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Hochrechnung von 19.26 Uhr. zdf twitter

CSU und SPD in Bayern abgestraft, AfD räumt ab – Söder: «Ein schmerzhaftes Ergebnis»



Zeitenwende im Freistaat: Die einst allmächtige CSU musste in Bayern mächtig Federn lassen und kann nicht länger alleine regieren. Auch die Sozialdemokraten wurden von den Wählern abgestraft.

Die regierenden Christsozialen haben bei der Landtagswahl in Bayern zweistellige Verluste erlitten und ihre absolute Mehrheit eingebüsst. Sie bleiben stärkste Partei in dem süddeutschen Bundesland, brauchen aber einen oder mehrere Koalitionspartner.

Zweiter grosser Verlierer des Wahlsonntags sind die in der Bundesregierung in Berlin mitregierenden Sozialdemokraten. Die Grünen wurden zweitstärkste Partei, die rechtspopulistische AfD blieb unter ihrem Bundestagswahlergebnis vom vorigen Jahr.

Nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF verlor die CSU von Ministerpräsident Markus Söder in dem wirtschaftsstarken Freistaat rund zwölf Prozentpunkte und landete bei 35.3 bis 35.4 Prozent (2013: 47.7 Prozent). In Umfragen vor der Wahl hatte die CSU zuletzt noch schlechter abgeschnitten.

Grüne zweitstärkste Kraft – «Bayern wählte Veränderung»

Zweitstärkste Kraft wurden die Grünen mit 18.5 bis 18.9 Prozent (2013: 8.6 Prozent). Die SPD stürzte von 20.6 auf 9.6 bis 9.9 Prozent ab. Die AfD, die zum ersten mal bei einer Landtagswahl in Bayern antrat, holte 10.9 Prozent, bei der Bundestagswahl 2017 waren es in Bayern 12.4 Prozent. Die konservativen Freien Wähler erreichten 11.6 Prozent (2013: 9.0 Prozent).

Die Liberalen (FDP), die vor fünf Jahren klar an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren, mussten mit 5.0 bis 5.1 Prozent um den Wiedereinzug ins Landesparlament bangen. Die Linke hatte mit 3.5 keine Chancen auf einen erstmaligen Einzug in die bayerische Volksvertretung.

Die CSU käme nach ersten Berechnungen auf 74 von 192 Sitzen, die Grünen auf 40. Auf die Freien Wähler entfielen 24 Mandate, auf die AfD 23, die SPD 20 und die FDP 11. Danach hätte eine Koalition von CSU und Freien Wählern eine hauchdünne Mehrheit.

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In den grossen Städten mit mehr als 100'000 Einwohnern sind die Grünen neu die stärkste Partei. zdf

Nach der Wahl im süddeutschen Bundesland Bayern hat Grünen-Chef Robert Habeck offen gelassen, ob seine Partei zu einer Koalition mit den Christsozialen bereit ist.

«Wenn es ungefähr so kommt, haben die Menschen in Bayern Veränderung gewählt», sagte er am Sonntag nach den Prognosen von ARD und ZDF.

Jetzt komme es darauf an, ob das bei den anderen Parteien auch angekommen sei. Das Ergebnis seiner Partei nannte Habeck historisch für die Grünen und auch für Bayern. «Das ist die Stärke der Menschen in Bayern», sagte er.

Nach Berechnungen der Fernsehsender ARD und ZDF wurden die Grünen Zweitstärkste Kraft mit 18,5 bis 19 Prozent (2013: 8,6 Prozent).

«Kein einfacher Tag»

«Natürlich ist das heute kein einfacher Tag für die CSU», sagte Söder in einer ersten Reaktion. Die Partei werde aus dem Ergebnis auch Lehren ziehen müssen. «Aber eines steht fest: Die CSU ist nicht nur stärkste Partei geworden, sie hat auch den klaren Regierungsauftrag», fügte er hinzu.

Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU von Bundeskanzlerin Angela Merkel und tritt nur in Bayern an. CDU, CSU und SPD regieren Deutschland gemeinsam in einer grossen Koalition. Diese hätte derzeit nach jüngsten Umfragen deutschlandweit keine Mehrheit mehr.

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zdf

Die CSU stellt in Bayern seit 1957 den Ministerpräsidenten und hat im vergangenen halben Jahrhundert die meiste Zeit mit absoluter Mehrheit regiert. Dieses Mal konnte die Regierungspartei aber nicht von der guten Wirtschaftslage in dem reichen Bundesland profitieren. Die Flüchtlingskrise 2015 hatte die Unionsparteien Zustimmung gekostet und die AfD gestärkt. Auch der Machtkampf zwischen Söder und CSU-Chef Horst Seehofer setzte der Partei zu.

