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Seehofer sagt: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland» – Merkel gefällt das nicht

16.03.18, 14:21 16.03.18, 14:37


FILE - In this March 14, 2018 file photo German Interior Minister Horst Seehofer, left, talks to German Chancellor Angela Merkel  in the German parliament in Berlin. Germany’s new interior minister is positioning himself to the right of Chancellor Angela Merkel on migration, telling a newspaper Islam is not a part of Germany Friday, March 16, 2018.  (AP Photo/Markus Schreiber,file)

Horst Seehofer (links) mit Angela Merkel Bild: AP/AP

Der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer hat den Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» als falsch bezeichnet. «Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland», sagte Seehofer der «Bild»-Zeitung (Freitagsausgabe). Die Grünen kritisierten die Aussagen des CSU-Politikers scharf.

Deutschland sei durch das Christentum geprägt, dazu gehörten der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten, sagte Seehofer.

«Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland», fügte er hinzu. Dies bedeute jedoch nicht, «dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben».

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth bezeichnete Seehofers Äusserung als «Signal der Ausgrenzung». Ein Heimatminister, der am ersten Tag seiner Amtszeit angesichts brennender Moscheen und Morddrohungen gegen den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, nicht Solidarität bekunde, «hat sich umgehend disqualifiziert und handelt sträflich verantwortungslos», erklärte sie in Berlin.

epa06606259 Green party member and Bundestag Vice-President Claudia Roth, speaks during a session of the German 'Bundestag' parliament dealing with Turkey's current campaign in Syria, in Berlin, Germany, 15 March 2018. A member of each parliament party addressed the issue.  EPA/OMER MESSINGER

Claudia Roth Bild: EPA/EPA

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin sagte im Südwestrundfunk: «So setzt die CSU ihren fatalen Kurs fort und macht Wahlkampf für die AfD.» Ein Heimatminister, der es als erste Aufgabe sieht, «die Heimat zu spalten, der ist fehl am Platze».

Merkel mit anderer Meinung

German Chancellor Angela Merkel, attends a joint press conference after a meeting with the Prime Minister of Sweden, Stefan Loefven, in Berlin, Germany, Friday, March 16, 2018. (AP Photo/Michael Sohn)

Bild: AP/AP

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte am Freitag klar, dass für sie die hierzulande lebenden Muslime und der Islam zu Deutschland gehören. Die Prägung des Landes sei «sehr stark durch das Christentum» sowie das Judentum erfolgt, sagte sie in Berlin. «Aber inzwischen leben vier Millionen Muslime in Deutschland.»

Diese Menschen übten in Deutschland ihre Religion aus. «Und diese Muslime gehören auch zu Deutschland. Und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam», betonte Merkel.

Der Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» war durch den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff und seine Rede zur Deutschen Einheit im Jahr 2010 bekannt geworden und hatte immer wieder zu Diskussionen geführt.

Neue Islamkonferenzen

Seehofer kündigte an, erneut Islamkonferenzen einberufen zu wollen, um die Probleme der Integration von Muslimen in Deutschland zu diskutieren. Die Islamkonferenz sei ihm wichtig. «Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen», sagte Seehofer.

Muslime müssten «mit uns leben, nicht neben oder gegen uns». Um dies zu erreichen, seien gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme erforderlich. «Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.»

Merkel sprach sich für einen Dialog zwischen den Religionen aus. «Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen», sagte sie.

Dafür seien die Islamkonferenzen ein «sehr wichtiges Instrument». Merkel betonte zudem: «Wir wollen einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert und grundgesetzkonform ist.» (sda/afp)

Jürgen Todenhöfer DAS IST KEIN ISLAMISCHER STAAT

Video: watson

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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89
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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 17.03.2018 18:25
    Highlight Religion führt und verführt und fördert nicht das selbstständige Denken und Handeln, sondern nimmt den Gläubigen jede Verantwortung dafür ab. Eigentlich ist die logische Folge die einer kollektiven Verblödung. Der freiwillige Verzicht auf Demokratie und das Geschrei nach starker nationalkonservativer Führung geschieht vor allem in stark religiösen Ländern.
    9 2 Melden
  • Restseele 17.03.2018 10:02
    Highlight Angesichts dieser vielen schroffen Behauptungen in den Kommentaren komme ich zum Schluss 'Religion ist Privatsache und hat in der Politik und im öffentlichen Leben nichts zu suchen.' Nirgendswo in der Welt. Und Politiker, die sich religiöser Argumente bedienen, sind nicht glaubwürdig, egal welcher politischen Richtung sie angehören.
    8 1 Melden
  • Oxymora 16.03.2018 23:14
    Highlight Ein entscheidender Teil des Problems sind die deutschen Politiker/innen.

    Mit Gott an seiner Seite hat das Land schon Zwei Weltkriege verloren und die Politiker schwurbeln noch immer von Religion; als ob sie demokratiefähig wäre.

    Die Trennung von Religion und Staat würde DE nicht schaden, aber wie viele islamische Länder auch, findet DE diese Trennlinie nicht.

    Demokratie und die Befehle von Wüstengöttern passen nicht zusammen. DE bräuchte Politiker/innen, die diese Zusammenhänge verstehen können.

