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Star-Reporter des «Spiegel» als Fälscher entlarvt



epa05695926 An undated handout photo made available by 'Der Spiegel' shows a general view on the publishing building of the German news magazine 'Der Spiegel' at the Ericusspitze in the port city of Hamburg, Germany. German weekly news magazine DER SPIEGEL celebrates its 70th anniversary on 04 January 2016. It has been one of Europe's most influential investigative magazines and played key roles in uncovering political scandals.  EPA/NOSHE/DER SPIEGEL HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das «Spiegel»-Hochhaus in Hamburg. Bild: EPA/SPIEGEL VERLAG

Das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hat einen Betrugsfall im eigenen Haus aufgedeckt. Ein Redaktor habe in «grossem Umfang seine eigenen Geschichten gefälscht und Protagonisten erfunden», heisst es in einem auf Spiegel Online am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Aufgedeckt worden sei der Fall nach internen Hinweisen und eigenen Recherchen. Der Redaktor hat die Vorwürfe laut «Spiegel» eingeräumt. Er habe sein Büro am Sonntag ausgeräumt und seinen Vertrag am Montag gekündigt.

Claas Relotius (Bild: Zvg)

Claas Relotius bei der Verleihung des Liberty Awards im Jahr 2017.

«Publizistische Krise»

Der Journalist schrieb erst als freier Mitarbeiter für den «Spiegel», seit anderthalb Jahren war er als Redaktor fest angestellt. Von ihm sind dem «Spiegel» zufolge seit 2011 knapp 60 Texte im Heft und bei Spiegel Online erschienen. Wie viele davon gefälscht waren, ist unbekannt. Sicher dazu gehören:

«Spiegel Online» ist Content-Partner von watson, die Reportagen von Relotius sind auf watson.ch nicht erschienen.

«Das ist die vielleicht schwerste publizistische Krise beim ‹Spiegel›», erklärte die neue Chefredaktion um Steffen Klusmann am Mittwoch in Hamburg. «Es sind alle erschüttert. Das trifft ins Mark», sagte Geschäftsführer Thomas Hass.

Die «Spiegel»-Leitung will eine Kommission aus internen und externen Experten einsetzen, um den Fälschungen nachzugehen. «In die öffentliche Fake-News-Debatte werden wir jetzt eingeordnet werden. Dem müssen wir uns stellen», sagte der stellvertretende Chefredaktor Dirk Kurbjuweit. Im Foyer des «Spiegel»-Hauses ist das Motto des «Spiegel»-Gründers Rudolf Augstein für alle Journalisten-Generationen verewigt: «Sagen, was ist.

Geschichten erfunden

Erste Verdachtsmomente hatte es laut «Spiegel» nach einem im November 2018 veröffentlichten Text gegeben. Der Journalist habe in mehreren Fällen eingeräumt, Geschichten erfunden oder Fakten verzerrt zu haben. Seinen eigenen Angaben zufolge sind mindestens 14 Geschichten betroffen und zumindest in Teilen gefälscht.

Ein Reporterkollege, der eine Geschichte zusammen mit dem Redaktor recherchiert habe, sei misstrauisch geworden und habe Bedenken geäussert, schreibt der «Spiegel». Ihm sei es gelungen, Material gegen den Kollegen zu sammeln.

Nach anfänglichem Leugnen, so Spiegel Online weiter, habe der Journalist eingeräumt, dass er viele Passagen nicht nur in dem einen Text, sondern auch in anderen erfunden habe. Auch sei er Protagonisten, die er in seinen Storys zitiert habe, nicht begegnet.

Auszeichnung aberkannt

Vor seiner Zeit beim «Spiegel» hatte der Journalist für mehrere andere Medien gearbeitet und auch einige Auszeichnungen erhalten.

Der Deutsche Reporterpreis teilte mit: «Wir sind entsetzt und wütend über die geradezu kriminelle Energie», mit der der ehemalige «Spiegel»-Redaktor die Organisatoren des Preises sowie die Juroren, die ihm diese Auszeichnung verliehen hätten, getäuscht habe. Die Jury berate nun über eine Aberkennung.

