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epa07214745 The candidate for the leadership of the German Christian Democratic Union (CDU), Annegret Kramp-Karrenbauer, holds her application speech during the 31st Party Congress of the Christian Democratic Union (CDU) in Hamburg, Germany, 07 December 2018. At the party congress, a new party leader is to be elected. Associated with the new party leader is the debate over the fundamental political orientation of the CDU after Chancellor Merkel will no longer hold this office.  EPA/HAYOUNG JEON

Beerbt Angela Merkel: Annegret Kram-Karrenbauer. Bild: EPA/EPA

Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue CDU-Vorsitzende



Die CDU hat Annegret Kramp-Karrenbauer in einem dramatischen Wahlfinale zu ihrer neuen Bundesvorsitzenden und Nachfolgerin von Angela Merkel gekürt. Die Siegerin und die Verlierer riefen die CDU nach der Abstimmung einhellig zur Geschlossenheit auf.

Nach einer emotionalen Rede setzte sich die Saarländerin am Freitag beim Bundesparteitag in Hamburg in einer Stichwahl knapp gegen den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden.

Die bisherige CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer erhielt im zweiten Wahlgang knapp 52 Prozent der Stimmen. Für Merz entschieden sich gut 48 Prozent der Delegierten. Spahn war im ersten Wahlgang abgeschlagen auf knapp 16 Prozent der Stimmen gekommen. Offensichtlich waren überraschend viele Unterstützer Spahns im letzten Wahlgang zu Kramp-Karrenbauer gewechselt.

Der CSU-Chef gratuliert.

Merkel wird Regierungschefin bleiben. In ihrer letzten Rede als Vorsitzende sagte sie: «Für meine Verbundenheit mit der Partei brauche ich keinen Parteivorsitz - und Bundeskanzlerin bin ich ja auch noch.»

Merkel erklärte, die CDU könne auch in Zeiten von Polarisierung und AfD gute Ergebnisse erringen, «wenn wir geschlossen und entschlossen kämpfen». Sie betonte: «Wohin uns nicht enden wollender Streit führt, dass haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren.» Ihrer Partei wünsche sie für die Zukunft auch «Fröhlichkeit im Herzen».

epa07214817 The candidate for the leadership of the German Christian Democratic Union (CDU), Friedrich Merz, holds his application speech during the 31st Party Congress of the Christian Democratic Union (CDU) in Hamburg, Germany, 07 December 2018. At the party congress, a new party leader is to be elected. Associated with the new party leader is the debate over the fundamental political orientation of the CDU after Chancellor Merkel will no longer hold this office.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Viel fehlte nicht: Friedrich Merz fehlen nur wenige Stimmen.  Bild: EPA/EPA

Mut statt Ängstlichkeit

Kramp-Karrenbauer hatte in ihrer Bewerbungsrede erklärt, die CDU müsse eine Partei sein, die Mut hat - anstatt «ängstlich nach rechts und nach links zu schauen». Merz forderte, von diesem Parteitag müsse «ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung» ausgehen. Er ging auf Fehler der Vergangenheit ein und sagte: «Ohne klare Positionen bekommen wir keine besseren Wahlergebnisse.»

Spahn sagte, die Partei müsse «mutig vorangehen, Debatten führen, Gegenwind aushalten». Deutschland sollte endlich wieder in der Lage sein, Brücken rechtzeitig zu sanieren und funktionstüchtige Flughäfen zu bauen.

Es war das erste Mal seit 1971, dass die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten entscheiden konnten.

German Chancellor Angela Merkel, right, congratulates newly elected party chairwoman Annegret Kramp-Karrenbauer after the election at the party convention of the Christian Democratic Democratic Union CDU in Hamburg, northern Germany, Friday, Dec. 7, 2018. (AP Photo/Markus Schreiber)

Angela Merkel herzt ihre Nachfolgerin.  Bild: AP/AP

Dank für «fairen Wettbewerb»

Kramp-Karrenbauer wollte noch auf dem zweitägigen Parteitag verkünden, mit wem sie als Generalsekretär der CDU zusammenarbeiten will. Sie reagierte gerührt auf das Vertrauen, das ihr die Delegierten mit dem Wahlergebnis ausgesprochen hatten und bedankte sich bei Spahn und Merz für den «fairen Wettbewerb».