    Noch besser wär, die Buchdämonen wären im Orient geblieben.
    25 7 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:26
      Highlight Religion ist sozusagen "Ethik für Anfänger".
      Darum haben wir ja heute die Ethik und das mit ihr verwandte "Vernetzte Denken" für "Fortgeschrittene"!
      Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden, aber wir können neue Maschinen erfinden und bauen, die Räder in allen möglichen Formen und Grössen verwenden...
      3 7 Melden
    • Waedliman 17.03.2018 18:17
      Highlight Es gibt eine panische Angst davor, sich deutlich abzugrenzen von falschen Predigern. Leider ist der Einfluss vor allem in der CDU/CSU, den die christlichen Kirchen hier haben, viel zu gross, als dass man dies endlich einmal mit Blick aufs Grundgesetz durchsetzen könnte. Vielleicht sollte mal jemand klagen, denn dass der Staat Handlanger der Kirche schon alleine durch das Eintreiben von deren Steuern ist, ist doch offensichtlich.
      4 2 Melden
  • Marlon Mendieta 16.03.2018 22:21
    Highlight Dann gehört der FC Bayern München, die Demokratie und der Verbrennungsmotor auch nicht zu Deutschland.
    Gab es alles noch nicht, als die ersten Muslime in Deutschland heimisch wurden.
    15 53 Melden
    • Kane88 17.03.2018 08:15
      Highlight Selten solch einen Keks gelesen!
      24 5 Melden
    • Marlon Mendieta 17.03.2018 09:50
      Highlight Neuleser?
      4 8 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.03.2018 21:29
    Highlight Nun ja, aber Seehofer hat eben recht.
    48 12 Melden
  • kleiner_Schurke 16.03.2018 20:49
    Highlight Etwas Bildung könnte nicht schaden Herr Seehofer. Der Dies Solis (Sonntag) stammt aus dem römischen Mitras Kult (eben so die Taufe), Weihnachten war mal das Wintersonnenwendfest wurde von den Christen absorbiert. Die Wochentage Mon(d)tag (Luna), Donnerstag (Thorsdag), Freitag (Freya) sind nach nordischen Gottheiten benannt. Wo der Jüdische Einfluss sein soll ist mir schleierhaft. Die Deutsche Kultur wurzelt sehr stark in den nordischen Religionen. Das Christentum ist ein Import aus dem nahen Osten, wie auch der Islam.
    22 30 Melden
    • Luca Brasi 17.03.2018 08:08
      Highlight Wobei man sagen kann, dass "deutsch" eigentlich erst im Verlauf der Völkerwanderung und im Mittelalter prozessartig entsteht. Alles eine Frage der Definition. 😜
      4 2 Melden
  • MrBlack 16.03.2018 20:34
    Highlight Man sollte lieber betonen, was am konservativen Islam(und konservativen Auslegungen anderer Religionen) nicht mit unserer Gesellschaft & unserem Rechtssystem kompatibel ist.

    Des weiteren sollte man auch die Trennung von Kirche(Religion) und Staat betonen und das auch im Bezug zum Christentum konsequent durchsetzen.
    24 3 Melden
  • aglio e olio 16.03.2018 20:26
    Highlight Seehofer sollte mal einen Blick in Grundgesetz werfen.
    12 62 Melden
    • Redly 16.03.2018 22:03
      Highlight ...zum Thema Redefreiheit?
      48 2 Melden
    • redeye70 17.03.2018 07:54
      Highlight Gerade islamische Kreise betrachten dieses Grundgesetz als obsolet. Nur der Koran und das Wort Alllahs zählt. Diese erzkonservative Ausrichtung wird nie kompatibel sein. Daher hat Seehofer recht, der Islam kann nur dann Teil der Gesellschaft sein wenn die politische Komponente verschwindet. Das müssen wir in Europa zum Schutz unserer Werte durchsetzen.
      27 4 Melden
  • bokl 16.03.2018 19:17
    Highlight Jo mei Horst was soll den dass? Jetzt hat sich der Söder Markus extra bei Angela engeschleimt, dass du noch ein schönes Pöstchen für 2-3 Jahre kriegst und er dich für den Schlamassel, welchen du in Bayern angerichtet hast, nicht einfach kalt abserviert. Und dazu noch extra den Titel Heimatminister. Und dafür bist du ruhig und brav.

    Hat nicht mal einen Tag funktioniert. So bist du bald Rentner. Dann wechselst du wohl zur AfD. Da wird Geltungssucht noch geschätzt...
    18 43 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:17
      Highlight Humor aber nicht.
      6 1 Melden
  • IDENTITÄRE BEWEGUNG 16.03.2018 19:14
    Highlight Wenn ein Muslim integriert ist, so schwört er der Scharia ab und ist eben kein Muslim mehr.
    Das islamische Dogma steht unseren freiheitlichen Gesetzgebungen diametral gegenüber.
    65 20 Melden
    • philosophund 16.03.2018 22:08
      Highlight Christliche, sowie jede andere Religionen imfall auch.. 🙈
      16 36 Melden
    • Roterriese 17.03.2018 09:11
      Highlight philosophund mag sein, darum geht es hier aber nicht. Wann ist zuletzt ein christlicher Terrorist in Europa explodiert?
      25 8 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 11:34
      Highlight Roterriese: Bei den Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya (2011 mit 77 Toten) ist der Attentäter zwar nicht explodiert, aber sein Gedankengut war eindeutig fundamental-christlich und sein Hintergrund rechtsterroristisch (wie zB. auch bei der NSU, 10 Tote).