Die Ulrich-Wickert-Stiftung entzog dem Ex-«Spiegel»-Autoren am Mittwoch den Peter-Scholl-Latour-Preis.« Ich bin tief erschüttert über diesen Betrug», teilte der frühere «Tagesthemen»-Moderator Ulrich Wickert mit. «Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Gut eines Journalisten.»

Die Ergebnisse der internen «Spiegel»-Kommission, mit denen erst in einigen Monaten gerechnet wird, sollen öffentlich dokumentiert werden, «um die Vorgänge aufzuklären und um Wiederholungsfälle zu vermeiden», wie es auf Spiegel Online heisst.

«Wir werden prüfen, inwiefern hier das Verifikationssystem nicht funktioniert hat», sagte Klusmann. Beim «Spiegel» werden die Texte von der Ressortleitung und vor allem der Dokumentation auf Fakten gegengecheckt. Der neue Chefredaktor warnte davor, alle «Spiegel»-Mitarbeiter unter einen Generalverdacht zu stellen: «Wir müssen Urvertrauen in die Integrität unserer Mitarbeiter haben. Das ist in diesem Fall verletzt worden.» 

Die ersten Reaktionen:

(jaw/cma/sda/dpa)

So überzeugend kann manipuliertes Video aussehen

abspielen

Video: srf

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68
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    Alle Leser-Kommentare
  • JonahI 20.12.2018 12:04
    Highlight Highlight Ein sehr lesenswerter Artikel aus der Kleinstadt "Fergus Falls", der zeigt, dass Relotius praktisch alles erlogen hat. Und dass darunter auch Fakten sind, welche die Dokumentations-Abteilung des Spiegels hätte herausfinden müssen. https://medium.com/@micheleanderson/der-spiegel-journalist-messed-with-the-wrong-small-town-d92f3e0e01a7
  • Dirk Leinher 20.12.2018 09:16
    Highlight Highlight Viel schlimmerals komplette Fälschungen mit Akteuren die es gar nicht gibt, sind Berichte die einen Kern Wahrheit haben, den man aber vor lauter Unterstellungen, Vorverurteilungen und Einseitigkeit als Betroffener nicht mehr finden kann.
  • Rim 19.12.2018 21:52
    Highlight Highlight Krass! Er schrieb auch für die NZZ am Sonntag. Und für die Weltwoche. Die sollten seine Artikel nun auch "verifizieren" . Zumindest von der NZZ erwarte ich das.
  • Brezel Hugger 19.12.2018 20:57
    Highlight Highlight Mein erster Gedanke war ein Zitat aus Casablanca:

    " I'm shocked, shocked to find there's gambling in these premises."
  • Dong 19.12.2018 20:07
    Highlight Highlight Verglichen mit Christoph Sydow eine Bagatelle imo ;-)
    • Brezel Hugger 19.12.2018 20:30
      Highlight Highlight Warum? Würd mich interessieren, was du über den neuen Lawrence of Arabia und seine syrischen Gespänli weisst.
    • Dong 20.12.2018 08:28
      Highlight Highlight Bei Sydow bin ich nachtragend wegen seiner Syrien-Berichterstattung.
      Ich halte den Konflikt für einen Stellvertreterkrieg und die „Gemässigten Rebellen“ für Söldner und Al Qaida-Kämper. Von Lawrence of Arabia hab ich aber keine Ahnung.
  • Pana 19.12.2018 18:41
    Highlight Highlight Ein moderner Karl May. Fantasy Stories aus Übersee, und keiner hinterfragts.
  • Roterriese 19.12.2018 17:51
    Highlight Highlight Wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 20.12.2018 07:16
      Highlight Highlight Unken Sie rum oder haben Sie Belege für diese These?
      Abgesehen davon: Die ganze Geschichte ist von einem Journalisten aufgedeckt worden. Juan Moreno hat persönliche Nachteile in Kauf genommen, um die Beweise zu sammeln.
    • Roterriese 20.12.2018 08:45
      Highlight Highlight @Zerpheros das Wort "Wahrscheinlich" indiziert eine "Vermutung".
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 20.12.2018 10:39
      Highlight Highlight Daher These.
  • Skeptischer Optimist 19.12.2018 17:50
    Highlight Highlight He who tells the best story wins.

