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Mal rechts, mal links, mal muslimisch: Wenn «Israelkritik» zu Antisemitismus wird

29.04.18, 18:30 30.04.18, 07:10

Timo Stein / watson.de



Antisemitismus unter Muslimen wird gerade in Deutschland heftig diskutiert. Zuletzt sorgte ein judenfeindlicher Angriff in Berlin für Empörung. Dort wurde ein junger Israeli, der eine Kippa trug, von einem Palästinenser aus Syrien angegriffen.

Es folgten Solidaritätskundgebungen in mehreren deutschen Städten.

Darüber hinaus verdeutlichen Angriffe auf jüdische Institutionen in ganz Europa, dass es innerhalb arabischer und türkischer Milieus offene antisemitische Tendenzen gibt. In einem gemeinsamen Manifest prangern 300 Vertreterinnen und Vertreter der französischen Gesellschaft einen «neuen Antisemitismus» in Frankreich an. 

Aber: Den überwiegenden Teil antisemitischer Übergriffe in Deutschland verüben Rechtsextreme. Und Antisemitismus gibt es auch von links, christlich geprägt und aus der Mitte. 

Dieser Antisemitismus arbeitet sich vor allem an Israel ab. Und versteckt sich nicht selten hinter der Chiffre «Israelkritik». 

Dann wird aus Israelkritik Antisemitismus

Weil die Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik des Staates Israel und als «Israelkritik» getarntem Antisemitismus oftmals nicht leicht zu erkennen ist, hat der Israeli Natan Sharansky, der einst den Gulag überlebte, im Jahr 2004 den 3-D-Test entwickelt. Auf diesen hat sich die Forschung geeinigt.

Israelkritik überschreitet die Grenze zum Antisemitismus demnach ...

Dämonisierung

«... wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Mass dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden – dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.»

Doppelte Standards

«... wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird – dann ist das Antisemitismus.»

Delegitimierung

«... wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

Zusammengefasst heisst das:

Der Antisemitismus heute wirft Israel Rassismus vor, setzt die israelische Politik mit Nationalsozialismus gleich, verharmlost antisemitische, terroristische Organisationen wie Hamas oder Hisbollah, ruft zum Boykott gegen israelische Waren auf, verklärt Israel zum alleinigen Aggressor und erklärt antisemitisch motivierten Aktionen zum Freiheitskampf.

«Israelkritik» unter Muslimen

In der Debatte um antisemitische Vorfälle mit muslimischem Kontext ist häufig von einem importierten Antisemitismus die Rede. Gerade Flüchtlinge mit muslimisch-arabischem Hintergrund brächten den Antisemitismus aus ihren Heimatländern mit.

Ähnlich dem antizionistischen Antisemitismus, der in vielen kommunistischen Staaten zur Staatsdoktrin gehörte und der Israelfeindschaft unter antizionistischen Linken im Westen, heisst das Ventil auch beim Antisemitismus im muslimischen Kontext Israel.

Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung warnt davor, es sich zu einfach zu machen. Antisemitismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, sagte sie watson. Die aktuelle mediale Fokussierung sei wenig hilfreich, mit Zahlen nicht zu belegen und ein willkommener Vorwurf für eine Mehrheitsgesellschaft, die Muslime zum Teil sowieso nicht will.

«Es geht nicht darum, muslimischen Antisemitismus zu leugnen, aber bitte vergessen wir den Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft nicht.»

Juliane Wetzel

Und: Antisemitismus hat keinen Migrationshintergrund. Die vielen von Polizei und privaten Wachleuten geschützten jüdischen Einrichtungen und Schulen zeigen vor allem eines: Der Antisemitismus ist in Deutschland historisch verankert. 

Demonstranten rufen am Sonntag, 11. Januar 2009, in Berlin waehrend einer Protestveranstaltung zur Unterstuetzung Israels Parolen. Die Demonstranten forderten ein Ende des Terrors durch die islamische Hamas und Frieden in Nahost. (AP Photo/Markus Schreiber) --- Demonstrators shout slogans during a protest to support Israel in Berlin, Sunday, Jan. 11, 2009. The demonstrators demand a end of the Hamas terror and call for peace in the Mideast. The poster reads 'Hamas is war & no politics. (AP Photo/Markus Schreiber)

Pro-Israel-Demonstration in Berlin 2009. Bild: AP

Daher kommt das verzerrte Israelbild in muslimischen Kreisen:
In vielen Ländern des Nahen Ostens gehört Antisemitismus zum Lehrkanon in den Schulen. Während bei Deutschen ohne Migrationshintergrund vor allem der sekundäre, der geschichtsrelativierende Antisemitismus eine Rolle spielt, steht der Antisemitismus bei Bürgern mit muslimischem Hintergrund eher im Kontext des Nahostkonflikts.

Das sagt die Forschung

«Zum einen da ‹die Muslime› zu derartigen Äusserungen angeblich aufgrund des Nahostkonflikts einen besonderen Grund hätten. Zum anderen, da auch ein nicht unerheblicher Teil der verantwortlichen Pädagogen Israel gegenüber eher negativ eingestellt sind und deshalb das Problem ausblendet.»

Günther Jikeli

Ohne Nahostkonflikt kein Antisemitismus?

Auch die Gleichung «Ohne Nahostkonflikt kein Antisemitismus unter Muslimen» suggeriert eine Kausalität, wo keine ist. Denn der Antisemitismus im arabischen Raum terroristischer Organisationen wie «IS», Hamas oder Hisbollah, ist mitnichten die Folge israelischer Politik. Der Klebstoff dieser Gruppen ist die Feindschaft gegenüber einer gesamten Bevölkerungsgruppe. Wer glaubt, sobald Israel seine Politik ändert, würde sich Judenfeindschaft auflösen, versteht das Phänomen des Antisemitismus' nicht. Der Antisemitismus braucht den Juden nicht. 

An unidentified child waves a Palestinian flag during a rally in Mainz, western Germany, Saturday, April 13, 2002. Nearly 2,000 demonstrators demanded a stop of the fightings in the Palestinian cities in Israel. The poster reads: Ariel Sharon is a children killer. (AP Photo/Ferdinand Ostrop)

Pro-Palästina-Demonstration in Mainz von 2002. Bild: AP

Der Antisemitismus im arabischen Raum ist älter als Israel. Bei dem Politikwissenschaftler Matthias Küntzel lässt sich nachlesen, dass eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum vor allem der als Grossmufti von Jerusalem bekannte Amin al-Husseini spielte. Unter ihm sei die regsame Zusammenarbeit zwischen islamistischen Antisemiten und Nationalsozialisten entstanden. Al-Husseini war Mitglied der SS, betrieb Propaganda für Nazi-Deutschland in arabischer Sprache und beteiligte sich auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Moslems für die Waffen-SS. Al-Husseini war es auch, der bereits 1937 durch sein Veto die Gründung eines palästinensischen Staates neben einem jüdischen verhinderte, nach dem der gemässigte Flügel der Palästinenser, angeführt vom Clan der Nashashibis, diesem Angebot bereits zugestimmt hatte.

Linke Antizionisten, Neue Rechte und Islamisten: «Israelkritik» als kleinster gemeinsamer Nenner

Heute dient gerade der Nahostkonflikt als Projektionsfläche für israelbezogenen Antisemitismus. Von rechts und links, christlich oder muslimisch geprägt, vom Rand und aus der Mitte. «Wir wissen aus Studien, dass der israelbezogene Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft konstant bei 40 Prozent liegt», sagt die Antisemitismusforscherin Juliane Wetzel. Israelkritische Bündnisse sind die Folge: Extremismus-Expertin Claudia Dantschke weist beispielsweise seit Jahren  auf einen «intensiven Ideologietransfer» zwischen der antizionistischen Linken und islamistischen Gruppen hin. 

Beispiel Al-Quds-Tag: Seit 1996 finden sich in Berlin Demonstranten, die diesen im Iran ins Leben gerufenen Feiertag nutzen, um sich offiziell mit Palästinensern zu solidarisieren. Tatsächlich wird Israel dort pauschal angefeindet, dem Staat werden Staatsterrorismus und Rassismus vorgeworfen. Ausserdem wird Solidarität mit der Terrororganisation Hisbollah bekundet. Bei der Berliner Kundgebung 2014 riefen einige Demo-Teilnehmer: «Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf’ allein. »

Der gemeinsame Feind Israel führt dann zu absurden Querfronten. Vermeintliche Friedensaktivisten demonstrieren Seite an Seite mit reaktionären Muslimen. Antizionistische Linke treffen auf rechte Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker. 

Beispiel Bilderbergkonferenz: Sie ist ein informelles transatlantisches Zusammentreffen von Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und fand im vorletzten Sommer in Dresden statt. Die Kritiker sehen darin eine Weltregierung, einen verschworenen Zirkel, der im Verborgenen dem Rest der Welt US-amerikanische Interessen diktiert. Von der postulierten US-Hörigkeit, dem Übel der Wallstreet, ist es dann rhetorisch nur noch ein kleiner Schritt bis schliesslich das Jüdische ins Spiel kommt. Von der internationalen Verschwörung ist dann die Rede, von parasitären Eliten, die Volk und Heimat bedrohen.  

Diese Thesen äussert eine Front unterschiedlichster Gruppierungen: Altlinke Antizionisten, Reichsbürger oder Verschwörungstheoretiker. Insgesamt meldeten über zwanzig Gruppierungen Demonstrationen an. Darunter die Antifaschiste Aktion, AfD und NPD, eine Initiative namens «Lovestorm people», die sich für ein Rothschild-freies Deutschland einsetzen. Im völkischen Blatt «Compact» des Hardcore-Antizionisten Jürgen Elsässer, der den Horst-Mahler-Weg von ganz links nach ganz rechts bestritten hat, wurde zur «Querfront gegen Bilderberger in Dresden» aufgerufen. Antisemiten und Holocaustleugner trafen auf Kapitalismuskritiker. Personifizierende Kapitalismuskritik, Antiamerikanismus und Antizionismus bildeten einmal mehr den kleinsten gemeinsamen Nenner.  

Längst hat Israelkritik in Gestalt eines antisemitisch grundierten Antizionismus eine Platzhalter-Funktion für den gesellschaftsunfähigen Antisemitismus eingenommen.

In diesem Milieu fischen vor allem auch neurechte Bewegungen, die im Zuge des Pegidahypes und einer an Fahrt aufnehmenden Flüchtlingsdebatte seit Jahren an Thermik gewinnen.

AfD und Antisemitismus

Auch die AfD, der «natürliche Verbündete» dieser APO von rechts, spielt da munter mit. Wenn es um die Feindschaft zum Islam geht, entdeckt sie plötzlich Frauenrechte und ihr jüdisches Herz. 

Die AfD ist keine offen antisemitische Partei. Dennoch gibt es in ihren Reihen ein Antisemitismusproblem. 

Der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn hat den Satz geprägt:

 «Die AfD ist keine antisemitische Partei, aber eine Partei für Antisemiten.»

Das ist nicht verwunderlich: Bestimmte Denkfiguren in der Argumentation gegen Globalisierung, EU, USA oder Islam ähneln sowohl auf sprachlicher als auch auf inhaltlicher Eben klassischen antisemitischen Argumentationsfiguren. Die Anschlussfähigkeit ist entsprechend hoch. Gerade bei den hitzigen Debatten in entsprechenden AfD- oder AfD-nahen Foren wird gegen alles Kosmopolitische gewettert, oftmals verkörpert durch USA und Israel, eine Kapitalismus- und Globalisierungskritik geübt, die sich nicht selten personifizierend an der jüdischen Bankiersfamilie Rothschild, George Soros oder der Unternehmerfamilie Rockefeller abarbeitet. Sehr leidenschaftlich werden auch Beschneidungsverbote diskutiert. Besonders auffällig ist dabei die permanente Opferhaltung. Immer wieder kursieren Postings, in denen sich AfD-Sympathisanten mit verfolgten Juden vergleichen. Oder es werden Parallelen zwischen den Boykottaufrufen in der Nazizeit gegen jüdische Geschäfte und einem aktuell «staatlich verordneten Antifaschismus» in Deutschland konstruiert.

Auf Funktionärsebene sind mehrere Fälle versteckten oder offenen Antisemitismus’ in der AfD bereits vielfach dokumentiert. Medial die grösste Aufmerksamkeit erhielt der Fall Wolfgang Gedeon. Der Abgeordnete der baden-württembergischen AfD, Ex-Maoist und selbsternannter Antizionist, hat in seiner Schrift «Grundlagen einer neuen Politik über Nationalismus, Geopolitik, Identität und die Gefahr einer Notstandsdiktatur» Nazideutschland zum Opfer eines US-amerikanischen Expansionsstrebens erklärt und die antisemitischen «Protokolle der Weisen von Zion» für echt erklärt. In dem revisionistischen Werk gelten «die talmudischen Ghetto-Juden der innere Feind des christlichen Abendlandes».  Was folgte war parteipolitische Taktiererei. Der Relativierung folgte die Distanzierung und als der öffentliche Druck zu gross wurde, erklärte man Gedeon zum Einzelfall. 

Alexander Gauland hat Angela Merkels Satz, Israels Existenz sei Teil der deutschen Staatsräson, zumindest mit einem grossen Fragezeichen versehen: «Rechtlich wie strategisch ist Deutschland heute nicht in der Lage, den Satz mit Leben zu erfüllen.» Gauland hält die antizionistische Tür offen, weiss er, dass er mit Israelkritik in seiner Anhängerschaft mehr punkten kann als mit proisraelischen Bekenntnissen. Tiefer lässt Gauland in einem Interview mit der Zeit blicken: «Ich glaube, dass Auschwitz, auch als Symbol, viel in uns zerstört hat», sagte er. 

Das ist die Strategie dahinter:

Extremismusexperte Olaf Sundermeyer spricht von einer Doppelstrategie neurechter Parteien. Auf der einen Seite bemühe man sich um proisraelische Positionierung. Vorbild sind Rechtspopulisten in ganz Europa, wie der französische «Front National», die FPÖ, der belgische «Vlaams Belang», die nach aussen ein positives Israelbild pflegen und sich innerhalb eines vermeintlich historisch gewachsenen christlich-jüdischen Abendlandes verorten. Dahinter steht die Strategie, ein Bündnis gegen einen gemeinsamen Feind zu konstruieren: den Islam. Nach innen wiederum zeigen sich Rechtspopulisten flexibler im Umgang mit israelfeindlichen Tönen. 

epa04557443 Members of the Anti-Islamic Legida (Leipzig against the Islamization of the West) movement carry German flags and a banner that reads 'For homeland, peace, and German Leitkultur (lit. guiding culture) against religious fanaticism, against Islamization and multiculturalism - LEGIDA' through Leipzig, Germany, 12 January 2015. Islam is part of German life, Chancellor Angela Merkel said 12 January 2015, even as a group of anti-Islam and anti-refugee protesters geared up for controversial marches that have become a weekly fixture in the eastern city of Dresden.  EPA/PETER ENDIG

LEGIDA-Demonstration in Leipzig 2015. Bild: EPA/DPA

In Israel weiss man um den Applaus von der falschen Seite und auch Jüdische Organisationen in Deutschland warnen davor. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte in einem Interview: 

«Vor allem die gegen den Islam gerichteten Passagen im Programm zeigen die Intoleranz und Respektlosigkeit der Partei vor religiösen Minderheiten in Deutschland. ... Die Beschlüsse der AfD stellen daher auch einen Angriff auf das Judentum in Deutschland dar, den wir nicht hinnehmen dürfen.»