Merz wollte zunächst nicht für einen anderen Posten kandidieren. Der Wirtschaftsanwalt aus dem Sauerland empfahl den Delegierten, Spahn ins Präsidium zu wählen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer, der am 19. Januar als CSU-Chef abtreten wird, schrieb auf Twitter: «Meine herzlichen Glückwünsche zur Wahl zur neuen Vorsitzenden der CDU. Viel Glück und Erfolg im neuen Amt! Auf gute Zusammenarbeit mit der CSU!»

AfD: neue Version von Merkel

Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, erklärte, Kramp-Karrenbauer sei eine neue Version von Merkel. Mit ihr werde sich der «Linkskurs der CDU fortsetzen».

SPD-Chefin Andrea Nahles sagte der neuen CDU-Chefin via Twitter: «Sie treten in grosse Fussstapfen» und bot ihr «gute Zusammenarbeit» an. «Wir freuen uns auf einen spannenden politischen Wettbewerb», erklärten die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Merkel wurde nach ihrer Rede von den 1001 Delegierten mit knapp zehn Minuten Applaus gewürdigt. Viele hielten Schilder mit der Aufschrift «Danke, Chefin» hoch. Die Kanzlerin hatte Ende Oktober nach Kritik und Wahlschlappen in Bayern und Hessen ihren Rückzug von der CDU-Spitze erklärt. Den Parteitag nutzte sie auch für einen Blick zurück.

«Wir haben es allen gezeigt»

Sie sagte, die CDU habe nach der Parteispendenaffäre unter Bundeskanzler Helmut Kohl nicht klein beigegeben, sondern «wir haben es allen gezeigt». Sie betonte, die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 sei richtig gewesen, und verteidigte ihre Entscheidung von 2015, Flüchtlinge von der sogenannten Balkanroute in Deutschland aufzunehmen.

Die Stimmung zwischen den Merz- und Kramp-Karrenbauer-Lagern hatte sich kurz vor dem Parteitag verschärft - vor allem nachdem sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble öffentlich hinter Merz gestellt hatte. Kramp-Karrenbauer erhielt kurz vor der Wahl noch Schützenhilfe von Armin Schuster aus Baden-Württemberg, einem der schärfsten innerparteilichen Kritiker Merkels während der Flüchtlingskrise. Der Bundestagsabgeordnete kündigte auf Twitter an, er wolle «AKK» wählen.

Nach der Wahl der Vorsitzenden begann am frühen Freitagabend die Wahl der fünf Stellvertreter. Auch die Posten des Schatzmeisters und der fünf weiteren Präsidiumsmitglieder sollten in Hamburg neu besetzt werden. Die Delegierten sollten auch 26 Mitglieder des Bundesvorstands sowie 19 Beisitzer wählen.

Vor Beschluss zu Uno-Migrationspakt

Ausserdem soll der Parteitag nach dem Willen des Bundesvorstands einen Beschluss zum umstrittenen Uno-Migrationspakt fassen. Dazu wird es aber voraussichtlich erst am Samstag kommen.

Die Wähler reagierten zuletzt positiv auf die Wechselstimmung bei den Christdemokraten. Im neuen ARD-Deutschlandtrend gewannen CDU und CSU vier Prozentpunkte hinzu und kamen somit auf 30 Prozent.

Der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, sagte: «Die hohe Zustimmung auch für Herrn Merz beweist, dass es in der CDU eine grosse Nachfrage nach neuen wirtschaftspolitischen Impulsen gibt – Stichwort Steuerreform.» (aeg/sda/dpa)

