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Mal rechts, mal links, mal muslimisch: Wenn «Israelkritik» zu Antisemitismus wird

Timo Stein / watson.de



Antisemitismus unter Muslimen wird gerade in Deutschland heftig diskutiert. Zuletzt sorgte ein judenfeindlicher Angriff in Berlin für Empörung. Dort wurde ein junger Israeli, der eine Kippa trug, von einem Palästinenser aus Syrien angegriffen.

Es folgten Solidaritätskundgebungen in mehreren deutschen Städten.

Darüber hinaus verdeutlichen Angriffe auf jüdische Institutionen in ganz Europa, dass es innerhalb arabischer und türkischer Milieus offene antisemitische Tendenzen gibt. In einem gemeinsamen Manifest prangern 300 Vertreterinnen und Vertreter der französischen Gesellschaft einen «neuen Antisemitismus» in Frankreich an. 

Aber: Den überwiegenden Teil antisemitischer Übergriffe in Deutschland verüben Rechtsextreme. Und Antisemitismus gibt es auch von links, christlich geprägt und aus der Mitte. 

Dieser Antisemitismus arbeitet sich vor allem an Israel ab. Und versteckt sich nicht selten hinter der Chiffre «Israelkritik». 

Dann wird aus Israelkritik Antisemitismus

Weil die Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik des Staates Israel und als «Israelkritik» getarntem Antisemitismus oftmals nicht leicht zu erkennen ist, hat der Israeli Natan Sharansky, der einst den Gulag überlebte, im Jahr 2004 den 3-D-Test entwickelt. Auf diesen hat sich die Forschung geeinigt.

Israelkritik überschreitet die Grenze zum Antisemitismus demnach ...

Dämonisierung

«... wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Mass dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden – dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.»

Doppelte Standards

«... wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird – dann ist das Antisemitismus.»

Delegitimierung

«... wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

Zusammengefasst heisst das:

Der Antisemitismus heute wirft Israel Rassismus vor, setzt die israelische Politik mit Nationalsozialismus gleich, verharmlost antisemitische, terroristische Organisationen wie Hamas oder Hisbollah, ruft zum Boykott gegen israelische Waren auf, verklärt Israel zum alleinigen Aggressor und erklärt antisemitisch motivierten Aktionen zum Freiheitskampf.

«Israelkritik» unter Muslimen

In der Debatte um antisemitische Vorfälle mit muslimischem Kontext ist häufig von einem importierten Antisemitismus die Rede. Gerade Flüchtlinge mit muslimisch-arabischem Hintergrund brächten den Antisemitismus aus ihren Heimatländern mit.

Ähnlich dem antizionistischen Antisemitismus, der in vielen kommunistischen Staaten zur Staatsdoktrin gehörte und der Israelfeindschaft unter antizionistischen Linken im Westen, heisst das Ventil auch beim Antisemitismus im muslimischen Kontext Israel.

Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung warnt davor, es sich zu einfach zu machen. Antisemitismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, sagte sie watson. Die aktuelle mediale Fokussierung sei wenig hilfreich, mit Zahlen nicht zu belegen und ein willkommener Vorwurf für eine Mehrheitsgesellschaft, die Muslime zum Teil sowieso nicht will.

«Es geht nicht darum, muslimischen Antisemitismus zu leugnen, aber bitte vergessen wir den Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft nicht.»

Juliane Wetzel

Und: Antisemitismus hat keinen Migrationshintergrund. Die vielen von Polizei und privaten Wachleuten geschützten jüdischen Einrichtungen und Schulen zeigen vor allem eines: Der Antisemitismus ist in Deutschland historisch verankert. 

Demonstranten rufen am Sonntag, 11. Januar 2009, in Berlin waehrend einer Protestveranstaltung zur Unterstuetzung Israels Parolen. Die Demonstranten forderten ein Ende des Terrors durch die islamische Hamas und Frieden in Nahost. (AP Photo/Markus Schreiber) --- Demonstrators shout slogans during a protest to support Israel in Berlin, Sunday, Jan. 11, 2009. The demonstrators demand a end of the Hamas terror and call for peace in the Mideast. The poster reads 'Hamas is war & no politics. (AP Photo/Markus Schreiber)

Pro-Israel-Demonstration in Berlin 2009. Bild: AP

Daher kommt das verzerrte Israelbild in muslimischen Kreisen:
In vielen Ländern des Nahen Ostens gehört Antisemitismus zum Lehrkanon in den Schulen. Während bei Deutschen ohne Migrationshintergrund vor allem der sekundäre, der geschichtsrelativierende Antisemitismus eine Rolle spielt, steht der Antisemitismus bei Bürgern mit muslimischem Hintergrund eher im Kontext des Nahostkonflikts.

