International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gewalttätige Angriffe: Eklat an Frankfurter Buchmesse

Der Börsenverein hatte zur «Auseinandersetzung» mit den rechten Verlagen auf der Buchmesse aufgerufen. Aktueller Stand: Provokation auf beiden Seiten, gewalttätige Angriffe von rechts, hilflose Veranstalter.

15.10.17, 11:25 15.10.17, 11:38

Eva Thöne



Ein Artikel von

Die Eskalation kommt schnell, schon nach wenigen Minuten schreien weit mehr als hundert Menschen: «Jeder hasst die Antifa.»

Erst vor wenigen Minuten hatte Ellen Kositza am späten Samstagnachmittag die Veranstaltung des rechten Antaios-Verlags in der Halle 4 der Frankfurter Buchmesse eröffnet: Über das Buch «Mit Linken leben» wollte sie mit den Autoren reden, sie vertreibt es gemeinsam mit ihrem Mann Götz Kubitschek, dem bekanntesten Denker der Neuen Rechten. Vor Ort ist zudem der AfD-Rechtsaussen Björn Höcke.

Dann beginnen die Rufe von kleineren Gruppen: «Hass hat keine Botschaft», schreit eine, die sich später als Linksautonome bezeichnen wird. «Halt die Fresse» kommt zurück. Neben der Bühne halten mehrere Protestler bunte Pappschilder in die Luft: «Meinungsfreiheit JA! Menschenverachtung NEIN!» steht darauf oder «Ihr seid Nazis. Punkt.»

Die Situation wird unübersichtlich, die Reporterin sieht Rangeleien um die Plakate, Stösse gegen die Brust. Viele von den Plakaten werden zerknüllt, zerrissen oder landen auf dem Boden. Sicherheitskräfte, die sich zwischen die Streitenden stellen, sind zu diesem Zeitpunkt kaum zu sehen, Polizisten ebenso wenig.

Später wird der Frankfurter Vorsitzende der «Partei», Nico Wehnemann, der an der Aktion mit den bunten Schildern beteiligt war, gegenüber SPIEGEL ONLINE von «Prellungen» berichten: «Von hinten hat mich ein Sicherheitsmann, der zu Antaios gehörte, niedergestreckt.» Bildmaterial zeigt, wie ihm ein Mann in Lederjacke das Knie in den Rücken rammt.

Wehnemann bezeichnet die Person, die ihn auf den Boden drückte, als «Nazi». Der Mann, der das Foto geschossen hat, widerspricht ihm.

Die Junge Freiheit, Manuscriptum und Antaios: Drei Verlage, die man dezidiert dem rechten bis rechtsextremen Spektrum zuordnen kann, sind in diesem Jahr auf der Buchmesse, ein winziger Bruchteil bei über 7000 Ausstellern. Das sind einige von ihnen schon seit Jahren, aber 2017 ist das Jahr, in dem eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag gewählt worden ist.

«Da kommt man nicht mehr ran»

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte vor der Messe zu einer «aktiven Auseinandersetzung» mit den Verlagen aufgerufen, die Auftritte aber «im Sinne der Meinungsfreiheit, die für uns nicht relativierbar ist», zugelassen.

Um die Stände waren gezielt bunte oder politische Gegengewichte positioniert worden - gegenüber dem Stand der Jungen Freiheit zeigten junge Hipster ihr Comicnetzwerk und Indieverlage queere Magazine; schräg gegenüber von Antaios verteilte die Amadeu-Antonio-Stiftung ihr Informationsmaterial gegen rechts. Was das half, auch schon vor der Eskalation am Samstag?

«Der Dialog mit denen, die zu Antaios kommen, ist schwierig», sagte der Sprecher der Amadeu-Antonio-Stiftung gegen Ende des ersten Publikumstags. «Am ehesten geht das, wenn man mit Zahlen argumentieren will, aber viele wollen sowieso nur ihren Frust abladen, da ist das Weltbild so geschlossen, da kommt man nicht mehr ran.»