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 08.12.2018 00:34
    Highlight Highlight Wir haben ja bei uns mit einem Merz, der vorher bei der Bank war, auch nicht so gute Erfahrungen gemacht
  • salamandre 07.12.2018 22:19
    Highlight Highlight Kramp-Karrenbauer, Keller-Suter...und viele Andere mehr. Ist es im Zeitalter der Gleichheit nicht möglich, dass ihr Frauen nur einen Namen trägt...egal Welchen.
    • Lew Bronstein 07.12.2018 22:27
      Highlight Highlight Deine Sorgen möcht ich haben ...
    • Juliet Bravo 08.12.2018 01:09
      Highlight Highlight Das ist ja mittlerweilen Vergangenheit mit den Doppelnamen oder nicht?
    • salamandre 08.12.2018 09:23
      Highlight Highlight lew bronstein ich seh das nicht als Problem, geb aber zu auch nicht wirklich zu verstehn, warum die Namen überhaupt zu wechseln
  • P. Silie 07.12.2018 22:01
    Highlight Highlight Die CDU wird sich aufspalten müssen. Genauso wie sich die eher Linken Exponate der SVP zur BDP formierten, müssen sich die konservativen der CDU abspalten.
  • TanookiStormtrooper 07.12.2018 21:43
    Highlight Highlight Ganz schön fies von der CDU! Jetzt müssen die Montags in Dresden "ANNEGRET KRAMP-KARRENBAUER MUSS WEG!!!" brüllen. 😂
    • Wander Kern 07.12.2018 21:53
      Highlight Highlight Und Trump so: Kramp-Karrenbauer, wir brauchen die Mauer!
    • P. Silie 07.12.2018 21:54
      Highlight Highlight Hinzu kommt noch ein weiteres Problem - die folgenden Verben zuGuttenbergen (etwas kopieren oder abschreiben), Lindnern (etwas lieber nicht machen als es falsch machen), Merkeln (eine Situation oder Krise solange aussituen und nicht reagieren bis sie sich hoffentlich von selbst löst), Kramp-Karrenbauern.. einfach mal weitermachen wie bislang?
  • rodolofo 07.12.2018 21:33
    Highlight Highlight Merkel 2.0.
    Wir schaffen auch das noch!
    • P. Silie 07.12.2018 23:27
      Highlight Highlight ..oder wir werden geschafft.. die AfD wirds auf jeden Fall freuen
    • rodolofo 08.12.2018 08:57
      Highlight Highlight @ P.Silie
      Wenn die CDU so würde, wie die AfD, dann würde zwar die AfD wieder schrumpfen und von der Bildfläche verschwinden, aber dann würde auch die CDU nicht grösser werden, sondern wieder Mitte-WählerInnen an die SPD verlieren, die sie der SPD durch die Übernahme sozialdemokratischer Postulate, wie Atom-Ausstieg, Mindestlohn und Willkommenskultur, geklaut hat.
      Es ist ein Nullsummen-Spiel, oder anders gesagt:
      "Wie gewonnen, so zerronnen."
      Aber so soll es ja auch sein!
      Die Dinge müssen im Fluss bleiben!
      Anstauungen sind selten gut, ausser vielleicht zur Stromproduktion mit Stauseen.
    • P. Silie 08.12.2018 20:30
      Highlight Highlight @ Rodolfo: Zwischen CDU und SPD gibt es nur noch minimale Unterschiede. Merkel hat in ihrer asymetrischen Politik die CDU so weit nach links gebracht, dass sie der SPD quasi die Wahlkampfthemen klaute (siehe Anhang). Die Wähler die die CDU verlieren würde wären somit nicht Mitte-Wähler, sondern linke Wähler. Und das würde sowohl der SPD als auch der CDU gut tun sich wieder auf ein Profil zu gesinnen. https://www.cicero.de/innenpolitik/wahlkampf-2013-warum-die-cdu-der-spd-die-themen-klaut/54608
  • Wander Kern 07.12.2018 20:53
    Highlight Highlight 2:0 im Parteiderby Angie:Fritz. Nach dieser Schmach muss er sich zwischen Freitod und FDP-Ehrenmitgliedschaft entscheiden. Beides wird den Schöffen am Jüngsten Gerichtshof (JGH) nicht gefallen. Zum Glück ist der Mann Anwalt und wird das liberale Wirtschaftskamel schon irgendwie durch das christlich-soziale Nadelör gewürgt kriegen. Sonst heissts: "Ab in die Vorhölle des mittelmässig begüterten Deutschen Mittelstandes."
  • Scaros_2 07.12.2018 20:26
    Highlight Highlight Zitat einer kollegin von mir:
    Kramp-Karrenbauer war Ministerpräsidentin im Saarland als ich dort studiert hab. In der Funktion war sie auch für die Uni zuständig. War echt ätzend, wir sind ja demonstrieren gegangen, weil die Uni total kaputt gespart wurde. Ich hab in nem Gebäude gearbeitet, in dem offiziell keine Büros waren und das mittlerweile vom Brandschutz geschlossen wurde. Beim Asta hing immer groß ein Bild von ihr mit einem Zitat "Niemand hat vor an der Bildung zu sparen." Tja, hat sie dann aber gemacht

