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Wer ist dafür verantwortlich? 6 Fragen und Antworten zum Fall «Survivor R»

Stickereien auf den Sitzen eines sächsischen SEK-Panzers sorgen für Empörung: Verharmlosen die Sicherheitsbehörden NS-Ästhetik?

Peter Maxwill



Ein Artikel von

Spiegel Online

Ein Wappen, drumherum Zweige, stilisierte Adlerschwingen und zwei Schriftzüge in einer historischen Schriftart: So sieht das Logo aus, das der Rüstungskonzern Rheinmetall auf die Sitze eines neuen Polizeipanzers sticken liess. Die Stickereien in dem Spezialfahrzeug haben eine Debatte ausgelöst - über den Umgang der Sicherheitsbehörden mit der NS-Vergangenheit und mangelnde Sensibilität bei diesem Thema.

Eigentümer des Spezialfahrzeugs mit dem Namen «Survivor R» ist der Freistaat Sachsen. Das zuständige Innenministerium und das Landeskriminalamt stehen nun wegen des fraglichen Logos in der Kritik, erinnert es doch stark an die Ästhetik des Nationalsozialismus.

Worum genau geht es?

Am Sonntag verbreitete sich in sozialen Medien ein Foto, auf dem die Sitze des neuen Panzers zu sehen sind. Kritik erregt vor allem die Bestickung der Rückenlehnen: ein mit Zweigen umringtes Wappen, flankiert vom Schriftzug «Spezialeinsatzkommando Sachsen». Beide Wörter sind in einer sogenannten gebrochenen Schrift gehalten.

Das Innenministerium hatte den Panzer im Februar beim Rüstungskonzern Rheinmetall bestellt, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Es handele sich dabei um einen von insgesamt zwei «Survivor R», die Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) - ein Tochterunternehmen von Rheinmetall Defence und MAN Nutzfahrzeuge - für die sächsische Polizei hergestellt hat. Der erste Panzer wurde am Freitag übergeben, der zweite soll laut Rheinmetall noch vor Weihnachten ausgeliefert werden.

Die mehr als 13 Tonnen schweren Panzer sind gegen Beschuss und Sprengfallen gesichert (mehr zur Ausstattung des «Survivor R» lesen Sie hier). Mit den beiden Spezialfahrzeugen wollen die Sicherheitsbehörden in Sachsen etwa auf Amok- und Terrorlagen reagieren können. Beamte sollen damit sicher zu einem Einsatzort gelangen, Verletzte aus Gefahrenzonen gebracht werden.

Was hat es mit der Stickerei auf sich?

Die Kritik entzündet sich vor allem an der Schriftart, die der in Deutschland vor allem bis in die Vierzigerjahre verwendeten Frakturschrift ähnelt. In weiten Teilen der Bevölkerung werden gebrochene Schriften mit dem Nationalsozialismus in Zusammenhang gebracht, auch rechte Gruppierungen und Neonazis greifen häufig auf solche Schrifttypen zurück.

Darüber hinaus handelt es sich bei dem Emblem nicht um das offizielle Wappen des Freistaats - sondern um eines, das stark an das Wappen des früheren Königreichs Sachsen erinnert: An den Seiten sind zwei Löwen zu erkennen, etwas weiter oberhalb ist eine Krone abgebildet. Ein klares Bekenntnis zum demokratischen Nachkriegsdeutschland dürfte aus Sicht von Kritikern anders aussehen.

Wer ist verantwortlich für die Stickerei?

Geordert hatte den Polizeipanzer das sächsische Innenministerium, das sich gegen Kritik verwahrt. «Das Fahrzeug wurde mit dieser Bestickung der Sitze vom Hersteller so ausgeliefert», heisst es in einem Tweet der Behörde vom Sonntag - und: «Darin ein Indiz für rechte Attitüde zu sehen, weisen wir entschieden zurück.»

Inzwischen hat das Innenministerium diese Darstellung korrigiert: Die Vorlage für das Logo mit dem Schriftzug habe das Landeskriminalamt dem Hersteller vorgelegt, nachdem Rheinmetall eine Bestickung der Sitze ohne Zusatzkosten angeboten habe, sagt Ministeriumssprecher Jan Meinel. Diese Vorlage sei nicht mehr vom Ministerium geprüft worden.