Josef Schuster

Fazit:

Es gibt ideologische Schnittmengen von neurechtem, muslimischem und linkem Antisemitismus. Die verschiedenen Gruppen vereint eine Israelkritik, die sich nicht gegen die Politik, sondern den historisch gewachsenen Staat Israel selbst richtet. Sie geht einher mit Antiamerikanismus, der Gegenüberstellung von Volk vs. Elite und richtet sich gegen Internationalisierung und die Moderne schlechthin. Letztlich gegen alles Kosmopolitische fieberhaft festgemacht an Israel und den Juden.

Es sind die «Israelkritiker» von rechts und links, christlich oder muslimisch geprägt, vom Rand und aus der Mitte, die ihre ganz eigene Geschichte über den Nahostkonflikt erzählen, wenn aus den Israelis, den Opfern von einst, die Täter von heute werden. Wenn die gefestigste Demokratie in Nahost mit Massstäben gemessen wird, die an keiner anderen Demokratie der Welt angelegt werden. Wenn nicht die Politik, sondern der politische Absender, der Staat selbst, in Frage gestellt wird. 

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242
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242Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 02.05.2018 20:10
    Highlight China macht 10x Schlimmeres und kontrolliert die westliche Produktion. Jeder weiss es, jeder billigt es, niemand macht etwas dagegen.
    1 1 Melden
  • DomKi 02.05.2018 20:08
    Highlight Man will es nicht glauben, dass der Antisemitismus wieder so salonfähig ist. Einfach krass, dass ein so kleines Volk den Alten Kontinent und die USA in Schach halten… warum wohl fragt sich der Laie?

    Sacharja 12:3 "Doch an jenem Tag wird Jerusalem für die Feinde wie ein viel zu schwerer Stein sein: Wer ihn hochheben will, wird sich dabei selbst verletzen. Auch wenn sich alle Völker der Erde gegen Jerusalem verbünden"
    0 0 Melden
  • BBSCD 02.05.2018 14:47
    Highlight Alles nur Kindergarten.. Schlussendlich sind wir alles Menschen die uns den Planeten Erde teilen. Ich verstehe nicht warum solch ein TamTam um Palästina/Israel gemacht wird. Wenn die Araber zuerst dort waren sollen sie ein Teil von ihrem Land teilen und waren es die Juden sollen es die Juden tun. Persönlich merke ich auch, dass es immer mehr Antisemitismus und Islamfeindlichkeit gibt in der Bevölkerung. Verständlich wenn man sich die Nachrichten von Heute anschaut (brainwash). Persönlich habe ich nichts gegen Juden (habe positive Erfahrungen gemacht) und nichts gegen Muslime.
    Make Love not War
    2 0 Melden
  • Masche 02.05.2018 09:54
    Highlight Ich habe nochmals den Artikel durchgelesen, nachdem ich alle Kommentare studiert hatte und ich habe immer noch den gleichen Eindruck, dass der Artikel ist voller Widersprüche ist. Wie kann ich gemäss dem Quiz mit den 10 Fragen als 40%-iger Antisemit gelten, wenn ich keines der drei D-Kriterien erfülle?

    Die drei D-Kriterien sind übrigens auch sehr fragwürdig. So steht, dass Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird, was aber seit über 10 Jahren nicht mehr stimmt. Es wurden dafür extra die Statuten angepasst.
    3 0 Melden
  • Kubod 01.05.2018 13:35
    Highlight Ein anderes Argument der Antisemiten ist, dass die Juden die Araber aus dem Land gedrängt und den Arabern das Land weggenommen hätten.
    Quatsch. Das Land war bis vor etwa 150 Jahren menschenleer. Es gab einige trostlose jüdische und arabische Dörfer und Städte.
    Erst als die Juden begannen, das Land urbar zu machen, siedelten auch Araber als Gastarbeiter in grösseren Mengen. Im Krieg zur Staatsgründung, verliessen die meisten Araber Israel, weil die arabischen Generäle sie aufforderten, das Schussfeld freizumachen.
    Gleichzeitig wurden hundertausende Juden aus arabischen Ländern vertrieben.
    7 10 Melden
  • Kubod 01.05.2018 10:27
    Highlight In den von der Palästinensischen Autonomiebehörden kontrollierten Gebieten ist es Juden untersagt zu wohnen. Wer Juden Land verkauft oder verpachtet bekommt die Todesstrafe.

    In Israel ist die arabische Minderheit integriert. Mit eigener Vertretung im Parlament. Die Drusen z.b. sind hochangesehene Soldaten und in höchsten Rängen anzutreffen.

    Wer das dumpfe Argument der Antisemiten verbreitet, Israel sei ein Aphartheidsstaat, zeigt damit entweder seine eigene uninformierte Dummheit, oder er will die Wahrheit nicht sehen, weil sie ihm ein Argument aus der antisemitischen Trickkiste nimmt.

    8 12 Melden
  • User0815 01.05.2018 09:15
    Highlight Der Gaza-Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahia al-Sinwar, hat am 19. Oktober 2017 bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza das Ziel der Zerstörung Israels mit deutlichen Worten bekräftigt:

    „Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

    Wo waren die Demos gegen die Hamas? ;) Diese Doppelmoral hier.
    9 6 Melden
  • Spama Lotto 30.04.2018 12:52
    Highlight Zur Qualität des Artikels:
    1) "Auf [den 3-D Test] hat sich die Forschung geeinigt."
    2) Dazu gibts nen Link auf das Jerusalem Center for Public Affairs.
    3) Ein Kriterium dabei seien doppelte Standards: Für Israel müssten die gleichen Massstäbe gelten wie für China, Iran, Kuba und Syrien
    Zu 1) Wikipedia: "[Die Kriterien sind für] wissenschaftliche und politische Zwecke [..] jedoch umstritten"
    Zu 2) Das JPCA ist klar parteiisch (was auch gut ist), also nicht wirklich ein Nachweis.
    Zu 3) EIne Demokratie wie Israel soll also wie ein failed State (Syrien) oder eine Diktatur (China) behandelt werden
    15 4 Melden
  • Maracuja 30.04.2018 11:35
    Highlight Beim Lesen der Kommentare stellen sich für mich zwei Fragen. 1. Weshalb haben Menschen bei diesem Konflikt mehr als bei allen anderen territorialen/ethnischen Auseinandersetzungen ein so starkes Bedürfnis völlig einseitig und undifferenziert für eine Seite Stellung zu nehmen? 2. Welche Auswirkungen hat es auf die Dauer eines Konflikts, wenn die Beteiligten lautstarke und handfeste Unterstützung von aussen bekommen und in ihrer Haltung bestärkt werden, keine Kompromisse einzugehen?
    16 3 Melden
  • Snowy 30.04.2018 11:32
    Highlight Wenn man öffentlich sagt, dass das staatliche Handeln von Israel z.T. rassistisch war, soll man ein Antisemit sein??

    Natürlich handelt Israel rassistisch. Nur weil dies andere Länder ebenfalls tun, macht es das nicht besser...#whataboutism
    Im Gegenteil: Israel sieht sich selber als westliches, demokratisches Land.

    Stimme ja ungerne einem AfD-Posting zu, aber dass eine Pro-Israel Kundgebung in Berlin nach 15 Minuten wegen militanten Muslim-migranten abgesagt werden musste, geht einfach gar nicht!

    https://bazonline.ch/ausland/europa/wenn-europa-so-weitermacht-wird-es-zu-eurabia/story/20258524
    15 8 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 14:56
      Highlight @snowy: Entschuldige bitte, dich korrigieren zu müssen. Juden sind keine Rasse, und Araber auch nicht. Und um noch eins draufzusetzen: Beides sind Semiten. Ist also etwas schwierig, in so einem Fall rassistisch zu handeln.
      9 8 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 18:49
      Highlight @Surf & Turf Verstehe ich Ihre Aussage richtig, dass es zwischen Juden und Arabern keinen Rassismus geben könne, da beides Semiten seien? Falls ja (und ich entschuldige mich im Voraus, falls ich Sie falsch interpretiert habe) Rassismus hat gar nix mit "Rassen" zu tun, da solche, biologisch gesehen, beim Homo Sapiens eh nicht existieren. Der Begriff ist halt ein Relikt aus der Zeit als man an solches glaubte. Dafür hats sehr viel mit in-group/out-group Denken zu tun, da ist also auch ein vermeintlich gemeinsames Erbe gar kein Hindernis.
      11 3 Melden
  • koks 30.04.2018 11:27
    Highlight Grad heute ein spannender Hinweis auf Berichte aus den Palästinenser-Gebieten:
    Briefe aus der Sperrzone
    im Tagesanzeiger.

    Da liest man dann solches «Wir leben eingezäunt wie ‹wilde Tiere› unter menschenunwürdigen Bedingungen.»

    Finde es unglaublich arrogant, dass es Menschen gibt, die die Unterdrückung, Ausgrenzung und Einzäunung mehrere Millionen Palästinenser in Israel frech leugnen, auch hier in den Kommentaren. Wer universelle Menschenrechte beansprucht, kann sie nicht der Hälfte der Landesbevölkerung verweigern, weil diese eine andere Religion oder Herkunft haben.
    21 20 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 15:16
      Highlight @koks: Und wodurch unterscheidet sich Israel durch den Grenzzaun zu Gaza von anderen Ländern, die ihre Grenzen dicht machen?

      Und frag mal Ägypten, warum sie ihre Grenze zum Gaza-Streifen ebenfalls abgesperrt haben (durch eine Mauer, nicht bloss durch einen Grenzzaun!). Denkst du, ohne Grund?

      Und zum Schluss: Du denkst also, Israel ist schuld, wenn es den Menschen in einem Gebiet nicht gut geht, das autonom von einer Terrororganisation regiert wird? Das keine Wirtschaft hat, obwohl Milliarden an Entwicklungshilfe fliessen - allerdings in Prunkbauten und die Taschen der Hamas?

      Hm.
      25 17 Melden
    • MitchMossad 30.04.2018 15:44
      Highlight Selber schuld, wenn sie Ihre Spendengelder für den Tunnelbau nutzen. Und im jammern sind die Palis ja eh Weltmeister!😀
      20 7 Melden
    • koks 30.04.2018 16:27
      Highlight Der Punkt ist: Israel macht nicht die Grenze zu anderen Ländern dicht. Sondern schliesst ein Volk auf seinem Land unter seiner militärischen Kontrolle seit Jahrzehnten ein.

      Das ist ein erheblicher Unterschied. Isreal beansprucht ja auch Palästina als eigenes Gebiet. Im Gegensatz zu Ägypten, für das die Grenze zu Isreal/Palästina tatsächlich eine Aussengrenze ist.

      Manchmal finde ich es ein bisschen mühsam, mit Vertretern der konservativen Israel-Politik zu diskutieren. Weil irgendwie eine ideologische Blindheit herrscht, und die grundsätzlichsten Fakts einfach ignoriert werden...
      18 17 Melden
    • Saraina 30.04.2018 17:04
      Highlight Den Menschen in Gaza geht es nicht gut, weil sie unter Blockade in einem völlig übervölkerten Gebiet leben. Wie du richtig bemerkst, nicht nur von Seiten Israels, sondern auch Ägyptens. In Ägypten herrscht eine grausame Diktatur, die man gewähren lässt, weil sie diese Blockade aufrecht erhält. Auch dieser Diktator macht guten Reibach für seine Willfährigkeit, und hat seitens der internationalen Gemeinschaft Carte Blanche zur Unterdrückung und Ausbeutung seiner Untertanen.
      9 11 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 20:49
      Highlight @koks: Und ich finde es manchmal ein bisschen mühsam, mit Sofapolemikern zu diskutieren, die sich ihre eigene Realität zurechtbiegen.

      Ich habe die täglichen Raketenalarme in Südisrael miterlebt, die Raketenstellungen direkt neben Schulen in Gaza-Stadt gesehen und wie die Hamas den Tod der eigenen Kinder in Kauf nahm, falls die Israelis zurückgeschossen hätten. Und ich habe die Prunkvillen und die Luxuskarossen der Hamas-Elite gesehen, während das Volk in Bruchbuden hauste. Und plötzlich bringt man Verständnis auf, warum Israel diese Menschen lieber nicht auf eigenem Boden sehen will.
      15 13 Melden
    • Royeti 30.04.2018 22:05
      Highlight Ähm lediglich 18% bis 25% der Benölkerung entspricht dem Normalgewicht. Die Große Mehrheit leidet an ÜBERGEWICHT...!!
      Quelle: albawaba
      https://www.google.ch/amp/amp.albawaba.com/mena_voices/battle-bulge-obesity-gaza-strip-rise-672854
      7 2 Melden
    • MitchMossad 01.05.2018 07:09
      Highlight Koks führt, unter anderem, zu erheblichen Wahnvorstellungen und Paranoia!😏😉
      6 2 Melden
    • Saraina 01.05.2018 09:24
      Highlight Übergewicht ist keineswegs ein Zeichen für Wohlstand. Ein grosser Teil der ärmsten Schicht der Bevölkerung der USA und der Bewohner der Informal Settlements in Südafrika leidet darunter. Weissmehl und weisser Industriezucker sind die billigsten Kalorienträger überhaupt. Gemüse und Fleisch dürften in Gaza knapp sein, denn dort gibt es kaum Platz für Landwirtschaft, keinen freien Markt, dafür öfter mal scharfe Schüsse, falls der Schäfer zu nah an den Grenzzaun kommt. Es ist auch nicht besser, wenn es nur ein Zaun ist, anstatt einer Mauer, wenn jeder beschossen wird, der sich dem Zaun nähert.
      6 5 Melden
    • Saraina 01.05.2018 09:36
      Highlight Der Gazastreifen ist etwas kleiner als Wien, mit etwa gleichviel Einwohnern auf sandigem Boden. Stell dir vor man baut eine Mauer um Wien, beschiesst hin und wieder die Infrastruktur drin, und lässt niemanden und nichts frei durch. Keine Kranken, keine Medikamente, keine frischen Lebensmittel (die werden gerne mal an der Grenze länger angehalten und dann verrottet durchgelassen...). Wie lange würde es dauern, bis die Leute drin den Mut der Verzweiflung erlangten? Und das wäre ja praktisch, denn dann kann man sie erst recht beschiessen - oder ihre Umsiedlung weit weg vorschlagen.
      7 6 Melden
    • Surf & Turf 01.05.2018 13:39
      Highlight @Saraina: Kannst du diese angehaltenen und verrottenden Lebensmittel irgendwie belegen? Ich bin bloss neugierig, denn meine Erfahrungen beim Eintritt in den Gaza-Streifen sehen so aus:

      - Israelische Seite: Flüchtige Ausweiskontrolle, Zeitaufwand 2 - 3 Minuten.

      - Hamas: 2 - 3 Stunden, inkl. Kofferraumkontrolle, Leibesvisitation und Beschlagnahmung von Kamera, Notebook und Zigaretten.

      Wie gesagt, ich bin bloss neugierig, falls du irgendwelche anderen Quellen hast.
      5 2 Melden
    • Saraina 01.05.2018 17:47
      Highlight Im Ernst jetzt? Du als Tourist wirst beim Grenzübergang nach Gaza von den Israeli weniger kontrolliert als ein Lastwagen, in dem ja durchaus auch verbotenerweise Waffen oder Baumaterialien vermutet werden könnten?

