International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARD/NDR ANNE WILL,

Die Gesprächsrunde bei «Anne Will»: Christiane Hoffmann («Spiegel»), Martin Schulz (SPD), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Anne Will (Moderatorin), Wolfgang Kubicki (FDP), Gabor Steingart (Journalist) Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Auftritt bei «Anne Will»: So krass zerlegte Merkels Nachfolgerin die alten Herren

«CDU mit neuer Chefin – reicht das für einen Neustart?» Praktisch, wenn in der Sendung gleich die neue Chefin Kramp-Karrenbauer da ist. Und nach dem üblichen Anfangsgeplänkel ging es bei Anne Will hart zur Sache.

Arno Frank



Ein Artikel von

Spiegel Online

Zunächst musste geplänkelt werden. Martin Schulz, der bei der SPD trotz hundertprozentiger Zustimmung in der Partei nicht für einen Neustart reichte, wünscht «Frau Kramp-Karrenbauer», dass sie «diese», also seine «Erfahrung nicht machen muss». Mit Leuten, die an Stühlen sägen.

Christiane Hoffmann vom «Spiegel» will eine Spaltung der CDU, die sich möglicherweise in knappen (Kramp-Karrenbauer) oder schwachen (Ziemiak) Ergebnissen ausdrückt, nicht überbewerten: «Eine Volkspartei muss bis zu einem gewissen Grad schizophren sein.»

«Die Art und Weise, wie hier gesprochen worden ist, das begleitet mich schon mein ganzes Leben lang»

Annegret Kramp-Karrenbauer

Problematischer sei es, dass die Unterlegenen aus dem Lager des Kandidaten Friedrich Merz bereits an einer Dolchstosslegende bastelten. «Es war eine schlechte Rede», sagt Hoffmann. Merz habe bei dem Parteitag die Menschen nicht erreicht, «keinen roten Faden» gehabt und «abgehoben, verkopft» geredet. Der Mann sei an sich selbst gescheitert.

«Spontane Frauensolidarität»

Von Hoffmann kommt der Hinweis, in Hamburg hätten Frauen eine Frau gewählt, auch aus einem Gefühl «spontaner Frauensolidarität». Ganz unsolidarisch möchte Anne Will von Kramp-Karrenbauer wissen, wie sie eigentlich zu Paragraf 219a steht, also dem Informations- und Werbeverbot für Abtreibungen. Hier droht Streit in der Koalition, geht es doch um eine ethische Grundfrage.

Kramp-Karrenbauer: «Ich habe meine Position klar gemacht!»

Will: «Ich habe die aber noch nicht verstanden!»

Worauf die CDU-Chefin auf Samtpfoten um das Problem herumschleicht, so lange, bis Will starken Applaus für die simple Nachfrage bekommt, was denn nun ihre Position sei. Kramp-Karrenbauer: «Das Werbeverbot darf und soll nicht abgeschafft werden.»

ARD/NDR ANNE WILL,

Anne Will und Wolfgang Kubicki. Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Gefragt, wie lange wohl Angela Merkel noch Kanzlerin bleibe, hält Wolfgang Kubicki (FDP) eine volle Legislaturperiode für möglich. Und fügt launig hinzu, die CDU-Politikerin werde die Zeit nutzen, um in Ruhe «ihre weltpolitische Bedeutung» zu unterstreichen. Da zeigt Kramp-Karrenbauer erstmals Krallen. Wer Merkel kenne, der wisse, dass es ihr nicht «um die Geschichtsbücher» gehe.

Kubicki gibt sich generös.

Gabor Steingart, Ex-Herausgeber des «Handelsblatts», wird kritisiert, weil er Kramp-Karrenbauer danach gefragt hatte, ob sie sich die Kanzlerschaft zutraue. Darauf Steingart ganz geschlechtergerecht zu seinem Sitznachbarn: «Herr Kubicki, trauen Sie sich Kanzler zu?»

Kubicki: «Ich traue mir alles zu!»

Schulz: «Wir trauen Ihnen auch alles zu!»

So klingt das, wenn die Jungs unter sich sind.

Kubicki ist jetzt in Fahrt, gibt sich generös. Kramp-Karrenbauer habe auf dem Parteitag eine «rhetorisch beachtliche Rede» emotional überzeugend vorgetragen. Er kenne ihre Redekünste zwar, etwa vom Karneval, haha, aber «das habe ich Ihnen gar nicht zugetraut!», höhö.

Und dann geht's los.

