International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seehofer sagt: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland» – Merkel gefällt das nicht



FILE - In this March 14, 2018 file photo German Interior Minister Horst Seehofer, left, talks to German Chancellor Angela Merkel  in the German parliament in Berlin. Germany’s new interior minister is positioning himself to the right of Chancellor Angela Merkel on migration, telling a newspaper Islam is not a part of Germany Friday, March 16, 2018.  (AP Photo/Markus Schreiber,file)

Horst Seehofer (links) mit Angela Merkel Bild: AP/AP

Der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer hat den Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» als falsch bezeichnet. «Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland», sagte Seehofer der «Bild»-Zeitung (Freitagsausgabe). Die Grünen kritisierten die Aussagen des CSU-Politikers scharf.

Deutschland sei durch das Christentum geprägt, dazu gehörten der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten, sagte Seehofer.

«Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland», fügte er hinzu. Dies bedeute jedoch nicht, «dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben».

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth bezeichnete Seehofers Äusserung als «Signal der Ausgrenzung». Ein Heimatminister, der am ersten Tag seiner Amtszeit angesichts brennender Moscheen und Morddrohungen gegen den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, nicht Solidarität bekunde, «hat sich umgehend disqualifiziert und handelt sträflich verantwortungslos», erklärte sie in Berlin.

epa06606259 Green party member and Bundestag Vice-President Claudia Roth, speaks during a session of the German 'Bundestag' parliament dealing with Turkey's current campaign in Syria, in Berlin, Germany, 15 March 2018. A member of each parliament party addressed the issue.  EPA/OMER MESSINGER

Claudia Roth Bild: EPA/EPA

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin sagte im Südwestrundfunk: «So setzt die CSU ihren fatalen Kurs fort und macht Wahlkampf für die AfD.» Ein Heimatminister, der es als erste Aufgabe sieht, «die Heimat zu spalten, der ist fehl am Platze».

Merkel mit anderer Meinung

German Chancellor Angela Merkel, attends a joint press conference after a meeting with the Prime Minister of Sweden, Stefan Loefven, in Berlin, Germany, Friday, March 16, 2018. (AP Photo/Michael Sohn)

Bild: AP/AP

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte am Freitag klar, dass für sie die hierzulande lebenden Muslime und der Islam zu Deutschland gehören. Die Prägung des Landes sei «sehr stark durch das Christentum» sowie das Judentum erfolgt, sagte sie in Berlin. «Aber inzwischen leben vier Millionen Muslime in Deutschland.»

Diese Menschen übten in Deutschland ihre Religion aus. «Und diese Muslime gehören auch zu Deutschland. Und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam», betonte Merkel.

Der Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» war durch den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff und seine Rede zur Deutschen Einheit im Jahr 2010 bekannt geworden und hatte immer wieder zu Diskussionen geführt.

Neue Islamkonferenzen

Seehofer kündigte an, erneut Islamkonferenzen einberufen zu wollen, um die Probleme der Integration von Muslimen in Deutschland zu diskutieren. Die Islamkonferenz sei ihm wichtig. «Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen», sagte Seehofer.

Muslime müssten «mit uns leben, nicht neben oder gegen uns». Um dies zu erreichen, seien gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme erforderlich. «Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.»

Merkel sprach sich für einen Dialog zwischen den Religionen aus. «Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen», sagte sie.

Dafür seien die Islamkonferenzen ein «sehr wichtiges Instrument». Merkel betonte zudem: «Wir wollen einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert und grundgesetzkonform ist.» (sda/afp)

Jürgen Todenhöfer DAS IST KEIN ISLAMISCHER STAAT

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

69
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 16.03.2018 23:14
    Highlight Highlight Ein entscheidender Teil des Problems sind die deutschen Politiker/innen.

    Mit Gott an seiner Seite hat das Land schon Zwei Weltkriege verloren und die Politiker schwurbeln noch immer von Religion; als ob sie demokratiefähig wäre.

    Die Trennung von Religion und Staat würde DE nicht schaden, aber wie viele islamische Länder auch, findet DE diese Trennlinie nicht.

    Demokratie und die Befehle von Wüstengöttern passen nicht zusammen. DE bräuchte Politiker/innen, die diese Zusammenhänge verstehen können.

