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China baut seine Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer massiv aus

Im Streit um die Inseln im Südchinesischen Meer schafft China offenbar weiter Fakten: Neue Satellitenaufnahmen sollen zeigen, wie die Volksrepublik dort unter anderem Flugzeughangar und Radaranlagen baut.



Ein Artikel von

Spiegel Online

China hat offenbar seit Beginn dieses Jahres seine Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer weiter ausgebaut. Das sollen neue Satellitenaufnahmen zeigen, die die Asia Maritime Transparency Initiative (Amti) in Washington veröffentlichte. Auf den Bildern sind laut der Organisation neue Flugzeughangar, unterirdische Lager, Radaranlagen und andere Einrichtungen zu erkennen.

28 Hektar seien in diesem Jahr auf den Spratly- und Paracel-Inseln mit zusätzlicher Infrastruktur bebaut worden, heisst es von Amti. Am meisten sei auf dem Fiery Cross Reef gebaut worden, einem Atoll der Spratly-Inseln: Dort wurden den Angaben zufolge unter anderem grössere Hanger fertiggestellt und im Süden ein unterirdisches Lager, das sehr wahrscheinlich für Munition gedacht sei.

This image provided by CSIS Asia Maritime Transparency Initiative/DigitalGlobe shows a satellite image of Fiery Cross Reef in Spratly island chain in the South China Sea, annotated by the source to show areas where China has conducted construction work above ground during 2017. Tensions have eased in the disputed region in the past year, but the Washington-based Asia Maritime Transparency Initiative says China has been busy, building infrastructure to equip outposts to be air and naval bases. Tensions over China's island-building in the South China Sea may have eased in the past year, but Beijing has kept busy. New satellite imagery shows China has built infrastructure covering 72 acres in the Spratly and Paracel islands during 2017 to equip its larger outposts to be air and naval bases.(CSIS Asia Maritime Transparency Initiative/DigitalGlobe via AP)

Rot eingefärbt: Anlagen, die auf dem Fiery Cross Reef 2017 neu erstellt wurden. Bild: AP/CSIS Asia Maritime Transparency Initiative/DigitalGlobe

Im Gebiet der von mehreren asiatischen Ländern beanspruchten Spratlys lässt die chinesische Regierung schon seit Längerem künstliche Inseln aufschütten, um Hafenanlagen und Flugplätze zu bauen. Die USA werfen Peking vor, auf den auf Korallenriffen entstehenden Inseln vor allem militärisch nutzbare Einrichtungen wie Landepisten, Radartürme, Bunker und Geschützstellungen anzulegen.

China reef südchinesisches meer

Gut sichtbar: die unterirdischen Anlagen auf dem Fiery Cross Reef Bild: CSIS/AMTI/Digital Globe

Das Südchinesische Meer gehört zum Pazifischen Ozean und liegt südlich von China zwischen Vietnam, Malaysia und den Philippinen. China beansprucht 80 Prozent des 3.5 Millionen Quadratkilometer grossen rohstoffreichen Gebietes, durch das auch ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs geht. Handelswaren im Wert von mehr als fünf Billionen US-Dollar werden jährlich durch das Südchinesische Meer verschifft (mehr zu den Hintergründen des Inselstreits lesen Sie hier).

Im November hatten sich Peking sowie die Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) auf die Aufnahme von Verhandlungen geeinigt, um zu einer friedlichen Beilegung des seit Jahren andauernden Streits zu kommen. aar/dpa

China rüstet auf

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Midnight 15.12.2017 14:43
    Highlight Highlight Lächerlich, würden die Amis doch exakt dasselbe tun!
  • DocM 15.12.2017 08:56
    Highlight Highlight Ist ein normaler Gegenpol zu den amerikanischen Stützpunkten.

    So nebenbei: Die Amis und Franzosen haben die Atolle lieber atomar verseucht als strategisch zu nutzen....
    • AdvocatusDiaboli 15.12.2017 10:21
      Highlight Highlight Die USA haben China schon lange mit echten Stützpunkten umzingelt. In unserem Leben wird es China nicht gelingen, ein geopolitisches Gegenpol dieser Grössenordnung aufzustellen.

