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Sohn zur Vergewaltigung verkauft: Mutter und Ziehvater in Freiburg vor Gericht

epa06799949 DefendantsChristian L. (C) and Berrin T. (R) wait with ther lawyers Martina Naegele and Matthias Wagner for the beginning of their trial on charges related to sexual abuse of a minor at the regional court in Freiburg, Germany, 11 June 2018. Christian L. and Berrin T. are accused of having offered Berrin's nine-year-old son in Staufen to paedophiles across Europe for sex in an abuse case that has shocked Germany. The couple ran their operation through the Darknet over a course of two years until police arrested them last September following information from the FBI.  EPA/Thomas Lohnes / POOL ATTENTION EDITORS: Pixelation done by source in accordance with court orders

Bild: EPA/Getty Images Europe POOL



Im Fall eines im Darknet zum sexuellen Missbrauch verkauften Knaben hat am Montag in Freiburg der Prozess gegen die Mutter und den Ziehvater des Buben begonnen. Die Staatsanwaltschaft will neben einer Haftstrafe eine Sicherungsverwahrung der Angeklagten erreichen.

Sie Staatsanwaltschaft wirft der 48-jährigen Frau und dem 39-jährigen Mann unter anderem besonders schwere Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, besonders schwere Zwangsprostitution und Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor.

Das Paar hat den heute neun Jahre alten Knaben laut Anklage mehr als zwei Jahre lang Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Zudem sollen sie das in Staufen bei Freiburg lebende Kind auch selbst mehrfach sexuell missbraucht haben.

epa06799947 Defendant Christian L. (C) arrives for his trial on charges related to sexual abuse of a minor at the regional court in Freiburg, Germany, 11 June 2018. Christian L. and Berrin T. are accused of having offered Berrin's nine-year-old son in Staufen to paedophiles across Europe for sex in an abuse case that has shocked Germany. The couple ran their operation through the Darknet over a course of two years until police arrested them last September following information from the FBI.  EPA/Thomas Lohnes / POOL ATTENTION EDITORS: Pixelation done by source in accordance with court orders

Bild: EPA/Getty Images Europe POOL

Als Haupttäter gilt der Lebensgefährte der Mutter, der einschlägig als Pädophiler vorbestraft ist. Er räumte bereits als Zeuge in anderen Verfahren zur Tatserie seine eigenen Vergehen ein und belastete auch die Mutter des Kindes schwer.

Diese äusserte sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen. Mit Spannung wird erwartet, ob sie im Prozess Angaben machen wird. Die Ermittler machten den Fall vor fünf Monaten öffentlich. Das Kind lebt inzwischen in Obhut des Jugendamts. (sda/afp/bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 11.06.2018 15:51
    Highlight Highlight So etwas kann ich fast nicht lesen... Einfach nur Sch...
  • Waldorf 11.06.2018 13:57
    Highlight Highlight Und das ist leider bloss die Spitze des Eisbergs...
  • chäsli 11.06.2018 13:39
    Highlight Highlight Für eine Frau die das ihrem eigenen Sohn antut gibt es keine Strafe die hart genug ist.
  • elnino 11.06.2018 13:02
    Highlight Highlight Mir wird fast schlecht, großen Dank an all die Ermittler!
  • Philboe 11.06.2018 13:01
    Highlight Highlight Fassungslos habe ich diesen Artikel gelesen und frage mich nur wie kann man das einem Kind antun

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