    Noch besser wär, die Buchdämonen wären im Orient geblieben.
    • rodolofo 17.03.2018 12:26
      Highlight Highlight Religion ist sozusagen "Ethik für Anfänger".
      Darum haben wir ja heute die Ethik und das mit ihr verwandte "Vernetzte Denken" für "Fortgeschrittene"!
      Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden, aber wir können neue Maschinen erfinden und bauen, die Räder in allen möglichen Formen und Grössen verwenden...
  • Carl Gustav 16.03.2018 22:21
    Highlight Highlight Dann gehört der FC Bayern München, die Demokratie und der Verbrennungsmotor auch nicht zu Deutschland.
    Gab es alles noch nicht, als die ersten Muslime in Deutschland heimisch wurden.
    • Carl Gustav 17.03.2018 09:50
      Highlight Highlight Neuleser?
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.03.2018 21:29
    Highlight Highlight Nun ja, aber Seehofer hat eben recht.
  • MrBlack 16.03.2018 20:34
    Highlight Highlight Man sollte lieber betonen, was am konservativen Islam(und konservativen Auslegungen anderer Religionen) nicht mit unserer Gesellschaft & unserem Rechtssystem kompatibel ist.

    Des weiteren sollte man auch die Trennung von Kirche(Religion) und Staat betonen und das auch im Bezug zum Christentum konsequent durchsetzen.
  • aglio e olio 16.03.2018 20:26
    Highlight Highlight Seehofer sollte mal einen Blick in Grundgesetz werfen.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 16.03.2018 22:03
      Highlight Highlight ...zum Thema Redefreiheit?
    • redeye70 17.03.2018 07:54
      Highlight Highlight Gerade islamische Kreise betrachten dieses Grundgesetz als obsolet. Nur der Koran und das Wort Alllahs zählt. Diese erzkonservative Ausrichtung wird nie kompatibel sein. Daher hat Seehofer recht, der Islam kann nur dann Teil der Gesellschaft sein wenn die politische Komponente verschwindet. Das müssen wir in Europa zum Schutz unserer Werte durchsetzen.
  • bokl 16.03.2018 19:17
    Highlight Highlight Jo mei Horst was soll den dass? Jetzt hat sich der Söder Markus extra bei Angela engeschleimt, dass du noch ein schönes Pöstchen für 2-3 Jahre kriegst und er dich für den Schlamassel, welchen du in Bayern angerichtet hast, nicht einfach kalt abserviert. Und dazu noch extra den Titel Heimatminister. Und dafür bist du ruhig und brav.

    Hat nicht mal einen Tag funktioniert. So bist du bald Rentner. Dann wechselst du wohl zur AfD. Da wird Geltungssucht noch geschätzt...
    • rodolofo 17.03.2018 12:17
      Highlight Highlight Humor aber nicht.
  • IDENTITÄRE BEWEGUNG 16.03.2018 19:14
    Highlight Highlight Wenn ein Muslim integriert ist, so schwört er der Scharia ab und ist eben kein Muslim mehr.
    Das islamische Dogma steht unseren freiheitlichen Gesetzgebungen diametral gegenüber.
    • philosophund 16.03.2018 22:08
      Highlight Highlight Christliche, sowie jede andere Religionen imfall auch.. 🙈
    • Roterriese #DefendEurope 17.03.2018 09:11
      Highlight Highlight philosophund mag sein, darum geht es hier aber nicht. Wann ist zuletzt ein christlicher Terrorist in Europa explodiert?
    • Ueli der Knecht 17.03.2018 11:34
      Highlight Highlight Roterriese: Bei den Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya (2011 mit 77 Toten) ist der Attentäter zwar nicht explodiert, aber sein Gedankengut war eindeutig fundamental-christlich und sein Hintergrund rechtsterroristisch (wie zB. auch bei der NSU, 10 Tote).