AfD-Chef Gauland zufrieden

Der Chef der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland, Alexander Gauland, zeigte sich zufrieden mit dem Wahlergebnis seiner Partei.

Alexander Gauland, co-chairman of the Alternative for Germany, AfD, party, attends a debate at the German parliament Bundestag in Berlin, Thursday, June 28, 2018. (AP Photo/Markus Schreiber)

Happy mit dem Wahlergebnis: AfD-Chef Alexander Gauland. Bild: AP/AP

Mit den Freien Wählern gebe es aber in Bayern eine starke konservative Konkurrenz, sagte Gauland am Sonntagabend mit Blick auf die ARD-Prognose. Er machte zugleich den Anspruch seiner Partei deutlich, mittel- bis langfristig zu regieren. Dazu müsse man aber noch zulegen. Die Partei zog zum ersten Mal in den Landtag in München ein.v

Auch der bayerische AfD-Vorsitzende Martin Sichert zeigte sich zufrieden. «Die Prognose ist eine gute Basis; mal schauen, was noch kommt. Sie ist eine gute Basis für die Arbeit im Parlament», sagte Sichert in München. Bei Landtagswahlen habe seine Partei immer etwas schlechter abgeschnitten als bei der Bundestagswahl.

Wähler der Mitte verprellt

Söder hatte das Amt des Regierungschefs erst im März von Seehofer übernommen, der wegen des schlechten Abschneidens der CSU bei der Bundestagswahl seinen Posten hatte räumen müssen. Seehofer wurde Innenminister im Kabinett Merkel, blieb aber Parteichef. Mit einer Anti-Flüchtlings-Rhetorik konnten Söder und Seehofer die AfD nicht entscheidend schwächen, verprellten aber Wähler der Mitte.

In Bayern lebt knapp ein Sechstel der deutschen Bevölkerung. Die Einwohnerzahl ist vor allem durch Zuwanderung aus anderen deutschen Bundesländern in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen und liegt jetzt bei 13 Millionen.

Damit steht Bayern an zweiter Stelle hinter Nordrhein-Westfalen, flächenmässig ist es das grösste deutsche Bundesland. Es hat deutschlandweit die niedrigste Arbeitslosenquote (2.8 Prozent im September). Wegen seiner Wirtschaftsstärke ist Bayern auch das mit Abstand grösste Geberland im System des Finanzausgleichs der deutschen Bundesländer. (bal/oli/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 15.10.2018 23:17
    Highlight Highlight Das hat Konsequenzen

    Söder hängt frustriert die Kreuze wieder ab!

    "Die Dinger funktionieren ja gar nicht!"

    https://www.der-postillon.com/2018/10/soeder-kruzifix.html
    1 0 Melden
  • B-Arche 15.10.2018 02:00
    Highlight Highlight Die SVP-isierung Deutschlands ist in vollem Gange mit Unterstützung aus der Schweiz. Eine bestimmte Werbeagentur ist da gerne dabei an vorderster Front. Der "Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten" hat ausschliesslich Spuren in die Schweiz.