    Oder auch nicht. Der Fall erinnert an Johann Hari:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Johann_Hari#Plagiarism

    Der geneigte Leser sollte sich immer bewusst sein, dass News auch Fake News sein können.

  • Normi 19.12.2018 17:19
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt wie viele Reporterp/innen auf 4Chan Verarschungen reingefallen sind ist das nur die Spitze des Eisberg's...
    Bspw: 👌 soll White Power bedeuten 😂😂
    • Klirrfactor 19.12.2018 22:50
      Highlight Highlight Aber das kommt genau davon, wenn heute jede Nachricht so schnell wie möglich veröffentlicht wird um die ersten Likes zu erhalten.
  • Vinnie 19.12.2018 17:02
    Highlight Highlight Wow.... Das wird teuer und schlimm für Zeitungen
  • MilfLover 19.12.2018 16:49
    Highlight Highlight Lügenpresse Hetze wird bestimmt nicht stumm.
    • Roterriese 19.12.2018 17:51
      Highlight Highlight Wieso Hetze? Im Bezug auf Artikel dieses "Journalisten" ist das Wort Lügenpresse durchaus angebracht.
    • Jacky Treehorn 19.12.2018 18:59
      Highlight Highlight wie nennst du es?
  • Mia_san_mia 19.12.2018 16:46
    Highlight Highlight Mit interner "Man- und Womenpower" Was soll denn so ein Kommentar? 🙈
    • Adumdum 19.12.2018 17:46
      Highlight Highlight Weil wahrscheinlich auch Frauen dran beteiligt waren? Verstehe diesen Kommentar nicht.
    • Ökonometriker 19.12.2018 20:42
      Highlight Highlight @Adumdum das englische Wort 'man' kann sowohl Mann wie auch Mensch bedeuten. 'Manpower' ist aber immer Geschlechtsneutral und bedeutet in etwa 'Arbeitskraft'.
  • AlteSchachtel 19.12.2018 16:42
    Highlight Highlight Es eilt, Schlagzeile raus und später recherchieren ...... oder seinen eigenen Senf dazugeben.

    Redaktion und Leser wollen alles sofort, zahlen will niemand und der profilierungssüchtige Journi saugt sich irgendwelche Geschichten aus den Fingern um seinen eigenen Namen in der Zeitung lesen zu können.

    Tollll! Zu den eh schon existierenden Gefahren der Desinformation durch die Schnelligkeit der elektronischen Medien kommt jetzt auch noch ein preisgekrönter Hochstapler und schädigt den Ruf der Journalisten... Ekelhaft!
    • crik 19.12.2018 17:04
      Highlight Highlight Es gibt dabei um Hintergrundreportagen, nicht schnelle Schlagzeilen.

      Lest euch doch einfach auf Spiegel online selbst ein bisschen ins Thema ein. Einerseits hat Relotius Personen oder Zitate verfälscht, damit sie besser in die Geschichte passen. Es geht aber auch um Punkte wie erfundene Lieder welche angeblich passend zur Situation im Hintergrund liefen oder von Personen gepfiffen wurden, also um Details seiner Reportagen.

      Hat wenig mit "Lügenpresse" oder Fake News zu tun. Es zeigt eher auf, dass der Spiegel eigentlich hohe Qualitätskriterien hat.
    • AlteSchachtel 19.12.2018 17:18
      Highlight Highlight "Einerseits hat Relotius Personen oder Zitate verfälscht, damit sie besser in die Geschichte passen."

      Egal wie man es nennen will, "Anpassungen" dieser Art haben nichts, aber auch rein gar nichts, mit seriösem Journalismus zu tun.

      Und wenn nicht "Roman" oder "Kommentar" bei den Artikeln stand, sondern "Reportage" oder Berichterstattung, dann sind die, zur Zierde geschriebenen Eigenkreationen, eine Art Betrug.