      Quelle: Anders Breivik (2011), "2083 - A European Declation of Independance, De Laudae Novae Militiae, Pauperes Commilitones Christi Templique Salomonici"
      http://www.deism.com/images/breivik-manifesto-2011.pdf

      Auf Breiviks Manifest "2083" prangt schon auf der Titelseite das christliche Kreuz der Tempelritter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 16.03.2018 18:51
    Highlight Highlight Wenn der Islam Teil von Deutschland wäre, warum sollten sich dann Muslime noch integrieren?
  • Siebenstein 16.03.2018 18:13
    Highlight Highlight Wie kann man nur, wie kann man nur...
    Dass dieser senile Reaktionär zum Innenminister bestellt wurde lacht dem Spruch "den Bock zum Gärtner gemacht" Hohn!
    • rodolofo 16.03.2018 20:00
      Highlight Highlight Und hier tummeln sich anscheinend auch einige Böcke!
      Ich zähle im Moment 18.
      Aber vermutlich tricksen und manipulieren die.
      Gut möglich, dass sie nur zu zweit, oder zu dritt sind.
    • Gender Bender 16.03.2018 20:24
      Highlight Highlight Religion ist reaktionär.
    • Ueli der Knecht 16.03.2018 21:20
      Highlight Highlight rodolofo: Du bist ein Optimist. ;/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 16.03.2018 18:05
    Highlight Highlight Und das soll ein Minister sein? Einfach nur peinlich.
  • rodolofo 16.03.2018 17:14
    Highlight Highlight Na wenn das der Seehofer das sagt, dann wird das wohl so sein müssen, denn der Seehofer ist ja schliesslich der Chef der Abendländisch-Christlichen Leitkultur, wie der Papst Gottes Stellvertreter auf Erden ist!
    Dabei geben sich so viele besonders brave Musliminnen ausserordentliche Mühe, dem Seehofer zu gefallen, indem sie im Nonnenkostüm erscheinen!
    Die Muslime können es dem CSU-Innenminister anscheinend einfach nicht recht machen!
    Der träumt wohl von der "Guten, Alten Zeit", als es in Deutschland vor allem Jüdische Andersgläubige gab...
    • Bene86 16.03.2018 19:27
      Highlight Highlight Wie immer den Nagel nicht auf den Kopf getroffen, mein lieber Salafisten-Freund.
    • rodolofo 16.03.2018 21:49
      Highlight Highlight @ Bene86
      Ich bezweifle, dass Du die Ironie im 1.Teil meines Kommentars und die Anspielung aufs "Tausendjährige Reich" (das dann in der Realität nur ca. 10 Jahre gedauert hat )im 2.Teil meines Kommentars verstanden hast.
      Aber offenbar weisst Du sehr genau, was Salafisten sind.
      Ich nicht.
      Hat das etwas mit Fisten zu tun?
  • Tepesch 16.03.2018 17:01
    Highlight Highlight Imwiefern wurde Deutschland durch das Judentum geprägt? Soll das eine Anspielung auf diese ominöse "Jüdisch-Christliche" Leitkultur sein?
  • Maria B. 16.03.2018 16:02
    Highlight Highlight Mit dieser Ansicht ist Seehofer in Europa kein politischer Ausnahmefall. Der in Osteuropa sehr beliebte ungarische Ministerpräsident Orban sieht das nebst demjenigen Österreichs Kurz, aber auch mit den Staaten Polen, Slowakei und anderen in gleicher Weise.

