International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Grafik verschafft dir im Brexit-Chaos den Überblick 



Das Brexit-Schlamassel ist in vollem Gang. Dabei die Übersicht zu behalten, ist schwierig. Etwa so schwierig, wie es für Noch-Premierministerin Theresa May ist, alle zufriedenzustellen. Wir haben versucht, die gesamten Brexit-Abläufe in einem Flussdiagramm abzubilden. Wir hoffen, wir seien nicht maymässig gescheitert.

Bild

Mehr zum Thema:

Und zu gegebenem Anlass jetzt noch ein 60-Jahre-EU-Quiz.

Quiz
1.Mit der 1951 gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) begann der Prozess zur Einigung Europas. Wie wurde die Behörde umgangssprachlich genannt?
EuKoSta
Montanunion
Ruhrbehörde
Schuman-Plan
2.Die am 25. März 1957 unterzeichneten Römischen Verträge gelten als eigentliches Gründungsdokument der Europäischen Union. Welche sechs Länder waren an der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) beteiligt?
Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Grossbritannien, Spanien
Frankreich, Italien, Grossbritannien, Niederlande, Belgien, Luxemburg
Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark
Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg
3.Welcher europäische Staatsmann sorgte 1963 mit seinem Veto gegen die Aufnahme Grossbritanniens für die erste grosse Krise der EWG?
Charles De Gaulle
Konrad Adenauer
Paul-Henri Spaak
Valéry Giscard d'Estaing
4.Welches war das erste Land, in dem ein EWG-Beitritt in der Volksabstimmung scheiterte?
Schweiz
Norwegen
Österreich
Island
5.Der Brexit ist nicht der erste Austritt aus der EU. Welches (Teil-)Gebiet verliess die EWG 1985 nach einer Volksabstimmung?
Spitzbergen
Monaco
Guernsey
Grönland
6.Mit welchem Begriff wird die wirtschaftliche und politische Stagnationsphase bezeichnet, in der sich die EWG in den 70er und 80er Jahren befand?
Eurosklerose
Malaise
Europhobia
Unionitis
7.Welche Organisation führte die blaue Flagge mit den gelben Sternen ein, die heute als Symbol der EU gilt, von dieser aber erst 1986 übernommen wurde?
EURATOM
EFTA
Europarat
Commonwealth of Nations
8.In welcher niederländischen Stadt wurde 1992 der nach ihr benannte Vertrag unterzeichnet, der die Grundlage für die heutige Europäische Union bildete?
Amsterdam
Maastricht
Leiden
Utrecht
9.Wie viele Länder traten 2004 im Rahmen der Osterweiterung der EU bei?
6
8
10
12
10.Welche beiden Länder lehnten 2005 die EU-Verfassung ab und stürzten die EU damit in eine tiefe Krise?
Grossbritannien und Dänemark
Frankreich und Polen
Irland und Österreich
Frankreich und Niederlande
11.Und nun ein kleines Extra: Wie hat die Schweiz beinahe verhindert, dass die Römischen Verträge am 25. März 1957 unterzeichnet werden konnten?
Sie stellte in letzter Minute einen Beitrittsantrag.
Sie wollte die Gründung der EWG gerichtlich stoppen.
Sie blockierte einen Eisenbahnwaggon.
Sie wollte die deutsche Delegation mit Bundeskanzler Konrad Adenauer nicht durchreisen lassen.

Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

abspielen

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 17.01.2019 17:00
    Highlight Highlight Also die Eisenbahnwaggongeschichte kannte ich tatsächlich nicht (war auch vor meiner Geburt)
    Benutzer Bild
  • B-Arche 17.01.2019 13:56
    Highlight Highlight "I am not hearing any whistling, just the clock ticking!"

    Barnier, 12. Juli 2017 (Antwort auf Boris Johnsons "Go whistle!").

