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epa06730177 The leader of the Free Democratic Party (FDP), Christian Lindner, gestures during his speech in the FDP party conference in Berlin, Germany, 12 May 2018. Delegates will discuss and set the guidelines of the party´s program in themes such as work, education, civil rights and digitalisation. The congress, takes place from the 12 to 13 of May 2018.  EPA/FELIPE TRUEBA

Christian Lindner, Chef der deutschen FDP. Bild: EPA/EPA

Wie in Deutschland ein FDPler von Brötchen spricht und eine Rassismus-Debatte lanciert

In Deutschland will der FDP-Chef Christian Lindner eine Bäckerei-Anekdote erzählen. Diese fliegt ihm jetzt um die Ohren. 

14.05.18, 04:41 14.05.18, 06:22


Am Samstag traf sich die deutsche Freie Demokratische Partei (FDP) zum Parteitag in Berlin. Der Anlass stand unter dem Motto «Innovation Nation». Der Chef der Partei, Christian Lindner, wollte originell sein und eröffnete mit einer Anekdote. Hätte er gewusst, was diese auslöst, er hätte wohl eine andere Geschichte erzählt.

In seiner Rede schilderte Lindner eine Beobachtung aus dem Alltag. Man stelle sich vor, man stehe beim Bäcker im Laden in der Warteschlange:

«Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hochqualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer.»

Für eine befriedete Gesellschaft sei es nötig, dass in einer solchen Situation alle in der Bäckerei anwesenden wissen, «dass es keine Zweifel an der Rechtschaffenheit des Mannes gibt.» «Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und nur gebrochen Deutsch spricht.» Das sei die Aufgabe einer fordernden, liberalen rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik.

Während der Parteitag geordnet zu Ende geht und sich niemand über Lindners Vergleich aufregt, braut sich im Netz ein Shitstorm zusammen. Später bricht dieser über Lindner herein.

Als dann das FDP-Mitglied Chris Pyak in der Folge auf Twitter den Parteiaustritt bekannt gibt, ist der Skandal perfekt. In seiner Kurznachricht verurteilt Pyak den Parteichef Lindner, Nazis einen Vorwand geliefert zu haben, dunkelhäutige Menschen zu drangsalieren. 

Die Debatte ist lanciert. In Lindners Worten werden AfD-Argumente erkannt, Sozialdemokraten und Grüne wettern, die Bäckerei-Anekdote sei rassistisch. 

Zuletzt ist der Protest so gross, dass sich Lindner gezwungen sieht, eine Erklärung nachzureichen. In einem Video, das er auf Twitter hochlädt, sagt er, ein Bekannter, selber ein Zuwanderer, habe ihm geschildert, dass ihm vermehrt Fremdenangst begegne, zum Beispiel in der Warteschlange beim Bäcker. «Wer in meinen Äusserungen Rassismus liest, ist hysterisch unterwegs.» Vielmehr gehe ihm es darum, den Menschen das Vertrauen in einen funktionierenden Rechtsstaat zurückzugeben. 

Zwar vermochte Lindner mit dem Video die Wellen etwas zu glätten. Doch ganz aus der Affäre konnte er sich damit nicht ziehen. Denn die Debatte zeigt ein Problem auf, das es so einfach nicht auszumerzen gibt: Die FDP und die AfD kämpfen in Deutschland teilweise um dieselbe Wählerschaft. Geht es um die Einwanderungsfrage, plädiert die FDP auf einen starken Rechtsstaat, will sich gleichzeitig aber von den Rechtspopulisten abgrenzen. Wie sich zeigt, ist dies eine Gratwanderung, die nicht immer einfach ist. (sar)

Auch in der Schweiz ist die Politik nicht perfekt – so männlich sind Kantonsregierungen

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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40
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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 15.05.2018 11:07
    Highlight Natürlich ist die Aeusserung populistisch!

    Aber hier die Nazikeule auszupacken, geht am wesentlichen Problem vorbei, dass die politische Realität in Deutschland so ist, wie auch der Schweiz oder anderen europäischen Staaten, dass sich die Mehrheit über den Missbrauch des Gastrechts durch Flüchtlinge und Migranten ärgert und einer politischen Führung, die vermeintlich zuwenig gegen diesen Missbrauch macht.