      Vietnam, Malaysia und den Philippinen wird diese geklaute Insel viel mehr ein Dorn im Auge sein, als der USA.
      Benutzer Bild
  • rodolofo 15.12.2017 08:37
    Highlight Highlight Ein Faschistisches (Kommunismus ist eine Unter-Art des Faschismus) Imperium, wie aus dem Bilderbuch, oder wie aus dem Science Fiction!
    Die Invasion der "Ameisen-Menschen" vom Roten Planeten der Ameisenmenschen hat begonnen!
    Sie sind immer fleissig, immer strebsam, immer höflich lächelnd.
    Aber wenn sie das "All you can eat"- Selbstbedienungs-Buffet vor sich haben, verlieren sie alle antrainierten Manieren! Dann drängeln und schubsen sie...
    ... wie Kontinental-Europäer.
    • Luca Brasi 15.12.2017 09:43
      Highlight Highlight Menschen mit schädlichen Insekten zu vergleichen, kenne ich eigentlich noch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts...
      Eine äusserst unglückliche Metapher...
    • rodolofo 15.12.2017 19:54
      Highlight Highlight @ Luca Brasi
      War auch nicht ganz ernst gemeint.
      Nur halb ernst.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 15.12.2017 08:26
    Highlight Highlight Also zuerst einmal: Imperialismus ist so oder so totaler Mist.

    Aber wenn es Südchinesisches Meer heisst, macht es doch keinen Sinn wenn die Amis sich darüber aufregen, dass China Militärstützpunkte baut
    • Fabio74 15.12.2017 09:08
      Highlight Highlight Wenn das Meer so heisst, bedeutet dies nicht,.dass China Ansprüche geltend machen kann. Es gibt internationale Abkommen
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.12.2017 09:36
      Highlight Highlight Wir sollten in der Sächsische Schweiz auch ein paar Bunger errichten, heisst ja auch Sächsische Schweiz...
    • demokrit 15.12.2017 10:25
      Highlight Highlight Faktisch ist es das überhaupt nicht südchinesisches Meer. Was die Chinesen besetzen ist hier Rot eingezeichnet:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Territorialkonflikte_im_Chinesischen_Meer#/media/File:South_China_Sea_vector_de.svg
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 15.12.2017 08:19
    Highlight Highlight die gelbe Gefahr wächst und wächst, speziell auch in Afrika
    • Luca Brasi 15.12.2017 09:48
      Highlight Highlight China ist in Afrika aber auf die Unterstützung der jeweiligen Regierungen angewiesen.
      Ich kenne einen anderen Kontinenten, der ist dort mit Armeen einmarschiert, hat die Kontrolle übernommen, die Lebensweise aufoktroyiert und Grenzen nach seinem Gusto gezeichnet. Und auch heute unterstützen Unternehmen aus diesem Kontinent den Raubbau an Rohstoffen für den eigenen wirtschaftlichen Profit.

      Aber wo war da eigentlich die "weisse Gefahr"?
  • chnobli1896 15.12.2017 07:11
    Highlight Highlight [...] Die USA werfen Peking vor, auf den auf Korallenriffen entstehenden Inseln vor allem militärisch nutzbare Einrichtungen wie Landepisten, Radartürme, Bunker und Geschützstellungen anzulegen [...]

    Wen haben die Chinesen hier wohl als Vorbild?
    • Dharma Bum(s) 15.12.2017 08:31
      Highlight Highlight Die Russen?
    • rodolofo 15.12.2017 08:40
      Highlight Highlight Die Chinesen sind Meister im Kopieren!
      Aber bald sind solche Kopien perfekter, als das Original...
      Ich finde, dass "Wir vom Westen" (Europa) und die vom "Fern-Fernen Osten" (USA) sollten etwas Neues erfinden, das dann die Chinesen wieder kopieren könnten.
    • äti 15.12.2017 10:00
      Highlight Highlight Franzosen? Engländer? Italiener? Oder gar Römisches Reich? Evtl auch Wikinger?
    Weitere Antworten anzeigen

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