      Geht nicht auch ein weniger dümmliches Argument, weil auf der Ebene ist die Diskussion fast peinlich. Übrigens sind mir einige Schweizer Touristen bekannt, die bei der Einreise nach Israel stundenlange und äusserst unangenehm empfundene Befragungen durchmachen mussten.
      5 2 Melden
    • Saraina 01.05.2018 18:10
      Highlight Überdies, wenn du nach 2007 nach Gaza gereist bist, hast du das durch den Übergang Erez getan, der ein reiner Personenübergang ist, und hast Tage vorher ein laissez-passer beantragt. Es gibt keine Normalität für die Einreise oder die Einfuhr nach Gaza. Weder von der israelischen noch der ägyptischen Seite her. Es gibt weder zuverlässig Strom noch Wasser. Das ist und bleibt eine menschenrechtswidriger Belagerungszustand.
      3 2 Melden
    • Surf & Turf 01.05.2018 19:59
      Highlight @Seraina. Schade. Ich habe aus ehrlichem Interesse gefragt, denn ich lerne immer gerne dazu. Als Antwort stellst du weitere Aussagen in den Raum, ohne diese zu belegen, und nennst mich indirekt dümmlich. Ausserdem scheinst du hellsehen zu können, denn irgendwie meinst du zu wissen, dass ich als Tourist unterwegs gewesen sei. Womöglich kannst du mir auch noch sagen, wie oft.

      Egal. Lassen wir das mal so stehen, und beenden die Diskussion.

      Schönen Abend noch.
      3 3 Melden
  • Bluesky1978 30.04.2018 11:01
    Highlight Danke für den Artikel.

    Ein paar Gedanke zu den Kommentaren:
    - Die Uno hat generell ein Glaubwürdigkeitsproblem (Syrien ab Mai Vorsitz im Abrüstungsausschuss)
    - Durch die Mehrheit muslimischer Länder in der Uno herrscht ein Ungleichgewicht im Bezug auf Israel. Z.B. The U.N. women’s rights commission condemned Israel as the world’s only violator of women’s rights. Mehr hier: https://www.unwatch.org/top-10-insane-u-n-anti-israel-actions-2017/
    - Kann mir mal jemand Apartheid in Bezug auf Israel definieren?
    - Das „Freiluftgefängnis“ Gaza hat auch eine Grenze zu Ägypten.
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  • Sheldon 30.04.2018 09:35
    Highlight Im Prinzip ist Kritik an der Politik von Israel ohne Anklang von Antisemitismus ganz einfach möglich. Es gibt in Israel eine Opposition und es gibt eine Opposition, die eine Lösung mit den Palestinensern suchen will. In den westlichen Medien liest man selten bis nie davon. Sich mit diesen Konzepten und sich mit den innerisraelischen Diskursen auseinanderzusetzen wäre sicher nicht antisemitisch. Man liest aber nur über Netanjahu, Siedlungspolitik, Hamas usw.
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    • AdiB 30.04.2018 12:37
      Highlight es ist aber sehr schwer für die opposition in israel. ich habe schon öfters versucht videoausschnitte hier zu posten, aber watson hat es nie durch gelassen.
      es zeigt wie die regierung in israel gegen demonstranten der opposition (juden jeglicher herkunft) vorgehen lässt.
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    • Billy the Kid 30.04.2018 12:51
      Highlight @Sheldon
      Ich empfehle dir mal den Haaretz-Journalisten Gideon Levy zu lesen. Der zeichnet nämlich als weltbekannter Journalist ein ganz anderes Bild der israelischen Politik. Von links bis rechts wird der Zionismus, als auch die Okkupation nicht eine Sekunde in Frage gestellt. Übrigens: Levy arbeitete jahrelang für Shimon Peres (Friedensnobelpreisträger) und durfte an vorderster Front miterleben wie zwar immer mit blumigen Worten vom "Ende der Okkupation" und "Frieden" gesprochen wurde - aber gleichzeitig war Shimon Peres der Gründervater des Siedlungsprojekts.
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    • Daniel Caduff 30.04.2018 13:21
      Highlight Sehr einverstanden. Leider macht es Israel einem mit säkularer Kritik an seiner Politik aber auch nicht einfach (Im Gegensatz zur Hamas).

      Israel betont zwar zurecht, dass es im Unterschied zu den islamischen Diktaturen der Region die einzige Demokratie ist. Es wird z.B. auf die israelischen Christen und Araber verwiesen.

      Und trotzdem weigert sich Israel, Religion und Staat sauber zu trennen. Einwanderungsrecht nach Israel gibt es z.B. nur für Juden... Die Vermischung von Staat und Religion führt dann auch zur antisemitischen Vermischung von Judentum und israelischer Aussenpolitik.
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  • Baba 30.04.2018 09:30
    Highlight Ich habe jetzt so oft gelesen, dass die Juden die "Ureinwohner" des Gebietes des heutigen Israel sind und sie damit alles Recht gehabt hätten, die Palästinenser zu vertreiben (ohne diese Vertreibung wäre ein Staat Israel nämlich gar nicht möglich geworden). Würden wohl die FirstNation mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wenn sie anfingen die US-Amis zu vertreiben?

    Ich empfehle die Doku: "1948 - Die Geburt Israels". Sie lässt Exponenten beider Seiten zu Wort kommen und zeigt, dass der israelische Freiheitskampf mit ähnlichen Mitteln geführt wurde, wie es der palästinensische heute tut...
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    • Sheldon 30.04.2018 10:17
      Highlight Niemand kann das Rad zurückdrehen. Es ist vom Status Quo auszugehen. Und eine Lösunmit Koexistenz anzustreben.
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    • TheMan 30.04.2018 17:50
      Highlight Baba bei der Gründung des Modernen Israel, wurde Land von Grossgrundbesitzer abgekauft. Man hat das mehrfache bezahlt, als das Land wert war. Reiche Juden haben dies ermöglicht. Also nicht USA usw. Wen man Land besitzt, darf man sein Grund und Boden verteidigen und Fremde Leute rauswerfen. In der Schweiz nennt man dies Hausfriedensbruch. Du musst ja auch kein Fremder in dein Haus/Wohnung lassen. Ausnahme, Vermieter wen du ausziehst und die Polizei, wen die einen Durchsuchungsbefehl haben. Das gleiche gilt für Israel.
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    • Baba 30.04.2018 21:42
      Highlight @TheMan: selbstverständlich wurde kein einziger Palästinenser vertrieben, weder aus Jaffa noch von sonstwo. Sie sind allesamt freiwillig gegangen. Auch aus Deir Yasin. Dort wurden auch kein einziger Palästinenser massakriert. Nein, das ganze Land, auf dem heute der Staat Israel existiert wurde von reichen Juden Grossgrundbesitzern abgekauft.

      So, jetzt fertig Sarkasmus: Lesen Sie bitte einmal diesen Artikel aus der "Zeit" https://tinyurl.com/yad2rcmd

      Aber Ihr Post lässt mich befürchten, dass Ihre Sicht so einseitig geprägt ist, dass auch diese Geschichte in Ihren Augen unwahr sein wird...
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    • TheMan 02.05.2018 17:53
      0 1 Melden
  • Billy the Kid 30.04.2018 09:00
    Highlight Das Verrückte ist, dass die Ideologie des Zionismus heute sehr ähnlich funktioniert wie die des Antisemitismus:
    1. Man sieht sich immer in der Opferrolle.
    2. Man sieht sich von inneren und äusseren Feinden umzingelt.
    3. Man hält sich insgeheim für überlegen und kulturell wertvoller.
    29 26 Melden
    • durrrr 30.04.2018 09:19
      Highlight Naja, wenn man über Jahrhunderte von vers. Seiten latent angefeindet und verfolgt wird, nebenbei auf einem Kontinent innerhalb von 6 Jahren nahezu ausgelöscht wurde, ist es schon etwas legitim sich als "Opfer" fühlen zu können. Oder meinst du nicht?
      27 27 Melden
    • Billy the Kid 30.04.2018 12:06
      Highlight @durrr
      Sie führen uns ja gerade schön den Trick vor:
      1. Sie unterstellen mir (durch die Blume) ein Geschichtsrevisionist zu sein.
      2. Sie benutzen die Pogrome der Vergangenheit um ALLE Aktionen des Staates Israel bis in ALLE Zeiten zu rechtfertigen - ob die nun manchmal gegen Völkerrecht verstossen oder nicht.."who cares?". Kritik wird schlicht als "antisemitisch" gebrandmarkt und damit jeglicher Dialog ad acta gelegt.
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    • PatsNation 30.04.2018 14:12
      Highlight @durrrr Ja man kann sich als Opfer fühlen... aber es sollte mal aufhören, nicht noch 70 Jahre nach diesen (schrecklichen) Geschehnissen sich immer in die Opferrolle drängen
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    • durrrr 30.04.2018 14:57
      Highlight Gegen welches Völkerrecht denn? Bringen sie ein konkretes Beispiel! Der Siedlungsbau wird durch Artikel 80 der UN-Charta und den Oslo-Verträge legitimiert, auch wenn ich diesen Bauten auch kritisch gegenüber stehe. Auch hat Israel keine Gebiete eines anerkannten, souveränen Staates besetzt. Jordanien, von dem Israel diese Gebiete im Sechstagekrieg (der von den arabischen Staaten provoziert wurde) übernahm, konnte dort nie seine Souveränität geltend machen, weil Jordaniens Besetzung dieser Gebiete ungesetzlich war und von keinem Staat der Welt außer von England und Pakistan anerkannt wurde.
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    • Billy the Kid 30.04.2018 16:27
      Highlight Als Israel die Westbank und die Golan Höhen 1967 erobert hatte, wollte es diese Territorien vorwiegend aus religösen Gründen (Judäa, Sumaria) nicht mehr hergeben. Man besass aber keine politische Legitimität und desweiteren wollte man zwar das Territorium aber nicht die Leute übernehmen, da dies aus demographischen Gründen nicht gewollt war. Nun musste also ein neuer "legal frame" her: Okkupation Sui Generis. Es wurde behauptet, dass diese Gebiete keinen Souverän besitzen und deswegen wären die Haag-Resolutionen, die 4. Genfer Konvention und das Gewohnheitsrecht nicht anwendbar.
      9 2 Melden
    • Billy the Kid 30.04.2018 17:35
      Highlight Dann noch zu UN-Resolution 242
      Das entscheidende "legal loophole" ist der Satz:
      "Withdrawal of Israel armed forces from territories occupied in the recent conflict."
      Vor "territories" wurde der Artikel "the" nicht verwendet. Das Territorium ist ergo nicht klar definiert. Selbst die USA wählen übrigens die erste Variante mit dem Artikel "the" - diese erste Resolution kommt aber nicht durch, da man sich nicht einig ist über die Rückzugskonditionen. Auch die angenommene Resolution wird von den meisten so interpretiert, dass Israel höchstens kleinere Grenzgebiete sich aneignen dürfe.
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    • TheMan 30.04.2018 17:52
      Highlight Billy bei 3.Israel hat eines der Intelligentisten Bevölkerung der Welt. Inovationen die du selber in der Hand hällst kommen zum Teil von dort.
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  • michmueller 30.04.2018 08:20
    Highlight Toller Artikel! Danke!
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  • tinmar 30.04.2018 08:11
    Highlight Leider stellen sich die Palästinenser in Ihrem berechtigtem Streben nach einem eigenen Staat extrem blöd an.
    49 8 Melden
    • Royeti 30.04.2018 11:31
      Highlight Naja, deren Führung dürfte das anders sehen, oder sagen wir mal, die Bänker und Vermögensverwalter der Palästinensischen Führung dürften tolle Zahlen vorweisen können ;)
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  • AdiB 30.04.2018 00:30
    Highlight wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

    verstehe ich nicht ganz. israel exestiert ja. ganz nebenbei gibts aber viele andere völker auf der welt die wirklich keinen eigenen staat haben.
    eigendlich dürfte umgekehrt, nach dieser definition, israel nie einem anderem volk einen eigenen staat absprechen und müsste die katalanen, kurden, aramerer u.s.w wie auch die palästinenser bei der gründung eines eigenen staates helfen. alles andere finde ich heuchlerisch und ungerecht.
    91 29 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:42
      Highlight 1. existiert
      2. eigentlich
      3. Aramäer
      4. Um dir diesen Satz zu erklären: Hier geht es um deine Haltung, nicht um die Israels.
      9 20 Melden
    • AdiB 30.04.2018 12:25
      Highlight @surf, ohh ein laufender duden.

      wenn wir gleichberechtigung auf der welt wollen und ein friedliches miteinander, dann darf es nicht sein dass jemand bevormundet wird.
      aber ausser die par fehler, nobody is perfect, hast du nicht besseres zu sagen als es geht über meine haltung und nicht der israels. und warum darf es nicht um die haltung israels mal gehen? wenn man die welt verbessern möchte muss man den dialog suchen und nicht einseitig fahren.
      3 6 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 13:50
      Highlight Ich wollte dich bloss freundlich darauf hinweisen, dass du etwas durcheinander bringst.

      Der Satz, den du kritisierst, sagt nichts anderes aus, als dass du antisemistisch bist, falls du nur Israel das Existenzrecht absprichst, und sonst keinem anderen. Wenn du es hingegen gar keinem, oder aber auch anderen absprichst, dann nicht.

      Der Satz hat rein gar nichts mit irgendeiner Haltung oder einem Verhalten Israels zu tun. Und er nimmt auch nicht Stellung, ob es grundsätzlich richtig oder falsch ist, jemandem ein Existenzrecht abzusprechen. Ist nur deutsche Sprache. Ganz einfach.
      6 5 Melden
    • AdiB 30.04.2018 17:08
      Highlight israel ist doch ein staat. es ist in allen sportverbänden tätig, es ist ein mitglied politischer institutionen, es ist ein bestehnder staat. deshalb ergibts für mich irgendwie keinen sinn was da steht.
      im gegensatz gibts aber tatsächlich völker die gerne unabhängig qären und keinen eigenen staat besitzen. israel müsste sich, weil sie ja scheinbar mit der anerkennung zu kämpfen haben, für diese gruppen einsetzen. das ist meine meinung zu dem, falls israel wirklich so denkt, wie bei diesem punkt geschrieben steht.
      2 2 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 17:33
      Highlight @AdiB: Ich geb’s auf. Deutsche Sprache scheint tatsächlich so schwer zu sein, wie immer behauptet.
      3 4 Melden
  • Bennno 30.04.2018 00:20
    Highlight «...wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

    Ist Israel ein Volk oder eine geographische Einheit? Wenn Israel per se ein jüdisches Volk ist, was sind denn muslimische Israeli?