    Klingt toll!
  • purzelifyable 07.12.2018 19:50
    Highlight Highlight Zwar homophob, aber das kleinste Übel.
  • pwnsi 07.12.2018 19:49
    Highlight Highlight Vom Regen in die Traufe. Wir sind dem Untergang geweiht.
  • wasylon 07.12.2018 19:23
    Highlight Highlight Bdi der CDU wird weitergemerkelt.
    • rodolofo 07.12.2018 21:35
      Highlight Highlight Immerhin besser, als ausmerzen...
    • wasylon 07.12.2018 22:23
      Highlight Highlight @rodolfo nach dem Motto? 🙈

      make CDU annegret again
  • Alter-Sack 07.12.2018 19:17
    Highlight Highlight Hoffentlich keine Merkel 2.0! Aber die Chancen stehen nicht so gut. Armes Deutschland, arme EU!
    • Amboss 07.12.2018 21:38
      Highlight Highlight So wie ich das sehe, geht Deutschland und der EU so gut wie kaum jemals zuvor. Wohlstand, Stabilität, brummende Wirtschaft.
      Aber ja, du kannst mir doch sicher sagen, weshalb Deutschland und die EU so "arm" sein sollen..
    • Alter-Sack 07.12.2018 22:01
      Highlight Highlight Ja lieber Ambross, das kann ich. Die deutsche Wirtschaft brummt so stark, weil Deutschland seine Wirtschaft mit Dumpingpreisen gegenüber dem Ausland aufheizt. Deutschland hat ein Auslandguthaben von knapp 2‘000 Milliarden € und musste in den letzten 6 Jahren 1‘940 Milliarden € abschreiben. Das alles finanziert durch die EZB. Echter nachhaltiger Wachstum muss im eigenen Land erfolgen. Und genau da war er in den letzten Jahren stark rückläufig. Was nützt ständig wachsendes Auslandguthaben, wenn es immer wieder abgeschrieben werden muss? Was sind die Renten noch wert in Deutschland? OK? ;-)
    • Sebastian Wendelspiess 08.12.2018 05:24
      Highlight Highlight @amboss naja frag mal dir deutschen und die europäer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Avalon 07.12.2018 19:08
    Highlight Highlight Bin froh, dass der Merz es nicht geschafft hat ...
  • The oder ich 07.12.2018 18:58
    Highlight Highlight Mit einem Blackrock-Manager ohne Bodenhaftung und einem irrlichternden Dampfplauderi als Gegnern, die beide noch nie eine Wahl gewonnen haben, war es nicht so schwer für AKK, das Präsidium zu holen.
    • lucasm 07.12.2018 20:01
      Highlight Highlight Alle drei sind mies, jedoch wäre mir der manager lieber gewesen als diese homophobe tante.
  • Don Quijote 07.12.2018 18:50
    Highlight Highlight Wenn die dann Bundeskanzlerin wird, dann viel Spass mit der Aussprache des Namens im Ausland 😂
  • koks 07.12.2018 18:25
    Highlight Highlight Weiter in die Bedeutungslosigkeit mit dem Merkel-Klon. Die Konkurrenz sagt danke.
    • Amboss 07.12.2018 18:59
      Highlight Highlight Wieso Bedeutungslosigkeit?
      Und was für eine Konkurrenz?

      War Deutschland jemals bedeutungsvoller als jetzt? Ich finde nicht.
    • purzelifyable 07.12.2018 19:51
      Highlight Highlight Welche Konkurrenz?!
    • Platon 07.12.2018 20:57
      Highlight Highlight @koks
      Lass einmal Anfangen zu arbeiten. Kanzlerin ist sie ja noch nicht. Aber glaub nicht, dass es mit Merz besser wäre.

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