Highlight Highlight Ist ja fast wie bei uns, nachträglich wollen die Gegner immer noch eine Abstimmung, weil sie das Resultat einfach nicht akzeptieren können.
  • Darkside 26.02.2019 01:25
    Highlight Highlight Null Respekt für die Demokratie. Sorry es wurde abgestimmt, das gilt es zu respektieren. Wie sich die EU in der Sache verhält spricht auch Bände.
  • Cédric Wermutstropfen 25.02.2019 23:17
    Highlight Highlight Sie sollten es lieber durchziehen mit dem Brexit, auf die eine Weise oder die andere. Eine zweite Abstimmung , diesmal mit einem Entscheid für die EU, würde den Graben zwischen Rechts und Links enorm vertiefen. Vielleicht weniger bei den Politikern als bei der Bevölkerung.
  • chasseral 25.02.2019 23:12
    Highlight Highlight Meine Meinung: bei so einer Abstimmung, in so einem Land müsste die Anforderung für einen Wechsel nicht 50zu50% sein, sondern zwei Drittel. Dann würde sich wahrscheinlich eine Wiederholung erübrigen!
  • AdvocatusDiaboli 25.02.2019 22:57
    Highlight Highlight Es war mir schon immer klar: Eine Allianz aus Big Business, Globalisten und Linken (u. dadurch noch quasi gratis Support von nahezu allen wichtigen Medien) lässt sich nicht nur mit einer simplen Volksentscheidung besiegen.

    Warum aber wird erst so spät wirklich etwas unternommen?
  • Gonzolino_2017 25.02.2019 21:45
    Highlight Highlight Das verwundert jetzt nicht wirklich jemanden oder? Dass die Linke vor der Umsetzung eine neue Abstimmung will, nachdem sie jetzt zwei Jahre lang den Entscheid einer Mehrheit des Volkes boykottiert und mit diesem Verhalten die Regierung destabilisiert hat!? Und für alle Blitzer: Selbstverständlich darf erneut abgestimmt werden, aber nicht während des laufenden Spiels. Wenn die Briten nach dem Austritt und den damit gemachten Erfahrungen der Meinung sind, ein Beitritt ist das einzig richtige, dann sollen sie wieder Abstimmen - das jetzt zu erzwingen ist ist nur Machtgehabe und Zwängerei!
    • swisskiss 25.02.2019 22:39
      Highlight Highlight Gonzolino_2017: Tja. Bei einem Wiedereintritt wird die Rechnung massiv teurer.

      Das die EU nochmals den "Britenrabatt" gewährt, der fast 60% tiefere Beiträge an den Haushalt beinhaltete und der Grossbritannien über die Jahre mehr als 100 Milliarden ersparte, ist sehr unwahrscheinlich. Wäre ein teurer Ausflug!
    • äti 25.02.2019 23:36
      Highlight Highlight Entscheid des Volkes boykottiert? Wie denn das? Hat jemand dem Volk gesagt, was die Konsequenzen sein werden oder haben Farrage und Co das tunlichst vermieden?
      Was ist das 'laufende Spiel'? Spiele können wegen Unbill abgebrochen werden um Disaster zu vermeiden.
      Austritt und dann Neueintritt ist bestimmt das teuerste und schlechteste alle Szenarien.
    • ujay 26.02.2019 04:03
      Highlight Highlight @Gonzolino. Naiv. Sehr einfache Darstellung der Geschehnisse. Jedenfalls werden nach einem vollzogenen Brexit ganze Industrien, der Londoner Finanz- und Versicherungssektor in EU Länder umziehen. Du glaubst doch wohl nicht, dass diese eine weitere EU Abstimmung zum Wiedereintritt von GB abwarten😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 25.02.2019 21:08
    Highlight Highlight Ein bisschen zu spät
    Benutzer Bild
  • Sauäschnörrli 25.02.2019 21:01
    Highlight Highlight Manchmal wünsche ich mir ja sie müssten das Süppchen auslöffeln, das sie im britischen Parlament geköchelt haben. Aber dann muss ich an die 66 Millionen Briten denken, die hier verarscht wurden.
    • Mimimimi 26.02.2019 00:52
      Highlight Highlight All die idiotinnen und idioten, die "leave" gestimmt haben, zählen für dich nicht? Die sitzen nämlich auch alle an dem suppentopf...
    • bebby 26.02.2019 07:52
      Highlight Highlight Die Verursacher wie Farage sind längst abgehauen. May darf jetzt auslöffeln.
    • Sauäschnörrli 26.02.2019 11:22
      Highlight Highlight @Mimimi, denen wurde etwas Versprochen, dass sich jetzt nicht so umsetzen lässt. Die Allermeisten sind von einer völlig falschen Ausgangslage ausgegangen. In dem Sinne wurden auch sie verarscht.