    Und was ist es, wenn man den Kurden, den Basken und den Katalanen das fundamentale Recht auf Existenz (und ein eigenes unabhängiges Territorium) in Abrede stellt? Darf man das? Sind das keine Völker? Was tut die internat. Gemeinschaft für deren Recht auf Existenz? Oder sind die Kurden, Basken und Katalanen keine Völker?
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    • durrrr 30.04.2018 08:23
      Highlight Deine aufgeführten Völker sind Teile von souveränen Staaten. Deren Unabhängkeit hängt von diesen Staaten ab und nicht von der "int. Gemeinschaft". Israel ging aus einem Mandatsgebiet hervor. Auch den Palästinenser wurde 2mal die Zweistaatenlösung angeboten. Man lehnte ab. Stattdessen zettelten sie Kriege an um Israel zu vernichten, was ziemlich in die Hose ging. Selber Schuld, kann man da nur noch sagen!
      21 25 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:44
      Highlight «...wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

      Also. Wenn man das Existenzrecht nicht nur Israel in Abrede stellt, sondern auch anderen Völkern, ist das wasauchimmer, aber noch kein Antisemitismus. Stellt man es keinem anderen in Abrede, sondern nur Israel, dann ist das Antisemitismus. Deutsche Sprache.
      16 6 Melden
    • koks 30.04.2018 11:32
      Highlight "Auch den Palästinenser wurde 2mal die Zweistaatenlösung angeboten"

      Bleiben wir doch bei den Fakten: Isreal lehnt die Zweistaatenlösung ab. Willst du mir allen Ernstes behaupten, Netanjahu und die isrealische Regierung sei Vertreter einer Zweistaatenlösung?
      15 6 Melden
    • durrrr 30.04.2018 13:38
      Highlight Die damalige Zweistaatenlösunge wurde von den Israelis mitgetragen und unterstützt. Das ist nun mal Fakt.
      Heute sieht die Lage natürlich anders aus, da Gaza von Islamofaschisten regiert wird. Netanjahus Regierung vertritt die vernünftige Meinung, dass es unmöglich ist eine Zweistaatenlösung zu finden, solange die palästinensische Führung das Existenzrecht Israels kategorisch ablehnt. Macht doch Sinn oder?
      7 10 Melden
    • koks 30.04.2018 16:34
      Highlight @SurfTurf, Netanjahu und seine Regierung wären in dieser Definition also dasselbe wie 'Antisemitten', weil sie 'einem einzigen Volk das Existenzrecht absprechen'.

      Wer solche Appartheid-Politik wie Israel aktuell betreibt, soll sich schämen, sich als Opfer darzustellen (oder sich gar mit den verfolgten Juden im 20Jh gleichzustellen, wie unverfroren!).
      Solche rechtsextreme Politik braucht eine klipp und klare Kritik.
      9 5 Melden
  • wädenswiler 29.04.2018 22:56
    Highlight Interessant, dass viele lieber ein undemokratisches, islamistisches Regime (Gaza) glorifizieren als eine freiheitliche Demokratie mit selbstbestimmten Bürgern (Israel) zu unterstützen. Wundern tut es mich aber nicht.
    63 74 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 02:03
      Highlight Na ja, wenn Israel sich für eine Einstaatenlösung entscheiden könnte, wäre ja alles sauber geritzt. Dann könnten alle Mitentscheiden. Jetzt gibt es da aber ein besetztes Gebiet, was kein Staat ist und in dem in den schatigen Tälern die einen und den sonnigen Höhen die anderen wohnen.
      Solange Israel sich weder zu einer Einstaaten noch zu einer Zweistaatenlösung durchringen kann, muss man halt von einem Apartheidssystem sprechen.

      Auf der Liste von Dingen die ich nicht mag, stehen unter anderem Islamisten, Diktaturen und Apartheidssysteme.
      59 26 Melden
    • durrrr 30.04.2018 08:32
      Highlight @Rolf;
      Auf der Liste von Dingen, die ich nicht mag sind Leute wie Sie, welche ständig Geschichtsrevisionismus betreiben. Gaza und Westjordanland sind definitiv keine besetzten Gebiete! Die Zweistaatenlösung wurde den Palästinenser zudem zweimal unterbreitet. Man lehnte zweimal ab und führte lieber Krieg. Also wer ist dann nun an einer Lösung interessiert und wer nicht?
      23 28 Melden
    • m4in CS 30.04.2018 09:37
      Highlight Das erweitern der Siedlungen im Westjordanland ist also gerechtfertigt und verstösst nicht gegen int. Recht? Träumen Sie weiter.
      29 8 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 11:19
      Highlight @durrrr:
      1) Keine besetzten Gebiete? Dann müssten das ja anerkannte Staaten sein; wie heissen die denn? (Respektive welche anderen Landgebiete kennen sie denn, die weder besetzt noch Staat sind?).

      2) Zu Rubins Zeiten bekam Israel ein Angebot für eine Zweistaatenlösung, dass es ablehnte, weil Israel den Krieg bevorzugt. Diese Aussage ist genauso falsch wie ihre. Man wurde sich nicht einig wegen der Flüchtlingsfrage. Einer Seite die Schuld geben ist manipulativ und irreführend.
      7 4 Melden
    • DonChaote 30.04.2018 13:07
      Highlight @durr
      Wem wurde die zweistaatenlösung zweimal angeboten? Der hamas? Der fatah? Dem palästinensischen volk? Zu welchen konditionen? Das kann doch nicht von der israelischen regierung kommen, sondern meiner meinung nach gibt es doch dafür die uno!
      5 4 Melden
    • durrrr 30.04.2018 13:49
      Highlight Also unter "besetzten Gebiete" verstehe ich Gebiete, welche durch ausländisches Militär eben "besetzt" wird. Darum Gegenfrage: wie viele israelische Soldaten und Einheiten gibt es denn im Gazastreifen und in der Westbank und wer regiert diese Gebiete? Und wird für dich Jordanien, was früher ebenfalls unter Mandat war, demnach nicht auch von Jordanier besetzt? Warum gibt man dieses Gebiet den Palästinenser nicht zurück?
      5 6 Melden
    • swisskiss 30.04.2018 14:13
      Highlight durrrr Deine Definition eines besetzten Gebiets, ist gena so hohl, wie wenn man das Warschauer Ghetto als frei betrachtet, weil keine Nazischergen die Verwaltung führten, sondern "nur" alle Ein- und Ausgänge kontrollierten.
      Unglaublich wie man sich Fakten zurechtbiegen kann, bis es ins eigene "Weltbild passt.
      12 5 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 16:02
      Highlight @durrr Na dann fragen sie mal die Leute in Hebron, ob sie schon mal Soldaten gesehen haben.

      Dazu könnten sie sich sich noch bei Wikipedia einloggen, dort steht offensichtlich Quatsch zum Westjordanland: "Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 wurde es von Israel erobert und steht seither unter israelischer Militärverwaltung".

      Hab übrigens meine Nicht-mag-liste um ihren Eintrag ergänzt "Leute die Geschichtsrevisionismus betreiben".
      6 4 Melden
    • durrrr 30.04.2018 16:03
      Highlight Aber das Gaza auch an Ägypten grenzt und das Westjordanland mehrheitlich an Jordanien weisst du aber schon oder? Diese Gebiete mit dem Warschauer Ghetto zu vergleichen ist unverschämt und unerträglich sorry...
      10 7 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 16:36
      Highlight @rolf.iller, zu deinen Fragen:

      1)
      - Asad Kaschmir
      - Autonome Region Kurdistan
      - Åland
      - Gagausien
      - Autonome Republik Nachitschewan
      - Karakalpakistan
      - Färöer und Grönland
      - viele Republiken der Russischen Föderation
      - teilweise ehemalige Kolonien, z. B. die des Vereinigten Königreiches und Frankreichs
      - Vojvodina und Kosovo
      - Republika Srpska und Föderation Bosnien und Herzegowina
      - u.v.m.

      2) Richtig. Aber irgendwie sehe ich genau dies in deinen sämtlichen Posts.
      3 4 Melden
    • Saraina 30.04.2018 17:11
      Highlight durrrr, die Siedler in der Westbank werden durchaus von israelischen Soldaten beschützt, und teilweise beschützen die auch palästinensische Kinder auf dem Schulweg vor den Übergriffen der zionistischen Siedler. Probier's mal bei "Breaking the Silence"!
      4 6 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 20:06
      Highlight @surfturf: Schöne Liste haben sie da, mit viel Fleiss zusammengetragen. Nur nicht überall wo Autonom drauf steht ist Autonom drin. Sagen sie mal dem Putin, dass er in seinen autonomen Republiken nichts zu sagen hat. Netter Versuch, vielleicht klappts ja auch einmal.
      5 3 Melden
  • Freebee 29.04.2018 22:52
    Highlight Guten Artikel. Er vergisst Aber zu erwaehnen dass die jetztige Regierung Israels absichlich Zionismuskritik und Antisemitismus vermischt um jegliche Israelkritik per Schlagwort Antisemitismus mundtot zu Machen und damit selber fuer die Vermischung von Antizionismus und Antisemitismus verantwortlich ist.
    82 19 Melden
    • m4in CS 30.04.2018 09:42
      Highlight Bestes Beispiel ist die israelische Schauspielerin Natalie Portman. Sie will für irgend ein Event nicht nach Israel reisen, da sie die israelische Politik nicht unterstützen will und sich nicht für Propagandaaushänger nutzten lassen. Nun wird sie öffentlich von offiziellen Stellen massiv angegriffen, es werden ungerechtfertigte Entschuldigen gefordert und man wirft ihr Antisemitismus vor, obwohl sie rein gar nichts in die Richtung gesagt bzw. getan hat.
      19 5 Melden
  • swisskiss 29.04.2018 22:37
    Highlight Ein hoffnngsloser Versuch rational und sachlich eine Grenze zwischen Kritik und Ablehnung definieren zu wollen.

    Genauso unsinnig wie bei jedem auf Glauben basierenden System. Ob Judentum, Islam oder Christentum.

    Entscheidend ist NICHT die Form der Kritik, sondern die Unfähigkeit religiöser Systeme Kritik überhaupt anehmen zu können, da jedes Handeln und Wirken als vom eigenen "richtigen"Gott geleitet betrachtet wird und damit Kritik als Gotteslästerung empfunden wird.

    Und diese Haltung reflektiert nicht die Ursache von Kritik, sondern konsturiert Motive der Kritiker.
    41 13 Melden
    • Snowy 30.04.2018 11:33
      Highlight Mal wieder auf den Punkt gebracht, swisskiss!
      3 1 Melden
  • wädenswiler 29.04.2018 22:33
    Highlight Die Juden wurden aus dem Gebiet des heutigen Israel vertrieben. Wenn mit "Palästinenser" arabische Muslime gemeint sind, so eroberten deren Vorfahren durch kriegerische Feldzüge das heutige Staatsgebiet Israels (historisch belegt). Noch eine Anmerkung an alle "Apartheid"-Sager: Im Staat Israel leben heute über eine Million arabische Muslime und Christen. Das ist wohl kaum Apartheid.
    35 54 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 02:08
      Highlight Die Juden vor 2000 Jahren vertrieben. Soll nun alle Völker, die irgendwo in den letzten 2000 Jahren vertrieben wurden, anspruch darauf haben, diese Gebiete zurückzubekommen? Geht irgendwie nicht...
      68 21 Melden
    • Troxi 30.04.2018 06:37
      Highlight Ich denke man hätte mit dieser Vorderung in Europa am meisten Mühe. Polen wurde nach dem 2. WK nach Osten verschoben auf Kosten Deutschlands, was dort? Zu wem soll das Südtirol gehören? Zu wem Slowenien? Was wird auf dem Balkan gemacht? Zu wem sollen Teile Griechenlands oder der Türkei gehören, welche Griechen, Bulgarier und Türken sich gegenseitig abknöpften? Oder bei der Schweiz Weil am Rhein, welche 1907 vom Deutschen Kaiserreich annektiert wurde? Was ist mit der USA? Das macht keinen Sinn!
      33 2 Melden
    • Troxi 30.04.2018 07:53
      Highlight Polen wurde nach Westen verschoben nicht nach Osten🙈 Geographie zu beherrschen ist eine Kunst....
      11 7 Melden
    • wädenswiler 30.04.2018 08:17
      Highlight @rolf.iller Ja, das wäre gerecht. Auch die USA wurde und viele amerikanische Staaten wurden auf solchem Unrecht (Vertreibung/Ermordung der Urvölker) gegründet. Nun ist der Lauf der Dinge auf der Welt eben meistens so, dass keine Gerechtigkeit mehr hergestellt wird. Dass es im Fall Israels so geschah, ist eine historische Anomalie. Wenn man an Gerechtigkeit und an Wunder glaubt, dann sollte man den Staat erst recht unterstützen, auch wenn man nicht daran glaubt.
      11 7 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 08:58
      Highlight 1 Das Feldzugargument ist reichlich irrelevant, ansonsten müsste man das Gebiet wenn schon ja wieder in die ehemaligen Kreuzfahrerstaaten aufgliedern, welche das Gebiet ihrerseits (spoiler alert) muslimischen Herrschen weggenommen hatten. Oder gleich zurück an Italien, da römisches Reich, oder an Ägypten, da Ramses etc. pp. Das heisst natürlich nicht, dass Israel als heutiger Staat keine Existenzberechtigung hat, sondern nur das Ihr vermeintliches Argument reichlich löchrig ist. Gemäss Bibel war dieses übrigens auch besiedelt, bevor die dortige Bevölkerung mit dem Segen Gottes vertrieben wurde
      11 3 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 09:02
      Highlight 2 Ihrer Logik nach müsste man Israel also den Kaananiten bzw. ihren Nachfahren zurückgeben. Was den Status als Apartheidstaat anbelangt: Ihnen ist schon klar, von wo der Begriff kommt? Südafrika, als das namensgebende Beispiel dieses Systems, hatte zur Zeiten der Apartheid eine grössere dunkelhäutige als weisse Bevölkerung, genau wie mehrere Südstaaten der USA auch. Politische Macht korreliert nicht immer mit Bevölkerungszahlen, wobei sich der Vorwurf im Falle Israels ja sowieso auf die widerrechtlich besetzten Gebiete bezieht.
      12 3 Melden
    • Die Erleuchtung 30.04.2018 11:03
      Highlight @rolf.iller @Mutzli @Troxi
      Es ist legitim zu sagen „die Juden wurden ursprünglich aus Israel vertrieben“ sei kein Argument, weil man dann sehr viele Zustände wiederherstellen und Länder der „ursprünglichen“ Bevölkerung zurückgeben müsste. Aber dann ist das Argument „die Juden haben den Palästinensern ihr Land weggenommen“ genauso invalid! Dies wird aber häufig von denselben Leuten postuliert Das ist genau der Grund weshalb man keinen Schritt voran kommt. Wer zuerst wo war und wer Anspruch auf was hat ist höchstens für ein Geschichtsseminar interessant, für Realpolitik aber völlig ungeeignet.
      5 2 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 13:32
      Highlight @Erleuchtung Der wichtige Unterschied ist, dass die Vertreibung der Palästinenser einerseits noch innerhalb von Menschengedenkens passiert ist, bereits damals gegen geltendes Recht verstoss und auch heute noch mittels dem Siedlungsbau fortgeführt wird. Es gibt Tonnen von paläs. Familien die eigentlich noch einen Rechtsanspruch auf Land im heutigen Israel haben, welcher Ihnen aber verweigert wird. Natürlich ist die Lösung dafür nicht die Ausrufung eines Gross-Palästinas oder derartiges, aber historische Dimensionen und internat. Recht zählen sehr wohl was. Siehe z.B. auch Verjährungsprinzip
      4 4 Melden
  • durrrr 29.04.2018 22:20
    Highlight Sehr guter und differenzierter Artikel. Bitte mehr davon! Das Argumentationsmuster, der im Artikel aufgeführten Klientel, lässt sich übrigens gleich sehr schön in den Kommentaren hier beobachten, was dem Artikel ganz unverfrohlen Recht gibt!
    PS: Jeder, der hier den Rechtsstaat Israel als "Apartheid Regime" bezeichnet, sollte dieses wunderbare Land doch mal besuchen und es kennen lernen, dann können wir gerne nochmals über den Begriff "Apartheid" diskutieren.
    Und ja, auch "Nicht-Juden" sind dort tatsächlich willkommen, kann ich nur bestätigen. ^^
    37 55 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 07:13
      Highlight In Südafrika zu Zeiten der Apartheid war man als Tourist auch immer willkommen...
      33 20 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:50
      Highlight @Astrogator: Warst du schon mal in Israel?
      8 10 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 09:19
      Highlight @Surf & Turf: Nein, aus demselben Grund wieso ich während der Apartheid nicht nach Südafrika gereist bin, oder mir heutzutage Türkei-Ferien verkneife.
      Ich versuche wann immer möglich Unrechtsregime nicht noch "touristisch zu legitimieren".

