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epa07479172 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows Speaker of the House of Commons, John Bercow annoucing the result of voting by British Members of Parliament after voting on Motion C, D, E and G in the House of Commons in Westminster, central London, Britain, 01 April 2019. British Members of Parliament are taking part in indicative votes on alternative versions for Brexit with Prime Minister Theresa May's cabinet ministers again instructed to boycott the indicative votes.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Parlamentssprecher John Bercow verkündet die Resultate. Bild: EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

No, no, no, no! Erneut keine Einigung auf Brexit-Alternative im Unterhaus in London

Auch im zweiten Anlauf hat sich das britische Parlament nicht auf eine Alternative zum EU-Austrittsabkommen von Premierministerin Theresa May geeinigt. Das weitere Vorgehen ist nunmehr völlig unklar.



Das Unterhaus lehnte am Montagabend alle vier zur Abstimmung stehenden Vorschläge für eine engere Anbindung an die EU nach dem Brexit oder ein zweites Referendum ab. Nun dürfte die Suche nach einem Ausweg aus dem Brexit-Dilemma am Mittwoch weitergehen. Das Kabinett tagt bereits an diesem Dienstag.

Kommt das völlig zerstrittene Parlament nicht bald zu einer Einigung, drohen ein Austritt aus der Europäischen Union ohne Abkommen am 12. April oder eine erneute Verschiebung des EU-Austritts - mit einer Teilnahme der Briten an der Europawahl Ende Mai.

Zollunion und Binnenmarkt

Für die Abstimmung am Montagabend hatte Parlamentspräsident John Bercow vier Vorschläge ausgewählt. Chancen auf eine Mehrheit wurden im Vorfeld vor allem den beiden Alternativvorschlägen für eine engere Anbindung Grossbritanniens an die EU eingeräumt. Ein Antrag sah vor, dass das Land nach dem Brexit in der Zollunion bleibt. Das soll gesetzlich verordnet werden. Einem anderen Vorschlag zufolge soll Grossbritannien zusätzlich im Binnenmarkt bleiben.

Bei den Testabstimmungen gab es aber für keine der Varianten eine Mehrheit. Die Regierungschefin May hatte sich seit Langem darauf festgelegt, sowohl Zollunion als auch Binnenmarkt zu verlassen. Die Mitgliedschaft in der Zollunion würde es London unmöglich machen, Freihandelsverträge mit Drittländern auszuhandeln. Der Binnenmarkt ist nicht ohne die Personenfreizügigkeit für EU-Bürger zu haben.

Die beiden anderen Vorschläge sahen die Möglichkeit für ein zweites Referendum vor. Auch dafür gab es im Unterhaus keine ausreichende Unterstützung. Der Antrag zu einem neuen Referendum bekam dabei noch die meiste Unterstützung mit 280 Stimmen - allerdings stimmten 292 Abgeordnete dagegen.

Der Fraktionschef der konservativen Tories im Unterhaus, Julian Smith, hatte vor der Abstimmung der BBC gesagt, ein «sanfterer Brexit» und eine weiterhin enge Anbindung an die EU seien inzwischen wohl «unvermeidbar». Er kritisierte zudem den fehlenden Zusammenhalt im Kabinett. In der Geschichte Grossbritanniens habe es noch nie so wenig Disziplin wie in Mays Kabinett gegeben.

Eine erste Abstimmungsrunde über Alternativvorschläge hatte bereits in der vergangenen Woche keine Klarheit gebracht. Alle acht Optionen, die den Abgeordneten dabei zur Abstimmung vorgelegt worden waren, wurden dabei abgelehnt.

EU mahnt

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte vom britischen Unterhaus rasche Klarheit über die britischen Pläne. «Eine Sphinx ist ein offenes Buch im Vergleich zum britischen Parlament», sagte er in Saarbrücken. «Und wir müssen diese Sphinx jetzt zum Reden bringen. Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen.» Juncker beklagte zudem, dass in Sachen Brexit «niemand weiss, wo es langgeht». Die EU wisse, was das Parlament nicht wolle: «Was es aber will, haben wir bislang noch nicht in Erfahrung gebracht.»

Falls die Briten bis zum 12. April nicht ausgetreten seien und es zu einer Verlängerung der britischen Mitgliedschaft komme, «dann muss Grossbritannien an der Europawahl teilnehmen, das ist Vertrag». Auch der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments, Guy Verhofstadt, forderte das Unterhaus auf, endlich zu einer Lösung zu kommen. «Der Brexit ist kein böser Aprilscherz, sondern eine tragische Realität für alle unsere Bürger und die Wirtschaft», twitterte Verhofstadt.

