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Seehofer sagt: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland» – Merkel gefällt das nicht

16.03.18, 14:21 16.03.18, 14:37


FILE - In this March 14, 2018 file photo German Interior Minister Horst Seehofer, left, talks to German Chancellor Angela Merkel  in the German parliament in Berlin. Germany’s new interior minister is positioning himself to the right of Chancellor Angela Merkel on migration, telling a newspaper Islam is not a part of Germany Friday, March 16, 2018.  (AP Photo/Markus Schreiber,file)

Horst Seehofer (links) mit Angela Merkel Bild: AP/AP

Der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer hat den Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» als falsch bezeichnet. «Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland», sagte Seehofer der «Bild»-Zeitung (Freitagsausgabe). Die Grünen kritisierten die Aussagen des CSU-Politikers scharf.

Deutschland sei durch das Christentum geprägt, dazu gehörten der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten, sagte Seehofer.

«Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland», fügte er hinzu. Dies bedeute jedoch nicht, «dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben».

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth bezeichnete Seehofers Äusserung als «Signal der Ausgrenzung». Ein Heimatminister, der am ersten Tag seiner Amtszeit angesichts brennender Moscheen und Morddrohungen gegen den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, nicht Solidarität bekunde, «hat sich umgehend disqualifiziert und handelt sträflich verantwortungslos», erklärte sie in Berlin.

epa06606259 Green party member and Bundestag Vice-President Claudia Roth, speaks during a session of the German 'Bundestag' parliament dealing with Turkey's current campaign in Syria, in Berlin, Germany, 15 March 2018. A member of each parliament party addressed the issue.  EPA/OMER MESSINGER

Claudia Roth Bild: EPA/EPA

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin sagte im Südwestrundfunk: «So setzt die CSU ihren fatalen Kurs fort und macht Wahlkampf für die AfD.» Ein Heimatminister, der es als erste Aufgabe sieht, «die Heimat zu spalten, der ist fehl am Platze».

Merkel mit anderer Meinung

German Chancellor Angela Merkel, attends a joint press conference after a meeting with the Prime Minister of Sweden, Stefan Loefven, in Berlin, Germany, Friday, March 16, 2018. (AP Photo/Michael Sohn)

Bild: AP/AP

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte am Freitag klar, dass für sie die hierzulande lebenden Muslime und der Islam zu Deutschland gehören. Die Prägung des Landes sei «sehr stark durch das Christentum» sowie das Judentum erfolgt, sagte sie in Berlin. «Aber inzwischen leben vier Millionen Muslime in Deutschland.»

Diese Menschen übten in Deutschland ihre Religion aus. «Und diese Muslime gehören auch zu Deutschland. Und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam», betonte Merkel.

Der Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» war durch den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff und seine Rede zur Deutschen Einheit im Jahr 2010 bekannt geworden und hatte immer wieder zu Diskussionen geführt.

Neue Islamkonferenzen

Seehofer kündigte an, erneut Islamkonferenzen einberufen zu wollen, um die Probleme der Integration von Muslimen in Deutschland zu diskutieren. Die Islamkonferenz sei ihm wichtig. «Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen», sagte Seehofer.

Muslime müssten «mit uns leben, nicht neben oder gegen uns». Um dies zu erreichen, seien gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme erforderlich. «Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.»

Merkel sprach sich für einen Dialog zwischen den Religionen aus. «Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen», sagte sie.

Dafür seien die Islamkonferenzen ein «sehr wichtiges Instrument». Merkel betonte zudem: «Wir wollen einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert und grundgesetzkonform ist.» (sda/afp)

Jürgen Todenhöfer DAS IST KEIN ISLAMISCHER STAAT

Video: watson

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81
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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 17.03.2018 18:25
    Highlight Religion führt und verführt und fördert nicht das selbstständige Denken und Handeln, sondern nimmt den Gläubigen jede Verantwortung dafür ab. Eigentlich ist die logische Folge die einer kollektiven Verblödung. Der freiwillige Verzicht auf Demokratie und das Geschrei nach starker nationalkonservativer Führung geschieht vor allem in stark religiösen Ländern.
    9 2 Melden
  • Oxymora 16.03.2018 23:14
    Highlight Ein entscheidender Teil des Problems sind die deutschen Politiker/innen.