      Aber keine Sorge, ich habe auch schon mit Israelis zusammengearbeitet. Und wie so oft, ist der Mensch und der Staat nicht dasselbe. Und als Agnostiker ist mir die Religion eines Menschen schon mal grundsätzlich egal.
      20 7 Melden
    • durrrr 30.04.2018 09:56
      Highlight @Astrogator
      Erkläre doch mal sachlich und genau, warum Israel in Sachen Apartheid mit dem früheren Südafrika gleichzusetzen ist.

      Abgesehen davon... Schon vergessen, wie viel afrikanische Flüchtlinge Israel aufgenommen hat??

      Zum Vergleich. So gehen arabische Länder mit Schwarzafrikaner um:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-sklavenmaerkte-das-erbe-des-arabischen-rassismus-a-1181801.html
      6 12 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 11:15
      Highlight Selbstverständlich sind das alte Südafrika und Israel nicht gleichzusetzen. Südafrika hat "nur" die eigene Bevölkerung diskriminiert während Israel zusätzlich Besatzungsmacht ist.
      Wieso Israel Apartheidspolitik betreibt? Da wäre der illegale Siedlungsbau, Wasserrechte, der Widerspruch zwischen besetzte Gebiete als Staatsgebiet zu definieren die einheimische palästinensische Bevölkerung aber politisch und rechtlich zu diskriminieren.
      Auf Palästinenser zugeschnittenes Strafrecht - auch wenn es euphemistisch als Antiterrorgesetz bezeichnet wird.
      8 5 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 11:29
      Highlight @Astrogator: Dann empfehle ich dir unbedingt eine Reise dahin. Die Apartheid war eine furchtbare Sache und hat in keinster Weise etwas mit dem Alltag in Israel zu tun. Geh hin und überzeuge dich.
      6 5 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 14:32
      Highlight @Surf & Turf: Ist nett gemeint, aber ich habe es zurzeit nicht vor.
      Wie andernorts geschrieben, ich kenne Israelis und das sind ganz umgängliche Typen. Ich anerkenne auch den Staat Israel und bin mir bewusst in was für einem politischen Umfeld dieser Staat existiert und er zur Sicherung seiner Existenz weitergehen muss als wir in Europa müssen. Trotzdem glaube ich, der jetzt beschrittene Weg ist für Israel eher gefährlich als das es ihm nützt.
      10 2 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 14:42
      Highlight @Astrogator: Das klingt doch schon ganz anders, und ich akzeptiere und respektiere deine Meinung. Das Wort Apartheid im Bezug auf Israel hingegen nicht.
      5 4 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 15:03
      Highlight @Surf & Turf: Im Punkt Apartheid werden wir uns nicht einig.
      Aber ich bin schon zufrieden wenn die Erkenntnis da ist, dass 1. Die Religion keine Rolle spielen muss und 2. man das Existenzrecht vom Staat Israel anerkennen und trotzdem die Handlungen des Staates kritisieren kann.
      7 0 Melden
  • wädenswiler 29.04.2018 21:55
    Highlight Den Staat Israel (inklusive Siedlungen) werde ich, solange ich atmen kann, verteidigen. Dieser steht als unterbewusstes Symbol für die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen. In diesem Sinne: Am Yisrael chai!
    36 112 Melden
    • swisskiss 29.04.2018 23:58
      Highlight waedi: "für die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen" Welche Menschen?

      Gilt dieses Recht auch für Araber und Palästinenser?

      Oder ist in Deiner fanatischen Einseitigkeit nur das jüdische Volk als vollwertige Menschen zu betrachten?

      Etwas bedenkliche Aussage, die den Kern des Artikels von der anderen extremen Seite beleuchtet.
      71 18 Melden
    • Royeti 30.04.2018 03:50
      Highlight Ja, gilt für alle Bürger Israels. Auch Muslimische.
      Palästinenser sind jedoch keine Bürger Israels...

      (oder haben Vorarlberger in der Schweiz die selben Rechte wie Schweizer in der Schweiz??)
      17 37 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 09:07
      Highlight @Royeti Die Schweiz hat allerdings Vorarlberg nicht militärisch besetzt und kontrolliert seine Grenzen. Ausser ich hätte massivst was verpasst. Man finde den Unterschied....

      Ich finde ja selbst nicht, dass Apartheid der beste Begriff ist, um die gegenwärtige Situation zu beschreiben. Doch eine Region unter Kontrolle zu bringen und dann behaupten, die dortigen Leute hätten halt leider nicht die gleichen Rechte, weil sie keine Bürger sind? Das ist mehr als heuchlerisch. Entweder richtig, inkl. Bürgerrecht integrieren, oder abziehen.
      16 4 Melden
    • Royeti 30.04.2018 11:39
      Highlight Mutzli: Bis vor Schengen hatten die Österreicher die Grenze zur Schweiz gesichert.....und das Israel seine Grenze zu Gazastan sichert ist mehr als nur legitim, befindet man sich schliesslich (leider) nich nicht in Friedenszeiten :/

      Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, weshalb die Einwohner von Gaza irgendwelche Rechte in Israel haben sollten?! Sie wohnen außerhalb Israels, Israel besetzt Gaza nicht, etc. (kannst du mir das erklären?)

      Sehe es aber auch mit den Siedlungen in der Westbank so. Finde diese Siedler dürften in Israel ebenfalls keine Rechte haben - wohnen ja auch außerhalb Israels...
      3 5 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 14:09
      Highlight 1/2 Sichern ≠ Kontrollieren. Falls es sich nur um eine normale Grenzsicherung handeln sollte, weshalb hat dann Israel auch versucht die Zufahrt übers Meer zu blockieren z.B., oder zerstört regelmässig mit Bulldozern Häuser auf der Palästinensischen Seite? Zudem müsste Israel in dem Fall Palästina als Staat anerkennen und die Grenzen definieren, sonst geht auch Ihre euphemistische Umschreibung der Zustände nicht auf. Die Abtrennung von Kernlanden mit dem isr. Sperrzaun und ähnliche Spielchen wären auch nicht legitim.
      6 4 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 14:13
      Highlight 2/2 Bzgl. Ihrer weiteren Frage: Entweder akzeptiert Israel Palästina als eigenen Staat und geht mit ihm entsprechend um, oder sie halten die Besatzung aufrecht. Im zweiteren Fall müssten sie aber konsequenterweise den Einwohnern mitspracherechte gewähren, weil sonst wirds definitv Apartheidistig. Bzgl. Ihrer Behauptung Israel besetze diese Gebiete nicht: Setzen Sie sich doch noch mal mit der Geschichte des Sechs-Tage-Kriegs auseinander. Bis 2013 bezeichnete auch die UNO diese Gebiete off. als occ. Territories, was erst durch die Anerkennung von Palästina geändert wurde. Faktisch aber...
      6 3 Melden
  • Francis Begbie 29.04.2018 21:07
    Highlight „(...) , während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird (...)“.

    1. das ist whataboutism.
    2. Israel ist doch „westliches“ 1. Weltland das in der Entwicklung von Staat und Demokratie mit jedem Europäischen Land vergleichbar sein sollte.
    3. Gibt es betreffend Israels Handeln UNO Resolution(en).

    Und nur weil man das Handeln Israels kritisiert heisst es noch lange nicht, dass man den Terrorismus auf der anderen Seite gut heisst.
    258 51 Melden
    • James McNew 01.05.2018 15:42
      Highlight Merci Francis, über diesen Punkt bin ich auch gestolpert. Sonst müsste man hinter absolut jede Äusserung ein "ceterum censeo..." setzen...
      0 1 Melden
  • ostpol76 29.04.2018 20:54
    Highlight Ist Kritik an den illegalen Siedlungen auch antisemitisch?
    119 33 Melden
    • Royeti 29.04.2018 21:54
      Highlight Kann antisemitisch sein. Z.b. wenn man die jüdischen Siedlungen kritisiert, aber nie was über die Chinesische Annexion von Tibet oder die illegale Besetzung der Krim durch Russland sagt....
      22 75 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:43
      Highlight Welche illegalen Siedlungen ?
      18 64 Melden
    • Posersalami 30.04.2018 00:31
      Highlight @User0815: Alles, was ausserhalb der völkerrechtlich anerkannten Grenze ohne Zustimmung gebaut wurde ist illegal. Also ziemlich viel.
      52 10 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:24
      Highlight User0815, lies das hier:

      "Der Sicherheitsrat (...) bekräftigt, dass die Errichtung von Siedlungen in dem seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, durch Israel keine rechtliche Gültigkeit besitzt und einen flagranten Verstoß gegen das Völkerrecht und ein ernstes Hindernis für die Herbeiführung der Zwei-Staaten-Lösung und eines gerechten, dauerhaften und umfassenden Friedens darstellt;"

      http://www.un.org/depts/german/sr/sr_16/sr2334.pdf

      Mit anderen Worten: Israel verletzt das Völkerrecht und verhindert dadurch den Frieden!
      55 11 Melden
    • User0815 30.04.2018 06:39
      Highlight Naja zwischen Israel und der PLO sind doch Verträge abgeschlossen worden Oslo II oder Vertrag von Taba. Wenn man schon mit dem Wort Völkerrecht umher wirft sollte man sich etwas genauer damit befassen. Aber reine Auslegungssache.
      Wenn jemand argumentieren möchte, dass von Juden vorgenommene Bautätigkeiten den Status des Gebietes verändern, von Palästinensern vorgenommene jedoch nicht, dann möge derjenige bitte erklären, was diese doppelten Standards rechtfertigt.
      8 20 Melden
    • Posersalami 30.04.2018 07:00
      Highlight @User0815: Wo bauen denn Palästinenser in grosser Zahl Siedlungen in Israel? Wo enteignen Palästinenser jüdische Bauern?

      Wo hat Palästina Israel erlaubt, massenhaft Siedlungen im eigenen Land zu errichten? Bitte einen Link dazu, danke.
      26 7 Melden
    • Royeti 30.04.2018 08:55
      Highlight Naja, schau dir mal die Bautätigkeit in Baqqa-Jat an zum Beispiel?!
      4 8 Melden
    • Posersalami 30.04.2018 09:42
      Highlight Ja, was ist damit?
      8 4 Melden
    • User0815 30.04.2018 10:49
      Highlight In Israel jedoch dürfen alle Bürger Häuser und Siedlungen bauen, ob sie nun Palästinenser, Juden, Christen, Moslems oder Athisten sind und sie tun es auch. 20,5 Prozent aller Israelis sind Araber. Das ist israelische Siedlungspolitik und sie ist mir deutlich sympathischer als die palästinensische.
      6 4 Melden
    • Royeti 30.04.2018 11:44
      Highlight Da wird gebaut ohne Ende. Palästinenser bauen in Israel ohne Baugenehmigung, ohne Besitzverhältnisse des Bodens amtlich zu klären/dokumentieren, etc.
      Entsprechend sieht es dort auch katastrophal aus. Keine funktionierende Kanalisation, ständig Stromunterbrüche, kein fließendes Wasser.

      Von dem her haben auch die Palästinenser ihre illegalen Siedlungen.

      Das ganze wir dann unter dem Deckmantel der Familie abgewickelt.
      (und ich spreche hier nicht von Israelischen Araber, sondern von Palästinensern.
      5 5 Melden
    • Posersalami 30.04.2018 14:27
      Highlight @ Royeti: Ohne Beleg bleibt es erstmal eine Behauptung, dass Palis in Israel illegal bauen. Ich glaube das nämlich nicht. Israel ist nämlich recht rabiat im Umgang mit (angeblich?) illegalen Gebäuden von Palästinensern:
      http://www.deutschlandfunk.de/westjordanland-abrissbefehl-fuer-palaestinensische-gebaeude.1773.de.html?dram:article_id=352574

      6 4 Melden
    • Royeti 30.04.2018 17:56
      Highlight Lieber PoserSalami:
      Meine Familie ist jüdisch und wohnt im Galil. Das Gemüse kaufen wir bei einem muslimischen Araber, das Auto bringen wir zum Drusen in die Werkstatt, beim christlichen Araber kaufen wir Schuhe und beim Israelischen Juden schließen wir Versicherungen ab und lassen uns in Sachen IT beraten. Der Apotheker in unserem Dorf ist ein christlicher Araber. (genauso der Optiker) der Wachmann in der Schule ist ein Palästinenser.
      Am Stammtisch (beim Fußball schauen oder Kartenspiel) sprechen wir sehr offen über die Palästinensische Expansion, welche Katar finanziert....
      3 2 Melden
  • Masche 29.04.2018 20:43
    Highlight Solange nicht klar definiert und differenziert wird, was antisemitisch, antijüdisch, antizionistisch und antiisraelisch ist und diese Begriffe synonym verwendet werden, ist es sinnlos, darüber zu diskutieren. Wenn ich beispielsweise die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik Israels kritisiere, bin ich gemäss Definition ein Antisemit. Das kanns ja nicht sein!
    136 23 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 22:29
      Highlight Wie kommst du darauf?
      12 29 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:44
      Highlight Was ist daran Völkerrechtswidrig? Könnten Sie mir dies erklären ?
      10 52 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:26
      Highlight User0815, lies die UN-Resolution 2334 (2016) des Sicherheitsrates. Hier auf deutsch, so dass es hofflich auch du verstehen kannst:
      http://www.un.org/depts/german/sr/sr_16/sr2334.pdf
      33 8 Melden
    • deltron 30.04.2018 01:32
      Highlight @ Masche: das ist schon definiert, kann man alles im Internet nachlesen; z.B. sind Semiten nicht zwingend Juden usw...
      9 1 Melden
    • Masche 30.04.2018 07:58
      Highlight @deltron: Im Internet steht vieles, Fakten und alternative Fakten, Gegensätze und Widersprüchliches. Was ich aber meinte, betrifft diesen Artikel. Lies mal die ersten beiden Sätze. Schon da wird schon Antisemitismus und Judenfeindlichkeit in einen Topf geworfen. Du sagst ja selber, dass Semiten nicht zwingend Juden sein müssen.

      Und warum wird «Israelkritik» im Titel in Anführungszeichen gesetzt? Weil es so etwas gar nicht gibt oder nicht geben darf (gemäss Wikipedia: von deren Verwendung man sich – etwa ironisch oder durch die Unterlegung eines anderen Sinns – distanzieren möchte)?
      9 2 Melden
    • Masche 30.04.2018 08:02
      Highlight @Rabbi Jussuf: Lies bitte den Artikel.

      Und sag mir dann bitte auch noch, wie viel Israelkritik erlaubt ist, ohne gleich als Antisemit oder judenfeindlich zu gelten.
      12 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.04.2018 09:04
      Highlight Masche
      Eben, wie kommst du darauf, dass du wegen der Kritik an der Siedlungspolitik automatisch antisemitisch sein sollst?