    Diesen Druck der Bevölkerung erkennt man am Besten, in der immer rigideren Asyl- und Ausländergesetzgebung. DAS ist der politische Ansatz und nicht Herr Lindners Anbiederungsversuche.
    2 1 Melden
  • Juliet Bravo 14.05.2018 13:51
    Highlight Wie stellt sich Lindner das denn vor? Eine Markierung wie damals mit dem Stern?
    8 8 Melden
  • Emanzipator 14.05.2018 13:45
    Highlight Himmel!!! Endlich (08:55h, gelesen 06:15h) kann ich den Gedankengang nachvollziehen der dazu führt diesen Satz als rassistisch zu betrachten....

    Aber den Satz überhaupt so zu Werten zeugt auch von einer menschenkathegorisierenden Haltung! Er beschreibt einzig den Rechtsstatus des ‘Ausländers’... alles andere entspringt dem Kopf des Lesers. Ist wie bei einem Rollstuhlfahrer nichts zu sagen wenn er sich vordrängt, weil er im Rollstuhl sitzt. Ist auch eine Form von Ausgrenzung...
    9 3 Melden
  • AdiB 14.05.2018 12:22
    Highlight hier in den kommentaren sieht man wieder wie wenig ahnung gewiesse leute von geschichte haben.
    markierungen für personen gabs auch im nazi-dwutschland damals. für juden, zigeuner, homosexuelle u.s.w. jede gruppe hatte ein seperstes zeichen auf dem bändchen damit man genau wusste wer oder was er war.
    die aussage lindners erinnert halt gewiese leute an damals und es ist auch verständlich das es menschen gibt die das nicht wollen.
    9 14 Melden
    • AdiB 14.05.2018 14:04
      Highlight und zur meinugfreiheit gehört auch krtisiert zu werden. dies hat nicht mit untergrabung der meinungsfreiheit der linken zu tun. den wenn ich auf fb sehe wie die rechten die ganze zeit gegen merkel stinkern und jegliche aussagen eines linken politikers angreifen, dann sollte man auch mit einer gegenkritik umgehen können.
      4 8 Melden
    • durrrr 14.05.2018 14:11
      Highlight AdiB;
      Was zum Teufel hat diese Aussage eines Liberalen, verknüpft mit der Forderung nach vernünftigen Einwanderungsgesetzen mit dem Rassenwahn der Nazis zu tun?!?
      11 3 Melden
    • AdiB 14.05.2018 15:38
      Highlight weil es sich anhört als wolle er die ausländer markieren, damit jeder weis ob er vorläufig aufgenohmmen ist oder gebrochen deutsch redet u.s.w.
      aber wenn du den zusammenhang nicht siehst dann sagt es auch viel über deine person aus.
      weiter oben schreibt der emanzipator genau dies, dass man es eben so verstehen kann.
      weiter unten hat ja peeti sogar vorgeschlagen diese zu markieren. also geht einigen leuten genau dies durch den kopf wenn sie diese aussage hören.
      denn jeden normalen menschen interessierts nicht wer vor einem an der kasse steht.
      4 5 Melden
    • durrrr 14.05.2018 16:52
      Highlight Ich kann keinen Zusammenhang finden wo keiner ist, tut mir leid! Sogar internationales Asylrecht "kategorisiert" Menschen. Politische Flüchtlinge, Kriegsflüchtling, etc.. Willst du dort nun auch einen Zusammenhang zu den JudenMarkierungen der Nazis herstellen!? Müsstest du eigentlich, wenn du konsequent wärst. Das ist aber völliger Blödsinn.

      Du weichst meinem Einwand aus und verweist auf andere Kommentare. Das ist ziemlich billig und sagt dann eher viel aus über deine Person.
      6 5 Melden
    • AdiB 14.05.2018 17:29
      Highlight ach komm. spiel hier nicht den unwiessenden. ich habe auf andere kommentare verwiessen um aufzuzeigen dass es menschen unterschiedlich aufnehmen. aber danke für deine gesinnung.
      wenn du diesen zusammenhang nicht erkennst schön für dich. aber erwarte nicht von anderen dass sie deshalb auf ihren maul sitzen bleiben sollen.
      falls es sich am ende doch in so eibe richtung mit dem markieren endwickelt, werde ich bestimmt nicht tatenlos zusehen. Für das recht mensch sein zu dürfen werde ich mich bestimmt nicht verstecken.
      2 2 Melden
    • AdiB 14.05.2018 17:34
      Highlight und zum thema internationales asylrecht. dafür bist du zu wenig lange auf watson, denn dann wüsstest du dass ich für eine offene welt ohne grenzen einstehe. somit bin ich auch gegen gesetze die menschen katigoriesieren. dies habe ich schon mehrmals in kommentaren erwähnt. diese untetstellung das es mir völliger blödsinn ist zieht hier nicht.
      2 3 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 21:37
      Highlight danke Adi B für deinen Kommentar
      3 2 Melden
  • peeti 14.05.2018 11:11
    Highlight Könnten nicht einfach alle Illegale mit "illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer" angeschrieben rumlaufen? Oder halt umgekehrt zumindest alle hochqualifizierten Entwickler, dann weiss man woran man ist.