    Mit Gott an seiner Seite hat das Land schon Zwei Weltkriege verloren und die Politiker schwurbeln noch immer von Religion; als ob sie demokratiefähig wäre.

    Die Trennung von Religion und Staat würde DE nicht schaden, aber wie viele islamische Länder auch, findet DE diese Trennlinie nicht.

    Demokratie und die Befehle von Wüstengöttern passen nicht zusammen. DE bräuchte Politiker/innen, die diese Zusammenhänge verstehen können.

    Noch besser wär, die Buchdämonen wären im Orient geblieben.
    25 7 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:26
      Highlight Religion ist sozusagen "Ethik für Anfänger".
      Darum haben wir ja heute die Ethik und das mit ihr verwandte "Vernetzte Denken" für "Fortgeschrittene"!
      Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden, aber wir können neue Maschinen erfinden und bauen, die Räder in allen möglichen Formen und Grössen verwenden...
      3 7 Melden
    • Waedliman 17.03.2018 18:17
      Highlight Es gibt eine panische Angst davor, sich deutlich abzugrenzen von falschen Predigern. Leider ist der Einfluss vor allem in der CDU/CSU, den die christlichen Kirchen hier haben, viel zu gross, als dass man dies endlich einmal mit Blick aufs Grundgesetz durchsetzen könnte. Vielleicht sollte mal jemand klagen, denn dass der Staat Handlanger der Kirche schon alleine durch das Eintreiben von deren Steuern ist, ist doch offensichtlich.
      4 2 Melden
  • Lester McAllister 16.03.2018 22:21
    Highlight Dann gehört der FC Bayern München, die Demokratie und der Verbrennungsmotor auch nicht zu Deutschland.
    Gab es alles noch nicht, als die ersten Muslime in Deutschland heimisch wurden.
    15 53 Melden
    • Kane88 17.03.2018 08:15
      Highlight Selten solch einen Keks gelesen!
      24 5 Melden
    • Lester McAllister 17.03.2018 09:50
      Highlight Neuleser?
      4 8 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.03.2018 21:29
    Highlight Nun ja, aber Seehofer hat eben recht.
    48 12 Melden
  • MrBlack 16.03.2018 20:34
    Highlight Man sollte lieber betonen, was am konservativen Islam(und konservativen Auslegungen anderer Religionen) nicht mit unserer Gesellschaft & unserem Rechtssystem kompatibel ist.

    Des weiteren sollte man auch die Trennung von Kirche(Religion) und Staat betonen und das auch im Bezug zum Christentum konsequent durchsetzen.
    24 3 Melden
  • aglio e olio 16.03.2018 20:26
    Highlight Seehofer sollte mal einen Blick in Grundgesetz werfen.
    12 62 Melden
    • Redly 16.03.2018 22:03
      Highlight ...zum Thema Redefreiheit?
      48 2 Melden
    • redeye70 17.03.2018 07:54
      Highlight Gerade islamische Kreise betrachten dieses Grundgesetz als obsolet. Nur der Koran und das Wort Alllahs zählt. Diese erzkonservative Ausrichtung wird nie kompatibel sein. Daher hat Seehofer recht, der Islam kann nur dann Teil der Gesellschaft sein wenn die politische Komponente verschwindet. Das müssen wir in Europa zum Schutz unserer Werte durchsetzen.
      27 4 Melden
  • bokl 16.03.2018 19:17
    Highlight Jo mei Horst was soll den dass? Jetzt hat sich der Söder Markus extra bei Angela engeschleimt, dass du noch ein schönes Pöstchen für 2-3 Jahre kriegst und er dich für den Schlamassel, welchen du in Bayern angerichtet hast, nicht einfach kalt abserviert. Und dazu noch extra den Titel Heimatminister. Und dafür bist du ruhig und brav.