Chaotische Folgen

EU-Unterhändler Michel Barnier hatte vorige Woche signalisiert, dass die EU die Politische Erklärung zum Brexit-Vertrag binnen 48 Stunden nachbessern könnte, wenn sich die britischen Abgeordneten für eine engere Bindung an die Staatengemeinschaft entscheiden sollten. Bei einem Brexit ohne Abkommen - den auch das britische Parlament nicht will - werden chaotische Folgen für die Wirtschaft und andere Lebensbereiche befürchtet. Ursprünglich wollte Grossbritannien schon am 29. März aus der EU austreten. Doch das Parlament ist so zerstritten, dass der Termin nicht zu halten war.

Am späten Montagnachmittag wurde im Parlament zudem über eine Petition für einen Widerruf der EU-Austrittserklärung Grossbritanniens beraten. Sechs Millionen Briten haben die Online-Petition bereits unterzeichnet - ein Rekord. Die Regierung teilte aber bereits mit, dass sie eine Rücknahme der Austrittserklärung ablehnt und sich an das Referendum von 2016 gebunden fühlt. Damals hatte eine knappe Mehrheit der Briten für die Scheidung von der EU gestimmt. (cma/sda/dpa/afp)

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trichie 02.04.2019 12:12
    Highlight Highlight Wenn wir mal ehrlich sind... wir in der Schweiz ringen auch seit Jahren darum was das beste Verhältnis zur EU ist. Wir sind uns genau so uneinig, haben einfach unsere stark polarisierenden Kräfte etwas besser im Griff😉
  • Firefly 02.04.2019 09:02
    Highlight Highlight Ja, direkte Demokratie will geübt sein. Wir könnten Kurse und Zertifikate dafür anbieten, wie die Briten es mit ihrer Sprache tun ;)
  • Firefly 02.04.2019 08:22
    Highlight Highlight Am Ende muss auf ihre alten Tage die Queen noch mal ran und den Laden aufräumen, wetten!
  • Käpt'n Hinkebein 02.04.2019 08:01
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich:

    Jeder von uns war doch schon mal am Feiern und irgendwann hat ein Kumpel gesagt: "Ich find's scheisse hier, lasst uns woanders hingehen." Dann der Moment, in dem ihr alle nach draussen geht und realisiert, dass er eigentlich keine Ahnung hat, wohin man soll und die Bar, die ihr gerade verlassen habt, lässt euch nicht mehr rein.

    Grossbritannien steht morgens um 2 in einem Dönerladen und diskutiert darüber, wer schuld ist.
  • dho 02.04.2019 07:57
    Highlight Highlight Man soll seine Freunde nicht zurückhalten, wenn sie weiterziehen möchten. Gute Reise Britannia.
  • Miikee 02.04.2019 06:58
    Highlight Highlight Sie sind in der EU und haben schon da einen Sonderstatus (z.B. mit der Währung) aber konnten ihre Wünsche nie durchbringen. Was haben die Briten nun das Gefühl, dass sie beim verlassen noch mehr zu sagen haben. Nope.

    Ich hoffe langsam das es kein erneuten Aufschub geben wird, so ein unfähiges Parlament muss mal die Konsequenzen spüren.
  • Fairness 02.04.2019 06:47
    Highlight Highlight Die Briten möchten eigentlich das, was der Grossteil der Schweizer auch will: Eine reformierte EU, die das macht, wofür sie ursprünglich vorgesehen war und sich nicht als Diktator überall einmischt.
    • Amboss 02.04.2019 07:20
      Highlight Highlight Wo mischt sie sich denn überall diktatorisch ein?
    • reactor 02.04.2019 07:54
      Highlight Highlight Wofür war denn die EU ursprünglich vorgesehen?
    • Firefly 02.04.2019 08:25
      Highlight Highlight Ich find schon manchmal lustig von euch Jungs und Mädels; der Assad oder der Putin ist ein ganz ganz lieber und feiner aber die EU ist böse bis ins Mark und übelst diktatorisch... die Wahrnehmung kann ja wohl nicht verzerrter sein. Wie der Berexit wohl zeigt, kann in der EU jeder gehen, der nicht mehr dabei sein will, nur gehen, das muss man halt schon selber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 02.04.2019 06:38
    Highlight Highlight Der Weg ist doch sonnenklar: Brexit ohne Vertrag! Der kommt auch wenn ihn das Parlament ablehnt.
  • salamandre 02.04.2019 05:57
    Highlight Highlight leute mit Wille finden einen Weg, die Andern finden Ausreden.
  • Jason84 02.04.2019 05:07
    Highlight Highlight So langsam wird es echt lächerlich. Es gibt daher auch keinen Grund mehr die Frist vom 12.04 noch einmal zu verlängern. Das Unterhaus ist nicht fähig eine Lösung zu finden und die Regierung schon garnicht.
    • derEchteElch 02.04.2019 06:38
      Highlight Highlight Du musst richtig lesen. Die Lösungen seitens Regierung gibt es, das Unterhaus kann (will) sich nur nicht auf eine einigen!
  • Beat-Galli 02.04.2019 03:07
    Highlight Highlight Irgendwie sollte sich die EU eventuelle langsam überlegen, ob man die Briten nicht für einen Probemonat einfach rausschmeisst.