      Antisemitismus blitzt da auf, wo eine pauschale Verurteilung Israels dazu führt, die Palästinenser als die Unschuldslämmer dastehen zu lassen.
      Das kann man bereits an den Berichten vom jetzigen Konflikt sehen, noch mehr an den Kommentaren dazu. Selbst gewisse UN-Resolutionen schrammen haarscharf an Antisemitismus vorbei.
      5 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.04.2018 09:16
      Highlight Masche
      Der Artikel selbst ist schon problematisch und ich vermeine eine Tendenz zu Antisemitismus zu bemerken. Im Gegensatz zum verlinkten WELT-Artikel werden hier die versch. Antsemitismen pauschalisiert bei Rechts verortet.
      Wahrscheinlich liegt es daran, dass die "Gefahr von Rechts" grandios überbewertet wird. Das überschattet dann, was tatsächlich abläuft.
      Ich jedenfalls bin schon ziemlich erschrocken, wie viel latenter Antisemitismus hier in den Kommentaren sichtbar wird (von rechts und vor allem von links).
      7 11 Melden
    • User0815 30.04.2018 09:40
      Highlight Ueli
      Mit welchem Recht nennt die UN-Resolution 2334 vom 23. Dezember 2016, zu der sich die USA enthalten haben, Juden illegale Siedler in Ost-Jerusalem, obwohl sie dort seit über 3000 Jahren siedeln, zweitausend Jahre länger als Christen und 1500 Jahre länger als Muslime?
      4 12 Melden
    • Masche 30.04.2018 10:17
      Highlight @User0815: Gegenfrage: Nach welchem Recht darf jemand einem anderen das Land wegnehmen, nur weil jemand der gleichen Religionsgemeinschaft vor 3000 Jahre dort gelebt hat?
      14 3 Melden
    • User0815 30.04.2018 10:44
      Highlight Masche frag das mal Jordanien ;)
      2 4 Melden
    • Masche 30.04.2018 10:54
      Highlight @Rabbi Jussuf: Vielen Dank für Deine Klärungen. Ich hatte Deinen knappen Kommentar vom 29.04.2018 22:29 leider missverstanden. Denn andererseits unterscheidest Du Dich in Deinen Kommentaren ja wohltuend von vielen anderen pauschalisierenden, idem Du so differenzierst, wie ich es mir für eine konstruktive Diskussion wünschen würde.
      3 0 Melden
    • Daniel Caduff 30.04.2018 11:00
      Highlight @User0815

      Mit dem Recht der Genfer Konventionen. Da wurde das Recht über illegale Landname kodifiziert (1949).

      "Recht" ist eben etwas anderes als "Gewohnheit". Auch in der Schweiz wurden während Jahrhunderten Hexen verbrannt. Trotzdem ist das heute nicht mehr rechtens. "Recht" untersteht permanenten Veränderungen. Es ist immer auch Ausdruck von gesellschaftlicher Entwicklung.

      Die Mehrheit der Länder kam 1949 (nach WW2) zur Übereinkunft, dass das Annektieren von Land illegal ist. Gilt in Judäa und Samaria, der Krim, in Tibet...

      Einige "Starke" möchten eben weiterhin Hexen verbrennen...
      5 1 Melden
    • Maracuja 30.04.2018 11:43
      Highlight @Masche

      Es lebten auch während des osmanischen Reiches Juden in dieser Gegend, wenn auch zahlenmässig viel weniger als Araber. Die Briten haben beiden Gruppen schöne Versprechungen gemacht, für die Zeit nach der Vertreibung der Osmanen. Als das Gebiet dann britisches Mandatsgebiet wurde, haben die Briten die Einwanderung von Juden aktiv gefördert.
      5 1 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 13:05
      Highlight User0815: Lies einfach selbst die UN-Resolution. Dort steht, auf welches Völkerrecht sich die Verurteilung Israels stützt. Offenbar bist du aber auf diesem Auge blind; unfähig zu erkennen, dass Israel alles andere als ein Musterschüler ist.
      8 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.04.2018 13:53
      Highlight Maracuja
      Nicht zu vergessen: Davor wurden von den Osmanen auch viele Muslime vor allem im Westjordanland und ganz Palästina angesiedelt.
      Auch die "Palästinenser" waren nicht seit ewigen Zeiten im Land.
      6 3 Melden
    • User0815 30.04.2018 15:06
      Highlight Ueli , Habe nie behauptet das Israel ein Musterschüler ist. Nur vor Ort sieht die Sache halt anders aus. Was hast Du immer mit deiner UN . Sind dies etwa Musterschüler ;)
      4 6 Melden
    • AdiB 30.04.2018 18:40
      Highlight @user. die uno hatte fehler gemacht. aber wenn die staaten sich der uno abwenden und die menschen anfangen auf das boot zu springen, nur weil die uno etwas beschlisst, das nach geltentem recht ist, und es den leuten nicht passt. ja dann haben die kriegsgeilen gewonnen und dann heist es freie fahrt für die bomben. die welt hat wenig spinner aber viele von dennen sitzen leider an mächtigen positionen.
      2 1 Melden
  • MLISlC 29.04.2018 20:40
    Highlight Ich finde es befremdend wie schnell man als Linker als Antisemit gilt, sobald man ein Hauch von Kritik äussert.
    Ich befürchte das Problem ist nicht einseitig, da Menschen, die den Zionismus verteidigen diese Nazikeule undifferenziert einsetzten. Mein Standpunkt ist eigentlich einfach: Wer mit derartiger Vehemenz eine Zweistaatenlösung verhindert, hat Schuld. Das gilt logischerweise auch für die Hamas, die ganz nebenbei auch eine Terrororganisation ist. Letztere wird allerdings hier nicht vehement verteidigt oder relativiert. Die nationalkonservative Regierung Israels allerdings schon.
    94 30 Melden
    • poga 29.04.2018 22:30
      Highlight Ich finde es befremdender dass ein wenig suggeriert wird, dass Leute die sich da raus halten, schon einen gewissen Antisemitismus unterstellt wird.....
      25 3 Melden
    • User0815 29.04.2018 23:41
      Highlight Ich finde es befremdlich wenn man immer wieder die Siedlungspolitik als Friedenshinderniss anzieht aber gewisse Ansichten der Hamas , Iran etc. nicht in den Topf wirft. Warum wirft man Jordanien eigentlich nichts vor ? ;-)
      10 36 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 07:21
      Highlight @User0815: Wenn es sie beruhigt, ich sehe die von ihnen genannten Staaten/Organisationen auf demselben Niveau wie den Staat Israel.
      13 3 Melden
    • FrancoL 30.04.2018 08:41
      Highlight @Astrogator; Und dann wäre Ihre Aussage dann wohl für etliche bereits Antisemitismus, ohne die Definition zur Hilfe zu nehmen, denn diese interessiert nun mal die Mehrzahl nicht, gleich auf welcher Seite die Beurteilenden stehen.
      7 2 Melden
    • AdiB 30.04.2018 13:18
      Highlight @user, was hat jetzt der iran mit dem konflikt gemein? die hisbollah und die hamas sind bestimmt keine freunde. ich lehne mich sogar soweit aus dem fenster und behaupte dass die hamas lieber mit juden cooperieren würde als mit schiiten.
      1 1 Melden
  • SrdjanM 29.04.2018 20:38
    Highlight Grob verallgemeinert, zu weit herausgeholt.
    Während ich mit einem Grossteil des Artikels einverstanden bin, finde ich die hier mehrmals wiederholte Gleichsetzung der Begriffe „Israel“ und „Judentum“ bedenklich.
    Zum Beispiel mit Behauptungen wie, "wenn Israels Handeln ohne jedes Mass dargestellt wird".
    Auch wenn die zitierte Kritik antisemitische Motive haben kann, zielt sie hier doch zuerst auf den Staat Israel ab, welcher halt schon sehr oft sehr fragwürdig handelt. Ähnliche Kritik muss zum Beispiel Ungarn einstecken, worüber reden wir dann dort?
    78 17 Melden
  • walsi 29.04.2018 20:30
    Highlight Zitat: "wenn allein Israel von der Uno wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird"

    Die genannten Länder werden sehr wohl und immer wieder kritisiert. Das ist kein Argument. Wenn es die Russen machen nennt man das Whataboutism.
    74 17 Melden
    • Royeti 29.04.2018 21:55
      Highlight Schau dir mal die UNO Statistiken an....
      18 4 Melden
  • killah_priest86 29.04.2018 20:29
    Highlight Wenigstens schreibt mal jemand über den Angriff, das es ein Israeli ist. Und nicht ein Jude, wie alle Medien sonst.

    Stellt einfach die Juden nicht mehr auf ein Podest. Sie sind Menschen wie wir alle. Nur habe ich keinen Zentralrat, der alles und jeden anzeigt der das Wort Jude in den Mund nimmt.

    Mensch ist Mensch... egal ob mit kippa oder ohne
    55 26 Melden
  • elias776 29.04.2018 19:59
    Highlight Kleine aber feine Korrektur. Beim oberem Video steht das ein < junger Israeli anggegriffen wurde> das stimmt so nicht. Der Anggegriffene war kein Jude, er hatte die Kippa von einem Jüdischem Freund bekommen und wollte einfach mal schauen wie es ist mit einer Kippa durch Berlin zu laufen.
    :)
    21 51 Melden
    • Petrarca 29.04.2018 21:05
      Highlight Es handelt sich dabei sehr wohl um einen Israeli. Halt einfach ein muslimischen bzw. arabischen Israeli.
      50 1 Melden
    • Spama Lotto 29.04.2018 21:25
      Highlight Sie wissen, dass es auch muslimische Israelis gibt? Wie denjenigen hier. Kleine, aber feine Korrekturkorrektur...
      35 0 Melden
    • ujay 30.04.2018 04:47
      Highlight @Petrarca. Die Kippa ist ein jüdisches Symbol. Nicht alle Israelis sind Juden und Israel ist kein jüdischer Staat.....wollte das einfach mal in diese teilweise faktenfreie Diskussion hier bemerken.
      8 6 Melden
  • kebabverkaufer 29.04.2018 19:58
    Highlight Zitat: Weil die Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik des Staates Israel und als «Israelkritik» getarntem Antisemitismus oftmals nicht leicht zu erkennen ist, [...]

    ja schon, aber vielleicht sollten sie mal staat und religion KLAR trennen. Tun sie aber nicht... dann könnte man wenigstens auch klar trennen was antisemitismus und was kritik am staat ist... die 3 d's bestehen vor allem aus whataboutismen. hat jemals wer gemotzt wenn grad nur china angeprangert wurde wegen menschenrechtsverletzung?
    77 19 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:37
      Highlight Es gibt nur einen "Jüdischen Staat Israel". Israel kann nicht einfach das "jüdisch" wegtrennen, weil das quasi die einzige Staatsräson ist. Die völkerrechtliche Anerkennung und das Recht auf den eigenen Staat bekam Israel nur als Heimstätte für Juden (vgl. Verträge von Sèvres und Lausanne). Keinen Millimeter darüber hinaus. Es ist daher nicht so einfach...
      14 4 Melden
    • kebabverkaufer 30.04.2018 02:51
      Highlight kann man so sehen, aber offiziell ist es der staat israel und in der verfassung heisst es: Isreal sieht sich als jüdischen und demokratischen Staat.
      aber abgesehen davon, denke ich, der grossteil der welt wäre froh, würden sie einen säkularen staat einrichten, in dem juden wie muslime friedlich miteinander leben könnten. das problem dabei ist auch, dass eine orthodoxe minderheit die eher offen ausgerichtete mehrheit "terrorisiert/unterdrückt", da sie mehr oder weniger immunität geniessen. Da gibt es aber noch andere interne konflikte. sry wenige zeichen um genau auszuführen.
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  • zweistein 29.04.2018 19:45
    Highlight Man könnte ergänzen, dass sich in D der Antisemitismus von Rechtsaussen hauptsächlich durch Propagandadelikte auszeichnet. Der arabische Antisemitismus tut sich oft durch offene, teils lebensgefährliche Gewalt auf der Strasse hervor. Es ist der Debatte nicht dienlich, dass man beides in einer Statistik gleichberechtigt als "Straftaten" subsumiert.
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  • bfm 29.04.2018 19:43
    Highlight Ich war in jungen Jahren selber in Israel, kenne die Geschichte ziemlich gut und habe stets Bewunderung für diese Pioniere gehegt. In den letzten ca. 15 Jahren ist diese Bewunderung allerdings ziemlich abgekühlt. Obiger Text ist ganz aus Sicht Israels geschrieben. Jegliche Kritik an Israel wird nur allzu gern und sofort als Antisemitismus apostrophiert, nicht zuletzt durch den SIG. Dass die Politik Bibi Nethanyahus weltweit massiv Sympathien für Israel verscherzt hat, ist wohl unbestritten. Und, seien wir ehrlich: Punkt 2 des 3-D-Tests ist doch purer Whataboutismus.
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  • The Origin Gra 29.04.2018 19:18
    Highlight Danke für den Artikel 🙂
    Eine gute Übersicht.
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  • rolf.iller 29.04.2018 19:17
    Highlight Schöner Artikel, ich habe aber eher das Gefühl, dass oft genug versucht wird jede Israelkritik als Antisemitismus abzustempeln damit es gar nicht erst zum Dialog kommt. Ich finde, die Israliesche Politik seit Rabin eine Katastrophe und kann Verärgerung und Frustration der Pälestinänser nachvollziehen. Bin ich jetzt ein Antisemit?
    101 21 Melden
  • MitchMossad 29.04.2018 19:13
    Highlight Israel hat sich seine daseinsberechtigung mehr als verdient. Und ich glaube, dass jeder, der sich nicht an mittelalterlichen Thesen orientiert, dies auch bestätigen wird! AM YISRAEL CHAI✡❤
    Und nö, ich bin weder Israeli, noch Jude.
    73 65 Melden
    • Trump's verschwiegener Sohn 29.04.2018 21:00
      Highlight Eine Daseinsberechtigung sagt noch nichts über die Geographie aus.
      26 15 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:47
      Highlight Natürlich hat Israel das . Es ist halt nicht Jordanien ;) Das wird irgendwie nie kritisiert... will Ja nicht als Islamophob gelten. Wurde mir vom Erklärbart ja schon nahegelegt , da ich Erdogan kritisiert habe .....
      13 17 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 22:48
      Highlight Jawohl, die Juden sind die Ureinwohner dieses Landes. Wenn jemand einen Anspruch darauf erheben kann, dann sind sie das. Am Yisrael chai!
      12 32 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 29.04.2018 23:23
      Highlight Wie haben sie das?
      11 5 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:47
      Highlight waedi: Die Araber sind auch Semiten, und sie sind genauso wie die Juden Ureinwohner.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

      Ich hoffe, du bemerkst den Antisemitismus deiner apartheid-rechtfertigenden Ureinwohner-These.

      Wenn jemand Anspruch auf das Land erheben kann, dann sind das Araber!

      Aber Juden sind für dich offenbar bessere Ureinwohner als Araber, obwohl beide aus dem genau gleichen Volk stammen.

      Das Ausgrenzen von arabischen Semiten (ein Pleonasmus) ist bei Juden weitverbreiteter Antisemitismus, die sich heutzutage leider auch oft in Islamophobie zeigt.

      Viele Juden sind Antisemiten!
      22 9 Melden
    • Royeti 30.04.2018 03:56
      Highlight Schon mal was von jüdischen Araber gehört? Immerhin leben in Israel rund 3.5 Mio solche.....(Marokkaner, Tunesier, Algerier, Lybier, Ägypter, Syrer, Iraker, Yemeniten....)