    Hat nicht mal einen Tag funktioniert. So bist du bald Rentner. Dann wechselst du wohl zur AfD. Da wird Geltungssucht noch geschätzt...
    18 43 Melden
    • rodolofo 17.03.2018 12:17
      Highlight Humor aber nicht.
      6 1 Melden
  • IDENTITÄRE BEWEGUNG 16.03.2018 19:14
    Highlight Wenn ein Muslim integriert ist, so schwört er der Scharia ab und ist eben kein Muslim mehr.
    Das islamische Dogma steht unseren freiheitlichen Gesetzgebungen diametral gegenüber.
    65 20 Melden
    • philosophund 16.03.2018 22:08
      Highlight Christliche, sowie jede andere Religionen imfall auch.. 🙈
      16 36 Melden
    • Roterriese 17.03.2018 09:11
      Highlight philosophund mag sein, darum geht es hier aber nicht. Wann ist zuletzt ein christlicher Terrorist in Europa explodiert?
      25 8 Melden
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 11:34
      Highlight Roterriese: Bei den Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya (2011 mit 77 Toten) ist der Attentäter zwar nicht explodiert, aber sein Gedankengut war eindeutig fundamental-christlich und sein Hintergrund rechtsterroristisch (wie zB. auch bei der NSU, 10 Tote).

      Quelle: Anders Breivik (2011), "2083 - A European Declation of Independance, De Laudae Novae Militiae, Pauperes Commilitones Christi Templique Salomonici"
      http://www.deism.com/images/breivik-manifesto-2011.pdf

      Auf Breiviks Manifest "2083" prangt schon auf der Titelseite das christliche Kreuz der Tempelritter.
      3 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 16.03.2018 18:51
    Highlight Wenn der Islam Teil von Deutschland wäre, warum sollten sich dann Muslime noch integrieren?
    56 8 Melden
  • Siebenstein 16.03.2018 18:13
    Highlight Wie kann man nur, wie kann man nur...
    Dass dieser senile Reaktionär zum Innenminister bestellt wurde lacht dem Spruch "den Bock zum Gärtner gemacht" Hohn!
    16 67 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 20:00
      Highlight Und hier tummeln sich anscheinend auch einige Böcke!
      Ich zähle im Moment 18.
      Aber vermutlich tricksen und manipulieren die.
      Gut möglich, dass sie nur zu zweit, oder zu dritt sind.
      12 40 Melden
    • Tan Long 16.03.2018 20:24
      Highlight Religion ist reaktionär.
      24 5 Melden
    • Ueli der Knecht 16.03.2018 21:20
      Highlight rodolofo: Du bist ein Optimist. ;/
      9 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 16.03.2018 18:05
    Highlight Und das soll ein Minister sein? Einfach nur peinlich.
    24 79 Melden
  • rodolofo 16.03.2018 17:14
    Highlight Na wenn das der Seehofer das sagt, dann wird das wohl so sein müssen, denn der Seehofer ist ja schliesslich der Chef der Abendländisch-Christlichen Leitkultur, wie der Papst Gottes Stellvertreter auf Erden ist!
    Dabei geben sich so viele besonders brave Musliminnen ausserordentliche Mühe, dem Seehofer zu gefallen, indem sie im Nonnenkostüm erscheinen!
    Die Muslime können es dem CSU-Innenminister anscheinend einfach nicht recht machen!
    Der träumt wohl von der "Guten, Alten Zeit", als es in Deutschland vor allem Jüdische Andersgläubige gab...
    15 80 Melden
    • Bene86 16.03.2018 19:27
      Highlight Wie immer den Nagel nicht auf den Kopf getroffen, mein lieber Salafisten-Freund.
      49 10 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 21:49
      Highlight @ Bene86
      Ich bezweifle, dass Du die Ironie im 1.Teil meines Kommentars und die Anspielung aufs "Tausendjährige Reich" (das dann in der Realität nur ca. 10 Jahre gedauert hat )im 2.Teil meines Kommentars verstanden hast.
      Aber offenbar weisst Du sehr genau, was Salafisten sind.
      Ich nicht.
      Hat das etwas mit Fisten zu tun?
      6 36 Melden
  • Tepesch 16.03.2018 17:01
    Highlight Imwiefern wurde Deutschland durch das Judentum geprägt? Soll das eine Anspielung auf diese ominöse "Jüdisch-Christliche" Leitkultur sein?
    13 44 Melden
    • Waedliman 17.03.2018 18:20
      Highlight Mal ins Ruhrgebiet fahren und den Leuten aufs Maul hören. Dann werden Sie wissen, warum das so ist.
      4 1 Melden
  • Maria B. 16.03.2018 16:02
    Highlight Mit dieser Ansicht ist Seehofer in Europa kein politischer Ausnahmefall. Der in Osteuropa sehr beliebte ungarische Ministerpräsident Orban sieht das nebst demjenigen Österreichs Kurz, aber auch mit den Staaten Polen, Slowakei und anderen in gleicher Weise.