Das sagt die Forschung

«Zum einen da ‹die Muslime› zu derartigen Äusserungen angeblich aufgrund des Nahostkonflikts einen besonderen Grund hätten. Zum anderen, da auch ein nicht unerheblicher Teil der verantwortlichen Pädagogen Israel gegenüber eher negativ eingestellt sind und deshalb das Problem ausblendet.»

Günther Jikeli

Ohne Nahostkonflikt kein Antisemitismus?

Auch die Gleichung «Ohne Nahostkonflikt kein Antisemitismus unter Muslimen» suggeriert eine Kausalität, wo keine ist. Denn der Antisemitismus im arabischen Raum terroristischer Organisationen wie «IS», Hamas oder Hisbollah, ist mitnichten die Folge israelischer Politik. Der Klebstoff dieser Gruppen ist die Feindschaft gegenüber einer gesamten Bevölkerungsgruppe. Wer glaubt, sobald Israel seine Politik ändert, würde sich Judenfeindschaft auflösen, versteht das Phänomen des Antisemitismus' nicht. Der Antisemitismus braucht den Juden nicht. 

An unidentified child waves a Palestinian flag during a rally in Mainz, western Germany, Saturday, April 13, 2002. Nearly 2,000 demonstrators demanded a stop of the fightings in the Palestinian cities in Israel. The poster reads: Ariel Sharon is a children killer. (AP Photo/Ferdinand Ostrop)

Pro-Palästina-Demonstration in Mainz von 2002. Bild: AP

Der Antisemitismus im arabischen Raum ist älter als Israel. Bei dem Politikwissenschaftler Matthias Küntzel lässt sich nachlesen, dass eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum vor allem der als Grossmufti von Jerusalem bekannte Amin al-Husseini spielte. Unter ihm sei die regsame Zusammenarbeit zwischen islamistischen Antisemiten und Nationalsozialisten entstanden. Al-Husseini war Mitglied der SS, betrieb Propaganda für Nazi-Deutschland in arabischer Sprache und beteiligte sich auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Moslems für die Waffen-SS. Al-Husseini war es auch, der bereits 1937 durch sein Veto die Gründung eines palästinensischen Staates neben einem jüdischen verhinderte, nach dem der gemässigte Flügel der Palästinenser, angeführt vom Clan der Nashashibis, diesem Angebot bereits zugestimmt hatte.

Linke Antizionisten, Neue Rechte und Islamisten: «Israelkritik» als kleinster gemeinsamer Nenner

Heute dient gerade der Nahostkonflikt als Projektionsfläche für israelbezogenen Antisemitismus. Von rechts und links, christlich oder muslimisch geprägt, vom Rand und aus der Mitte. «Wir wissen aus Studien, dass der israelbezogene Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft konstant bei 40 Prozent liegt», sagt die Antisemitismusforscherin Juliane Wetzel. Israelkritische Bündnisse sind die Folge: Extremismus-Expertin Claudia Dantschke weist beispielsweise seit Jahren  auf einen «intensiven Ideologietransfer» zwischen der antizionistischen Linken und islamistischen Gruppen hin. 

Beispiel Al-Quds-Tag: Seit 1996 finden sich in Berlin Demonstranten, die diesen im Iran ins Leben gerufenen Feiertag nutzen, um sich offiziell mit Palästinensern zu solidarisieren. Tatsächlich wird Israel dort pauschal angefeindet, dem Staat werden Staatsterrorismus und Rassismus vorgeworfen. Ausserdem wird Solidarität mit der Terrororganisation Hisbollah bekundet. Bei der Berliner Kundgebung 2014 riefen einige Demo-Teilnehmer: «Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf’ allein. »

Der gemeinsame Feind Israel führt dann zu absurden Querfronten. Vermeintliche Friedensaktivisten demonstrieren Seite an Seite mit reaktionären Muslimen. Antizionistische Linke treffen auf rechte Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker. 

Beispiel Bilderbergkonferenz: Sie ist ein informelles transatlantisches Zusammentreffen von Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und fand im vorletzten Sommer in Dresden statt. Die Kritiker sehen darin eine Weltregierung, einen verschworenen Zirkel, der im Verborgenen dem Rest der Welt US-amerikanische Interessen diktiert. Von der postulierten US-Hörigkeit, dem Übel der Wallstreet, ist es dann rhetorisch nur noch ein kleiner Schritt bis schliesslich das Jüdische ins Spiel kommt. Von der internationalen Verschwörung ist dann die Rede, von parasitären Eliten, die Volk und Heimat bedrohen.  