Das Landeskriminalamt teilt die Auffassung der Kritiker nicht. «Das Logo ist ein Fantasiekonstrukt zur internen Verwendung», sagt LKA-Sprecher Tom Bernhardt. «Das Logo gibt es so, wie es auf den jetzt kursierenden Bildern zu sehen ist, bereits seit 1991.» In einem Polizeifahrzeug angebracht wurde es laut Bernhardt nun zum ersten Mal.

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Übergabe des «Survivor R» an die Polizei in Sachsen. Video: YouTube/Sächsisches Staatsministerium des Innern

Nach der Wiedervereinigung, sagt Bernhardt, sei das SEK Sachsen mit Unterstützung aus Baden-Württemberg aufgebaut worden - dabei sei das jetzt kritisierte Logo in Anlehnung an ein ähnliches Logo entstanden, dass es im Südwesten damals gegeben habe. «Da hat sich 26 Jahre lang keiner dran gestört», sagt Bernhardt. «Das Markenhandbuch steckte damals noch in den Kinderschuhen.»

Bei dem Markenhandbuch handelt es sich um eine Richtlinie, die vorgibt, mit welchen Symbolen staatliche Institutionen wie die Polizei öffentlich auftreten dürfen. Vorbild sei damals das interne Logo des SEK Baden-Württemberg gewesen, sagt Bernhardt.

Image

Logo des SEK Baden-Württemberg. bild: ministerium für inneres baden-wüttemberg

Tatsächlich handelt es sich auch bei dem baden-württembergischen Emblem um eine veränderte Variante des Staatswappens: Unter anderem sind auf dem mehr als 40 Jahre alten Logo ein Ritterhelm sowie an den Seiten Tiere zu sehen.

Der Hersteller des umstrittenen Fahrzeugs hält sich bedeckt: «Rheinmetall möchte den Vorgang nicht kommentieren», sagt Konzernsprecher Oliver Hoffmann. Ob es Bedenken oder eine Debatte über das Stickmuster gegeben habe, entziehe sich seiner Kenntnis.

Wie rechtfertigt die Polizei das Wappen?

Der Innenraum eines Fahrzeugs sei nicht Teil der Aussendarstellung des SEK, sagt LKA-Sprecher Bernhardt. Das nun diskutierte Logo gehöre zum «Prozess der Individualisierung» der Einheit, für die Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen sehr wichtige Faktoren seien - das Emblem sei daher wichtig: «Für uns ist das eine identitätsstiftende Massnahme.»

Zudem handele es sich bei dem Wappen nicht um eine historische Adaption, sondern um ein internes Symbol mit klarer Bedeutung für die Beamten: Im Polizeiruf trage das SEK den Namen «Krone», daher sei eine solche auf dem Logo abgebildet. Die beiden Löwen seien dem Stadtwappen von Leipzig entliehen, wo das Einsatzkommando stationiert sei. Und die stilisierten Flügel seien auch Teil des offiziellen Logos - das trage jeder Beamte der Einheit ebenso wie das aktuelle sächsische Staatswappen auf der Uniform.

Was hat es mit dem Schriftzug auf sich?

Zur Kritik, die verwendete Schriftart erinnere an NS-Ästhetik, sagt LKA-Sprecher Bernhardt: «Ich kann verstehen, dass das aus der Entfernung betrachtet so aussieht.» Es seien aber die Nationalsozialisten gewesen, die die Frakturschrift abgeschafft und durch noch heute gängige Standards ersetzt hätten.

Das NS-Regime untersagte die Verwendung der Frakturschrift in einem Rundschreiben der Reichskanzlei im Januar 1941: «Die Verwendung der Schwabacher Judenlettern durch Behörden wird künftig unterbleiben», heisst es darin. Hintergrund der Entscheidung war auch, als vermeintliche künftige Weltmacht eine international lesbare Schrift durchzusetzen, wie die Heidelberger Philologin Janina Reibold schreibt.