    Schweizer beeinflussen und geben Geld für die Beeinflussung Deutscher Wahlen ein.
    Ziel ist die SVP-isierung Deutschlands und auf lange Sicht der Zerfall der EU. Der SVP-Schweiz-Traum.
    24 62 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.10.2018 06:47
      Highlight Highlight An allem sind die anderen Schuld? Jetzt machst du fast einen auf SVPler... ;)
      11 4 Melden
    • rodolofo 15.10.2018 08:00
      Highlight Highlight Ich dachte immer, die Schweiz hinke Europa hinterher.
      Und nun muss ich mit Schrecken feststellen, dass die Schweiz Europa voraus stampft!
      Diese Drehung meines Weltbildes um 180° erlebe ich in letzter Zeit andauernd!
      Beispiel Massnahmen gegen den Klimawandel:
      Die Rechten plädieren für ein anti-autoritäres Vorgehen des Staates und für Freiwilligkeit (anders, als wie bei der Militärdienst-Pflicht und dem Zivildienst), während die Linken für ein autoritäres Régime durch den Staat plädieren (im Gegensatz zur Erziehung von Kindern).
      Auf der Makro-Ebene herrscht eine "Verkehrte Welt"...
      5 6 Melden
  • Sophia 15.10.2018 00:49
    Highlight Highlight Ach was? Die AfD räumt ab? 10% ist also abgeräumt? Das ist schlicht gesagt Doppelrahmquatsch!
    Die weitaus grösste Zahl der Wähler hat die Kroko-Parteien für ihre schreckliche Regierungsarbeit abgestraft und dem Söder eine Ohrfeige für seinen nur aufs Amt bedachten Wahlkampf verpasst. Der Söder machte sich allzu häufig zum Affen, weil er unbedingt MP werden wollte aber inhaltlich nichts zu bieten hatte.
    90% aller Wähler wählten trotzdem nicht die AfD, die Faschistenpartei wurde meiner Meinung nach abgestraft, das ist sehr beruhigend. Rechts anbiedern bringt nichts, Herr Söder.
    16 10 Melden
  • Baby Whale 14.10.2018 22:00
    Highlight Highlight Wäre die afd an der macht würden sie bestimmt nicht den migrationspakt unterschreiben! Und das sag ich als secondo! Tschüss europa
    64 64 Melden
    • Tikvaw 14.10.2018 23:00
      Highlight Highlight Auch für dich nochmals gerne: ALLE Punkte im Migrationspakt sind in der Schweiz schon Standard und gesetzlich verankert. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages ändert sich für die Schweiz also gar nichts. Es hat eine rein symbolische Bedeutung für die Schweiz. Deshalb wird auch ausserhalb von Sozial-Media-Wutbürger-Kreisen kein Aufhebens darum gemacht. Nichtmal von der SVP.
      78 43 Melden
    • mrbios 14.10.2018 23:12
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass die Schweiz Ihre Migrations und Asylpolitik nicht ausser Kraft gesetzt hat. Die Deutschen haben Ihre Migration nicht unter Kontrolle.
      6 6 Melden
    • Ueli der Knecht 15.10.2018 02:01
      Highlight Highlight "Und das sag ich als secondo! "

      Es soll ja sogar eine Judenvereinigung in der antisemitischen AfD geben.

      Insofern sticht dein Argument nicht, Baby Whale. Es zeigt bloss, aus welchem Holz du geschnitzt bist.
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      9 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 14.10.2018 21:37
    Highlight Highlight Ganz einfach, die Stimmen sind von der CSU an die AfD und von der SPD zu den Grünen.. die Linke hats nicht geschafft, dafür aber die FDP. Immerhin ist es kein Linksrutsch geworden. Bayern wird somit auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreich bleiben. Jetzt gilt es nur, Politik wieder für die Menschen zu machen und Vertrauen zurückzugewinnen. Sonst hat die AfD das nächste mal 20%.
    52 70 Melden
    • Hensamatic 14.10.2018 23:29
      Highlight Highlight Wenns so einfach wär...
      5 2 Melden
    • dmark 14.10.2018 23:35
      Highlight Highlight Gut, man muss in Bayern aber auch die (konservativen) Freien Wähler berücksichtigen, welche der CSU Stimmen abzogen. Diese Stimmen wären wohl sonst an die AfD gegangen. Bundesweit, sowie auch in den anderen Bundesländern spielen die FW keine Rolle. In Baden-Württemberg sind sie hauptsächlich nur auf der Kommunalebene stark vertreten.
      Die Grünen profitierten vom Chaos innert der (Bundes-) SPD. Man kann auch sagen, dass viele SPD'ler Grün aus Protest wählten.
      37 3 Melden
    • P. Silie 14.10.2018 23:53
      Highlight Highlight @ Dmark: Um ganz genau zu sein müsste man noch die FDP anführen.. die Erbsenzählerei wollte ich mir jedoch ersparen
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrbios 14.10.2018 21:34
    Highlight Highlight Die SPD tut mir irgendwie leid. Irgendwie raffen sie nicht dass ihre Lobi-Politik beim Volk nicht gut an kommt. Als "Arbeiterpartei" wäre vieleicht eine Politik für Arbeiter sinnvoll. Bez. Familienpolitik sollte sich die SPD ein paar Eindrücke aus dem Parteiprogramm der AFD hohlen.
    39 33 Melden
    • Hensamatic 14.10.2018 23:31
      Highlight Highlight Du hast das Parteiprogramm der AFD schon mal durchgelesen, oder?
      5 7 Melden
    • Sophia 15.10.2018 01:02
      Highlight Highlight Nein, die SPD muss sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen und die dilletantische Nales durch einen echten Politiker mit Charakter und Stil ersetzen. Die Nales liefert doch nur laue Luft. In der Diesel-Frage wie auch bei der "Beförderung" Maassens hat sie sie sich über den Tisch ziehen lassen. Kein echter Sozialdemokrat lässt sich so einen Dilettantismus bieten.
      8 0 Melden
  • The Origin Gra 14.10.2018 21:30
    Highlight Highlight Hat der Horst den Söder tatsächlich verfeuert