Gleichzeitig gab etwa Manuscriptum an, dass über Nacht ihre Bücher gestohlen worden seien. Am Freitag hatte es zudem bereits einen gewalttätigen Zwischenfall gegeben: Ein Zuschauer hatte bei einer Veranstaltung der «Jungen Freiheit» dem Verleger des Musikverlags Trikont einen Faustschlag verpasst, nachdem dieser nach eigenen Angaben vom Rand aus gerufen hatte, der Vortragende solle «die Fresse halten». Der mutmassliche Schläger wurde festgenommen.

Protestierende verhindern Sellner-Auftritt

Am Samstagabend beruhigt sich die Situation zunächst. Die Polizei bringt die linken Protestierenden nach draussen, nach Höcke spricht Kositza mit Akif Pirincci - der ehemalige Krimi-Autor tauchte in den vergangenen Jahren auf Pegida-Kundgebungen auf und wurde vor Kurzem wegen Volksverhetzung verurteilt.

Zum geplanten Auftritt von Martin Sellner, dem wichtigsten Kopf der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, kommt es aber nicht mehr: Protestierende pfeifen und buhen über eine halbe Stunde, so lange, bis die Messe schliesst. Der Verlag versucht, die Veranstaltung dennoch stattfinden zu lassen. Dann wird die Bühne von der Polizei geräumt.

Wie in Zukunft umgehen mit solchen Situationen? Vorerst bleiben nur offene Fragen: Eine freie Journalistin, die für SPIEGEL ONLINE vor Ort mit ihrem Handy filmt und dann die Demonstranten nach draussen begleitet, darf daraufhin nicht mehr auf das Messegelände zurück: Ein Polizist verweigert ihr den Zutritt, trotz Ausstellerausweis, trotz Angebot, den Presseausweis zu zeigen. «Er sagte nur, er habe mich doch in der Gruppe der Demonstranten gesehen.»

Kritik an Polizei

Der «Partei»-Vorsitzende Wehnemann erhebt Vorwürfe: «Die Polizei hat uns nicht genug geschützt, sondern die Rechten.» Bei dem Angriff auf ihn habe die Polizei danebengestanden und erst eingegriffen, als er «lautstark um Hilfe rief». Wehnemann sei dann abgeführt worden, er habe einen Platzverweis erhalten, sagte er SPIEGEL ONLINE. Als er dann eine Anzeige erstatten wollte, habe man ihm auf der Messe-Wache gesagt, dass dies nicht möglich sei. Man habe vor allem mit Taschendieben genug zu tun. Es seien aber überall Kameras, er könne morgen Anzeige erstatten.

In der Pressestelle der Polizei Frankfurt war am Samstagabend niemand zu erreichen. Der Börsenverein veröffentlichte am späten Abend ein Statement, unter anderem heisst es darin: «Wir verurteilen jede Form der Gewalt. Sie verhindert den Austausch von politischen Positionen.»

Am Stand des Antaios-Verlag stand am Samstagnachmittag eine 41-jährige Lebensberaterin und blätterte durch «Mit Linken leben». «Ich bin keine AfD-Wählerin», sagte sie. «Aber wenn es so weitergeht, werde ich es bald.» Sie fühle sich als Frau nicht mehr frei, weil sie glaube, dass in arabischen Kulturen die Frau weniger wert sei. Die Menschen um sie herum hörten zu. Sie hörte zu, als man ihr entgegnete. Es blieb ein rarer Moment der Verständigung an diesem Tag auf der Buchmesse.

Das könnte dich auch interessieren:

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Alle Artikel anzeigen

Video der Woche: Wenn Radio-Morgenshows ehrlich wären ...

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

52
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Exilsummi 16.10.2017 18:12
    Highlight Und so war es dann wirklich:

    http://meedia.de/2017/10/16/von-nazis-und-narzissten-die-deprimierenden-lehren-aus-dem-buchmesse-eklat/

    Wundert man sich, dass das Vertrauen in die Medien immer weiter sinkt?
    6 0 Melden
  • Gondeli 16.10.2017 15:45
    Highlight Sehe ich das richtig, dass, wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, wieder mal die "linken" provoziert haben, sich dann (mal wieder) empört haben, wenn was zurück kommt?
    ...uuund die Schuld wird dann wieder den Provozierten in die Schuhe geschoben.