Aber ändert das etwas daran, dass gebrochene Schriften allgemein mit der deutschen NS-Vergangenheit assoziiert werden? «Es ist immer eine Frage des Betrachtungswinkels», sagt LKA-Sprecher Bernhardt. Gebrochene Schriften seien nicht grundsätzlich verpönt, immerhin nutze etwa auch die «Frankfurter Allgemeine» eine solche Schriftart auf ihrer Titelseite. «Und ich glaube, es herrscht Einigkeit darüber», sagt Bernhardt, «dass das kein rechtsradikales Blatt ist».

Welche Konsequenzen folgen nun?

Der Fall wird wohl schon bald die Politik beschäftigen: Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Grünen im sächsischen Landtag, hat zu dem Thema eine Kleine Anfrage an die schwarz-rote Regierung in Dresden gestellt. Darin geht es auch um die strittige Bestickung der Sitze im «Survivor R».

«Wir waren ehrlich gesagt schon erschrocken, dass so eine Welle des Ungemachs über uns hereinbricht», sagt LKA-Sprecher Bernhardt. Er sei nach wie vor überzeugt, dass die Aufregung bei nüchterner Bewertung der Fakten übertrieben sei. Trotzdem zeige der Fall, dass ein sensiblerer Umgang angezeigt sei.

Bei künftigen Entscheidungen wolle man die jetzige Debatte berücksichtigen, sagt Bernhardt - «ohne den Eindruck zu erwecken, dass wir jetzt bei irgendwas ertappt worden sind». Wichtig sei nun aber vor allem, den Ruf der Behörden und Beamten zu schützen: «Ich will, dass weder das SEK noch die sächsische Polizei in die rechte Ecke gedrängt werden.»

«Wir werden die aktuelle öffentliche Diskussion zum Anlass nehmen, die Verwendung des Logos in dieser Form kritisch zu prüfen», twitterte das sächsische Innenministerium. Und LKA-Sprecher Bernhardt sagt, man könne die umstrittenen Logos im «Survivor R» möglicherweise einfach überdecken. Für die Zukunft stehe jedenfalls fest: «Ich würde das nicht noch einmal befürworten.»

Mitarbeit: Florian Gathmann

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34
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walter Röhrich 19.12.2017 10:54
    Highlight Highlight Fakt ist doch, dass man in der heutigen Zeit immer mehr versucht, die Grenzen zur Nazizeit zu verwässern, verharmlosen und zu beschwichtigen und verliert sich in Ausreden über Ausreden und man solle gefälligst nicht so engstirnig sein und überhaupt die Linken sind auch nicht besser. Das ist einfach nur Bullshit. Es ist nicht nötig, Schriftzüge zu verwenden und Logos zu kreieren, bei welchen nur noch das Hakenkreuz in der Mitte fehlt. Die NS-Zeit in Europa, auch die Zeit mit kommunistischen Dikatoren, war schlimm und soll auch so in Erinnerung bleiben. Dafür gibt es X andere Schriften und Logos
    22 32 Melden
  • Dynamischer-Muzzi 19.12.2017 10:20
    Highlight Highlight Auf meiner grün-weissen Sachsen Fahne zu Hause prangt auch das Wappen des ehemaligen Königreichs Sachsens. Bin ich nun auch ein Nazi?
    25 10 Melden
    • Asmodeus 19.12.2017 14:31
      Highlight Highlight Weiss ned. Was für Fahnen hängen noch so bei Dir?
      15 9 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 19.12.2017 15:49
      Highlight Highlight Und noch etwas dazu. Lorbeerkranz und Adlerschwingen sind auch auf den Fallschirmspringer-Abzeichen. Sind nun alle Fallschirmspringer Nazis? Und warum sagt niemand seit 25 Jahren etwas dazu? Symbolisierte Adlerschwingen, Lorbeerkranz, darinnen ein Sachsenwappen mit Krone und zwei Löwen - das ist seit über zweieinhalb Jahrzehnten das (inoffizielle) Signet des Spezialeinsatzkommandos der Polizei Sachsen. Entworfen wurde es 1991 von dessen Gründer, dem späteren Landespolizeipräsidenten Hans-Ulrich Herzberg (73).
      13 6 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 19.12.2017 18:58
      Highlight Highlight @Asmodeus
      Ein schwarz/gelbe mit einem weissen D auf weinroten Grund und eine rot/gelbe mit dem Vereinswappen des EHC Biel. Bin ich nun ein Nazi deswegen??
      8 2 Melden
  • x4253 19.12.2017 08:02
    Highlight Highlight Die Schrift und das Logo für sich alleine sind ja ansich kein Problem, genauso wenig ist ein Sawastika. Im Kontext betrachtet ist es aber mindestens Problematisch. Gerade die Polizei Sachsen hatte in jüngster Vergangenheit einige Vorkommnisse, die darauf hindeuten, dass die Kameraden dort halt mindestens Sympatien für die braunen Jungs haben.