      Quelle: Anders Breivik (2011), "2083 - A European Declation of Independance, De Laudae Novae Militiae, Pauperes Commilitones Christi Templique Salomonici"
      http://www.deism.com/images/breivik-manifesto-2011.pdf

      Auf Breiviks Manifest "2083" prangt schon auf der Titelseite das christliche Kreuz der Tempelritter.
      3 14 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 17.03.2018 17:20
      Highlight Sehr richtig und verabscheuungswert dass es rechten Terrorismus gibt.
      Nun ist gerade die Frage für die Zukunft: Fördert die Zuwanderung von Millionen von Muslimen nicht Links-, Rechts- und Religionsterrorismus?
      Es kommt in Europa zum „Clash of Cultures“ und nur die Stärkste wird überleben.
      14 1 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 17:41
      Highlight Identitäre Bewegung: Ich meine, es sind eher so Leute wie du, die sich nicht über die Bereicherung sowie die Vielfalt und Abwechselung freuen, sondern Angst vor Fremdem und vor Veränderung haben haben und dann darauf paranoid reagieren.

      Die Idee, dass der Stärkere überleben wird, ist mittelalterlich und primitiv. Es gilt nicht das Recht des Stärkeren sondern das Recht der Vernünftigen. Die Feder ist stets stärker als das Schwert. Selbst nach Darwins Evoloutions-Theorie überleben nicht die Stärkeren sondern die am besten Angepassten; und dazu zählt unter anderem auch Toleranz.
      3 13 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 17.03.2018 18:58
      Highlight Klar freue mich über fremde Kulturen. Ich lerne gerne in Italien italienische Kultur kennen, in England englische in Schweden schwedische, in Brasilien brasilianische und in Vietnam vietnamesische.

      Aber wenn man überall auf der Welt ein bisschen Riad, Bangladesh, Kalkutta, Porto, Berlin, Krakau, Brazzaville, Mogadischu und Tunis ist, dann gibts keine Kulturen mehr.

      Gib mir ein Beispiel wo mit übertriebener Toleranz etwas erreicht wurde? Die Geschichte lehrt uns, dass die tolerante Kultur untergeht.
      13 3 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 20:16
      Highlight Identitäre Bewegung: Du behauptest, "die Geschichte lehrt uns, dass die tolerante Kultur untergeht".

      Welche Geschichte?

      Warum sind die Rämer untergegangen? Oder das alte Ägypten? Oder die Phönizier, die Mayas (und viele andere)?

      Alle diese Hochkulturen waren alles andere als "übertrieben Tolerant". Im Gegenteil. Sie waren in deinem Sinne eher übertrieben identitär.

      Zu deren Untergang führte letztlich, dass sie ihre natürlich vorhandenen Ressourcen übermässig plünderten, und dass sie zugleich in reiche Eliten und arme Massen gespalten waren. Das sind die Ingredienzien jedes Kollaps.
      2 7 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 17.03.2018 21:53
      Highlight Wie weit geht deine Toleranz? Frauen verhüllen? Mädchen beschneiden? Musik verbieten? Schwule an Kränen aufhängen? Blutrache? Kinderehen? Rituale mit Menschenopfer? Reichskristallnächte? Genozide? Import von fremden Konflikten? Scharia vor Menschenrechten?
      14 2 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 22:32
      Highlight Identitäre Bewegung: Du dramatisierst mit einer ganzen Reihe respektlosen Unterstellungen. Toleranz hört dort auf, wo Intoleranz beginnt. Versteht sich von selbst!

      Frauen (und Männer) dürfen sich verhüllen, wenn sie wollen. Kleidervorschriften sind Ausdruck von Intoleranz.

      Musik ist in der CH verboten, wenn sie rassistisch oder antisemitisch ist. Wenn dir die CH-Gesetze nicht gefallen, dann mach doch eine Initiative, oder wandere aus.

      Dein restlicher Beitrag betrachte ich als infantile Respektlosigkeit. Da hört dann die Diskussion mit dir auf, denn damit disqualifizierst du dich selbst.
      2 9 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 18.03.2018 00:05
      Highlight Dann Informier dich doch mal über den Untergang vom römischen Reich: Überheblichkeit, Dekadenz, soziale und religiöse Umbrüche und Fremde einfallende Kulturen wie Hunnen, Germanen und Perser.
      Ich erkenne durchaus Parallelen zu heute.
      7 2 Melden
    • mostlyharmless 18.03.2018 11:42
      Highlight Danke für den Kampf @Ueli Quijote. Mein Magen ist für sowas zu schwach.
      2 3 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 13:09
      Highlight Identitäre Bewegung:

      Die Römer bauten den Limes. Wer Mauern baut geht unter. Die Chinesen bauten eine gewaltige Mauer; auch die Sowjetunion. Dadurch werden die natürlichen Ressourcen übermässig ausgebeutet; die Wirtschaftskraft (das BIP) immer mehr durch Militär und Sicherheit (Law&Order) absorbiert. Ein Teufelskreis, der zwangsläufig zu Unruhen und zum Untergang führt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_des_R%C3%B6mischen_Reiches