    • crik 19.12.2018 17:26
      Highlight Highlight @AlteSchachtel: Da gebe ich dir völlig recht. Allerdings kann ich ein leichtes Schmunzeln über die Kommentare hier (und auf anderen Plattformen) nicht vermeiden. Ein grosser Aufschrei, Fragen, ob es denn beim Spiegel keine Qualitätskontrolle gäbe, usw. Den meisten ist aber offenbar zu viel Aufwand, ein bisschen "Recherche" zu betreiben und selber mal auf Spiegel online nachzulesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regenmaker 19.12.2018 16:40
    Highlight Highlight Tom Kummer 2.0
  • Lord_Mort 19.12.2018 16:21
    Highlight Highlight Da kommt mir gleich der Film Shattered Glas in den Sinn.
  • fandustic 19.12.2018 15:56
    Highlight Highlight Getreu dem Motto “Hauptsache es klingt gut”. Erstaunlich, dass er bis dato damit durchkam?! Gibt wohl kein Controlling...wirft natürlich im Zeitalter von Fake News ein schlechtes Licht auf die Medien/Journalisten.
    • Vergugt 19.12.2018 16:19
      Highlight Highlight Gerade Reportagen sind halt schwer zu kontrollieren, außerdem gibt's auch sehr geschickte Betrüger.

      Der vorliegende Fall ist eine Sauerei, ich hoffe es werden die richtigen Konsequenzen gezogen, aber daraus die Qualität von Medien insgesamt zu denunzieren, finde ich falsch.
    • ChrisPronto 19.12.2018 16:39
      Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen dass ein Controlling einfach zu teuer ist.

      Gerade in der Heutigen Zeit wo eine Online Zeitung alle 10 Minuten einen neuen Artikel hochladen muss und das am Besten noch gratis.
  • LondonAfterMidnight 19.12.2018 15:47
    Highlight Highlight Weiss jemand, wie dies in Redaktionen so ausschaut? Ich gehe davon aus dass man sich nicht einfach auf Quellen verlässt sondern auch selber Recherce betreibt, stimmt das? Wie konnte Relotius so etwas "gelingen"?
    • adf32 19.12.2018 16:30
      Highlight Highlight Auf Spiegel-Online hat es sehr ausführliche Artikel, wie das mit der Dokumentationsabteilung funktioniert, und wie das trotzdem passieren konnte.
    • crik 19.12.2018 16:41
      Highlight Highlight Spiegel berichtet auf seiner Website sehr ausführlich, da werden auch deine Fragen beantwortet.
  • Mia_san_mia 19.12.2018 15:37
    Highlight Highlight Als Schriftsteller kann er sicher noch Karriere machen 😁
  • einmalquer 19.12.2018 15:11
    Highlight Highlight Erstaunlich - hätte ich nie geglaubt, dass solche beim Spiegel mit seiner hochgelobten Dokumentarabteilung vorkommen kann.

    Wird ein Fressen für die Fake-News-Anhänger.
    • Rasta281 19.12.2018 17:20
      Highlight Highlight Als gesund denkender Mensch sollte man ja eben vom Gegenteil ausgehen. Nämlich dass die gegenseitige Kontrolle und Faktenüberprüfung in einer seriösen Berichterstattung sich durchsetzen, wenn jemand bewusst lügt.

      Aber leider wirst du recht behalten mit den Fake-News-Anhängern. Diesen Punkt werden sie einfach ausblenden.
    • MSpeaker 19.12.2018 21:43
      Highlight Highlight Eigentlich ist es ja eher ein Zeichen das der Spiegel keime Fakenews verbreiten will. Es wäre vermutlich möglich gewesen, das ganze unter den Tisch zu kehren oder zumindest abzuschwächen. Aber es wurde Intern sehr genau recherchiert und es wurde prominent darüber berichtet.

      Klar ist es auch Schadensbegrenzung, da so keine andere Zeitschrift gross darüber berichten kann.
  • Gzuz187ers 19.12.2018 15:08
    Highlight Highlight Kann mich gut an die Reportage „Löwenjungen“ erinnern da sie so eindrücklich war. Aber auf jeden Fall gut vom Spiegel dass sie selber befasst haben und die Sache öffentlich gemacht haben.
  • Ohniznachtisbett 19.12.2018 15:01
    Highlight Highlight Ist doch kein Problem. Er muss auf der Visitenkarte nur "Journalist" durchstreichen und "Schriftsteller" hinschreiben. ;)
  • ChrisPronto 19.12.2018 14:40
    Highlight Highlight ...dass viele von Relotius Artikeln teilweise oder ganz erfunden wurden...