    7 4 Melden
  • Exilsummi 16.10.2017 11:26
    5 2 Melden
  • malu 64 15.10.2017 16:37
    Highlight Viele Bullen sympathisieren mit den Rechten. Wegschauen ist einfacher.
    54 70 Melden
    • Andi Amo 15.10.2017 19:33
      Highlight Weisst du auch wieso das vielleicht so ist?
      Die 'Bullen' wie du sie abschätzig bezeichnest, sehen halt tagtäglich 1 zu 1 was alles schief läuft mit kriminellen Ausländern und Asylanten.
      33 39 Melden
    • BigE 15.10.2017 20:36
      Highlight @Andi: Nope, hat damit nichts zu tun. Den "Bullen" ist jede Form von Extremismus zuwider! Nur können sie sich an solchen Anlässen nicht in jede kleine Rangelei einmischen, weil die Ressourcen vor Ort beschränkt sind.
      11 10 Melden
  • Roterriese 15.10.2017 15:44
    Highlight https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/chaos-und-pruegel-an-frankfurter-buchmesse/story/12078855 Laut der Baz ist es aber der dritte linksgerichtete Zwischenfall an diesem Wochenende
    41 38 Melden
    • phreko 15.10.2017 17:47
      Highlight Wenn ich einem die Fresse einschlage, tut mir auch die Hand weh. Hat mich dann der Geschlagene verletzt?
      19 16 Melden
    • Randy Orton 15.10.2017 19:19
      Highlight Du meinst laut Chrioph Blochers Hofblatt?
      26 13 Melden
  • BigE 15.10.2017 15:21
    Highlight Vielleicht sollte man bei den Anhängern einer politischen Ausrichrung nicht immer von "Nazis" oder "Antifas" reden. Nicht jeder, der sich vor der Zukunft fürchtet, ist ein Nazi und nicht jeder, der weltoffen ist, ist ein Antifa!
    Derzeit sind die Ansichten so weit auseinander, dass ein Diskurs gar nicht möglich oder gewünscht ist. Von beiden Seiten nicht! Jede - nicht freiwillige - Konfrontation endet unweigerlich in Streit oder Gewalt. Lasst die politisch Andersdenkenden einfach mal ihr Ding machen. Ändert etwas bei den Menschen in eurem Umfeld. Da kann man etwas bewirken mit Argumenten.
    46 5 Melden
    • phreko 15.10.2017 17:48
      Highlight Ihr Ding machen lassen? Trump Nordkorea bombardieren lassen? Und dann?
      5 21 Melden
    • BigE 15.10.2017 20:29
      Highlight Nicht jeder, der für etwas demonstriert geht, ist ein Extremist! Und ich rede weder von den Brandanschlägen verursachenden G20-Gegnern noch von den das Selbe machenden Neonazis. Ich rede auch nicht von Staatsmännern. Ich rede davon, im Kleinen etwas zu verändern,damit im Grossen Veränderungen möglich sind. Wenn ich mit Nachbarn, Arbeits- oder Vereinskollegen diskutiere, artet es nicht aus, weil man sich kennt. Dann fliegen eben keine Fäuste und es werden eben keine Schimpfwörter gerufen. Aber einem Neonazi "Arschloch" zuzurufen oder einem Antifa eine Gerde ins Gesicht zu drücken bringt nichts!
      4 3 Melden
    • BigE 16.10.2017 10:48
      Highlight @Rendel: da Sie sich in ihren Postings widersprechen, ist es eigentlich egal was ich sage. ;o)
      Einerseits könne man Menschen nicht ändern, man könne aber anderes vorleben und gleichzeitig dürfe man Extremisten nicht einfach ihr Ding tun lassen.... ja was denn nun?
      0 1 Melden
  • Echo der Zeit 15.10.2017 15:19
    Highlight Früher haben sie Bücher verbrannt - Jetzt kommen sie und verkaufen ihre Ideologie in Büchern und Reden von Meinungsfreiheit - bald werden sie die Bücher wieder verbrennen und die Meinungsfreiheit wird wieder vergessen sein, wenn die Menschenverachtende Ideologie wider Greift.
    50 28 Melden
  • pamayer 15.10.2017 13:50
    Highlight Für Nazis ist Gewaltausübung ein legitimes Mittel, Andersdenkende und Andersartige niederzuknüppeln oder zu töten.
    10 Mio Tote zeugen davon.
    Deshalb sind Nazis nicht eine Meinung (Meinungsfreiheit), sondern auf keiner Ebene tolerierbar.
    125 60 Melden
    • grumpy_af 15.10.2017 14:26
      Highlight Bis zu "[...] niederknöppeln" und ab "Deshalb [...]" trifft es auf jedes Extrem zu. Wer das nicht so sieht, ist bigott.
      45 16 Melden
    • Madison Pierce 15.10.2017 14:43
      Highlight Grundsätzlich einverstanden. Nur: wer definiert, was ein Nazi ist? Mich dünkt, die Definition wurde immer mehr aufgeweicht. In gewissen Kreisen ist alles rechts von links automatisch Nazi.