      Aber ja, hier diskutieren viele, die halt eine vorgedruckte Meinung vertreten, sich aber mit dem Thema nie wirklich offen befasst haben..
      9 5 Melden
    • MitchMossad 30.04.2018 07:05
      Highlight #royeti: Schon mal was von Juden in den von Dir aufgezählten Staaten gehört? Nicht? Logisch, die wurden ALLE vertrieben oder ermordet. Nur so am rand...
      9 5 Melden
    • Royeti 30.04.2018 09:00
      Highlight @mitch: die Ironie der Arabischen naqba ist ja, dass sämtliche Arabische Länder um 1950 ihre Jüdische Bevölkerung nach Israel vertrieben hat und dann auf die Idee kommen, dass die Juden dort ebenfalls verschwinden müssen?!

      Das selbe passiert aktuell in Europa. Der Arabische Antisemitismus in Frankreich treibt viele jüdische Franzosen nach Israel (ergo wird Israel stärker/größer) dabei hassen sie Israel.....
      9 6 Melden
    • ujay 01.05.2018 04:08
      Highlight Die Schweiz gehörte mal zum römischen Reich....sind wir jetzt Italiener? Leute, diese Ureinwohnerdiskussion, die ihr hier führt, könnt ihr am Stammtisch, völlig besoffen, bringen. Hier tönts nur peinlich.
      3 2 Melden
  • haegipesche 29.04.2018 19:12
    Highlight Orthodoxie ist in der heutigen Welt, die nur auf die wenigsten Fragen eine einfache Antwort hat, wohl nie das richtige Rezept.
    Dies gilt für Kapitalismus, Judentum, Islam, Veganismus, etc. gleicherlei
    22 7 Melden
  • karl_e 29.04.2018 19:10
    Highlight Gewisse Taten gewisser Israeli sind halt schon ein wenig grenzwertig, wie z.B. der Diebstahl von Wasser und das Abholzen von jahrhundertealten Olivenhainen, ganz zu schweigen von den illegalen Siedlungen. Ist solche Kritik bereits antisemitisch?
    69 23 Melden
    • Roterriese 29.04.2018 22:02
      Highlight @ErklärBart und für dich ist jede Kritik am Islam Islamophobie und Nazi. Bisschen was von deiner eigenen Medizin..
      36 12 Melden
    • PaLve! 30.04.2018 13:17
      Highlight @Roterriese
      Schon mal überlegt, dass es einen unterschied ist, ob man einen Staat oder ein Volk kritisiert?
      Ein Volk oder eine Glaubensgruppe an sich zu kritisieren ist eine Sauerei und purer Rassismus, egal welche Religion/Nationalität, einen Staat zu kritisieren dagegen hat überhaupt nichts mit Rassismus zutun.
      Ist jemand der die Sowjetunion nicht gut fand ein Rassist?Oder China? Oder die USA?
      4 1 Melden
  • gecko25 29.04.2018 19:09
    Highlight zu Punkt 2 : bitte noch amerikanische menschenrechtsverletzungen hinzufügen. Oh nein, die Interventionen in Afghanistan und Irak waren ja gerechtfertigt 🤔
    41 16 Melden
    • PaLve! 29.04.2018 21:30
      Highlight War ja klar, dass gerade Kuba, China, Iran und Syrien aufgezählt wurden...
      29 5 Melden
  • Luca Brasi 29.04.2018 19:01
    Highlight Das Thema hat watson.ch ja auch schon vor 2 Jahren aufgegriffen:

    https://www.watson.ch/!795982461
    10 1 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 29.04.2018 18:59
    Highlight Zu Punkt 2: China, Iran, Russland, Syrien etc. haben nicht den Anspruch, zum Westen zu gehören. Israel hat immer wieder erklärt, dass sie sich mehr als einen Teil des Westens als einen Teil des nahen Ostens sehen. Deshalb werden westliche Standards auf sie angewendet. Und Israel ist ein sehr kleiner Staat und soll aufhören, die Wichtigkeit und die Privilegien einer Weltmacht einzufordern.
    Zu Punkt 3: Man kann grundsätzlich gegen einen Staat für die Juden sein, oder gegen einen Staat, welcher mit der Vertreibung von anderen Bewohnern einhergeht wie in Palästina geschehen.
    43 16 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 29.04.2018 18:57
    Highlight Israel hat ein Apartheidsystem errichtet und der Welt scheint es mehrheitlich egal zu sein. Den Staat gibt es nur, weil die Weltgemeinschaft ein schlechtes Gewissen nach dem 2. Weltkrieg hatte. Das Land hat vorher den Palästinensern gehört und diese wurden und werden immer weiter zurückgedrängt von den eingewanderten Juden.
    Es ist aber ungerecht dafür die Juden bei uns zu verurteilen oder gar zu bestrafen. Judentum ist eine Religion und hat nichts mit einem speziellen Staat zu tun. Zudem wird es auch Menschen in Israel geben, die gegen das Apartheidsystem sind.
    320 238 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 29.04.2018 20:21
      Highlight Das perfide Albion (GB) hatte 1917 die Balfour Erklärung herausgebracht das das Ziel GB die Errichtung eines Jüdischen Staates ist. Wurde auch geschafft. Durch den Sieg im WWI wo man das Osmanische Reich zersplitterte und die Welt in Kolonialbereiche einteilte, sowie im WWII als Nazideutschland schlug. Alle heutigen Probleme im Nahenosten sind auf USA, F und GB zurückzuführen.
      33 20 Melden
    • CASSIO 29.04.2018 20:41
      Highlight Und noch zuvor gehörte das Land den Israelis. Bevor das Land den Juden zugeschrieben wurde, war es übrigens unter britischer Herrschaft, Palästina war nicht unabhängig.
      25 18 Melden
    • TheMan 29.04.2018 21:11
      Highlight Es gab nie einen Palästinenischen Staat. Somit kann das Land nie den Palästinenser gehört haben. Oder sollen wir Tiefer in die Geschichte Israels gehen? Dan gehört Israel den Juden. Türkei den Römer bzw den Italienern. Das Judentum ist eine Religion und eine Staatsform an sich. Da die Juden eine Gruppierung bildet. Wie Christen, Atheisten und Muslime auch. Oder möchtest du jeden Staat auflösen? Die Juden sind ein Volk. Ein Volk heisst auch eine Staatsform ist da.
      28 42 Melden
    • MitchMossad 29.04.2018 21:11
      Highlight Mal abgesehen, dass Land niemandem gehören kann, weise ich Dich trotzdem darauf hin, dass es NIE einen Staat Palästina gab. Das war ne Kolonie...
      35 12 Melden
    • murrayB 29.04.2018 21:13
      Highlight Das Land hat wem gehört? Wenn denn den Osmanen oder den Engländern - aber sicher nicht den Palästinensern...
      27 9 Melden
    • Petrarca 29.04.2018 21:14
      Highlight Wer Israel als Apartheitssystem bezeichnet disqualifiziert sich in dieser Diskussion automatisch. Das ist reinster Hohn gegenüber dem, was in Südafrika geschehen. Damit wird das historische Leid der schwarzen Bevölkerung Südafrikas und deren Anspruch auf sprachlichen Ausdruck für ihr Leid und ihre Erfahrung übergangen, was schlichtweg eine Sauerei ist! Vielleicht solltest Du nochmals die Fachliteratur (!) konsultieren, bevor Du hier mit solchen Begriffen ins Feld ziehst und diese völlig verzerrt aus ihrem Kontext reisst...
      33 26 Melden
    • Punchi 29.04.2018 21:37
      Highlight Kolonien wurde immer denjenigen zurückgegeben, die dort lebten und nicht den Eingewanderten.
      28 6 Melden
    • CASSIO 29.04.2018 21:47
      Highlight die faktenverweigerer sind einmal mehr stark im "downvoting". schweiz, liebe schweiz, investier in bildung!!!
      10 16 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 29.04.2018 21:51
      Highlight @Petrarca, du hast immernoch kein Argument gebracht warum der Begriff falsch seie... Sondern dich nur beschwert und mir ist immernoch nicht klar warum der Begriff falsch sein soll.
      12 10 Melden
    • Masche 29.04.2018 21:52
      Highlight @TheMan: Die Juden sind kein Volk (im Sinne von Ethnie), wie auch keine Rasse, sondern eine Religion. Ich kann nämlich jederzeit zum Judentum konvertieren, ich kann aber meine Abstammung nicht ändern.
      23 8 Melden
    • Royeti 29.04.2018 22:00
      Highlight Apartheid system in Israel? Diese Behauptung ist antisemitisch :)
      By the way: in Israel haben Muslime mehr Rechte als in allen muslimischen Länder dieser Welt....
      25 22 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 22:01
      Highlight Bitte informieren Sie sich besser: Das Land wurde nach der Geburt des Islams von arabischen (islamischen) Kriegstruppen erobert. Vorher stand dieses unter römischer und christlicher Herrschaft. Wenn man dann noch weiter zurückgeht, wird man sehen, dass die Juden als seit jeher rechtmässige Besitzer des Landes von den Römern in die vor der Staatsgründung Israels bestehenden Diaspora vertrieben wurden. Sie sind somit die Ureinwohner dieses Landes. Das sind historisch belegte Fakten. Wollen Sie nochmals über die Bücher gehen?
      20 24 Melden
    • durrrr 29.04.2018 22:11
      Highlight @neoliberaler ......
      Waren Sie schon mal in Israel? Wissen Sie was Apartheid bedeutet? Und wo machen Sie Apartheid innerhalb des israelischen Rechtstaates fest?
      Auf ihr restlicher (historisch falschen) Unsinn geh ich jetzt gar nicht ein, da ist mir die Zeit dafür zu schaade....
      18 10 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 22:22
      Highlight Das Land hat vorher mitnichten den "Palästinensern" gehört. "Palästina" war ein Begriff für das ehemalige britische Mandatsgebiet, das seit der Gründung der beiden Staaten Israel und Jordanien nicht mehr existiert. Wenn Sie in der Geschichte zurückgehen, werden Sie sehen, dass die Juden die Ureinwohner dieses Landes sind und von dort unrechtmässig vertrieben wurden, noch vor der kriegerischen Eroberung des Landes durch islamische Araber im siebten Jahrhundert.
      20 15 Melden
    • TheMan 29.04.2018 22:24
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    • TheMan 29.04.2018 22:32
      Highlight NWO https://de.wikipedia.org/wiki/Apartheid
      Israel trennt nicht nach Hautfarbe usw. Nein Israel ist sogar der Grösste Arbeitsgeber für Palästinenser. Die Apartheid ist auch keine Demokratie. Doch Israels Regierung wird, soweit ich weis Demokratisch gewählt. Israel unterdrückt somit keine Menschen die eine Andere Hautfarbe hat. Stellst du einen Palästinenser und einen Israeli nebeneinander, würdest du rein Hautfarbe keine Unterschiede sehen. In der Apartheid war es Weiss gegen Schwarz.
      16 13 Melden
    • Masche 29.04.2018 22:33
      Highlight @Petrarca: Wenn man den Begriff Apartheid rein auf Rassentrennung wie in Südafrika beschränkt, gebe ich Dir Recht. Wenn man aber die verallgemeinerte Definition der UNO betrachtet, dann hat der Staat Israel tatsächlich Apartheid-relevante Strukturen. Zum Beispiel bedeutet Apartheid unter anderem gesetzliche und andere Maßnahmen, die darauf abzielen, die Teilnahme von bestimmten Gruppen am politischen, sozialen und kulturellen Leben zu verhindern. Dies ist weit verbreitet in Israel. Deshalb muss man sich auch nicht fragen, warum Israel nie der Anti-Apartheid-Konvention der UNO beigetreten ist.
      23 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 29.04.2018 22:44
      Highlight Doch Israel trennt nach Hautfarbe und Ethnie. Juden haben in Israel selbst mehr Rechte! Und Demokratie muss nicht zwangsläufig bedeuten das Menschenrechte staatlicherseits eingehalten werden. Sogar im Iran wird die Regierung gewählt, trotzdem herrschen dort keine tollen Bedingungen vor. Also das Demokratie Argument ist bei genauerer Betrachtung nicht stichhaltig.
      19 13 Melden
    • durrrr 29.04.2018 22:57
      Highlight @Masche
      "....gesetzliche und andere Maßnahmen, die darauf abzielen, die Teilnahme von bestimmten Gruppen am politischen, sozialen und kulturellen Leben zu verhindern". Absoluter Unsinn hoch drei!
      Es gibt in Israel arabische Parteien, die sogar im Parlament vertreten sind. Araber können sich in Israel sogar deutlich besser am demokratischen Diskurs beteiligen als in arabischen Länder selbst!

      Vor dem Hintergrund ihres "Wissens", frage ich mich ob Sie überhaupt mitreden können!?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Arabisch_Demokratische_Partei_(Israel)
      11 10 Melden
    • Masche 29.04.2018 23:01
      Highlight @TheMan: Wenn schon Wikipedia, dann lies bitte: https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum
      Dort gibt es ein Kapitel "Aufteilung in ethnische Gruppen". Darin sieht man, dass das Judentum ein Konglomerat aus verschiedenen Ethnien ist, deren Gemeinsamkeit der jüdische Glauben ist. Du hast aber Recht. Judentum ist keine Rasse. Es gibt auch schwarze Juden. Deshalb ist antijüdisch auch nicht antirassistisch, aber dennoch höchst verwerflich.
      7 4 Melden
    • TheMan 29.04.2018 23:13
      Highlight Das Wort Palästinenser leitet sich vom Wort Philistia ab. Die Philister waren ein Volk, das ab dem 12. Jahrhundert v. Chr. die Küste des historischen Palästina bewohnte. https://de.wikipedia.org/wiki/Philister
      9 5 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:16
      Highlight Der Staat Israel wurde den Juden bereits nach dem Ersten Weltkrieg zugesichert. Im Diktatfriedensvertrag von Sèvres.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29

      Damals glaubten die Guten (die Sieger) noch daran, dass man nur jeder Religion ein eigener Staat geben soll, und schon herrsche Frieden auf der Welt.

      So gesehen sind die heutigen Konflikte nur eine Fortführung des ersten Weltkriegs. Und in 1000 Jahren (so es die Menschheit dann noch geben wird) werden die Schüler im Geschichtsunterricht vermutlich nur vom 150-jährigen Krieg (1914 - 2064) lesen.
      12 3 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 01:46
      Highlight Ist doch ziemlich müssig, zu diskutieren, wer im Land vor 2000, 1500, 500 oder 100 Jahren geherrscht hatte. Bis nach dem zweiten Weltkrieg gab es dort eine Bevölkerung, die das Land besiedelt hatte. Diese wurden mit der Gründung des staates Israel teilweise vertrieben und die Vertreibung ging und geht weiter mit dem Siedlungsbau. Einem Bauern, das Land wegzunehmen, auf dem seine Familie seit Generationen lebt, nur weil kein osmanischer "Grundbucheintrag" besteht, ist halt nicht so nett. Das kommt nicht gut an. Und dann muss man halt sich den Apartheidsvorwurf anhöhren.
      17 12 Melden
    • Royeti 30.04.2018 04:03
      Highlight Nochmals:
      Israel ist eine Demokratie, wo alle Bürge die selben Rechte haben. (Palästinenser sind nicht Bürger Israels, ergo haben Sie Rechte, welche vergleichbar sind mit unserem Ausländergesetzt..)
      Im Israelischen Parlament, der Knesset, sitzen auch muslimische Araber (Bürger Israels).
      Politisch gibt es auch hier keine Apartheid.
      Gesellschaftlich funktionieren Städte wie Haifa, Akko oder Jaffo problemlos - also auch keine apartheid.
      Im Galil lebt man friedlich miteinander. Also auch keine Apartheid.