    Klar wird hier aus einer Maus einen Elefanten gemacht. Aber bringt uns Linders Aussage weiter? Wenn man Ausländer in gut (KI-Entwickler, bringt uns was) und schlecht (ungelernt, nur geduldet) einteilt, lässt man sich auf das gleiche Niveau wie von Rassisten runter. Und das finde ich gefährlich.
    15 22 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.05.2018 09:40
    Highlight Eigentlich wollte Lindner wohl sagen, dass die Akzeptanz gegenüber sog. "Fremden" grösser wäre, wenn der Bürger darauf vertraut, dass die Vorgaben im Ausländerrecht durch den Staat umgesetzt werden.

    Ich glaube zwar nicht, dass es diesen Zusammenhang wirklich gibt, aber die Aufregung verstehe ich auch nicht.
    34 4 Melden
  • Butschina 14.05.2018 09:28
    Highlight Das tönt für mich nach einer Tatsache. Ich kann nicht wissen ob eine gebrochen sprechende Person illegal im Land ist oder nicht. Es ist mir auch egal. Beides sind Menschen wie ich auch. Für mich dürfen beide beim Bäcker einkaufen. Nur werden die wenigsten «Illegalen» genug Geld haben in der Bäckerei einzukaufen. Ich versuche alle Menschen mit Respekt zu behandeln. Im Gegenzug werde ich zu 99% auch mit Respekt behandelt.
    29 16 Melden
    • Herbert Anneler 14.05.2018 11:20
      Highlight Danke für diesen klugen, besonnenen Post! Wenn wir am Ertrinken wären und uns jemand retten will, würden wir ja auch nicht fragen, ob er legaler oder illegaler Ausländer ist. Nur der Dümmste würde freiwillig ersaufen, wenn der Retter ein Illegaler wäre.
      17 11 Melden
  • Tapatio 14.05.2018 08:49
    Highlight m.E. zeigt das v.a. dass in Deutschland leider keine öffentliche Debatte zum Thema Migration geführt werden kann. Jeder der nur ansatzweise etwas kritisiert wird sofort mit der Nazi-Keule erschlagen.
    115 48 Melden
    • Pafeld 14.05.2018 09:20
      Highlight Vielleicht weil seit Jahren die Diskussion auf einem bereits hysterischen Niveau geführt wird, ohne das irgendjemand etwas innovatives mit Mehrwert zur Diskussion beigetragen hat? Von daher ist auch Lindners "freie Meinung" eine ähnlich notwendige Bereicherung, wie ein Rektum am Ellbogen.
      23 16 Melden
    • DerSimu 14.05.2018 09:54
      Highlight Wieso nur in Deutschland? Ist doch mittlerweile auch hier der Fall.
      24 8 Melden
    • Herbert Anneler 14.05.2018 11:16
      Highlight Die Deutschen sind in Sachen Rassismus sensibler als wir Alpenrambos - zum Glück für Europa!!!
      9 24 Melden
    • DerSimu 14.05.2018 11:41
      Highlight @Herbert Anneler
      Alpenrambo? Gehts noch?!
      Jetzt fühle ich mich also beleidigt 😲😭
      9 4 Melden
  • durrrr 14.05.2018 08:42
    Highlight Und wo liegt jetzt bitteschön das Problem in Lindners Aussage!? Ständig diese unsinnigen Metadebatten, als hätte man in DE keine richtigen Probleme. Spannend, dass sich dabei auf Twitter meistens Deutsche darüber empören und nicht die Ausländer. Armes linkes Deutschland.
    94 44 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 21:39
      Highlight was sind denn in deinen rechten Augen die richtigen Probleme? Und warum wirft der feige Herr Lindner, der zum Regieren zu feige ist mit solchen depperten Ausdrücken um sich?
      2 3 Melden
  • Ollowain 14.05.2018 08:34
    Highlight Ich als Linker muss aber auch sagen, dass viele "Linke" durch Forderungen von Redeverboten etc. (zBsp "Der Person X darf keine Plattform gegeben werden") in faschistische Gefielde abgleiten. Diese Entwicklung verfolge ich zunehmend mit Sorge. Die political correctness bzw. deren Auswüchse, bei sogenannt Linken, nehmen unheimliche Züge an.
    102 29 Melden
  • My Senf 14.05.2018 07:59
    Highlight 🤔 was immer klarer wird ist, dass fb&co die Demokratie begraben.
    Jetzt regen sich paar auf Twitter und fb wegen Lindner auf und glauben etwas zu bewegen.
    Dabei bleibt er noch 3 Jahre im BT und danach nochmals 4...
    Künstliche Aufregung durch Social Media
    33 6 Melden
    • peeti 14.05.2018 11:00
      Highlight hä? und wo wird jetzt was genau begraben?
      was ist das für eine Argumentation.. weil er noch 7 Jahre im BT sitzt, soll man sich nicht aufregen?
      Fragen über Fragen...
      6 11 Melden
    • My Senf 14.05.2018 14:31
      Highlight Ja gut der Sinn der Kommentare sollte ja sein sich kurz zu fassen und nicht „alles“ zu erklären...