      "Die populäre Vorstellung, „spätrömische Dekadenz“ habe zum Ende des Imperiums geführt, wird von Historiker schon seit Jahrzehnten nicht mehr vertreten."
      2 5 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 18.03.2018 18:56
      Highlight Also ich nenne dir ein alltägliches Beispiel wie du es wohl auch kennst: Ich habe Freunde, die eigentlich Muslime sind, aber nichts mehr mit dem Islam zu tun haben wollen und diesen verlassen möchten. Nun ist aber der familiäre, gesellschaftliche und soziale Druck so gross da sie das nicht getrauen. Sie fürchten einen Verstoss von der Familie bis zu Gewalttaten, denn laut dem Koran soll man einen Abtrünnigen töten.

      Soll man so etwas tolerieren? Wo bleibt da die Religionsfreiheit?
      5 1 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 18.03.2018 19:35
      Highlight Die römischen Grenzanlagen waren nicht zur Abwehr von Angriffen gedacht & dazu auch meist nicht geeignet. Sie sollten primär die Kontrolle & Kanalisierung des täglichen Waren-& Personenverkehrs sowie die Nachrichtenübermittlung gewährleisten. Der Limes war nicht nur eine militärische Markierung, sondern vor allem die Grenze des Wirtschaftsgebietes. Neben der Funktion als militärisches „Warnsystem“ dienten die limites als Zollgrenzen und ihre Übergänge als „Marktplätze“. Die Grenzanlagen prägten ihren 500 Jahren zahlreiche Kulturlandschaften & bildeten die Keimzellen vieler bedeutender Städte.
      3 1 Melden
    • kularing 18.03.2018 21:18
      Highlight Ueli
      Sie setzen sich für etwas Intolerantes und rückständiges ein.
      Die Religion.
      Ich will so etwas nicht. Ich will nicht wieder in die Spießigkeit zurück.
      Vielmehr sollten sie sich mal fragen, woher ihre religiöse Affinität rührt.
      4 1 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 21:52
      Highlight kularing: Du solltest dich fragen, wie du darauf kommst, dass ich mich für Religion einsetze? Mir scheint das etwas paranoid. Wie kommst du darauf?

      Ich setze mich ein für Toleranz und Vernunft. Dazu zähle ich auch die Glaubens- und Meinungsfreiheit. Eine Errungenschaft des westfälischen Friedens (1648) mit der Abkehr von der Machtpolitik, als damals nicht die Stärkeren sondern gleichberechtigte Vernünftige siegten.

      Mir scheint vielmehr, dass sich hier einige Leute an die blutigen Zeiten vor diesem westfälischen Frieden mit der damaligen Machtpolitik zurücksehnen. Genau das ist rückständig.
      1 3 Melden
    • Ueli der Knecht 18.03.2018 22:32
      Highlight Identitäre Bewegung: Es kommt häufig vor, dass Leute von sich auf andere schliessen, und dann glauben, alle anderen seien so wie sie selbst,. Solche Leute sehen dann ihre eigenen Fehler nicht bei sich selbst sondern bei allen anderen. Die Redewendung lautet, "den Splitter im fremden Auge, aber nicht den Balken im eigenen sehen".