    Perfekte Voraussetzungen um beim Blick zu arbeiten :-)
    • DerElch 19.12.2018 15:26
      Highlight Highlight Weil es in der Schweiz ja keinen Presserat gibt und man wild erfinden kann, wie man lustig ist.
    • ChrisPronto 19.12.2018 16:37
      Highlight Highlight In Deutschland gibt es auch einen Presserat. Trotzdem hat dieser nicht herausgefunden dass Relotius seine Artikel erfunden hat.

      Die alleinige Anwesenheit eines Presserates schützt nicht vor Unwahrheiten.
  • G. Schmidt 19.12.2018 14:28
    Highlight Highlight Definitiv genug Stoff für einen Film...
    • DichterLenz 19.12.2018 14:36
      Highlight Highlight Gibts bereits.. Schtonk!
    • G. Schmidt 19.12.2018 14:52
      Highlight Highlight @DichterLenz

      Cool! Sehr ähnliche Story. Werde ich mir sicher anschauen!
    • Jekyll & Hyde 19.12.2018 14:54
      Highlight Highlight Schtonk !!

      Mit einem der Legendärsten Filmzitat:
      "Melde gehorsamst, der Führer brennt nicht !" 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 19.12.2018 14:22
    Highlight Highlight Stark auch vom Spiegel. Dass sie dem nachgegangen sind und es veröffentlich haben. So konnten wenigsten ein klein wenig ihres Images wahren.
    • Rabbi Jussuf 19.12.2018 15:12
      Highlight Highlight Stark?
      Das ist eine Selbstverständlichkeit.
    • Mia_san_mia 19.12.2018 15:32
      Highlight Highlight Wieso stark? Das ist doch zu erwarten, wenn so etwas passiert ist...
    • Dragonlord 19.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Gerade vom Spiegel erwarte ich, dass sie 100% transparent von den eigenen Fehlern berichten.
      Schwarze Schafe gibt es leider überall. Schade nur, dass dieses eine schwarze Schaf ausgerechnet beim Spiegel seinen Riesenhaufen hinges**issen hat.
      Ich hoffe, er wird dafür mächtig geschoren und kann nie wieder als Journalist arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 19.12.2018 14:18
    Highlight Highlight Heftig! Schön das ihr davon berichtet. Sehr interessant. Erstaunlich auch wieviele Preise er gewonnen hat... und das alles mit Fake News. Krass.
    Er hat unter anderem auch Artikel in der Zeit, der Welt, der Süddeutschen, Cicero oder der TAZ sogar veröffentlicht. Auch Schweizer Zeitungen sind betroffen. Die NZZ und die Weltwoche druckten schon Artikel vom Lügen-Reporter Relotius ab.
  • Devante 19.12.2018 14:09
    Highlight Highlight immerhin die eier gehabt, SELBST darüber zu berichten.....nicht schlecht spiegel
    • Mia_san_mia 19.12.2018 15:34
      Highlight Highlight Wieso Eier haben? Wenn so etwas passiert, erwarte ich, dass es klargestellt wird.
    • Luki Bünger 19.12.2018 17:56
      Highlight Highlight Nix Eier. Pflichtübung!
    • Don Alejandro 19.12.2018 18:08
      Highlight Highlight Stimmt. Andererseits ist es natürlich auch Schadensbegrenzung. Wenn sie es verheimlicht hätten und ein anderes Medium hätte es aufgedeckt? Das wäre dann der Super-GAU.
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 19.12.2018 14:03
    Highlight Highlight Krass krass krass...
  • elias776 19.12.2018 13:59
    Highlight Highlight schade..
    • Mia_san_mia 19.12.2018 15:35
      Highlight Highlight Wieso schade? Ist doch gut, dass so ein Betrüger aufgeflogen ist!

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