    Es geht ihnen dabei nicht nur darum, "das Christliche zu bewahren", sondern vor Allem proritär um gesellschaftliche Normen, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Frauenrechte, vor Allem aber weil die Scharia anstelle der demokratischen Rechtsnormen durch den Koran sakrosankt postuliert wird, was mit europäischem Credo nicht kompatibel ist
    • bokl 16.03.2018 19:11
      Highlight Highlight Ja genau die Frauenrechte. Die sind ja bei den Katholiken oder weiter im Osten russisch-orthodoxen sehr hoch im Kurs...
    • mostlyharmless 18.03.2018 11:46
      Highlight Highlight roflmao – Frauenrechte in Ungarn!
  • Rabbi Jussuf 16.03.2018 15:53
    Highlight Highlight Nichts gelernt, nichts kapiert!
    Man wurstelt in DE weiter wie bisher, obwohl so ziemlich alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen konnte.
    Islamkonferenzen! Das ist ein Hohn jedem säkularen Muslim gegenüber! Die Verbände? Die repräsentieren keine 10% der Muslime. Es macht diese konservativen Verbände nur noch mächtiger als sie eh schon sind.
    • Maracuja 16.03.2018 16:58
      Highlight Highlight Wer Widersprüchliches verkündet, nämlich dass Muslime zu D gehören, aber der Islam nicht, der kann nix kapiert haben. Hat man die Muslime denn an der Grenze aufgefordert den Islam nicht mitzubringen? Faktisch räumt DE durch Islamkonferenzen und die damit verbundene Anerkennung der diversen - oft vom Ausland gesteuerten - Verbände ja ein, dass der Islam mittlerweile zu DE gehört. Klüger wäre es, sich endlich Gedanken zu machen, welche Strömungen des Islams mit dem Grundgesetz vereinbar sind und entsprechend zu handeln. Eine Willensbezeugung wie Frau Merkel sie macht, wird leider nicht genügen.
    • Enzasa 16.03.2018 17:07
      Highlight Highlight Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann gibt es keine Religionsfreiheit mehr. Das Christentum gehört nicht zu Saudi Arabien, denn es wird dort nicht toleriert und wird teilweise sogar verfolgt.
      Ist Saudi Arabien also ein Vorbild für Deutschland?
    • rodolofo 16.03.2018 18:34
      Highlight Highlight @ Rabbi Jussuf
      In der letzten Diskussion im Sekten-Blog hast Du Deine Pseudo-Wissenschaftliche Intellektuellen-Maske abgenommen und Dich als Sympathisant der Rechtsextremen zu erkennen gegeben.
      Und jetzt gehst Du folgerichtig einen Schritt weiter, indem Du Dich mit dem Rechtsaussen-Seehofer solidarisierst.
      Mir konntest Du noch nie was vormachen mit Deiner Akademiker-Klugscheisserei!
      Aber gewisse andere kluge AkademikerInnen scheinen auch langsam dahinter zu kommen, dass bei Deiner zielgerichteten Argumentation einiges faul ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 16.03.2018 14:58
    Highlight Highlight Man stelle sich den politischen Aufschrei vor, wenn dies die AFD so kommuniziert hätte. Die ganze Welt hätte mind. 1 Woche am Rad gedreht. Lichterketten von Finnland bis Spanien und Refuges-Welcome-Tänze sowie verbrannte Reichsflaggen an jeder Ecke. ;-) Aber es war ja "nur" die CSU.
    • Enzasa 16.03.2018 15:51
      Highlight Highlight Die AFD hat bereits viel, viel härtere Sprüche gesagt und es gab leider keine Lichterketten.

      In D herrscht viel Aufregung um die Aussage von Seehofer. Seehofer zeigt deutlich wo das Problem liegt. Er ist zu schwach. Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben. Ich kann aber damit leben, dass jemand lieber in die Moschee geht, anstatt in die Kirche. In einer starken Gesellschaft sollte es möglich sein unterschiedliche Religionen zu leben und jede Religion gehört zu dieser Gesellschaft.
    • Dong 16.03.2018 17:11
      Highlight Highlight Ich persönlich finde, Islamophovie ist definitiv ein Problem - die Aussage Seehofers ist aber vor allem VERNÜNFTIG! Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, und das soll auch so bleiben, das nützt doch keinem Zuwanderer, wenn die alteingesessenen nicht mehr wissen, wer sie sind.
    • Rabbi Jussuf 16.03.2018 22:19
      Highlight Highlight Enzasa
      " Niemand hat verlangt unsere christlichen Werte und Bräuche aufzugeben."
      Ach ja? Warum wird dann allenthalben auf christliche Feiern verzichtet und an verschiedenen Orten nur noch Halal aufgetischt. Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden, etc.
      Gut es handelt sich in den meisten Fällen um eine Art Selbstzensur um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen... und um vorauseilendem Gehorsam...
    Weitere Antworten anzeigen

Eklat im ARD-Sommerinterview: AfD-Chef Gauland verweigert Zuschauerfragen

Eigentlich sollen die Zuschauer im Anschluss des ARD-Sommerinterviews die Möglichkeit bekommen, den jeweiligen Spitzenpolitikern Fragen zu stellen. Eigentlich.

Als am Sonntag aber der Fraktionschef der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, zu Gast war, war dies nicht der Fall. Denn im Anschluss an das Sommerinterview mit dem AfD-Politiker fiel das Online-Format «Frag selbst» aus, wie das ARD-Hauptstadtstudio mitteilte.

Der Grund: Alexander Gauland hatte die Teilnahme an der obligatorischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel