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A scaffolding hangs off the facade of a monastery in Magdeburg, Germany, Thursday, Oct. 5, 2017. Storm Xavier brought strong winds to northern Germany. (Klaus-Dietmar Gabbert/dpa via AP)

Ein Gerüst in Magdeburg hielt den Sturmböen nicht stand.  Bild: AP/dpa

Opferzahl steigt weiter: 7 Personen sterben wegen Orkantief «Xavier»



Das Sturmtief «Xavier» hat am Donnerstag mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. In Nord- und Ostdeutschland führten die mit «Xavier» verbundenen orkanartigen Stürme und Regenfälle zudem zu mehreren tausend Einsätzen von Polizei und Feuerwehren.

Vor allem in den Grossstädten wie Berlin und Hamburg, aber auch in vielen ländlichen Gebieten gab es Verkehrsbehinderungen bis zu umfassenden Sperrungen im Strassen- und Bahnverkehr, die Schäden dürften in die Millionenhöhe gehen.

Der Deutsche Wetterdienst hob Donnerstagabend seine wegen «Xavier» ausgelösten Unwetterwarnungen vollständig wieder auf. Nur im Gebirge und an den Küsten seien noch Sturmböen zu erwarten, es seien aber keine orkanartigen Böen mehr zu erwarten.

Allein im Land Brandenburg starben drei Menschen in ihren Fahrzeugen, wie ein Polizeisprecher in Potsdam sagte. Ursprünglich hatte die Brandenburger Polizei vier Tote berichtet, die Zahl wurde aber wieder korrigiert. In Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gab es jeweils einen Toten.

«Extrem betroffen»

Eine Frau starb, als sie beim brandenburgischen Gransee mit ihrem Pkw wegen des Sturms von der Fahrbahn abkam und in einen Graben fuhr, wo sie von einem Baum erschlagen wurde. «Das gesamte Land Brandenburg ist extrem betroffen», sagte ein Polizeisprecher. Von 15 Uhr bis 18.30 Uhr habe es 500 Einsätze wegen des Orkantiefs gegeben.

A  damaged car is parked in Hannover, Germany, Thursday, Oct. 5, 2017. Storm Xavier caused restrictions in the railway and motor traffic in northern Germany. (Silas Stein/dpa via AP)

Auch in Hannover tobte Xavier über die Strassen und demolierte zahlreiche Autos.  Bild: AP/dpa

In Hamburg erschlug ein entwurzelter Baum eine in ihrem Auto sitzende Frau, wie eine Polizeisprecherin sagte. Eine zweite Insassin sei verletzt ins Spital gebracht worden. Insgesamt gab es in Hamburg zehn Verletzte, die Retter leisteten mehr als 1200 Einsätze.

An der Bundesstrasse B191 in Neu-Karstädt in Mecklenburg-Vorpommern durchschlug ein Baum das Führerhaus eines fahrenden Lastwagens. Der Lastwagenfahrer habe dabei so schwere Kopfverletzungen erlitten, dass der Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte, sagte ein Polizeisprecher. In Berlin berichtete die Feuerwehr von einem Toten und einem schwer verletzten Menschen in einem Auto im Stadtteil Tegel.

In Osterholz im Bremer Umland wurde laut Polizei eine 65 Jahre alte Frau von einem Ast getroffen und mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Spital gebracht.

Bahnverkehr lahmgelegt

Die Deutsche Bahn stellte in ganz Norddeutschland und weiten Teilen Ostdeutschlands den Zugverkehr vollständig ein, auf zahlreichen Strecken stürzten Bäume und Äste auf Schienen und Oberleitungen. In Berlin stellte die S-Bahn den Zugverkehr sowie den U-Bahnverkehr im Bereich der oberirdischen Streckenabschnitte ein. Die Strecken konnten im Verlauf des Donnerstagabends aber nach und nach wieder freigegeben werden.

In Berlin berichtete die Feuerwehr vom Ausnahmezustand und über 700 Einsätzen. Im Landkreis Segeberg fuhren die Feuerwehren mehr als 400 Einsätze, im Landkreis Stade mehr als 300 Einsätze, im Landkreis Leer über 200. Im Landkreis Lübeck meldeten die Rettungskräfte «mehrere hundert» Einsätze sowie mehrere Verletzte. In Bremen meldete die Polizei in kurzer Zeit rund 200 Einsätze.

Die Hamburger Feuerwehr berichtete von mehr als 800 Unwettereinsätzen. Vorübergehend rief die Feuerwehr die Hamburger auf, sich nicht im Freien aufzuhalten - diese Warnung konnte nach etwa zwei Stunden aber wieder aufgehoben werden.

Kinder laufen am 05.10.2017 auf dem Strand von Wangerooge (Niedersachsen) bei stürmischen Wind vor den Wellen davon. (KEYSTONE/DPA/Peter Kuchenbuch-Hanken)

In Wangerooge (Niedersachsen) sorgt der Wind für hohe Wellen. Bild: DPA

1000-Tonnen-Kran im Fluss

Wie die Wasserschutzpolizeiinspektion Wilhelmshaven mitteilte, stürzte von der Niedersachsenbrücke ein etwa tausend Tonnen schwerer schienengebundener Entladekran bei Starkwind in die Jade und versank teilweise. An dem Kran dürfte Totalschaden entstanden sein, die Brückenanlage musste gesperrt werden.

In Bremerhaven rammte ein beim Sturm losgerissener Schwimmkran zunächst einen Fischtrawler und danach eine Mega-Yacht. (sda/afp)

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