    Es geht ihnen dabei nicht nur darum, "das Christliche zu bewahren", sondern vor Allem proritär um gesellschaftliche Normen, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Frauenrechte, vor Allem aber weil die Scharia anstelle der demokratischen Rechtsnormen durch den Koran sakrosankt postuliert wird, was mit europäischem Credo nicht kompatibel ist
    64 11 Melden
    • bokl 16.03.2018 19:11
      Highlight Ja genau die Frauenrechte. Die sind ja bei den Katholiken oder weiter im Osten russisch-orthodoxen sehr hoch im Kurs...
      21 29 Melden
    • mostlyharmless 18.03.2018 11:46
      Highlight roflmao – Frauenrechte in Ungarn!
      0 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.03.2018 15:53
    Highlight Nichts gelernt, nichts kapiert!
    Man wurstelt in DE weiter wie bisher, obwohl so ziemlich alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen konnte.
    Islamkonferenzen! Das ist ein Hohn jedem säkularen Muslim gegenüber! Die Verbände? Die repräsentieren keine 10% der Muslime. Es macht diese konservativen Verbände nur noch mächtiger als sie eh schon sind.
    132 24 Melden
    • Maracuja 16.03.2018 16:58
      Highlight Wer Widersprüchliches verkündet, nämlich dass Muslime zu D gehören, aber der Islam nicht, der kann nix kapiert haben. Hat man die Muslime denn an der Grenze aufgefordert den Islam nicht mitzubringen? Faktisch räumt DE durch Islamkonferenzen und die damit verbundene Anerkennung der diversen - oft vom Ausland gesteuerten - Verbände ja ein, dass der Islam mittlerweile zu DE gehört. Klüger wäre es, sich endlich Gedanken zu machen, welche Strömungen des Islams mit dem Grundgesetz vereinbar sind und entsprechend zu handeln. Eine Willensbezeugung wie Frau Merkel sie macht, wird leider nicht genügen.
      17 25 Melden
    • Enzasa 16.03.2018 17:07
      Highlight Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann gibt es keine Religionsfreiheit mehr. Das Christentum gehört nicht zu Saudi Arabien, denn es wird dort nicht toleriert und wird teilweise sogar verfolgt.
      Ist Saudi Arabien also ein Vorbild für Deutschland?
      17 37 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 18:34
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      In der letzten Diskussion im Sekten-Blog hast Du Deine Pseudo-Wissenschaftliche Intellektuellen-Maske abgenommen und Dich als Sympathisant der Rechtsextremen zu erkennen gegeben.
      Und jetzt gehst Du folgerichtig einen Schritt weiter, indem Du Dich mit dem Rechtsaussen-Seehofer solidarisierst.
      Mir konntest Du noch nie was vormachen mit Deiner Akademiker-Klugscheisserei!
      Aber gewisse andere kluge AkademikerInnen scheinen auch langsam dahinter zu kommen, dass bei Deiner zielgerichteten Argumentation einiges faul ist...
      15 31 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 16.03.2018 15:25
    Highlight Natürlich hat Seehofer recht. Der Islam, sofern man dies überhaupt im Singular behaupten kann, hat Ausrichtungen, mit denen sich demokratische Gesellschaften nicht abfinden dürfen. Wenn dieser ein Teil Deutschlands wäre, würde man zustimmen, auch dessen Gepflogenheiten zu akzeptieren. Dass Muslime zu Deutschland gehören ist unbestritten, aber man darf ihnen keinen Freibrief dafür verpassen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen.
    177 37 Melden
    • Enzasa 16.03.2018 17:10