      Aber: es gibt Städte mit quasi Parallelgeselmschaften: Bnei Brak, Un El Fahem, etc.
      6 10 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:37
      Highlight Ich empfehle dir, dein Geschichtswissen upzudaten. Und dann mal Israel zu besuchen. Bei ersterem würdest du herausfinden, dass zuerst die Araber die Juden durch Einwanderung verdrängt haben. Bei zweitem würdest du deine Aussage über Apartheid revidieren.
      6 8 Melden
    • Masche 30.04.2018 10:08
      Highlight @durrrr: Mein "Wissen" basiert darauf, dass ich seit über einem halben Jahrhundert die Geschichte Israels mit Interesse verfolge, dass ich das Land (das ich übrigens bewundere wegen dem, was es trotz erschwerten Bedingungen alles erreicht hat) schon mehrfach besucht habe und ich dort auch Angehörige habe. Und dann willst Du mir abstreiten, dass ich mir dazu eine eigene Meinung bilden und darüber reden kann?
      9 0 Melden
    • herrdöpfel 30.04.2018 10:50
      Highlight Der Welt ist es ebenso egal wie die Unterdrückung Tibets, Zyperns, Kurdistans oder auch wie Geflüchtete im Mittelmeer verrecken zu lassen.
      Und das Land hat faktisch nie den "Palästinensern gehört", bzw. ein palästinensischer Staat hat nie existiert. Vor der Gründung Israels war das Gebiet unter britischer Herrschaft und davor unter osmanischer.
      Und richtig, es gibt auch Israelis die mit der israelischen Politik nicht einverstanden sind, wie es auch ind er SchweizerInnen gibt die nicht mit der Schweizer Politik einverstanden sind die Waffen in Kriegsgebiete liefert.
      2 2 Melden
    • karl_e 30.04.2018 11:44
      Highlight Surf und Turf: Nicht die bösen Araber haben die Juden vertrieben, sondern das waren die Römer nach dem Aufstand derselben ca. 68 n.Chr. Vor den Juden haben in Palästina die Philister gewohnt, die in der Bibel mehrfach erwähnt werden, z.B. in der Geschichte von David und Goliath. Von "Philister" stammt ja auch der Name Palästina. Uebrigens, wenn jedes Volk Ansprüche auf sein Siedlungsgebiet vor 2000 Jahren erhöbe, könnten wir Deutschschweizer die Deutschen aus Sachsen-Anhalt oder mindestens Württemberg vertreiben. Wer will denn das?
      7 0 Melden
    • Masche 30.04.2018 12:08
      Highlight @TheMan und @MitchMossad: Wenn Palästina nie ein Staat war, weshalb räumte das Völkerbundsmandat für Palästina explizit den Juden das Recht für den "Erwerb der palästinensischen Staatsbürgerschaft" ein?

      Das Mandat sollte übrigens die „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ ermöglichen, aber unter der Bedingung, „dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina […] beeinträchtigen würde“. Enteignung von bestehenden Landbesitzern ist daher auch vertragswidrig.
      5 5 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 17:02
      Highlight @karl_e:

      1. Ich empfehle dir, nochmals über die Geschichtsbücher zu gehen. Nebukadnezar II war kein Römer.

      2. Die Philister waren keine Nation, sondern Bewohner einzelner Städte an der Küste Palästinas. Krieg und die anschliessende Unterwerfung durch die Israeliten gab es erst, als die Philister gegen Osten vorzudringen begannen.

      3. Du weisst schon, wo Sachsen-Anhalt liegt?

      4. Wenn schon - um deiner Logik zu folgen - müsste Württemberg Teile der Schweiz annektieren. Denn die Alemannen waren die erste Nation der Schweiz. Die Helvetier waren keine und wurden assimiliert. Nicht vertrieben.
      2 5 Melden
    • TheMan 30.04.2018 17:39
      Highlight Masche es gab bis jetzt keinen Palästinensischen Staat. Das ist einfach Fakt. Und du hast Beweise, das Land Enteignet wurde.mbei der Gründung des Modernen Israels wurde Land gekauft. Als Besitzer des Landes, darf Israel mit dem Land machen, was Israel machen will. Übrigens sogar nach dem Heiligen Buch der Muslime gehört Israel dort wo es steht, den Juden. Und der Koran ist ein Gesetzbuch. Jeder der gegen den Koran ist, und sich dem Koran widersetzt, macht Gotteslästerung und ist kein Moslem.
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 19:07
      Highlight Wenn man etwas aus der Geschichte lernen will, dann doch dies, dass bisher noch jedes Staatswesen kollabierte, nachdem es begann, Mauern zu bauen. Noch nie in der Geschichte hat sich dieses Mauerbau-Konzept bewährt. Trotzdem gab schon immer törichte Machthaber, die sich von ihrer militärischen Überlegenheit blenden und verführen liessen, bevor sie schliesslich untergingen.
      2 2 Melden
    • Daniel Caduff 30.04.2018 19:23
      Highlight @TheMan

      Meinst Du mit "Israel dort wo es steht" auch den Golan, die Westbank und Gaza, oder nur den Teil, der Israel nach dem 2. Weltkrieg rechtmässig zugesprochen wurde?
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 19:27
      Highlight TheMan: Du hast den Koran ziemlich missverstanden. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Juden, Christen und Mohammedaner. Sie alle glauben an den gleichen Gott. Und sie alle machen Fehler. Für Mohammedaner ist die Tora und die Bibel genauso gültiges Gottes Wort wie auch der Koran. Levitikus 19,33/34 gilt für alle gleichermassen:

      "Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst."
      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/3_mose/19/#33
      3 4 Melden
    • karl_e 30.04.2018 20:07
      Highlight lieber Surf, Ich habe nirgends behauptet, dass die Philister ein Staat waren. Sie waren ein Volk, das den eindringenden Israeliten im Wege stand. Wie heute die Araber.
      Du solltest dich vielleicht über die Zerstörung des Tempels durch die Römer informieren.
      Die Sueben, und damit die Alemannen, stammten aus dem Gebiet zwischen Elbe und Oder, also dem heutigen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die Alemannen waren keine Nation. Sie wurden allesamt schon bald von den Franken unterworfen. Die Helvetier schliesslich waren natürlich auch keine "Nation", sondern Untertanen Roms.
      3 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.05.2018 13:57
      Highlight Ueli,
      dass TheMan so ziemlich alles falsch versteht, ist kein Geheimnis. Dass du ihm aber tapfer nacheiferst, sollte schon erwähnt werden!

      "Für Mohammedaner ist die Tora und die Bibel genauso gültiges Gottes Wort wie auch der Koran. Levitikus 19,33/34 gilt für alle gleichermassen:"
      Das stimmt hinten und vorne nicht! Thora und Bibel gelten als verfälscht.
      Klar gibt es im Islam/Koran klare Unterschiede zu Christen und Juden. Das weiss man doch einfach.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.05.2018 14:17
      Highlight Man darf natürlich darüber streiten, Jussuf, was echt ist und was Fälschung. Vermutlich ist sowieso alles gefälscht. Der Fälschungsvorwurf gibt es in alle Richtungen; aber davon unabhängig gibt es auch Gemeinsamkeiten. Da kann man aufbauen.

      In diesem Sinne suche ich das Gleiche: Monotheismus bedeutet, es gibt keinen, ausser einen. Juden, Christen und Muslime meinen dasselbe.

      Daher behaupte ich, dass bei der grossen Mehrheit der Juden, Christen und Muslime die inhaltliche Auslegung von Levitikus 19,33/34 grösstenteils deckungsgleich ist; selbst wenn sich die gleiche Mehrheit kaum daran hält.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.05.2018 14:38
      Highlight Ueli
      Wenn es so wäre!
      Leider hat das mit der Glaubensrealität im Islam nichts, aber auch gar nichts zu tun.
      Das Märchen vom Gemeinsamen wird auch nicht wahrer, wenn man es öfter erzählt. Ausser ein paar Äusserlichkeiten gibt es nichts Gemeinsames.
      Gerade der "Eine" Gott ist das Trennende schlechthin, denn jeder denkt, dass sein Gott der "Eine" sei und die anderen was Verkehrtes glauben. Das gilt selbst innerhalb der jeweiligen Religionen. Etwas weniger im Judentum, denn dieser Gott war ursprünglich einer von vielen und das zeigt sich durchaus im jüdisch-religiösen Selbstverständnis.
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    • Ueli der Knecht 02.05.2018 14:51
      Highlight Rabbi: Ich beziehe mich hier einzig und alleine auf Levitikus, zB. auch auf die zehn Gebote. Frag doch ein paar Muslime, ob sie die Tora, Bibel (altes Testament), oder konkret eben Levitikus 19, 33/34 als Teil ihres Glaubens anerkennen. Ich behaupte, die Mehrheit der Muslime tut das ebenso wie die meisten Christen und Juden.

      Ich finde es stets besser, das Gemeinsame zu suchen, statt das Trennende zu betonen. In diesem Sinne scheint mir auch bei dir ein gewissen Bedürfnis nach dem Trennenden erkennbar. Insofern sehe ich da keinen Unterschied zwischen dir und den von dir kritisierten Muslimen.
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    • karl_e 02.05.2018 16:59
      Highlight Die Juden und die Christen wurden von den Muslimen nicht wie Heiden behandelt, sondern als sog. Religionen des Buches. Sie wurden deshalb nur kräftiger besteuert als die Muslime. Die Juden wurden bis zur Gründung Israels weniger verfolgt und diskriminiert als von den Christen, und die von den allerchristlichsten Katholen Spaniens vertriebenen Sepharden fanden Zuflucht im Osmanischen Reich. Der Gott, den all diese irren Monotheisten anbeten, ist derjenige Abrahams, also derselbe.

      Amen.
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    • TheMan 02.05.2018 17:39
      Highlight Ueli die mehrheit der Muslime hält sich eben nicht daran. Schätzungsweise werden mehr als 200Millionen Juden und Christen aufrund Ihres Glaubens verfolgt. Zu 90% stecken Muslimische Länder dahinter. Den im Koran steht was mit Juden und Christen gemacht werden muss. Kuffar die sich nicht zum Islam bekehren lassen, gehören ins Grab. Jeder Chri te und jeder Jud leugnet die Gemeinschaftkeit mit dem Islam. Rabbi bei den Muslime gilt die Bibel als verfälscht. Da die Moslems sagen, es stehe drin, das Mohammed kommen wird. Also Jesus sagt, das ein Tröster kommt.
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  • Turi 29.04.2018 18:56
    Highlight Und wer mit dem Finger auf das Apartheid-Regime von Israel mit den Getthos für ein ganzes Volk (von Palästinensern) zeigt, ist auch ein Antisemit?
    269 165 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 20:22
      Highlight ja!
      28 45 Melden
    • klugundweise 29.04.2018 21:06
      Highlight Mit einem Satz den Nagel voll auf den Kopfe getroffen!
      18 13 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 21:53
      Highlight Haben Sie auch Beweise, dass diese "Ghettos" existieren? Zum Beispiel, dass internationale Hilfsgelder für den Gazastreifen von der Hamas für Angriffe auf israelische Zivilisten missbraucht werden? Zum Beispiel, dass die Bewohner Ihrer "Ghettos" mit am meisten von Übergewicht geplagt sind auf der Welt? Das Nachplappern dieser unsäglichen Lüge macht sie nicht wahrer.
      16 27 Melden
    • Royeti 29.04.2018 22:02
      Highlight Apartheid in Israel??
      Antisemitischer Bullshit....
      21 26 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 22:35
      Highlight Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, denn weder Ihre "Ghetto"- noch Ihre "Apartheid"-Anschuldigungen sind wahr. Noch genauer: Sie entbehren jeglicher Grundlage.
      12 16 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 29.04.2018 22:46
      Highlight Wie viele Israelis starben denn? Es sterben fast 10 bis 20 mal soviele Palästinenser bei israelischen Angriffen als Israelis bei palästinensischen. Die Israelis hier als Opfer zu bezeichnen ist kompletter Bullshit.
      17 21 Melden
    • Freydenker 30.04.2018 02:54
      Highlight Grundsätzlich ist jeder Antisemit der nicht pro Israel ist und alles andere als terroristisch bezeichnet.
      Ich habe auf meiner langen Reise sehr viele Israelis kennen und schätzen gelernt und ich habe auch nie irgendetwas gegen jemanden aufgrund seiner Hautfarbe, Religion, Herkunft etc. jedoch stelle ich die Israelische Regierung und deren vorgehen sehr in Frage weshalb ich trotzdem nichts gegen Juden oder Israelis habe. Trotzdem bin ich nach meiner Aussage hier als Antisemit gestempelt. (Was mir aber ziemlich egal ist!)
      16 6 Melden
    • Royeti 30.04.2018 04:07
      Highlight Dann sollten die Palästinenser evtl mal über ihre Strategie nachdenken?! (Menschliche Schutzschilde, etc.)
      Israel unternimmt alles im die Bürger, egal ob jüdisch oder muslimisch oder christlich, zu schützen.

      Finde es generell heikel, einen Bodycount als Massstab für einen fairen Krieg zu nehmen.

      P.s. möchten sie mehr tote Israelis? Oder weniger tote Palästinenser? (aus Ihrer Antwort können Sie ablesen ob sie nun ein Antisemit sind oder eben nicht 😉)
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    • herrdöpfel 30.04.2018 10:55
      Highlight Das sind keine Ghettos. Nicht alle Palästinenser leben in Gaza oder der Westbank.
      1 3 Melden
    • karl_e 02.05.2018 17:01
      Highlight Herrdöpfel, das stimmt. Zahllose leben immer noch als Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien oder irgendwo sonst in der Gegend.
      1 0 Melden
  • Roman Stanger 29.04.2018 18:42
    Highlight Zum Zitat "Aber: Den überwiegenden Teil antisemitischer Übergriffe in Deutschland verüben Rechtsextreme." wurde ein Artikel verlinkt:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168436745/Zahl-der-antisemitischen-Delikte-in-Deutschland-steigt.html

    Komischerweise kritisiert dieser Artikel aber gerade die vom Watson-Autor als Fakt dargestellte Angabe. Zudem geht es nicht um "Übergriffe", sondern allgemein um "antisemitische Delikte", was zum Beispiel das Posten eines antisemitischen Beitrags bei Facebook sein kann.
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    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 20:04
      Highlight Wollte genau das auch kritisieren.
      In der WELT steht auch: "Darin heißt es, fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten würden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich „Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ zugeordnet, „wenn keine weiteren Spezifika erkennbar“ und „keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind“. So tauche der Schriftzug „Juden raus“ generell als „rechtsextrem motiviert“ in Statistiken auf, obwohl eine solche Parole auch in islamistischen Kreisen populär ist."
      Das erklärt auch teilweise die Blindheit gegenüber wirklichem Antisemitismus.
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    • Zekrov 29.04.2018 20:59
      Highlight Ahhh das alte Thema und der Rabbi muss natürlich zu diesem Thema auch sein Senf dazu geben. Egal, verbaler Antisemitismus ist nichts gegen den Horror den Israel da unten Veranstaltet.
      Da bin ich gerne ein sogenannter Antisemit als die Augen zu verschließen gegenüber dem Genozid der Stattfindet.
      denn die Kriterien wer Antisemit ist und wer nicht macht ja Israel....
      15 36 Melden
    • Maon 29.04.2018 21:23
      Highlight Man kann Verbrechen nicht gegeneinander aufwiegen..y
      22 3 Melden
    • Masche 29.04.2018 23:05
      Highlight @Maon: Der beste Kommentar hierzu!
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