ARD/NDR ANNE WILL,

Unter Männern: Gabor Steingart. Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Misogyner Mist

«Die Art und Weise», sagt Kramp-Karrenbauer mit einem leisen Lächeln, «wie hier gesprochen worden ist, das begleitet mich schon mein ganzes Leben lang», diesen misogynen Mist habe sie schon zu oft gehört. So seien männliche Kollegen nie gefragt worden, «wie sie das mit den Kindern machen. Als ob man als Frau eine zu bemitleidende Minderheit wäre! Wir sind mehr als die Hälfte dieser Bevölkerung, das will ich hier einmal sagen!».

ARD/NDR ANNE WILL,

Annegret Kramp-Karrenbauer gibt zurück. Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Kaum ist Kubicki erledigt, kommt schon der zweite Herrenreiter galoppiert und reitet seine Attacke. Er, Gabor Steingart, schaue als Wirtschaftsjournalist nicht auf die Kursentwicklung, sondern «auf das Fundament» einer Aktie, in diesem Fall auf die Aktie AKK. Und damit auf das Saarland.

Dort, meint Steingart, habe sie doch kaum etwas geleistet als Ministerpräsidentin. Und was sei denn schon das Saarland? Nicht nur klein, nein, auch in wirtschaftlicher Hinsicht «armselig».

Und jetzt geht's richtig los.

Steingarts Gerede? Despektierlich und völlig kenntnisfrei

Kramp-Karrenbauer beugt sich vor und zerlegt Gabor Steingart mit einer rhetorisch beachtlichen Rede, auch emotional überzeugend vorgetragen. Gabors Gerede sei nicht nur höchst «despektierlich», sondern auch völlig kenntnisfrei. Sie spricht vom Strukturwandel, den das Kohleland durchmache, vom «beinharten Sparkurs», den besten Universitäten und etlichen anderen Bemühungen, wieder auf die Beine zu kommen.

Sie ist, «auch im Namen der Saarländerinnen und Saarländer», nicht zu bremsen bei ihrer Aufzählung der Probleme vor Ort und den erfolgreichen politischen Bemühungen, diese Probleme zu lösen, und «das lasse ich mir hier von ihnen nicht kaputtreden, egal ob sie Wirtschaftsjournalist sind oder nicht!».

ARD/NDR ANNE WILL,

Bild: NDR/Wolfgang Borrs

«Das Saarland war bis 1957 nicht einmal Teil der Bundesrepublik Deutschland», springt ihr der wackere Schulz bei, aber ein solches Einspringen braucht sie gar nicht. Zuvor hatte Schulz taktische Personalfragen bedauert («Davon haben die Leute die Nase voll!») und dafür plädiert, stattdessen «die brennenden Probleme der hart arbeitenden Mitte dieses Landes lösen».

Nun schlägt Kramp-Karrenbauer in eine ähnliche Kerbe – und fällt den Baum. Was und auf welche Weise in sonntäglichen Talkshow-Runden besprochen werde, das gehe an der Realität der Menschen vollkommen vorbei.

Eine Realität, die sich weniger um die Karrieren eines Seehofer oder Merz sorge als darum, die Miete bezahlen zu können. Und: «Die Mehrheit der Bevölkerung in diesem Land lebt nicht in einer Grossstadt».

Der Kampfbegriff von den «alten weissen Männern», spätestens an diesem Abend kam er im Mainstream an. Zu verdanken haben das die alten weissen Männer nicht nur einer kämpferischen Kramp-Karrenbauer. Sondern den beiden breitbeinigen Prachtexemplaren Kubicki und Steingart.

Nur 19 Stimmen mehr für Friedrich Merz, und ihre Zeit wäre wieder angebrochen. An diesem Abend sah es so aus, als sei sie nun endgültig vorbei.

Die ganze Sendung kannst du dir hier anschauen. 