      Schliesslich forderst du selbst "sozialen Druck" gegen diejenige und "Verstoss" derjenigen, die sich deiner rückständigen "identitären Kultur" nicht anpassen wollen. Du bist daher keinen Deut besser als diejenige, die du in deinen Räubergeschichtchen anprangerst.
      1 4 Melden
    • IDENTITÄRE BEWEGUNG 18.03.2018 23:39
      Highlight Heisst so viel wie du Ideologien wie der Nationalsozialismus tolerieren würdest?
      Man kann diese auch als Religion auslegen. Adolf der Prophet und „Mein Kampf“ als seinen Heiliges Buch.
      4 1 Melden
    • Ueli der Knecht 19.03.2018 09:22
      Highlight Identitäre Bewegung: Deine Unterstellungen sind unanständig und nicht wirklich sachlich. Offensichtlich fehlen dir vernünftige und sachliche Argumente.
      1 3 Melden
  • Domino 16.03.2018 18:51
    Highlight Wenn der Islam Teil von Deutschland wäre, warum sollten sich dann Muslime noch integrieren?
    56 8 Melden
  • Siebenstein 16.03.2018 18:13
    Highlight Wie kann man nur, wie kann man nur...
    Dass dieser senile Reaktionär zum Innenminister bestellt wurde lacht dem Spruch "den Bock zum Gärtner gemacht" Hohn!
    16 67 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 20:00
      Highlight Und hier tummeln sich anscheinend auch einige Böcke!
      Ich zähle im Moment 18.
      Aber vermutlich tricksen und manipulieren die.
      Gut möglich, dass sie nur zu zweit, oder zu dritt sind.
      12 40 Melden
    • Tan Long 16.03.2018 20:24
      Highlight Religion ist reaktionär.
      24 5 Melden
    • Ueli der Knecht 16.03.2018 21:20
      Highlight rodolofo: Du bist ein Optimist. ;/
      9 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:00
      Highlight Natürlich ist Religion reaktionär. Das sagt ja das Wort "Religion" schon.
      15 8 Melden
  • Platon 16.03.2018 18:05
    Highlight Und das soll ein Minister sein? Einfach nur peinlich.
    24 79 Melden
  • rodolofo 16.03.2018 17:14
    Highlight Na wenn das der Seehofer das sagt, dann wird das wohl so sein müssen, denn der Seehofer ist ja schliesslich der Chef der Abendländisch-Christlichen Leitkultur, wie der Papst Gottes Stellvertreter auf Erden ist!
    Dabei geben sich so viele besonders brave Musliminnen ausserordentliche Mühe, dem Seehofer zu gefallen, indem sie im Nonnenkostüm erscheinen!
    Die Muslime können es dem CSU-Innenminister anscheinend einfach nicht recht machen!
    Der träumt wohl von der "Guten, Alten Zeit", als es in Deutschland vor allem Jüdische Andersgläubige gab...
    15 80 Melden
    • Bene86 16.03.2018 19:27
      Highlight Wie immer den Nagel nicht auf den Kopf getroffen, mein lieber Salafisten-Freund.
      49 10 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 21:49
      Highlight @ Bene86
      Ich bezweifle, dass Du die Ironie im 1.Teil meines Kommentars und die Anspielung aufs "Tausendjährige Reich" (das dann in der Realität nur ca. 10 Jahre gedauert hat )im 2.Teil meines Kommentars verstanden hast.
      Aber offenbar weisst Du sehr genau, was Salafisten sind.
      Ich nicht.
      Hat das etwas mit Fisten zu tun?
      6 36 Melden
  • Tepesch 16.03.2018 17:01
    Highlight Imwiefern wurde Deutschland durch das Judentum geprägt? Soll das eine Anspielung auf diese ominöse "Jüdisch-Christliche" Leitkultur sein?
    13 44 Melden
    • Waedliman 17.03.2018 18:20
      Highlight Mal ins Ruhrgebiet fahren und den Leuten aufs Maul hören. Dann werden Sie wissen, warum das so ist.
      4 1 Melden
  • Restseele 16.03.2018 16:10
    Highlight Dieser Seehofer lebt auch nur davon, dass er Leute aufhetzt, sich bei Populisten anbiedert und mit Provokationen von sich reden macht.
    Ich kann ja auch provozieren: 'Seehofer gehört nicht zu Deutschland.' Na wie schmeckt's?
    20 64 Melden
  • Maria B. 16.03.2018 16:02
    Highlight Mit dieser Ansicht ist Seehofer in Europa kein politischer Ausnahmefall. Der in Osteuropa sehr beliebte ungarische Ministerpräsident Orban sieht das nebst demjenigen Österreichs Kurz, aber auch mit den Staaten Polen, Slowakei und anderen in gleicher Weise.

    Es geht ihnen dabei nicht nur darum, "das Christliche zu bewahren", sondern vor Allem proritär um gesellschaftliche Normen, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Frauenrechte, vor Allem aber weil die Scharia anstelle der demokratischen Rechtsnormen durch den Koran sakrosankt postuliert wird, was mit europäischem Credo nicht kompatibel ist
    64 11 Melden
    • bokl 16.03.2018 19:11
      Highlight Ja genau die Frauenrechte. Die sind ja bei den Katholiken oder weiter im Osten russisch-orthodoxen sehr hoch im Kurs...
      21 29 Melden
    • mostlyharmless 18.03.2018 11:46
      Highlight roflmao – Frauenrechte in Ungarn!
      0 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.03.2018 15:53
    Highlight Nichts gelernt, nichts kapiert!
    Man wurstelt in DE weiter wie bisher, obwohl so ziemlich alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen konnte.
    Islamkonferenzen! Das ist ein Hohn jedem säkularen Muslim gegenüber! Die Verbände? Die repräsentieren keine 10% der Muslime. Es macht diese konservativen Verbände nur noch mächtiger als sie eh schon sind.
    132 24 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 16:58
      Highlight Wer Widersprüchliches verkündet, nämlich dass Muslime zu D gehören, aber der Islam nicht, der kann nix kapiert haben. Hat man die Muslime denn an der Grenze aufgefordert den Islam nicht mitzubringen? Faktisch räumt DE durch Islamkonferenzen und die damit verbundene Anerkennung der diversen - oft vom Ausland gesteuerten - Verbände ja ein, dass der Islam mittlerweile zu DE gehört. Klüger wäre es, sich endlich Gedanken zu machen, welche Strömungen des Islams mit dem Grundgesetz vereinbar sind und entsprechend zu handeln. Eine Willensbezeugung wie Frau Merkel sie macht, wird leider nicht genügen.
      17 25 Melden
    • Enzasa 16.03.2018 17:07
      Highlight Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann gibt es keine Religionsfreiheit mehr. Das Christentum gehört nicht zu Saudi Arabien, denn es wird dort nicht toleriert und wird teilweise sogar verfolgt.
      Ist Saudi Arabien also ein Vorbild für Deutschland?
      17 37 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 18:34
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      In der letzten Diskussion im Sekten-Blog hast Du Deine Pseudo-Wissenschaftliche Intellektuellen-Maske abgenommen und Dich als Sympathisant der Rechtsextremen zu erkennen gegeben.
      Und jetzt gehst Du folgerichtig einen Schritt weiter, indem Du Dich mit dem Rechtsaussen-Seehofer solidarisierst.
      Mir konntest Du noch nie was vormachen mit Deiner Akademiker-Klugscheisserei!
      Aber gewisse andere kluge AkademikerInnen scheinen auch langsam dahinter zu kommen, dass bei Deiner zielgerichteten Argumentation einiges faul ist...
      15 31 Melden
    • Domino 16.03.2018 18:56
      Highlight Enzasa: Religionsfreiheit heisst nur, dass jeder seine Religion frei wählen und wechseln darf. Religionsfreiheit heisst nicht das sich Religionen über den Staat stellen dürfen .
      30 5 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 19:57
      Highlight @Enzasa