      Highlight Welche Teile des Christentums gehören dann zu Deutschland? Es gibt auch Ausrichtungen im Christentum die den demokratischen Ausrichtungen unserer Gesellschaft widersprechen
      24 22 Melden
    • Ha! Bermas. 16.03.2018 17:23
      Highlight Ich glaube nicht, dass es da um ein ganz oder gar nicht geht. Der Einbindung des Islams könnte ich gemäss dem Zitat Merkels im Text ohne Weiteres zustimmen: "Wir wollen einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert und grundgesetzkonform ist.".
      Ist das gegeben, kann man doch such sagen, dass der Islam xu Deutschland gehört oder nicht? Und sag jetzt bitte nicht, der Islam sei per se nicht gesetzeskonform, fundamentale Christen könnten ihre Schrift auch so auslegen, dass ihre Lebensweise in keine Demokratie passt!
      19 6 Melden
    • Platon 16.03.2018 18:02
      Highlight @Waedlimann
      Was in unserer Gesellschaft erlaubt ist und was nicht, steht in unseren Gesetzesbüchern. Daran hat sich noch nie was geändert, auch nicht als plötzlich mehr Muslime zu uns kamen. Was Seehofer macht ist einfach nur peinlich. Inwiefern bringt uns diese Aussage weiter? Sie sagt rein gar nichts aus, was neu ist oder uns weiterbringen würde. Muslime werden einfach alle in einen Topfgeworfen und die Rassisten in der CSU sind zufriedengestellt.
      Von der Christlichen Bibel will ich auch nichts sehen in unserer Gesetzgebung. Trotzdem war die CSU gegen die Ehe für alle.
      17 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 16.03.2018 14:58
    Highlight Man stelle sich den politischen Aufschrei vor, wenn dies die AFD so kommuniziert hätte. Die ganze Welt hätte mind. 1 Woche am Rad gedreht. Lichterketten von Finnland bis Spanien und Refuges-Welcome-Tänze sowie verbrannte Reichsflaggen an jeder Ecke. ;-) Aber es war ja "nur" die CSU.
    100 49 Melden
    • Enzasa 16.03.2018 15:51
      Highlight Die AFD hat bereits viel, viel härtere Sprüche gesagt und es gab leider keine Lichterketten.

      In D herrscht viel Aufregung um die Aussage von Seehofer. Seehofer zeigt deutlich wo das Problem liegt. Er ist zu schwach. Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben. Ich kann aber damit leben, dass jemand lieber in die Moschee geht, anstatt in die Kirche. In einer starken Gesellschaft sollte es möglich sein unterschiedliche Religionen zu leben und jede Religion gehört zu dieser Gesellschaft.
      36 27 Melden
    • Dong 16.03.2018 17:11
      Highlight Ich persönlich finde, Islamophovie ist definitiv ein Problem - die Aussage Seehofers ist aber vor allem VERNÜNFTIG! Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, und das soll auch so bleiben, das nützt doch keinem Zuwanderer, wenn die alteingesessenen nicht mehr wissen, wer sie sind.
      16 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:19
      Highlight Enzasa
      " Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben."
      Ach ja? Warum wird dann allenthalben auf christliche Feiern verzichtet und an verschiedenen Orten nur noch Halal aufgetischt. Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden, etc.
      Gut es handelt sich in den meisten Fällen um eine Art Selbstzensur um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen... und um vorauseilendem Gehorsam...
      10 4 Melden
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