International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07225144 (FILE) - British Prime Minister Theresa May gives a press conference at the end of European council in Brussels, Belgium, 25 November 2018 (reissued 12 December 2018). According to media reports, May is facing a no confidence vote after 48 Conservative MPs sent letters indicating a loss of belief in her ability to successfully navigate a Brexit deal.  EPA/JULIEN WARNAND

Theresa May: Wohin geht ihre Reise? Bild: EPA/EPA

7 Fragen und Antworten zum Misstrauensantrag gegen Theresa May



May spricht:

Was ist ein Misstrauensantrag?

Der Misstrauensantrag ist ein Gesuch für eine Abstimmung, ob Theresa May als Spitze der Tory-Fraktion und damit als Premierministerin von Grossbritannien noch tragbar ist. May geriet im Zuge des Brexit-Chaos immer mehr in die Kritik. Der ausgehandelte Deal mit der EU sei schlecht und im Parlament nicht mehrheitsfähig. May vertagte deshalb eine entsprechende Abstimmung – was man ihr nun mit einem Misstrauensantrag verdankt hat. 

Wie kam es zum Misstrauensvotum?

Die Regeln von Mays Konservativer Partei besagen, dass es zu einem Misstrauensvotum kommt, wenn mindestens 15% der eigenen Parlamentsmitglieder ein entsprechendes Gesuch einreichen. Mindestens 48 solche Gesuche gingen bis gestern beim Vorsitzenden der Vereinigung der konservativen Mitglieder (1922 Committee) ein.

Wer darf über Mays Schicksal abstimmen?

Zur Abstimmung geladen sind die Mitglieder von Mays Konservativer Partei. Sie hält derzeit 315 der 650 Parlamentssitze.

Wie viele Stimmen benötigt May, um im Amt zu bleiben?

Die Premierministerin benötigt eine einfache Mehrheit, also 158 Stimmen. Kann sie sich diese sichern, bleibt sie für mindestens zwölf weitere Monate im Amt. Holt sie weniger Stimmen, wird sie als Premierministerin und als Spitze der Konservativen Partei abgesetzt. May kann allerdings auch aus freien Stücken zurücktreten, sollte sie die Anzahl von 158 Stimmen nur sehr knapp erreichen.

Aus aktuellem Anlass: Wenn Länderflaggen ehrlich wären

Wann erfolgt die Abstimmung?

Die Abstimmung findet heute Mittwoch zwischen 19.00 Uhr und 21.00 Uhr MEZ statt. Laut Guardian sollen die Stimmen sogleich ausgezählt und das Resultat schnellstmöglich kommuniziert werden.

Wie stehen Mays Chancen?

Im Moment scheint das Rennen noch ziemlich offen. Mays grösster Kritiker, der Brexit-Hardliner Jacob Rees-Mogg, führt eine Gruppe von ca. 80 Parlamentariern an. Das reicht allerdings noch nicht.

Was passiert, wenn May abgesetzt würde?

Dann müsste die Konservative Partei schnell eine Nachfolge bestimmen. Das kann, je nachdem wie viele Kandidaten sich zur Verfügung stellen, bis zu mehreren Wochen dauern. Bei nur einem Aspiranten kann das indes sehr schnell gehen.

Mays NachfolgerIn hätte die undankbare Aufgabe, das Brexit-Chaos zu übernehmen. Grossbritanniens Austritt aus der EU wird am 29. März um 23.00 Uhr Tatsache – es sei denn, die Briten ziehen den Brexit zurück. 

(tog/sda)

Das sagen die Briten zum Brexit-Chaos

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

42
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

21
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

42
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

21
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nathanael II 12.12.2018 12:31
    Highlight Highlight Killing the messenger...
  • Leon1 12.12.2018 12:16
    Highlight Highlight Interessantes Verhalten einer Regierungs- (!) Partei. Man hätte auch gleich das Parlamentsvotum über den Deal abwarten können. Wenn dieses verloren gegangen wäre, also 18 Monate ihre Arbeit versenkt würde, hätte das sowieso implizit die Legitimität von May infrage gestellt.

