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Hamburger Immobilienmakler feiern Weltfrauentag – ohne Frauen



Ach, Jungs, ihr hättet es so leicht haben können.

Die Immobilienmakler des Hamburger Unternehmens Engel & Völkers hatten da neulich eine Idee: Weltfrauentag. Das könnte man ja auch mal feiern.

Für den Weltfrauentag am 8. März veröffentlichte die Firma am Montag ein Foto ihres Vorstands – mit der Erklärung «Weltfrauentag bei Engel & Völkers – der Vorstand über weibliche Vorbilder».

Gefolgt von einem Link, in dem der Männer-Vorstand erklärt, was er an weiblichen Führungskräften schnieke findet.

Fällt dir was auf?

Na?

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NA?

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Hmm, vielleicht jetzt?

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Komm, jetzt aber!

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Jetzt müsstest du doch aber wirklich ...

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Ich bitte dich, das hätte denen doch auffallen müssen!

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Genau, bingo! Ganz stolz posiert der Vorstand zum Weltfrauentag – und zwar ohne eine einzige Frau.

Dieses eigentlich leicht zu vermeidende Problem (erste denkbare Lösung: Frauen im Vorstand; nicht ganz so gute Alternative: einfach nicht so ein Foto posten) bescherte Engel & Völkers einen kräftigen Sturm.

Aber keinen nordischen Sturm, wie man ihn in Hamburg kennt – nein, einen gehörigen Shitstorm für das Maklernetzwerk, das 2017 laut Webseite einen Umsatz von 667,8 Millionen Euro erwirtschaftete.

Was denken die Herren nun über weibliche Führungskräfte?

Finden sie super. Natürlich. Hier mal eine kleine Auswahl, was die Herren von Engel & Völkers sich so als Beispiele für tolle weibliche Führungskräfte ausgesucht haben.

Eine Frau aus dem eigenen Unternehmen kam für die Herren des Vorstands offensichtlich nicht in Frage.

Dabei hätten diese – so wird auf der Webseite des Unternehmens behauptet – den Erfolg von Engel & Völkers in den vergangenen Jahren «entscheidend mitgeprägt».

Die Begeisterung im Netz war ... überschaubar:

Vielleicht ist dem Vorstand der Maklerfirma mittlerweile auch bewusst geworden, was da eigentlich auf Twitter passiert.

Zumindest begann man Dienstagvormittag damit, tatsächlich auch eigene weibliche Führungskräfte der Maklerfirma vorzustellen:

(pb)

Kein Platz für weibliche Vorbilder in Schweizer Schulbüchern

Video: srf/SDA SRF

Lismen statt lafern im Bundeshaus

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Randalf 05.03.2019 16:48
    Highlight Highlight Frau Holtmann for president😉
  • ponyhof 05.03.2019 16:39
    Highlight Highlight Hätten Sie mit Frauen gefeiert, dann würde man sich das Maul über sie zerreisen, weil sie die Frau zum Objekt machen.

    Männer gebt auf! Ihr könnt es den Weibern nicht richtig machen! Werdet Machos oder werden schwul!
  • Gravity 05.03.2019 16:32
    Highlight Highlight läck... nüt bessers z brichte?
  • Flying Zebra 05.03.2019 16:23
    Highlight Highlight Das Gegenteil von „gut“ ist oftmals „gut gemeint“ ;)
  • TheRealSnakePlissken 05.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Ich brauch nur die Visagen der 5 Lackaffen zu sehen - Hamburger Schnösel aus dem Bilderbuch, die siezen sich noch, auch wenn sie 5 Jahre im gleichen Büro gesessen haben und jeder dem anderen vorgeschauspielert hat, wie „hart“ er „arbeitet“🤢🤮.
  • Chrigi-B 05.03.2019 15:01
    Highlight Highlight Wir wissen es langsam. Die städtischen 3. oder 4. Wellen Feministen fordern Quoten, aber selbstverständlich nur für bequeme Bürojobs.
    • willy wodka 05.03.2019 17:39
      Highlight Highlight Dein Argument verstehe ich nicht. Sie fordern Quoten für Führungspositionen. Klar, auf dem Bau arbeiten weniger Frauen. Dafür arbeiten weniger Männer in der Pflege, was ja auch kein Zuckerschlecken ist.
      btw: Ist 4.Wellen-Feministin dein neuer Lieblingskampfbegriff?
  • Lörrlee 05.03.2019 14:28
    Highlight Highlight Bravo! Das habt ihr prima gemacht! Mol!
  • Froggr 05.03.2019 14:21
    Highlight Highlight Also gut, an deren Stelle würde ich nach solchen Kommentaren das nächste mal den Weltfrauentag gleich komplett streichen.
  • Schönbächler 05.03.2019 13:30
    Highlight Highlight Also ich sehe kein Problem. Nun gibt es halt mal keine Frau im Vorstand, was nicht heisst das nie eine im Vorstand war oder nie eine im Vorstand sein werden kann. Trotzdem kann man den Weltfrauentag feiern. Oder darf man nur den Weltfrauentag dann feiern wenn eine Frau im Vorstand ist? Oder erhalten jetzt alle Frauen den Weltfrauentagbonus und kommen irgendwo automatisch in eine Führungsebene?
    Verstehe ich irgendwie nicht so ganz, den aufschrei.
    • Randy Orton 05.03.2019 14:47
      Highlight Highlight Kann man schon machen - ist dann halt in etwa so glaubwürdog wie wenn die Grünen Schweiz eine Klimakonferenz auf Hawaii durchführen würden.
    • just sayin' 05.03.2019 14:48
      Highlight Highlight danke jpeg!

      du hast schön zusammengefasst, dass hier wieder mal künstlich ein problem - und noch künstlicher ein "shitstorm (ich kann das wort langsam nicht mehr hören hier) gebastelt wird.

      schade wenn aufmerksamkeit so verpulvert wird.
    • sealeane 05.03.2019 15:11
      Highlight Highlight @.jpg bitte nachsitzen da dasThema nicht verstanden wurde...
      Weil Frauen lobend erwähnen aber gleichzeitig auschliessen sind nichts anderes als Lippenbekenntnisse für die PR und gehen gottlob immer mehr nach hinten los!
      Dazu muss auch nicht zwingend eine Frau im Vorstand sein, aber wenigstens an die eigenen Frauen denken, ja das wäre das minimum... Aber da sieht mna halt auch das der Vorstand wohl eher rin Boys Playground ist..
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