      Abweichende Meinungen müssen diskutiert werden können, solange sie sich nicht ausserhalb der Verfassung bewegen.
      72 20 Melden
    • Echo der Zeit 15.10.2017 15:35
      Highlight @Madison Pierce
      Heute in Grüningen am Herbstmarkt - Eine Wurst vom Grill Kaufen - Da war eine Wurst Verbrannt (schwarz) und schon kamen die Rechtsextremen Sprüche von der Ganzen Warteschlange bis zum Grillmeister - Wär ich Schwarzer Hautfarbe ??? Ich hab ihm dann die Wurst wieder zurück gegeben weil sie einfach zu Braun war. Der Alltägliche Rassismus und das Gejammer über die Bösen Intoleranten Linken Kommunisten - Jö, der Arme unverstandene Rassist - da kann man nur noch Mitleid haben.
      44 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 15.10.2017 13:38
    Highlight Was machen Neonazis überhaupt an der Buchmesse, gab's 'ne Vorlesstunde?
    88 36 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.10.2017 14:00
      Highlight Die sind beleidigt, weil dieser Verlag seinen Stand nicht am besten Platz aufbauen durfte: https://antaios.de/
      21 20 Melden
  • Alnothur 15.10.2017 13:07
    Highlight Pöbeln und dann jammern, dass was zurückkommt... Die hat man gerne.
    49 64 Melden
  • maxi 15.10.2017 13:01
    Highlight intressant wie die schreibweise varriert, wenn die opfer von der buchmesse und nicht der pnos ist.
    63 28 Melden
    • aglio e olio 15.10.2017 18:03
      Highlight Beispiele?
      5 6 Melden
    • maxi 15.10.2017 20:46
      Highlight der text zum überfall auf die pnos hier auf watson.
      5 1 Melden
    • Iko5566 15.10.2017 22:38
      Highlight sind/ist... ach egal.
      0 4 Melden
  • Exilsummi 15.10.2017 12:52
    Highlight Gut, wenn man die Vorgeschichte kennt (warum hat watson darüber eigentlich nicht berichtet?:

    http://www.achgut.com/artikel/es_war_einmal_eine_buchmesse

    http://www.achgut.com/artikel/schmierentheater_auf_der_buchmesse

    Ich würde da also eher der Version von Jonas Fedders glauben .

    Über die Amadeu Stasi-Stiftung muss man wohl kein Wort mehr verlieren.
    Allen die sie nicht kennen, empfehle ich den Lebenslauf von Anetta Kahane zu recherchieren.

    Der Schulterschluss von Kunst-, Literatur- und Medienbetrieb mit der deutschen (Einheits-)Regierung ist heute wieder wie zu DDR-Zeiten.
    44 58 Melden
  • Calvinandboby 15.10.2017 12:24
    Highlight Wow! Jetzt übernimmt die kollektive Dummheit auch noch die literaten-ecke. Scheint als wäre Hass und Populismus die neue Popkultur und Land der "Dichter und Denker", erlebt eine neue Intoleranz Renaissance.
    77 27 Melden
    • Juliet Bravo 15.10.2017 18:58
      Highlight behindert? Oder was schreibst du? Ich finde, Kommentare mit solchen "Argumenten" immer besonders erhellend. Das hast du schön geschrieben. Super Stips!
      14 4 Melden
  • walsi 15.10.2017 12:02
    Highlight Wenn ich lese das eine Gruppe gegen eine andere Gruppe Gewalt ausübt ist es in der Mehrheit so, dass Linke Gruppen Rechte Gruppen angreifen. So weit ich mich erinnern kann habe ich noch nie gelesen das eine rechte Gruppierung, wie die Pnos z.B., eine Veranstaltung der Antifa angegriffen haben. Umgekehrt passiert das aber regelmässig. Linke nehmen doch für sich in Anspruch, dass sie wissen was gut ist. Wenn man aber jemanden mit schreien und pfeifen daran hindert seine Meinung zu äussern, nur weil die einem nicht gefällt, kann ich daran nichts gutes erkennen. Es ist eine Form von Gewalt.
    51 99 Melden
    • roger.schmid 15.10.2017 13:55
      Highlight "Quer durch die Republik attackieren rechte Aktivisten mit Hass und Gewalt die Meinungsfreiheit. Sie bedrohen Künstler, attackieren Schauspieler und üben Druck auf Theater aus."