    Bei einem Nein sind Neuwahlen sowieso kein unrealistisches Szenario, hat sie genug Stimmen zusammen um den Deal durchzubringen, wird sie auch das Misstrauensvotum überstehen.

    Schon wieder Machtpolitik vor dem Wohl des Landes. Ein richtiges Tory-Markenzeichen. Ironischerweise ist auch May nur deshalb ins Amt gekommen.
  • Yolo 12.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Dann sollen doch die, welche den Suppe eingebrockt haben selbe auch auslöffeln. Dieses Schema des Einbrocken und die Anderen den Schlamassel ausbaden lassen, kennen wir auch bei uns.
  • Scaros_2 12.12.2018 11:15
    Highlight Highlight Es wird nie ein Brexit geben am schluss.
    • Mittelpunk0 12.12.2018 13:25
      Highlight Highlight Niemand hat die Absicht einen Brexit durchzuführen.
    • Prügelknabe 12.12.2018 15:57
      Highlight Highlight Ich glaube eher, das Grossbritanien Innenpolitisch so zerstritten ist, dass kein Vertrag mit der EU zustande kommt und es zum harten Brexit kommt.
  • Gurgelhals 12.12.2018 11:10
    Highlight Highlight Es ist eine vertrackte Sache:

    Absetzen ist problematisch, weil der Stichentscheid bei der Nachfolge von den gewöhnlichen Parteimitgliedern getroffen wird und diese sich i.d.R. immer für den radikaleren Kandidaten entscheiden (Johnson, Rees-Mogg, usw.). Diesen worst case wollen die Tory-Parlamentarier wohl unbedingt vermeiden.

    Nicht absetzen ist aber auch ein Problem, weil May dann ein Jahr fest im Sattel sitzt und die Tories allfällige Neuwahlen im kommenden Jahr nochmals mit ihr bestreiten müssen. Und dies wollen sie nach dem Debakel von 2017 wohl auch unbedingt vermeiden.
  • solomon london 12.12.2018 11:01
    Highlight Highlight Meine Frage ist können die Hardliner so einen harten Brexit erzwingen? Einfach weiterhin Misstrauensvoten aussprechen bis im März?
    • Patrick Toggweiler 12.12.2018 11:14
      Highlight Highlight Nein. Laut Parteiregeln der Konservativen können Misstrauensvoten nur alle 12 Monate (gegen dieselbe Person) eingereicht werden. Gewinnt May heute Abend ist sie für ein Jahr safe.
    • peeti 12.12.2018 11:19
      Highlight Highlight Die Frage ist vielmehr: Wird die EU einem harten Brexit zustimmen? Ganz klar nicht.
    • WID 12.12.2018 11:35
      Highlight Highlight @peeti: Ohne Austrittsvertrag=harter Brexit
  • Chriguchris 12.12.2018 10:27
    Highlight Highlight So viele sind gegen May, sie wetteren gegen sie und wissen alles besser aber ihre Arbeit will dann niemand machen.
  • Henzo 12.12.2018 10:00
    Highlight Highlight Sie hat wirklich keinen beneidenswerten Job....

«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

Sir Nicholas Soames ist ein in der Wolle gefärbter Konservativer. Doch weil er sich gegen Boris Johnons No-Deal-Brexit stellte, warfen ihn die Tories aus der Partei. Nun findet der Enkel des legendären Kriegspremiers Winston Churchill deutliche Worte.

Der 71-Jährige galt als graue Eminenz der Konservativen Partei: Seit 37 Jahren vertrat Nicholas Soames die Tories im britischen Unterhaus. Er hat die Eliteschule Eton absolviert, diente in der Armee und war in den neunziger Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …

Artikel lesen
Link zum Artikel