    Jetzt wird er ggf. Versuchen sich als Retter zu etablieren und Söder loszuwerden 🤔
    14 15 Melden
  • Oberon 14.10.2018 21:17
    Highlight Highlight Ja sicher, ca. 35% für eine Partei sollen ein Desaster sein.
    Ich sehe das eher als natürliche Korrektur da es immer mehr Auswahl, auch in Bayern, gibt. Die SPD hat als einzige Partei wirklich verloren. Sehr interessant wie wieder die Medien und auch einige Individuen versuchen eine Weltuntergangsstimmung zu diesem Thema zu kreieren.
    54 32 Melden
    • Nelson Muntz 14.10.2018 22:21
      Highlight Highlight in manchen Ländern sind 97% ein Grund zur Sorge...
      30 5 Melden
    • mrbios 14.10.2018 23:07
      Highlight Highlight SPD und CDU/CSU stellen aktuell die Regierung in DE. An Bayern ist zu erkennen, dass die Groko ihre Mehrheit wahrscheinlich verlohren hat.
      2 0 Melden
  • JackMac 14.10.2018 21:14
    Highlight Highlight Jo Moi, do habens no Schwein ghabt die Bayern.
    Bei uns würde die Afd mindestens 20% holen.
    Die SPD hat in den letzten Jahren keine Lösungen gebracht und wurden entsprechend abgestraft.
    Ein Lichtblick sind die Grünen. Bravo!
    40 50 Melden
    • DerTaran 15.10.2018 09:15
      Highlight Highlight Unsere AfD hat doch 30% hast du echt das Gefühl, sie würde 10% verlieren?
      6 3 Melden
  • Nelson Muntz 14.10.2018 20:59
    Highlight Highlight Aus Protest die AFD wählen kann auch nicht die Lösung sein.
    186 82 Melden
    • Heinz Nacht 14.10.2018 22:34
      Highlight Highlight Aus Protest die AfD wählen, ist wie im Club aus Protest gegen die hohen Getränkepreise aus der Toilette zu trinken...
      66 40 Melden
    • brudi 14.10.2018 23:08
      Highlight Highlight Es gibt auf der Welt viele Menschen, welche fremden oder der Migration skeptisch eingestellt sind und diese möglichst begrenzen wollen. Das ist nicht unbedingt ein Protest, sondern viel mehr en Statement . alle anderen Parteien haben aus Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden dieses Thema verschwiegen. Aber seien wir ehrlich . Migration wird uns in den nächsten Jahren/Jahrzehnten immer mehr beschäftigen . Befürworter eines eigenständigen Nationalstaates zu sein mit klaren Regeln macht niemanden zu einem Rassisten
      9 6 Melden
    • Menel 14.10.2018 23:39
      Highlight Highlight AfD Wähler sind solche, die sich nicht eingestehen wollen, dass ihre 30jährige, neoliberale Sichtweise das Problem ist und darum weiter neoliberal wählen, nur mit dem Unterschied, dass sie das Scheitern bei der AfD auf jemanden schieben können; die Migranten 🤦🏻‍♀️
      39 47 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 14.10.2018 20:49
    Highlight Highlight Es ist ein Desaster für die SPD.

    Innert 5 Jahren die Hälfte der Wähler verloren.

    Und die Spitzenkandidaten der SPD haben absolut keine Erklärung für den freien Fall in der Wählergunst.

    Laut der SPD Vorsitzenden Andrea Nahles will man jetzt das Ergebnis analysieren.

    Macht das.
    176 7 Melden
    • Nelson Muntz 14.10.2018 21:25
      Highlight Highlight Die Sozialdemokraten sind europaweit mit Scheuklappen unterwegs. Die Hochs der Blair/Schröder Zeiten sind vorbei und es wird oft am Wähler vorbei eine Ideologie verfolgt, die mit der Realität wenig Berührungspunkte hat. Weiter fehlen die charismatischen Leader. Nahles, Corbin, Faure oder Vizzini haben nie die Austrahlung eines Willy Brandts oder Helmut Schmidts.
      72 15 Melden
    • P. Silie 14.10.2018 21:40
      Highlight Highlight Nelson: Ein Schmidt oder Brandt würde heute als Rechtsextreme aus der SPD ausgeschlossen.
      Play Icon
      53 11 Melden
    • saukaibli 14.10.2018 22:39
      Highlight Highlight Blair und Schröder sind ganz direkt schuldig am Untergang ihrer Parteien, weil sie neoliberale statt soziale Politik gemacht haben. Hartz IV und Agenda 2010 wären bei uns sogar grossen Teilen der FDP zu krass.
      47 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 14.10.2018 20:42
    Highlight Highlight Dass sich CSU und Grüne irgendwie halbwegs zusammenraufen, scheint die einzig realistische Option zu sein. Das könnte dann mittelfristig vielleicht auch die vernünftigeren Stimmen in der CSU stärken.
    19 44 Melden
    • N. Y. P. 14.10.2018 20:54
      Highlight Highlight Söder strebt eine bürgerliche Koalition an. Mit den Freien Wählern.

