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Südchinesisches Meer: Russland verteidigt China im Inselstreit

Russland mischt sich in den Inselstreit im Pazifik ein: China müsse nur mit Nachbarn wie Vietnam und den Philippinen verhandeln. «Aussenstehende Parteien» sollten sich heraushalten – was auf die USA abzielte.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Russland unterstützt China im Streit um die Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer. Aussenminister Sergej Lawrow und sein chinesischer Kollege Wang Yi waren sich bei einem Treffen einig, dass Peking darüber nur mit den beteiligten Nachbarstaaten wie Vietnam und den Philippinen verhandeln solle.

Bild

«Aussenstehende Parteien» sollten sich dagegen heraushalten, sagte Lawrow - und spielte damit auf die Rolle der USA an. Washington hatte China mehrfach dazu aufgefordert, die Militarisierung der Region zu stoppen. Ausserdem hatten sich US-Kriegsschiffe mehrfach demonstrativ Inseln genähert, die von Peking künstlich aufgeschüttet worden waren.

Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer sorgen seit längerem für Spannungen mit den Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam und Taiwan. In den Seegebieten, in denen auch die US-Marine kreuzt, liegen Rohstoffvorkommen und wichtige Schifffahrtsrouten.

Peking liess bereits künstliche Inseln aufschütten sowie militärische Anlagen und Landebahnen bauen, um über diese Aussenposten seine Ansprüche zu untermauern.

China und Russland riefen die USA bei dem Treffen von Lawrow und Wang auch dazu auf, Spannungen mit Nordkorea nicht als Vorwand für eine Aufrüstung der Partners Südkorea zu nutzen. Dies sei kontraproduktiv, sagte Lawrow nach Angaben der russischen Agentur Interfax. Wang Yi sagte, mögliche Pläne der USA, Luftabwehrraketen in Südkorea zu stationieren, seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit Russlands und Chinas.

Die beiden Aussenminister ermahnten ausserdem die Führung in Pjöngjang, auf Provokationen zu verzichten.

als/dpa

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 29.04.2016 23:32
    Highlight Highlight China und Russland beginnen sich als "staatskapitalistisch-stalinistisches Grossreich" zu formieren,
    dem "Ost-Imperium", mit einer militarisierten Gesellschaft, mit gleichgeschalteten Medien, mit einer hochmodernen Überwachung durch einen Polizeistaat, mit Oligarchen und Parteibonzen, die loyal zur Einheitspartei und dem Partei-Führer herrschen dürfen, wenn sie bei staatlichen Prestige-Projekten, wie Olympia, mitfinanzieren.
    Was für ein Alptraum!
    Auch bei uns und in verschiedenen Europäischen Ländern formieren sich Ost-Imperiale Gebilde, die die Angst und die Wut der Leute manipulieren.
  • Fabio74 29.04.2016 21:19
    Highlight Highlight man baue also künstliche Insel irgendwohin und vergrössere sein Territorium mal eben..die Arroganz der Chinesen wird langsam bisschen sehr gross.
  • tzhkuda7 29.04.2016 20:15
    Highlight Highlight Ich hoffe immer, das der Tag nie kommt, an dem China/Russland zu Nordkorea sagen: Gucksche, wiede alleine zurecht kommsch. Die Nordkoreaner mitem rücken zur Wand....mmmmmmmh kann ich net emfpehlen, weiss gott zu was der Kim dan allem fähig wäre wenn er die ganze Welt gegen sich sieht -.-

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