    Dass die Polizei sich nun dumm stellt und die das Rheinmetall in die Schuhe schieben möchte macht es jetzt nicht wirklich besser
    34 23 Melden
    • Baccara - Team Nicole 19.12.2017 12:50
      Highlight Highlight Der Gebrauch der Swastika ist seit 1945 in Deutschland verboten. Und ja, ein Hakenkreuz und eine Swastika ist NICHT dasselbe. Trotzdem ist die Swastika verboten worden.
      5 0 Melden
  • Domino 19.12.2017 03:30
    Highlight Highlight Man könnte meinen Deutschland hat keine anderen Probleme als diese Schrift in diesem Sonderfahrzeug... tsts

    Aber das Merkel erstst ein Jahr nach dem Anschlag am Breitscheidplatz den Hinterbliebenen und Überlebenden halbherzig und wiederwillen kondoliert ist keine Schlagzeile wert. Komische Welt.
    48 40 Melden
    • Domino 19.12.2017 14:55
      Highlight Highlight Echt? Wann?
      8 2 Melden
  • ohjaja! 19.12.2017 00:18
    Highlight Highlight Spannend dass eine schrift gefährlicher ist als das ding selber. Aber eben: die feder ist mächtiger als das schwert 🙈
    33 17 Melden
    • EvilBetty 19.12.2017 08:38
      Highlight Highlight Nicht die Schrift, die Symbolik und das damit verknüpfte Gedankengut. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen?
      32 35 Melden
  • pinguinpinguin 18.12.2017 23:53
    Highlight Highlight Egal ob links oder rechts, auf jeden Fall ist der Schriftzug falsch: Das jeweils zweite "s" in "Spezialeinsatzkommando" und "Sachsen" sollte nach traditionellen Fraktur-Schreibregeln mit einem "langen s" (das aussieht wie ein "f" und z.B. im Jägermeister-Logo zu finden ist) gesetzt sein, also "Spezialeinſatzkommando Sachſen".
    44 3 Melden
    • Asmodeus 19.12.2017 09:02
      Highlight Highlight Seien wir doch froh, dass die Polizei Sachsen die beiden S nicht etwas zackiger wollte.

      Dann wäre die SS wenigstens offensichtlich.
      4 15 Melden
  • fcsg 18.12.2017 23:29
    Highlight Highlight Verantwortlich ist eine unbekannte Person, welche zu Zeiten Maximilian I lebte (Mitte des 16. Jahrhundert), die die Schrift entwickelt hat...

    Wird die deutsche Sprache auch bald verpönt? Man hört Hitler habe häufig auf deutsch seine menschenverachtende Ansichten verbreitet...
    48 32 Melden
    • Mia_san_mia 19.12.2017 11:50
      Highlight Highlight Ja genau so wird es kommen mit der Deutschen Sprache
      5 3 Melden
  • heul doch 18.12.2017 23:23
    Highlight Highlight es geht nicht um die schrift oder die symbole im einzelnen sondern um die arrangierung von beiden. die brisanz liegt im zusammenhang der neuerlichen erstarkten rechtsextremen in sachsen (afd stärkste partei, zuvor npd mit änhlichen tendenzen) der martialischen erscheinung des gesamten fahrzeugs und den, nicht unbegründeten, vorwürfe gegen die sächsische polizei, auf dem rechten auge blid zu sein.
    generell abe kann man deutschen keinen vorwurf machen. sie leiden hervorragende aufklärungs- und präventionsarbeit. https://twitter.com/BVB/status/912022055163502593?s=09
    39 19 Melden
  • Lemon Salt 18.12.2017 23:10
    Highlight Highlight Fun Fact: Die Frakturschrift wurde von den Nazis verboten.