      http://m.huffpost.com/de/entry/14680294
      72 28 Melden
    • EvilBetty 15.10.2017 14:17
      Highlight Walsi, du meinst die «Halt die Fresse!» Rufe aus der rechten Ecke, oder?
      31 19 Melden
    • Juliet Bravo 15.10.2017 14:22
      Highlight Die Rechtsextremen nicht gewalttätig? Weisst du vielleicht, was der "NSU" ist?
      48 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 15.10.2017 11:55
    Highlight „weil sie glaube, dass in arabischen Kulturen die Frau weniger wert sei“

    Ist nicht nur vermutlich so. Das ist ein Fakt!

    Wenn die Linken und Rechten sich so ausseinander setzen wollen, sollen sie sich eine Prügelorgie im Wald organisieren und das so klären. Nicht einfach in Buchmessen rumprügeln vor den Zivilisierten Leuten. Sie können gerne prügeln ohne unbeteiligte!
    39 21 Melden
  • Slavoj Žižek 15.10.2017 11:53
    Highlight Die intolerante Linke. Nichts neues.
    48 94 Melden
    • roger.schmid 15.10.2017 14:00
      Highlight Der Pepe-Trollfrosch schwafelt von Intoleranz? Der war gut.. 🤣
      76 36 Melden
  • andrew1 15.10.2017 11:50
    Highlight Also über gewalt müssen die linksextremen nun wirklich nicht jammern wenn sie sich provokativ verhalten. Man stelle sich ein afd politiker in einer antifa demo vor. Wäre wohl deutlich gewalttätiger und intoleranter.
    36 68 Melden
    • FrancoL 15.10.2017 13:53
      Highlight Ja das dann wohl was genau, ausser Deine Annahme und Vorstellung?
      Gerade in D scheinen ja die extreme Rechte kaum die Gewalt zu meiden und besonders tolerant scheinen diese Rechten auch nicht zu sein. Erzähl uns etwas über dein Umfeld in dem die extreme Rechte tolerant und nicht gewalttätig ist.
      50 23 Melden
    • andrew1 15.10.2017 14:50
      Highlight Hat keine extremen rechte in meinem umfeld. Zudem habe ich nicht gesagt sie seien tolerant. Nur gesagt das es auf linksextremer seite auch intolerant zu und her geht wenn man nicht in ihr weltbild passt. das bekamen auch schon nicht extremistische politiker zu spüren.
      19 26 Melden
    • FrancoL 15.10.2017 15:12
      Highlight Doch du hast eine Wertung gepostet. Versuche es mit nachlesen.
      23 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Debakel für CSU und SPD in Bayern – Grüne und AfD räumen ab

CSU 👎 ++ SPD 👎👎 ++ Grüne 👍👍 ++ AfD 👍👍 

Bei der Landtagswahl im deutschen Bundesland Bayern haben die regierenden Christsozialen und die SPD laut ersten Prognosen schwere Verluste erlitten.

Nach Berechnungen der Fernsehsender ARD und ZDF verlor die CSU von Ministerpräsident Markus Söder mehr als zehn Prozentpunkte und landete bei 35,5 Prozent. Sie hatte bisher mit absoluter Mehrheit regiert und bräuchte jetzt zum Weiterregieren einen oder mehrere Koalitionspartner.

Zweitstärkste Kraft wurden die Grünen mit 18,5 bis 19 Prozent (2013: …

Artikel lesen