      Aufregung tut nicht immer gut 😊

      Nur ist es so, dass den Leuten inzwischen immer ihr eigenes Empfinden erklärt wird.

      Beispiel 🗳 in D.
      Da haben nachträglich alle Medien nachträglich den Wählern erklärt, dass sie die GroKo gewählt haben bis auch die SPD Wähler überzeugt wurden!
      Wenn man nun die soziale Medien anschaute, dann hat niemand die GroKo gewählt...
      Aber man darf sich austoben. Schliesslich ist trotzdem Merkel wieder am Ruder und macht, genau Nichts (wie immer) !
      7 1 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 21:42
      Highlight zu deinem Beispiel und damit zu deiner Disqualifikation zum Thema Demokratie:
      Die Deutschen haben am 24.09.17 einen neuen Bundestag gewählt. Grösste Partei wurde CDU/CSU. Diese hat somit das Recht auf die Regierungsbildung und auf das Amt des Bundeskanzlers.
      Da aber kein absolutes MEhr da war, brauchte es eine Koalition. CDU/CSU, FDP, Grüne scheiterte an Lindners Feigheit.
      CDU/CSU und SPD kommen auf über 50% und haben somit eine Mehrheit. Ergo hat die Mehrheit der Deutschen eben eine GroKo gewählt.
      Bevor man mit Dreck um sich wirft, sollte man Ahnung haben wie Demokratie geht...
      2 5 Melden
    • My Senf 15.05.2018 16:47
      Highlight Bevor man sich zu diesen Themen äussert sollte man Ahnung vom läbe und den Machtstrukturen haben. 😜
      3 1 Melden
  • nimmersatt 14.05.2018 07:48
    Highlight immerhin gibt es in Deutschland auf solche Aussagen hin einen Aufschrei. In der CH sind solch rassistische Aussagen an der Tagesordnung und werden unter dem Deckmantel “man wird doch wohl noch sagen dürfen” abgehandelt
    34 66 Melden
    • durrrr 14.05.2018 09:21
      Highlight Das hat nichts mehr mit "Aufschrei" zu tun! Der linke Mainstream in DE versucht in seiner "moralischen Überlegenheit" alles und jeden, der die Migrationspolitik hinterfragt, in den braunen Dreck zu ziehen. Das nennt man Meinungsdiktatur und funktioniert in einem Land wie DE mit seiner Vergangenheit natürlich bestens.
      32 18 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 21:44
      Highlight @durr: Hör auf zu jammern. Es gibt keine linke Mehrheit in D.
      Wer hinterfragt und zwar sachlich hat kein PRoblem. Wer aber Hass sät, ausgrenzt, diffamiert und dann armes Opfer spielt, der stellt sich selber in die braune Ecke, wie die AfD, als Beispiel
      Im Gegensatz zu fast allen Ländern inkl. CH hat sich D der Vergangenheit gestellt und die entsprechende Verantwortung übernommen,
      3 3 Melden
  • danbla 14.05.2018 07:27
    Highlight Die 2010er Jahre. Die Dekade der Empörten.
    39 8 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 07:16
    Highlight Ach Göttchen Payek, wie wenn Nazis Argumente bräuchten um Menschen zu drangsalieren.
    Viel bezeichnender finde ich, dass watson niemals über den FDP-Parteitag berichtet hätte, ohne diesen "Skandal". Wir lernen was wir schon alle wussten, sags laut, sags knackig und am besten so, dass sich Menschen auf Twitter auf die Füsse gestanden fühlen und du kommst in die Medien.
    #relevanzmisstsichnichtanreaktionenauftwitter
    34 7 Melden
    • Pafeld 14.05.2018 09:23
      Highlight Parteien, die nur dank der Popularität eines einzelnen Politikers wieder (noch) im Parlament sitzen, haben wir hier genug. Von daher, was sollte uns die Plattitüdenveranstaltung des Kasparvereins der deutschen Wirtschaftslobby interessieren, der nur dank eines selbstverliebten Politdarstellers wieder im Bundestag vertreten ist?
      11 13 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 10:56
      Highlight Hätte watson auch nicht interessiert, wenn nicht Lindner diese Aussage getätigte hätte, die dann auf Twitter wieder eine kleine Empörungswelle losgetreten hat. Ich kritisiere den Auswahlmechanismus für Themen, dieser scheint weniger reale Relevanz, sondern Resonanz auf Social Media zu sein.
      Wenn man über Deutschland berichtet will, es gäbe da zB das Polizeigesetz oder das neue Psychiatriegesetz. Das sind zwar Bayernthema, weil die CSU aber auch im Bund in der Regierung und sogar teilweise den selben Ministerien sitzt, werden diese Gesetze auch national Wirkung entfalten.
      8 3 Melden
  • Telomerase 14.05.2018 06:46
    Highlight Um in einem Land, das sich gerne hysterisch empört, sicher zu gehen, dass sich niemand hysterisch empört, wählt einer eine ungeschickt formulierte Anekdote, sodass sich danach alle hysterisch empören.
    30 6 Melden
    • D(r)ummer 14.05.2018 10:13
      Highlight Deutsch so wie es sein muss.