      @bebby, Ja, Farage hat den Gang eingelegt, die Kupplung kommen lassen und sich dann aus dem Staub gemacht. Das Parlament sass aber drin und hat zugeschaut wie die Wand näher kommt, ohne sich einigen zu können, wie man reagieren soll.

      Am Ende war hier ein Haufen Selbstdarsteller(May, Corbyn, Farage) am Werk die sich profilieren wollten und sich darum nicht zu schade waren, den Supergau zu provozieren.
  • Amateurschreiber 25.02.2019 20:44
    Highlight Highlight GB ist zu gross und wichtig, um von der EU "ausgegrenzt" zu werden. Nach dem Austritt wird die EU sie wohl dann und wann spüren lassen, dass sie kein Mitglied sind. Aber als Absatzmarkt, Produktionsstandort, Rohstofflieferant (Öl), Nato - Partner etc. sind sie zu wichtig, um ignoriert zu werden.
    Definitiv schlimmer wäre eine neue Abstimmung, die mit einer grossen Mehrheit für den Verbleib endet.
    Die EU würde dann wohl sagen: "Schön, dass ihr bleiben wollt. Und als Zeichen guten Willens solltet ihr als erstes den Euro einführen!"
    • Fabio74 25.02.2019 21:34
      Highlight Highlight spannend wie sich solche Märchenstunden halten können.
      Fakten:
      1. Die Briten haben gekündigt
      2. Es sind die Briten die gleiche Bedingungen wie heute haben wollen ohne Verpflichtungen. Und das ist mehr als nur naiv
      3. Nato ist nicht EU
      4. Die Briten werden die EU als Absatzmarkt brauchen. Westafrika und Südamerika taugen kaum als Ersatz
    • Amateurschreiber 26.02.2019 20:12
      Highlight Highlight @Fabio74
      Du hast irgendwie mehr gelesen, als ich geschrieben habe. ;-)
  • Sisiphos 25.02.2019 20:18
    Highlight Highlight Wie der Hans im Schnoggeloch:

    Der Hans hätt alles was er will und was er will, das hätt er nit und was er hätt, des will er nit.
  • Juliet Bravo 25.02.2019 19:53
    Highlight Highlight Na haben wirs dann endlich? Nein im Ernst, es ist offenbar derart unklar, wohin die Briten wollen, dass vllt ein Volksentscheid am einfachsten ist.
    Auswahlmöglichkeiten:
    - Harter Austritt
    - Austritt gemäss dem Brexit-Vertrag der Regierung May
    - Marschhalt und Verbleib
    • Froggr 25.02.2019 21:36
      Highlight Highlight Nein es ist klar was sie wollen. Die EU verlassen, so wurde auch abgestimmt. Die Politiker wollen dies vielleicht zum Teil nicht. Dies ist jedoch irrelevant.
    • swisskiss 25.02.2019 22:56
      Highlight Highlight Froggr: Es mag Dein Weltbild erschüttern, aber es ist auch Dir erlaubt täglich etwas schlauer zu werden. Wenn dieses"schlauer werden" dazu führt neue Erkentnisse zu gewinnen, Sehr gut! Wenn diese Erkentnisse dazu führen, Dein Verhalten und Haltung zu verändern, dann akzeptier das.