      Die Grünen und die CSU sind inhaltlich zu weit auseinander. Aber Söder hat zumindest Gesprächsbereitschaft signalisiert.
      36 2 Melden
    • stabiler 14.10.2018 21:09
      Highlight Highlight Das dürfte etwa das Dümmste sein, was gemacht werden kann. Die CSU und die Grünen stehen sich wohl in fast allen relevanten Positionen mehr oder weniger diametral gegenüber, würden sich also "neutralisieren".

      Wenn CSU und Grüne koalieren, zerwerfen die sich entweder bereits bei den Koalitionsverhandlungen oder es kommt ein absolut fauler, farbloser Kompromiss dabei raus, wie er derzeit auf Bundesebene die Wähler scharenweise (SPD/CDU lassen grüssen) in pol-nähere Parteien (Grüne/AfD) treibt.
      48 4 Melden
  • In vino veritas 14.10.2018 20:30
    Highlight Highlight Nun ja. Seriöse Politiker würden sich nun fragen warum man ein solch schlechtes Ergebnis erzielt hat. Leider sehe ich bis jetzt keinen wirklichen Willen etwas zu ändern. Das die AfD (Flüchtlingskriese, Ausländerkriminalität) und die Grünen (Dieselskandal, Verfehlen von selbst minimalsten Umweltschutzzielen) gewinnen verwundet nicht nicht. Ausserdem hat die Union und SPD viele Probleme verursacht anstatt sie zu lösen (Working Poor, Zeitarbeit, Mietpreise, Mindestlohn, Bertelsmann Stiftung, Duropol aller wichtigen Medienhäuser usw.).
    51 6 Melden
  • Eric Lang 14.10.2018 20:17
    Highlight Highlight Good News!
    36 40 Melden
  • Melissa K T. Krug 14.10.2018 20:14
    Highlight Highlight Nie im Leben wählen die Bayern die linkspopulistischen GRÜNEN um die CSU abzustrafen. Dann noch eher die freien Wähler.Die GRÜNEN sind in Bayern No-Go-Area mit ihrem gesamten Wahlprogramm und ihrem Auftreten.
    24 79 Melden
    • Moelal 14.10.2018 21:10
      Highlight Highlight Hä? Und haben sie die Grünen nun gewählt? Mir scheint du Grünen haben fast doppelt so viele Sitze wie die AfD
      70 7 Melden
    • yey 14.10.2018 21:23
      Highlight Highlight Naja, mit +10% als neu zweitstärkste Kraft ist wie wohl doch nicht mehr so ganz no-go...

      Aber ja, die Stimmen hat sie wohl eher von ehemaligen SPD Wählern gekriegt. Die CSU Wähler wechselten scheinbar öfter zu AfD
      57 5 Melden
    • Nelson Muntz 14.10.2018 21:30
      Highlight Highlight Resultat gesehen?
      21 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Eidgenosse (Official) 14.10.2018 20:03
    Highlight Highlight Was zu erwarten war. Fast ein Jahr nach den Wahlen haben es weder die SPD noch die CDU/CSU gemacht, was ihre Wähler von ihnen erwarten: ihnen zuhören. Ihre Sorgen ernst nehmen.
    Stattdessen eine Tragödie, bis die GroKo zustande kam und danach ein Fisako.
    Ich verstehe die Wähler (Auch wenn ich nicht verstehen kann, aus Protest - oder überhaupt - die AfD zu wählen).
    116 28 Melden
    • sslider 14.10.2018 21:38
      Highlight Highlight Geht es uns eigentlich so schlecht das wir ewig jammern,ich denke NEIN!!
      Bei den Nazis gab es einen(Robert Ley?),der sagte:Fragt man einen Deutschen:Geht es ihnen gut,sagt er Nein,fragt man ihn.geht ihnen schlecht,sagt er auch Nein
      nurmalso
      9 9 Melden
    • saukaibli 14.10.2018 22:34
      Highlight Highlight Wieso? Die AfD wählen ist doch konsequent. Bei denen steht wenigstens schon im Wahlprogramm, dass sie die kleinen Leute auf Kosten der Reichen ausnehmen wollen.
      16 15 Melden

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