International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

7 Fälle, in denen Journalisten in Chemnitz angegriffen wurden



Chemnitz war für Journalisten in den letzten Tagen ein ungemütliches Pflaster. Zahlreiche Medienschaffende berichteten nach dem Aufmarsch von AfD, Pegida und der rechtsextremen Gruppierung Pro Chemnitz von Drohungen, Beschimpfungen und Übergriffen.

Auf Videos ist zu sehen, wie Demonstranten «Lügenpresse» skandieren, mitunter sollen Medienschaffende als Journalistenschwuchtel betitelt worden sein. Ein Reporter des ZDF sprach von einer «sehr, sehr aggressiven Atmosphäre gegenüber der Presse», wie er sie «noch nicht erlebt» habe, ein «Spiegel»-Reporter berichtete, wie ihm und seinen Kollegen mehrfach die Kamera aus den Händen geschlagen wurde. Auch der watson-Reporter Jan-Henrik Wiebe wurde am Samstag von rechtsextremen Demonstranten attackiert.

Der ARD-Reporter Patrick Gensing listete auf Twitter Fälle auf, in denen Journalisten in Chemnitz am Samstag beschimpft, bedroht oder tätlich angegriffen wurden:

MDR Sachsen

Buzzfeed Deutschland

MDR Aktuell

Streetcoverage

T-Online (für watson.de vor Ort)

ARD

Funke Medien

(wst)

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndyLyss 03.09.2018 09:13
    Highlight Highlight Erschreckend und beschämend was da abgeht.
  • Mietzekatze 02.09.2018 23:26
    Highlight Highlight Sich so verhalten (vor Kameras) und wenn der Arbeitgeber dann nichts mehr von einem wissen will, rumheulen! In Charlotteswill wars so und der Hutbürger ebenfalls... ich hoffe hier wird noch ganz vielen der Job gekündigt und anständigen Menschen gegeben! Dass da nicht viel Intelligenz dabei ist, sieht man den meisten schon an...🤷🏼‍♀️
  • Yakari 02.09.2018 19:33
    Highlight Highlight Ohne jegliche Wertung, aber ich würde mich ehrlich gesagt nie mit einer Kamera da reinstellen. Irgendwie ist das Resultat vorhersehbar. Da reichen ein paar Idioten in der ganzen Menge.

    Sich mit einer Kamera in eine wütende Menge zu stellen endet vermutlich selten gut, ob rechts, links oder einfach nur wütend.
    • toobitz 03.09.2018 13:51
      Highlight Highlight No-Go Areas für Journalisten in einem westlichen, demokratischen Land sollen einfach hingenommen werden? Die Demos sind relevant; soll nicht mehr darüber berichtet werden?
    • Fly Baby 03.09.2018 14:03
      Highlight Highlight Den mutigen gehört die Welt!
  • Hukimuh 02.09.2018 19:23
    Highlight Highlight Diesen Leuten sollte man ihr Deutschland geben wie es sie sich wünschen. Dann Mauer bauen und keinen mehr hinaus lassen. Dann hätten sie was sie möchten und wir haben unsere Ruhe!
    • Scott 03.09.2018 19:12
      Highlight Highlight Und was unterscheidet Sie von denen, die Sie wegsperren wollen?
  • Hukimuh 02.09.2018 19:19
    Highlight Highlight Man sollte denen einen Spiegel vorhalten. Dann können sie sich selber anschreien.
  • The Origin Gra 02.09.2018 18:57
    Highlight Highlight Ja ne, keine Neonazis, alles Liebe und Brave Bürgersleut jaja 🤢
  • Garp 02.09.2018 16:04
    Highlight Highlight Nazis wollen keine Meinungsfreiheit, sie wollen Diktatur. Und um die zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel Recht.
  • de_spy 02.09.2018 15:19
    Highlight Highlight Die, die Lügenpresse schreien, erlauben eben nur ihre eigene Lügenpresse...
  • Maranothar 02.09.2018 14:53
    Highlight Highlight Der Umgang von Nazis mit Journalisten die ihnen nicht passen ist grschichtlich belegt. Und wie die ganze Ideologie haben sie sich nicht weiterentwickelt.

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 

Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

Es ist 2015 als Reisch mit seiner Lebenspartnerin im Sommer nach Griechenland segelt. Die Flüchtlingskrise ist bereits in Gang. Er stellt sich die Frage: «Was tun wir, …

Artikel lesen
Link zum Artikel