      Wenn Seehofer sich für Islamkonferenzen einsetzt, bezweifle ich, dass er die Religionsfreiheit für Muslime abschaffen will. Herr Seehofer weigert sich mit seinem komischen Spagat schlicht Fakten zu anerkennen. Kommt bei seinen Wähler gut an, ist aber in keiner Weise hilfreich. Wichtiger wäre es, sich einzugestehen, welche Ausprägungen des Islams mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind und diesen endlich Einhalt zu gebieten. Wird aber kaum passieren, weil man zu den ausländischen Geldgebern geschäftliche und politische Verbindungen hat.
      8 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 20:27
      Highlight Enzasa
      Wenn der Islam weiter in DE einzieht, DANN gibts bald keine Religionsfreiheit mehr.
      Das ist keine Zunkunftshorrorshow. Das ist bereits an vielen Orten in Europa und DE Realität.
      29 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 20:32
      Highlight Maracuja
      Strömungen des Islam? Da ist eine Regierung absolut überfordert. Die deutsche Regierung exerziert diese Unfähigkeit doch seit Jahr und Tag vor. Beispiele dazu muss ich ja kaum anführen. Hier in der Schweiz sieht es nicht besser aus, nur ist es nicht so deutlich sichtbar, dank dem, dass wir die Probleme noch nicht so stark haben wie in den umliegenden Ländern. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.
      16 5 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 21:32
      Highlight @Rabbi Jussuf: Wenn der Islam weiter in DE einzieht

      Der Islam ist kein Subjekt, das einziehen oder das man ausweisen kann. Oder wie Khorchide es perfekt auf den Punkt gebracht hat „Den Islam gibt es nicht, er ist kein einzelnes Subjekt, das für sich selbst sprechen, sich vorstellen, ... oder argumentieren könnte. Der Islam besteht aus einer Vielzahl von Subjekten, nämlich aus der Vielzahl der Muslime und dem, was sie in ihrem Alltag daraus machen (aus „Ist der Islam noch zu retten“ Abdel-Samad/Khorchide). Genau deshalb ist die Trennung, die Seehofer zu machen versucht, einfach absurd.
      6 14 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 21:49
      Highlight @rodolofo

      Sind Sie tatsächlich unfähig, sachlich zu argumentieren oder haben Sie es aus psychischen Gründen nötig, Andersdenkende sehr schnell mit Labeln wie „rechtsextrem“ oder „Hetzer“ zu versehen, um sich selber als Antifa-Kämpfer zu stilisieren? Warum kann ein Muslim wie Khorchide einen anständigen respektvollen Dialog mit einem Ex-Muslim wie Abdel-Samad (der ähnliche Position vertritt wie Rabbi Jussuf) führen, während Sie nur rumpöbeln. By the way, ich bin keine Akademikerin (hab mich nie als welche ausgegeben), bin nach 9 Jahren Volksschule in Fabrik arbeiten gegangen.
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    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:06
      Highlight rodolofo
      Lesen und verstehen war noch nie deine Stärke.

      Wo solidarisiere ich mit Seehofer? Im Gegenteil! Aber eben, lesen müsste man können. Das erfordert halt ein Mindestmass an Grundbildung, die dir abgeht.
      Seehofer ein Rechtsaussen? Von Politik hast du auch keine Ahnung.
      14 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:11
      Highlight Maracuja
      Wir haben ein ernsthaftes Problem mit Definitionen.
      Leider gibt es kein passendes Wort für Leute aus islamischen Ländern, die nichts oder wenig mit Islam am Hut haben, sozusagen säkulare Muslime. Hört sich falsch an und ist es eigentlich auch.
      Ex-Muslime ist nochmals eine andere Kategorie.
      9 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 23:17
      Highlight Maracuja
      Leider ist das nur die halbe Wahrheit. Es gibt den Koran, die Sunna. Diese Texte geben vor wie der Muslim tickt, welche Tendenzen zu erwarten sind, selbst die Denkweise wird da vorgegeben.
      Wenn man nur die einzelnen Subjekte beobachtet, kommt man auf keinen grünen Zweig. Dann gibt es in der tat keinen Islam, aber ebensowenig eine andere Religion, Ideologie, Weltanschauung.
      Dummerweise ist aber eine Religion erst durch die Gemeinschaft von Gläubigen einigermassen definiert. Wir müssen also Gruppen von Subjekten anschauen, nicht nur Subjekte alleine, und das was diese Gruppen antreibt.
      9 5 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 07:31
      Highlight @ Maracuja
      Wie Du eben richtig gesagt hast, gibt es "DEN Islam" ebensowenig, wie es "DIE Schweizer", oder "DIE Watson-Kommentatoren" gibt.
      Tue Du nur weiterhin das, was Du tun musst, so wie ich weiterhin das tun werde, was mir meine Gefühle und mein Verstand vorschlagen!
      Dann wird das geschehen, was das Schicksal für uns bestimmt hat.
      Ich bin nicht wie Du, und Du bist nicht so, wie ich.
      Und der Rabbi ist nochmals ein ganz anderes Kaliber... seufz.
      Und genau so soll es auch sein!
      Friede sei mit Dir, und in Deinem Herzen.
      2 10 Melden
    • Maracuja 17.03.2018 09:40
      Highlight @Rabbi Jussuf: . Wir müssen also Gruppen von Subjekten anschauen