    Es hilft weder der EU noch den Briten diesen Kindergarten mit zu machen.

    Die EU kann einen Haufen unversteuertes ode zu gering Versteuertes Geld von irgenwelchen Steueroasen der Engländer zurückbunckern.

    Und sobald in London ca 2 Milionen Quadratmeter Bürofläche frei wird, können sie sich eventuell einigen.

  • Zeit_Genosse 02.04.2019 01:49
    Highlight Highlight „No.“
  • Bynaus @final-frontier.ch 02.04.2019 00:29
    Highlight Highlight Ein paar Wochen nach dem harten Brexit wird das Schottische Parlament mit grosser Mehrheit dafür stimmen, ein zweites Unabhängigkeitsreferendum durchzuführen, das auch durchkommen wird. Schottland wird darauf der EU wieder beitreten. In Nordirland wird sich der Konflikt verschärfen, aber über kurz oder lang zur Wiedervereinigung von Eire führen. Der Brexit ist vor allem ein Exit aus dem UK.
    • LLewelyn 02.04.2019 06:42
      Highlight Highlight Da wär ich mir nicht soo sicher. Viele Schotten mögen zwar die Regierung in London nicht, aber ob sie dann wirklich nicht mehr Briten sein wollen? Ob ein zweites Referendum Erfolg hätte, das ist m.E. alles andere als sicher. Zudem brächte das die EU mit Bezug auf Katalonien und andere separatistische Regionen gehörig in die Sätze... wenn es für Schottland okey ist und dieses EU Mitglied werden kann, warum sollte das dann für Katalonien nicht möglich sein? Zumal Madrid im Gegensatz zu London eine verbindliche Abstimmung nicht mal zulassen würde.
    • Cerulean 02.04.2019 06:43
      Highlight Highlight Ich zweifle nicht daran, dass die Unabhängigkeitsgelüste der Schotten wieder zunehmen werden. Aber Spanien wird einen Beitritt Schottlands mit großer Sicherheit blockieren. Die EU-Mitgliedschaft ist so ziemlich das, was Katalonien noch im Königreich hält und wenn die Schotten sich unabhängig erklären und dann der EU beitreten können, wird’s für Madrid mit den Argumenten dünn.
    • Bynaus @final-frontier.ch 02.04.2019 07:31
      Highlight Highlight Wenn Grossbritannien aus der EU austritt, hat Spanien einen Hebel, um den Zank um Gibraltar in seinem Sinne zu beeinflussen (gehören Gibraltar und die anderen Übersee-Territorien nach einer Abspaltung Schottlands eigenntlich zu England oder Schottland?). Die Spaltung geschieht ausserhalb der EU (etwa so wie Tschechien und die Slowakei), das wäre also kein Präzedenzfall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 02.04.2019 00:11
    Highlight Highlight hard brexit und tschüss EU........nach ein paar jahren werden alle briten jubeln und froh sein. sie haben dann das sinkende schiff noch rechtzeitig verlassen.
    • reactor 02.04.2019 08:00
      Highlight Highlight Als erstes wird den Briten das Klopapier ausgehen... Dann wird es, noch grössere, Engpässe in der Medizinischen Versorgung geben. Hunderttausende Arbeitsplätze gehen flöten. Die Immobilienpreise in London werden bröseln. Aber klar, alles wird besser. Ich hätte auch gerne so nen beschränkt idealisierten Horizont.
    • COLD AS ICE 02.04.2019 11:07
      Highlight Highlight alles EU propaganda. das ist blosse angstmacherei. wait and see!
  • Sauäschnörrli 02.04.2019 00:10
    Highlight Highlight Rufen wir uns noch einmal in Erinnerung: Das ist dasselbe Unterhaus, dass ganz viele tolle Abkommen mit der ganzen Welt abschliessen soll. 🤪
    • c_meier 02.04.2019 00:37
      Highlight Highlight mit der Schweiz hat UK bereits Verträge für das Reisen und Warenhandel für die Zeit nach dem Austritt
    • Triumvir 02.04.2019 07:39
      Highlight Highlight 😂💩😂
    • Sauäschnörrli 02.04.2019 07:42
      Highlight Highlight Wooohooo, -1.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 02.04.2019 00:02
    Highlight Highlight War zu erwarten, aber es kommt gut. Natürlich werden sie sichb schlussendlich dafür entscheiden, zumindest vorläufig doch in der EU zu bleiben.
    Aber für so eine Entscheidung ist es noch etwas früh. Wird aber schon noch so kommen, nur Geduld
    • DerTaran 02.04.2019 06:54
      Highlight Highlight Dann könnte das Volk, an den Europawahlen signalisieren, was es will. Die Brexetiers werden das nicht zulassen.
  • Enzasa 02.04.2019 00:00
    Highlight Highlight Nein, dieser Vorschlag nicht
    Nein, so nicht
    Nein, das wollen wir nicht
    Nein, das wollen wir auch nicht
    Nein, der nicht

