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Die kuriose Geschichte mit dem ausgebrannten Alpen-Smart – du erinnerst dich? Der Besitzer griff zum Feuerzeug ...

Im Bachbett blieb er stecken: Der Besitzer des im Allgäu gefundenen Smarts fuhr mit dem Wagen selbst dorthin. Anschliessend zündete er ihn an - mitten im Naturschutzgebiet.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Vier Tage nach dem Fund eines ausgebrannten Smarts mitten in den Allgäuer Alpen ist das Rätsel um das mysteriöse Autowrack gelöst. Der offenbar psychisch kranke Besitzer hat das Fahrzeug laut Polizei in rund 1400 Metern Höhe selbst abgestellt und angezündet. In einem ausgetrockneten Bachbett war er mit dem Wagen zuvor hängen geblieben.

Als sich der Autofahrer abseits der Wanderwege anschliessend aus dem Staub machte, sei der 30-Jährige auch noch in Bergnot geraten, heisst es in einer Mitteilung der Polizei. Ein Wanderer hörte die Hilferufe des Mannes und verständigte die Bergwacht, inzwischen liegt er in einem Krankenhaus.

Der Fall des ausgebrannten Smarts hatte für grosse Aufmerksamkeit gesorgt, weil der Kleinwagen in äusserst unwegsamem Gelände auf einer Höhe von 1400 Metern gefunden worden war - noch dazu mitten in einem Naturschutzgebiet.

Das Autowrack wurde inzwischen ins Tal gebracht: Geländegängige Fahrzeuge mussten die Überreste von der abgelegenen Stelle abtransportieren, wie das Landratsamt in Sonthofen mitteilte.

Fahrzeug erst vor kurzem gekauft

Im Tal werden die Reste nun entsorgt. Das von der Brandstelle abgetragene Erdreich müsse zusätzlich auf Verunreinigungen untersucht werden, hiess es seitens der Behörden. Die Abschlepp- und Entsorgungskosten sollen dem Fahrzeugeigentümer in Rechnung gestellt werden.

Einem Rettungspiloten war der Smart bei der Bergung des laut Polizei offenbar verwirrten 30-Jährigen aufgefallen. Er hatte das Wrack zunächst aber für ein abgestelltes Quad gehalten.

Erst nachdem ein Wanderer das Fahrzeug entdeckt hatte, wurde das Auto ein Fall für die Polizei. Ein Zeuge brachte die Beamten auf die Spur des Fahrzeugbesitzers: Er hatte das Fahrzeug erst vor Kurzem dem 30-Jährigen verkauft und anhand der Felgen auf einem Zeitungsfoto wiedererkannt. Die in den Alpen am Auto gefundenen Kennzeichen hatte der neue Besitzer laut Polizei vergangene Woche in Ulm geklaut. (apr/dpa)

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