      Einverstanden, daneben gibt es aber noch die Massen der wie du sie nennst „säkularen Muslime“, die nur äusserst lose irgendwelchen Gruppen angehören. Diese werden weder von Politik noch Gesellschaft zur Kenntnis genommen, weil sie genauso wenig wie säkulare Christen, Hindus, Buddhisten irgendwelche Spezialforderungen an die Gesellschaft stellen. Nicht alles in einen Topf werfen und endlich Aufmerksamkeit aufdiejenigen Gruppen richten, deren Islam nicht mit Grundgesetz kompatibel ist, wäre sinnvoller als Sprüche über den Islam.
      4 1 Melden
    • Domino 17.03.2018 14:40
      Highlight Wenn man sich selbs zu einer Gruppe zählt, dann verehrt man die Taten des „Propheten“, Ideologie, Gesellschaftsbild und Bekenntnisse. Ansonsten indentifiziert man sich nicht damit.

      Egal ob das jetzt Stalin, Mao, Jesus, Mohammed, Guevara, Hitler, Ghandi oder Bob Marley ist.

      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 14:54
      Highlight Mara
      Ganz so einfach ist es nicht.
      Sicher, isoliert betrachtet brauchen diese "Massen" nicht politisch betrachtet zu werden, sie gliedern sich ja ein und fallen kaum unangenehm auf.
      Jetzt aber kommt der Islam ins Spiel, der mittels kleinerer Gruppen genau diese "Masse" ins Visier nimmt und versucht sie auf Linie zu bringen. Siehe Ditib, siehe Millî Görüş, siehe den Kopftuchzwang, etc.
      Die vorgeschlagenen Verbote und der Staat sollten eigentlich genau diese gesichtslose "Masse" in Schutz nehmen. Aber nein, was macht DE? Islamkonferenz, da wird genau diesen Gruppen die Macht gegeben.
      4 1 Melden
  • Waedliman 16.03.2018 15:25
    Highlight Natürlich hat Seehofer recht. Der Islam, sofern man dies überhaupt im Singular behaupten kann, hat Ausrichtungen, mit denen sich demokratische Gesellschaften nicht abfinden dürfen. Wenn dieser ein Teil Deutschlands wäre, würde man zustimmen, auch dessen Gepflogenheiten zu akzeptieren. Dass Muslime zu Deutschland gehören ist unbestritten, aber man darf ihnen keinen Freibrief dafür verpassen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen.
    177 37 Melden
    • Enzasa 16.03.2018 17:10
      Highlight Welche Teile des Christentums gehören dann zu Deutschland? Es gibt auch Ausrichtungen im Christentum die den demokratischen Ausrichtungen unserer Gesellschaft widersprechen
      24 22 Melden
    • Ha! Bermas. 16.03.2018 17:23
      Highlight Ich glaube nicht, dass es da um ein ganz oder gar nicht geht. Der Einbindung des Islams könnte ich gemäss dem Zitat Merkels im Text ohne Weiteres zustimmen: "Wir wollen einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert und grundgesetzkonform ist.".
      Ist das gegeben, kann man doch such sagen, dass der Islam xu Deutschland gehört oder nicht? Und sag jetzt bitte nicht, der Islam sei per se nicht gesetzeskonform, fundamentale Christen könnten ihre Schrift auch so auslegen, dass ihre Lebensweise in keine Demokratie passt!
      19 6 Melden
    • Platon 16.03.2018 18:02
      Highlight @Waedlimann
      Was in unserer Gesellschaft erlaubt ist und was nicht, steht in unseren Gesetzesbüchern. Daran hat sich noch nie was geändert, auch nicht als plötzlich mehr Muslime zu uns kamen. Was Seehofer macht ist einfach nur peinlich. Inwiefern bringt uns diese Aussage weiter? Sie sagt rein gar nichts aus, was neu ist oder uns weiterbringen würde. Muslime werden einfach alle in einen Topfgeworfen und die Rassisten in der CSU sind zufriedengestellt.
      Von der Christlichen Bibel will ich auch nichts sehen in unserer Gesetzgebung. Trotzdem war die CSU gegen die Ehe für alle.
      17 20 Melden
    • dontknow 16.03.2018 18:21
      Highlight @Enzasa +1