      6 3 Melden
  • walsi 14.05.2018 05:54
    Highlight Chris Payk merkt in seinem Tweet gar nicht, dass er selber ein Stereotyp bedient. Ausländer gleich dunkle Haut. Was ist da mit allen hellhäutigen Russen, Polen, Ungarn, Amerikanern usw in Deutschland, sind das keine Ausländer?

    Dies ganze Aufregung zeigt, dass wohl viele langsam den Verstand verlieren. Im Kampf gegen das vermeintlich Böse greifen diese Leute dabei selber zu sehr fragwürdigen Mitteln und zeigen, dass sie im Prinzip selber nicht besser sind. Da sie aber auf der vermeintlich richtigen Seite stehen ist das OK.
    42 12 Melden
    • AdiB 14.05.2018 15:49
      Highlight wenn ich dich richtig verstehe, sollten die liken einfach immer ruhig und tolerant gegenüber jeder aussage und jedem bleiben damit man sie ernst nehmen kann. tja vor ca. 80 jahren waren sie ruhig und tolerant und dies brachte viele von ihnen um. die zeiten ändern sich und weltoffene menschen haben gelehrnt weltfremden die stirn zu bieten weil man nicht die selben fehler machen möchte.
      die entwiklung das "gutmensch" zur beleidigung wurde sollte zum denken geben. denn mir zeigt dies nur auf dass ein guter mensch nicht willkommen ist und dies ist keine positive wendung.
      3 4 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 21:47
      Highlight die richtige Seite ist jene die Hass, Ausgrenzung, Diffamierung und Beleidung gegen Minderheiten bekämpft, die Sippenhaft bekämpft.
      Wer solche Menschen als Gutmenschen diffamiert und sich dementsprechend als Schlechtmensch, sollte mal in sich horchen und sofern Hirn vorhanden, nachdenken wo es falsch tickt.
      2 3 Melden

«Holen wir unser Land zurück» – AfD-Politikerin Weidel macht sich im Netz zur Lachnummer

Alice Weidel ist seit September des vergangenen Jahres Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Die 39-Jährige äussert sich oft und pointiert zu diversen Themen, beispielsweise auch zur aktuellen Debatte um den deutschen Nationalspieler Mesut Özil. Und Weidel geht in ihrer Freizeit offenbar gerne wandern, wie dieser Tweet zeigt:

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