Merkel legt CDU-Vorsitz nieder – bleibt Kanzlerin bis 2021

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

27
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 10.12.2018 20:53
    Highlight Highlight Der Ausdruck "Die weissen alten Männer" bezieht sich auf eine spezielle herablassende Art , die gewisse arrivierte Herren einer jungen Powerfrau entgegenbringen.
    Ich selbst halte es so:
    Besser alt, weiß und voller innovativer Ideen, als jung, weiß und mit geriatrischen Vorurteilen geschlagen.
  • Livia Peperoncini 10.12.2018 19:04
    Highlight Highlight Wer schaut sich denn diesen Mist noch an? Seit 2 Jahren
    belagern Deutsche Politiker/innen jede Talkshow und der dumme Zuschauer erfährt wer mit wem kann oder doch nicht kann... wer möchte aber nicht darf und wer darf aber eigentlich nicht möchte. Man sollte mal unser Politsystem würdigen. Bei uns haben Politiker/innen viel weniger Macht und die Politkasperlitheater dauern viel kürzer. Wer ständig mit sich selber beschäftigt ist vergisst schnell die wichtige Arbeit. Es ist ja sicher kein Zufall das in Europa reihenweise die Länder den Bach runter gehen.
    • FrancoL 10.12.2018 22:54
      Highlight Highlight Eine einfache Frage: Wie bildest Du Dir Deine Meinung? Indem Du keinen der Beteiligsten anhörst? Und bist Du sicher dass das Kasperletheater bei uns weniger lang dauert? Hast Du schon einmal eine Rede zB im Nationalrat in voller länge gelesen? Wenn ja dürfte Dir aufgefallen sein, dass mindestens die Hälfte der Rede eine Abrechnung mit der anderen Seite ist, 1/4 mit dem loben der eigenen Seite und wenn es optimal läuft trägt maximal 1/4 etwas zur Sache bei.
  • wintergrün 10.12.2018 18:52
    Highlight Highlight AKK kann sich offensichtlich wehren.
    Warum sich aber die Männer hier im Forum mit den zwei giftigen Wadenbeißern identifizieren ist mir schleierhaft.
    Warum nicht sagen WIR hätten natürlich sowohl schlaue und höfliche Fragen gestellt? Den Schuh würde ich mir nicht anziehen....
    • FrancoL 10.12.2018 22:56
      Highlight Highlight Du fragst nach dem warum? Dann schau Dir doch einmal die Geschichte von Kubicki an. Immer wieder unterwegs und nie angekommen, bzw man hat ihn nie ankommen lassen, das führt nicht gerade zu einem ausgeglichenen Verständnis für Politik.
  • Amadeus 10.12.2018 13:25
    Highlight Highlight Ich habe die Sendung gesehen und ich finde, man sollte über die Geschlechts-Unterschiede beim politischen Diskurs diskutieren. Auch über das das Alter von Männern und das damit verbundene Verhalten Frauen gegenüber soll man reden. Was aber die Hautfarbe der "alten weissen Männer" mit der Sendung oder dem Thema zu tun hat, erschliesst sich mir nicht.
  • Ziblizabli 10.12.2018 13:01
    Highlight Highlight Ich (m41) hatte bis zu dieser Rede auch einige Vorurteile über Annegret Kramp-Karrenbauer. Diese Rede jedoch hat mich umgestimmt. Diese Frau verdient grossen Respeckt. Sie kennt die Realität der Menschen und ist keineswegs zu den anderen realitätsfremde Eliten. Ich freue mich, wenn sie Bundeskanzlerin würde. Ich glaube, dann wird einiges besser in Deutschland und Europa.
  • P. Silie 10.12.2018 12:34
    Highlight Highlight Na wo AKK (und ich bin kein Fan von ihr) recht hat, hat sie recht! Eine Tonart unterster Schublade, weder witzig noch sonst was, höchstens peinlich. Gut dass sie die Herren zurechtgewiesen hat!
    • FrancoL 10.12.2018 18:34
      Highlight Highlight Wir haben selten die gleiche Meinung, aber da bin ich voll bei Dir und Deiner richtigen Aussage.
  • My Senf 10.12.2018 11:59
    Highlight Highlight Sorry
    Da hat wohl jemand einen Mutti komplex...

    Schulz wurde von anfang an täglich und mehrmals mit der Frage konfrontiert ob er Kanzler kann!

    Und die Reaktion von AKK war derart unsouverän, dass sie nur eins gezeigt hat; sie kan Kanzlerin nicht!
    Wenn sie sich schon ab der normalen Frage von Steingart derart auf die Gendertube drückt, was mach Sie da wohl bei Trump?

    Und dann kommt noch die Spiegelfrau Hoffmann mit dem Holzhammer; die Frauen haben spontan AKK gewählt!
    Na super! Nicht der/die beste wurde also gewählt sondern die Frau.
    Und das alles unwierdersprochen in Anne Will's Sendung
    • FrancoL 10.12.2018 12:40
      Highlight Highlight Naja My Senf, was war zB an der Frage und Umschreibung des Saarlands durch Steingart professionell? Sollten sich nicht gerade Journalisten bemühen etwas mehr Wissen in ihre Fragen zu packen?
      Bezüglich Frau wählt Frau; können Sie sich vorstellen dass auch Mann spontan Mann wählt oder leben Sie nicht in dieser Welt?
    • My Senf 10.12.2018 13:48
      Highlight Highlight Fragen mit fragen beantworten (und gleich selber mit einer weiteren Frage beantworten). Super!
      Bist Du Politiker FrancoL?