      Stur an etwas festzuhalten ist ein Konservatismus, der dazu führt gesellschaftliche Veränderungen nur schwer akzeptieren zu können und Demokratie als Zustand, statt als Prozess zu betrachten. Lustigerweise sind es genau diese Gruppe die sich an der Vergangenheit orientiert, um Lösungen für die Zukunft zu finden.
    • Juliet Bravo 25.02.2019 23:36
      Highlight Highlight Aber WIE ist die Frage. Die Möglichkeiten liegen auf dem Tisch. Das war nicht so bei der Brexitabstimmung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 25.02.2019 19:53
    Highlight Highlight Hmmm, ob das sinnvoll ist? Was ist, wenn aus dieser Abstimmung ein Ja für den Brexit resultiert? Den Umfragen nach wäre es theoretisch möglich. Und was ist bei einem Nein zum Brexit? Wie lange dauert es, bis die Befürworter eine dritte Abstimmung verlangen und in der Mehrheit sind? zwei, drei oder doch fünf Jahre?
    • DerTaran 25.02.2019 22:28
      Highlight Highlight Dann sind sie wirklich selber schuld und genau darum geht es.
  • Freddy Blütteler 25.02.2019 19:27
    Highlight Highlight Bei aller Liebe zu England... GEHT ENDLICH RAUS AUS DER EU UND HÖRT AUF ZU JAMMERN. Dann seit ein paar Jahre draussen und dann schauen wir weiter... aber dieses Theater im Moment ist kaum ausstehen.
  • anundpfirsich 25.02.2019 19:27
    Highlight Highlight Warum sollen die nochmals abstimmen? Ist ja lächerlich. Einfach so lange abstimmen bis es den einen passt? Und dann kommen die Gegner und wollen wieder ne Abstimmung, oder wie?

    Sehr glaubwürdig. Die haben abgestummen, dann sollen sie auch raus.
    • Erba 25.02.2019 19:38
      Highlight Highlight Eigentlich dürfen dir Briten das selber bestimmen. Und wenn sie jetzt schlauer geworden sind ist es ok nochmals abzustimmen.
      Aber eigentlich sollen sie ausbauen was sie gewollt haben.
      Wir haben übrigens in der Schweiz auch eine Partei die immer das gleiche wieder abstimmen will. MEI, Durchsetzung, PFZ, usw.
      Übrigens war das Referendum in GB nicht bindend.
    • Roman Loosli 25.02.2019 19:41
      Highlight Highlight Die Abstimmung wurde als befragung abgehalten und ist eigentlich nie bindend gewesen. Die Abstimmung wurde manipuliert durch Russische und Amerikanische rechts aussen kreise. Die Briten haben gelernt in den letzten 2 jahren und sind vom hohen Ross runtergekommen. Das täte einigen in der Schweiz auch gut...
    • Weggli 25.02.2019 19:55
      Highlight Highlight Die Abstimmung war gespickt mit falschen Versprechungen und gezielten Falschinformationen. Heute wissen die Engländer genau was vertraglich mit der EU möglich ist, bzw. was nicht. Was soll daran falsch sein, das englische Volk nochmals zu befragen ob sie den Status Quo möchten, einen vertraglichen Deal mit der EU oder einen ungeregelten Brexit? Jetzt wo vieles klarer ist, fände ich es nicht mehr als fair den Menschen nochmals die Chance zu geben darüber abzustimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 25.02.2019 19:11
    Highlight Highlight Reichlich spät...
  • Heinzbond 25.02.2019 19:01
    Highlight Highlight Ist wie bei meinem kleinen Kater, ist er drinnen will er raus, ist er draussen will er rein und immer nur ich Ich Ich....

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