    http://www.uni-heidelberg.de/unimut/themen/fraktur-verbot.html
    34 7 Melden
    • Asmodeus 19.12.2017 09:00
      Highlight Highlight Fun Fact.

      Jeder Feld-und-Wiesen-Nazi läuft mit Jacken rum die mit Frakturschrift verziert sind.

      Oder klebt sich in Frakturschrift "EIDGENOSSE" auf die Heckscheibe
      15 10 Melden
  • Asmodeus 18.12.2017 22:33
    Highlight Highlight «Für uns ist das eine identitätsstiftende Massnahme.»


    Das ist es bei den braunen Brüdern immer. Selbst wenn sie blau sind.
    55 31 Melden
  • walsi 18.12.2017 22:16
    Highlight Highlight Der Punkt im Artikel, dass die FAZ auch Frakturschrift im Titel verwendet finde ich interessant. Auch der Tagesanzeiger verwendet diese Schrift für den Titel und niemand kommt auf die Idee diese beiden Zeitungen ins rechte Lager zu rücken. Mich würde mal interessieren was da die Leute dazu sagen die sich nun an diesen Stickereien in Frakturschrift ärgern.
    163 59 Melden
    • seventhinkingsteps 18.12.2017 23:39
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um die Schrift, mannonmann!!!

      Kontext, Leute, Kontext!

      Es geht darum, dass eine Staatsgewalt sich einen Tonnen schweren Koloss besorgt, der zur Deeskalation eingesetzt werden soll und die Sitze mit Frakturschrift und diesem Logo bestickt sind.
      59 31 Melden
    • walsi 19.12.2017 06:59
      Highlight Highlight @seven...: Doch es geht um die Schrift, es wird nicht das Fahrzeug kritisiert. Wenn das Fahrzeug das Problem ist muss man nicht die Stickerein der Sitze beanstanden.
      15 16 Melden
    • seventhinkingsteps 19.12.2017 09:36
      Highlight Highlight @walsi

      Es geht um die Schrift auf dem Logo auf dem Sitz dieses Fahrzeugs
      8 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 18.12.2017 21:31
    Highlight Highlight Ganz ehrlich was soll dieses Theater?
    Das Logo hat ganz offensichtlich nichts mit dem Nazionalsozialismus zu tun.
    Oder machen die Medien einen änlichen Zirkus wenn ein linker Politiker oder Polizist mit einem Sichel und Hammer T Shirt rumläuft?
    Verherrlicht er dann das Stalinistische Regime?
    Oder Nordkorea?
    Ich habe von einem Vietnamaufenthalt ein Cap im look der Vietnamesischen Armee mit Stern drauf, bin ich jetzt ein Vietcong?
    201 121 Melden
    • Sheez Gagoo 18.12.2017 22:46
      Highlight Highlight Glaub schon. Warum nicht? Gibt es den Vietcong noch?
      17 3 Melden
    • Hernd Böcke 18.12.2017 23:13
      Highlight Highlight Fragen über Fragen...


      Ist der Vietcong schlecht?
      12 9 Melden
    • Peldar 19.12.2017 00:16
      Highlight Highlight Klar hat das was mit Nationalsozialismus zu tun. Die Polizei in Sachsen hat ein internes Problem mit rechten Strukturen, so wirde beispielsweise die Gruppe Freital vom Beamten der Bereitschaftspolizei über bevorstehende Einsätze vorgewarnt.
      Ausserdem ist der Umgang mit NS Symbolik in deutschland gesetzlich geregelt und bei solchen Dingen sollte man schon Vorsicht walten lassen. Zu schnell wird die Geschichte verharmlost.
      45 24 Melden
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