      Konkret:
      Wurde Schulz täglich gefragt ob er Kanzler kann oder nicht?
    • FrancoL 10.12.2018 18:40
      Highlight Highlight @My Senf; Richtig und wie hat er sich verhalten? Wer es verfolgt hat weiss, dass er sich masslos darüber geärgert hat.
      Nun ich stelle Fragen weil Du Behauptungen aufstellst wie

      "Na super! Nicht der/die beste wurde also gewählt sondern die Frau"

      ohne dich auch nur ein bisschen weiter zu äussern wie es denn in den letzten Jahrzehnten war als Mann aus Prinzip Mann wählte, ohne dass man sich etwa sehr empört zeigte oder nachgefragt; warst Du früher auch so empört wie heute beim gleichen Verhalten der Frauen?

      Nein ich bin nicht Politiker, aber ich kann Apfel mit Apfel vergleichen!
  • koks 10.12.2018 11:44
    Highlight Highlight Ausgerechnet die Frauen, die lustvoll und laut 'Männer sind Müll' twittern, beklagen sich am lautesten über Mysogenie.
    Das Stichwort hierfür heisst dann: Misandrie.
    Misandrie: Systematische und sexistische Abwertung von Männern.
    • FrancoL 10.12.2018 12:12
      Highlight Highlight Hast Du die Sendung gesehen? ES ist schon mehr als störend wie da die beiden Männer aufgetreten sind und ich finde es als Mann beschämend dass solche Exemplare heute noch im Umlauf sind, Bei Kubicki ganz besonders, denn was für einen Leistungsausweis hat er? Er und seine FDP haben ja einen extrem guten Eindruck hinterlassen bei der Regierungsbildung, eine wirkliche Glanzleistung hingelegt.
    • Fumia Canenero 10.12.2018 12:15
      Highlight Highlight So etwas existiert allenfalls in homöopathischem Ausmass. Männer die abgewertet oder gar gehasst werden, erfahren das zu 99,9 % durch andere Männer. Deshalb ist es auch so, dass die meisten Männer, die eines gewaltsamen Todes sterben, von anderen Männern getötet werden. Dies beweist, dass wahre Männerfeindlichkeit hauptsächlich von anderen Männern ausgeht. Wären sie so männerfreundlich wie wir Frauen, würde es ihnen und dieser Welt um einiges besser gehen. N.B. Vetternwirtschaft hat nichts mit Männerfreundlichkeit zu tun.
    • koks 10.12.2018 12:38
      Highlight Highlight @Fumia, es geht nicht um Gewalt. Siehe beispielsweise Wiki:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Misandrie
      Ich habe schon ein paar populäre Beispiele genannt: Tweets wie MenareTrash, KillallMen etc.

    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 10.12.2018 11:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.12.2018 11:34
    Highlight Highlight Anregung, könnten hier wie bei den Arena-Reviews die relevanten Abschnitte als kurzes Video zugänglich gemacht werden? Dann könnte man sich selber eine Meinung bilden und muss nicht das ganze Video nach den relevanten Stellen absuchen.
    Beispiel Kritik am Saarland. Das man eine Politikerin für ihre Politik kritisier kann sollte klar sein und das diese das bestreiten und auf die positiven Punkte verweisen ist logisch, dabei macht natürlich der Ton die Musik.
    Dafür bräuchte es ein Video.
    • FrancoL 10.12.2018 12:14
      Highlight Highlight ES kommt nicht nur auf den Ton an, sondern auf die Art und Weise wie man das Saarland ins Spiel bringt und das war alles andere als "elegant", nein ich würde sagen es war mit dem Holzhammer und das ist journalistisch ein Tiefflug.

Klimastreik in Deutschland – Präsident der Schüler-CDU verpetzt Mitschüler bei den Lehrern

Nicht nur in der Schweiz streiken heute Schülerinnen und Schüler, um einen effektiveren Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Auch in Belgien und Deutschland gehen die Jugendlichen auf die Strasse. Im Bundesland Baden-Württemberg etwa finden Streiks unter anderem in Stuttgart, Freiburg im Breisgau und Tübingen statt. 

Kein Verständnis für die Demonstrationen haben die Jung- und Schülerorganisationen der CDU. Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) und Michael Bodner, …

Artikel lesen
Link zum Artikel