    18 Monate her. Und seitdem ist von UK Seite nichts passiert während Barnier zu jeder Sitzung erschien.
  • öpfeli 17.01.2019 13:42
    Highlight Highlight https://www.der-postillon.com/2019/01/europaeische-allianz.html?m=1

    Vielleicht wirklich die einfachere Lösung 😉
  • #Technium# 17.01.2019 13:31
    Highlight Highlight Also ich habe noch immer nicht den Überblick. Gibt es nun einen Exit vom Brexit? Wird nochmals alles verlängert? Kommt der harte Brexit? Machen die Briten eine Art Union mit Nordamerika und all den anderen englischsprachigen Ländern?
    • B-Arche 17.01.2019 15:16
      Highlight Highlight Welchen Grund sollte Australien haben mit UK ein bevorzugtes Abkommen zu schliessen? Der australische PM hat mehrmals betont der Handel mit der EU sei viel wichtiger für sie. Und der mit Asienz weswegen sie im TPP sind welches Trump aufgekündigt hat.
      UK hat für AU nichts zu bieten ausser Monarchie-Folklore.
      Und AU kann auch ohne Finanzplatz London leben.
  • Kein Land wie dieses, prägt mich. 17.01.2019 13:13
    Highlight Highlight Zu viele offene Kästchen für termingerechten Brexit. Also bleibt nur der Brefixit als Option.
    Schmiert die Ladys und Gentlemens im Unterhaus doch endlich genug. 😇🏁
  • lilie 17.01.2019 12:42
    Highlight Highlight Warum rufen sie nicht den grossen Dealmaker von ännet em Teich zu Hilfe? Der hat doch Erfahrung darin, verfahrene Situationen sanft, lösungsorientiert und unter Einbezug aller Parteien in reinen Wohlgefallen aufzulösen. 😜
    • Nevermind 17.01.2019 13:10
      Highlight Highlight Oder sie bieten die Royal Navy auf und blockieren die Häfen der EU bis die EU bei den Verhandlungen einlenkt. Damals in der guten alten Zeit, von der die Brexetiers ständig träumen, hat das wunderbar funktioniert.

      Rule Britannia, Britannia rule the waves. Britons never, never, never will be slaves.

  • Damo Lokmic 17.01.2019 12:28
    Highlight Highlight Also kann nur eine neue Regierung oder ein Referendum das gesamte Brexit-Theater in die Tonne kloppen und alles bleibt so wie's ist?
    • B-Arche 17.01.2019 14:01
      Highlight Highlight Trump ist eher noch destruktiver und sein Duzfreund Nigel Farage mit ein Grund für das Chaos.
      Und einen Trump für Arme haben sie bereits, Boris Johnson, der meinte mit Trumpmethoden nach vorne zu kommen.

      Zum Brexiteer wurde er nur nachdem sein Erzfeind Cameron (seit Eton-Tagen) sich für den Verbleib aussprach.

      Keinem dieser Politiker ging es je um das Land sondern allen nur um Posten und Macht. Und auf das Mitreiten auf dieser "gegen die bösen Globalisten"-Welle obwohl sie nach deren Definition alle selber dazugehören.

Jetzt erkennen die Briten langsam den Brexit-Irrsinn – Panik kommt auf

Der Brexit wird für die britische Wirtschaft zunehmend zum Albtraum. So will der Autohersteller Nissan ein neues Modell nicht auf der Insel bauen. Die Regierung erwägt grenzwertige Massnahmen.

Die Industriestadt Sunderland im Nordosten Englands hat 2016 mit 61 Prozent klar für den Brexit gestimmt. In Sunderland befindet sich auch die mit Abstand grösste Autofabrik Grossbritanniens. Der japanische Hersteller Nissan produzierte dort letztes Jahr 442'000 Fahrzeuge. 7000 Personen arbeiten in der Fabrik, weitere 28'000 Arbeitsplätze sind von ihrem Wohlergehen abhängig.

Umso grösser war der Schock, als Nissan-Europachef Gianluca de Ficchy am letzten Sonntag ankündigte, die nächste …

Artikel lesen
Link zum Artikel