    Ist nicht langsam Zeit sich darauf zu besinnen, was man will .......
    • ChiliForever 02.04.2019 00:29
      Highlight Highlight Dafür muß man aber erst mal wissen, was man will ....
  • Kramer 01.04.2019 23:56
    Highlight Highlight Wollt ihr einen Brexit Deal? Nein!
    Wollt ihr einen No Deal Brexit? Nein!
    Was wollt ihr? Nein!
    ....
    • Juliet Bravo 02.04.2019 00:10
      Highlight Highlight maoam, maoam, ....“odaaaa - odääää!“ Meine Güte, Grossbritannien!

      Btw: Ich feiere gerade unsere Schweiz, die in der Europafrage auch immer sehr gespalten und polarisiert ist. Aber wir haben uns noch immer zusammengerauft und eine Möglichkeit gefunden. Und das Volk hat das entschieden.
  • 45rpm 01.04.2019 23:54
    Highlight Highlight Die Queen sollte sich auf den einen Zusatzartikel der Magna Carta berufe, die absolute Monarchie wieder einführen und eine Entscheidung fällen:
    "(...) if þe Pryme Ministre fucketh uppe majorly, þe Kynge or Qween shall regaine thereupon His or Her powre and rule as in olde tymes (...)" :D
  • Kommemtar 01.04.2019 23:43
    Highlight Highlight Langsam aber sicher geht mir das popcorn aus...
    • Scaros_2 01.04.2019 23:48
      Highlight Highlight So langsam muss man diese Serie auch nicht mehr gucken - Es wird einfach zu vorhersehbar.
    • Bynaus @final-frontier.ch 02.04.2019 00:30
      Highlight Highlight Man haz langsam das Gefühl, dass den Autoren die Ideen ausgehen...
  • Sauäschnörrli 01.04.2019 23:42
    Highlight Highlight Ich wusste ja das die Briten eine lebendige Ska- und Rocksteadykultur haben. Aber dass diese bis ins Parlament reicht, war mir nicht bewusst.

    Play Icon
  • Juliet Bravo 01.04.2019 23:40
    Highlight Highlight Zu unseren 3 Optionen, die keine Mehrheit finden, kommt jetzt obendrauf, dass auch ganz generell ein Verbleib in der Zollunion oder eine weitere Teilnahme im Binnenmarkt nicht in Frage kommt. Die beschneiden sich freiwillig(!) sämtlicher Optionen!! So blöd kann doch keiner sein! 👍🏼Wow!!
    • Oberon 02.04.2019 00:03
      Highlight Highlight Die Zollunion würde für UK auch keinen sinn machen.
      Die sollen nun einfach raus und ihr eigenes Glück in der Welt versuchen.
      Das Bild was die Regierung jedoch abliefert ist eher erschreckend.
    • Juliet Bravo 02.04.2019 00:11
      Highlight Highlight Dann soll das Parlament das beschliessen und es sei so.
  • Berick 01.04.2019 23:27
    Highlight Highlight Computer says no.
  • Gurgelhals 01.04.2019 23:24
    Highlight Highlight *seufz*...
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