      Schon lustig wie "der Islam" immer und immer wieder als ganzes diskreditiert werden soll aufgrund fundamentalistischer Strömungen innerhalb dieser Religionsgemeinschaft. Ich würde sogar so weit gehen und sagen keine Religion gehört zu Deutschland(oder jedem anderen Nationalstaat). Die Trennung von Kirche und Staat ist schliesslich eine der grössten Errungenschaften "moderner" Nationalstaaten.
      16 13 Melden
    • Domino 16.03.2018 18:59
      Highlight Ein authentischer Islam ist ohne Scharia und Koran nicht möglich.
      15 6 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 19:44
      Highlight @Waedliman: Dass Muslime zu Deutschland gehören ist unbestritten, aber man darf ihnen keinen Freibrief dafür verpassen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen

      Muslime müssen sich in DE genauso an die Gesetze halten wie alle anderen. Dass sie einen Freibrief erhalten sollen, der Ihnen zu tun und zu lassen erlaubt, wie sie wollen, steht doch gar nicht zur Debatte. Die schwierige Frage ist, wie geht man mit denen um, die sich zwar noch an deutsche Gesetze halten, aber eigentlich die Scharia bevorzugen bzw. sie langfristig auch in DE einführen möchten.
      6 3 Melden
    • Waedliman 18.03.2018 10:34
      Highlight @ Maracuja und Platon: Das stimmt so leider nicht. Wenn Diskussionen darüber stattfinden, inwieweit bestimmte Vorgänge innerhalb muslimischer Familien etwas mit deren Tradition zu tun haben (Ehrenmorde usw.), dann ist das sehr wohl ein Zeichen dafür, dass gesetzlich verankerte Pflichten brüchig werden, man zumindest darüber nachdenkt, Unterschiede zu machen. Allein darüber überhaupt nachzudenken zeigt bereits, wie verweichlicht hier manche Positionen bereits sind.
      1 1 Melden
  • Bene86 16.03.2018 14:58
    Highlight Man stelle sich den politischen Aufschrei vor, wenn dies die AFD so kommuniziert hätte. Die ganze Welt hätte mind. 1 Woche am Rad gedreht. Lichterketten von Finnland bis Spanien und Refuges-Welcome-Tänze sowie verbrannte Reichsflaggen an jeder Ecke. ;-) Aber es war ja "nur" die CSU.
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    • Enzasa 16.03.2018 15:51
      Highlight Die AFD hat bereits viel, viel härtere Sprüche gesagt und es gab leider keine Lichterketten.

      In D herrscht viel Aufregung um die Aussage von Seehofer. Seehofer zeigt deutlich wo das Problem liegt. Er ist zu schwach. Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben. Ich kann aber damit leben, dass jemand lieber in die Moschee geht, anstatt in die Kirche. In einer starken Gesellschaft sollte es möglich sein unterschiedliche Religionen zu leben und jede Religion gehört zu dieser Gesellschaft.
      36 27 Melden
    • Dong 16.03.2018 17:11
      Highlight Ich persönlich finde, Islamophovie ist definitiv ein Problem - die Aussage Seehofers ist aber vor allem VERNÜNFTIG! Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, und das soll auch so bleiben, das nützt doch keinem Zuwanderer, wenn die alteingesessenen nicht mehr wissen, wer sie sind.
      16 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:19
      Highlight Enzasa
      " Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben."
      Ach ja? Warum wird dann allenthalben auf christliche Feiern verzichtet und an verschiedenen Orten nur noch Halal aufgetischt. Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden, etc.
      Gut es handelt sich in den meisten Fällen um eine Art Selbstzensur um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen... und um vorauseilendem Gehorsam...
      10 4 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 23:17
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Wo wird auf christliche Feiern verzichtet und nur noch Halal aufgetischt?
      Wie du richtig feststellst, sind es aber meist nicht Muslime, sondern (linke) Atheisten, die Forderungen nach Umbenennung von Weihnachtsmärkten, -Ferien aufstellen. Typisches Beispiel die CH-Jusos, die eine Abschaffung der christlichen Feiertage fordern, aber für das Recht auf Tragen von religiösen Symbolen der Schülerixen und Lehrerixen einstehen: https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2018/03/Religionspapier-JUSO-Kanton-Zürich-bereinigt.pdf
      6 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.03.2018 10:15
      Highlight Maracuja
      Erstaunlich, der Forderungskatalog der JUSOS ist gar nicht so dumm wie erwartet.
      Ja, das Recht auf Tragen religiöser Symbole in der Schule gehört da nicht hinein. Offen gelassen wird auch, ob man jetzt mehr Gemeinschaften anerkennen soll, oder nicht.

      Du bist so was von unmodern und vermutlich genderfeindlich: Schülerixen???
      Das schreibt sich Schüler*innen!
      Wenn du das nicht sofort auf der Stelle umschreibst, wirst du stante pede ausgeschlossen (von was auch immer)!

      Vorbei die Zeiten mit so schönen Ausdrücken wie "Madame le professeur"...
      2 0 Melden
    • Dong 17.03.2018 12:20
      Highlight @Maracuja: Merci, genau so ist es!
      Ich geh persönlich davon aus, dass gläubige Muslime oder Juden da genauso am Kopfschütteln sind wie die Christen.
      1 0 Melden

«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?Franziska Schreiber: Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer …

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