Diese Thesen äussert eine Front unterschiedlichster Gruppierungen: Altlinke Antizionisten, Reichsbürger oder Verschwörungstheoretiker. Insgesamt meldeten über zwanzig Gruppierungen Demonstrationen an. Darunter die Antifaschiste Aktion, AfD und NPD, eine Initiative namens «Lovestorm people», die sich für ein Rothschild-freies Deutschland einsetzen. Im völkischen Blatt «Compact» des Hardcore-Antizionisten Jürgen Elsässer, der den Horst-Mahler-Weg von ganz links nach ganz rechts bestritten hat, wurde zur «Querfront gegen Bilderberger in Dresden» aufgerufen. Antisemiten und Holocaustleugner trafen auf Kapitalismuskritiker. Personifizierende Kapitalismuskritik, Antiamerikanismus und Antizionismus bildeten einmal mehr den kleinsten gemeinsamen Nenner.  

Längst hat Israelkritik in Gestalt eines antisemitisch grundierten Antizionismus eine Platzhalter-Funktion für den gesellschaftsunfähigen Antisemitismus eingenommen.

In diesem Milieu fischen vor allem auch neurechte Bewegungen, die im Zuge des Pegidahypes und einer an Fahrt aufnehmenden Flüchtlingsdebatte seit Jahren an Thermik gewinnen.

AfD und Antisemitismus

Auch die AfD, der «natürliche Verbündete» dieser APO von rechts, spielt da munter mit. Wenn es um die Feindschaft zum Islam geht, entdeckt sie plötzlich Frauenrechte und ihr jüdisches Herz. 

Die AfD ist keine offen antisemitische Partei. Dennoch gibt es in ihren Reihen ein Antisemitismusproblem. 

Der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn hat den Satz geprägt:

 «Die AfD ist keine antisemitische Partei, aber eine Partei für Antisemiten.»

Das ist nicht verwunderlich: Bestimmte Denkfiguren in der Argumentation gegen Globalisierung, EU, USA oder Islam ähneln sowohl auf sprachlicher als auch auf inhaltlicher Eben klassischen antisemitischen Argumentationsfiguren. Die Anschlussfähigkeit ist entsprechend hoch. Gerade bei den hitzigen Debatten in entsprechenden AfD- oder AfD-nahen Foren wird gegen alles Kosmopolitische gewettert, oftmals verkörpert durch USA und Israel, eine Kapitalismus- und Globalisierungskritik geübt, die sich nicht selten personifizierend an der jüdischen Bankiersfamilie Rothschild, George Soros oder der Unternehmerfamilie Rockefeller abarbeitet. Sehr leidenschaftlich werden auch Beschneidungsverbote diskutiert. Besonders auffällig ist dabei die permanente Opferhaltung. Immer wieder kursieren Postings, in denen sich AfD-Sympathisanten mit verfolgten Juden vergleichen. Oder es werden Parallelen zwischen den Boykottaufrufen in der Nazizeit gegen jüdische Geschäfte und einem aktuell «staatlich verordneten Antifaschismus» in Deutschland konstruiert.

Auf Funktionärsebene sind mehrere Fälle versteckten oder offenen Antisemitismus’ in der AfD bereits vielfach dokumentiert. Medial die grösste Aufmerksamkeit erhielt der Fall Wolfgang Gedeon. Der Abgeordnete der baden-württembergischen AfD, Ex-Maoist und selbsternannter Antizionist, hat in seiner Schrift «Grundlagen einer neuen Politik über Nationalismus, Geopolitik, Identität und die Gefahr einer Notstandsdiktatur» Nazideutschland zum Opfer eines US-amerikanischen Expansionsstrebens erklärt und die antisemitischen «Protokolle der Weisen von Zion» für echt erklärt. In dem revisionistischen Werk gelten «die talmudischen Ghetto-Juden der innere Feind des christlichen Abendlandes».  Was folgte war parteipolitische Taktiererei. Der Relativierung folgte die Distanzierung und als der öffentliche Druck zu gross wurde, erklärte man Gedeon zum Einzelfall. 

Alexander Gauland hat Angela Merkels Satz, Israels Existenz sei Teil der deutschen Staatsräson, zumindest mit einem grossen Fragezeichen versehen: «Rechtlich wie strategisch ist Deutschland heute nicht in der Lage, den Satz mit Leben zu erfüllen.» Gauland hält die antizionistische Tür offen, weiss er, dass er mit Israelkritik in seiner Anhängerschaft mehr punkten kann als mit proisraelischen Bekenntnissen. Tiefer lässt Gauland in einem Interview mit der Zeit blicken: «Ich glaube, dass Auschwitz, auch als Symbol, viel in uns zerstört hat», sagte er. 

Das ist die Strategie dahinter:

Extremismusexperte Olaf Sundermeyer spricht von einer Doppelstrategie neurechter Parteien. Auf der einen Seite bemühe man sich um proisraelische Positionierung. Vorbild sind Rechtspopulisten in ganz Europa, wie der französische «Front National», die FPÖ, der belgische «Vlaams Belang», die nach aussen ein positives Israelbild pflegen und sich innerhalb eines vermeintlich historisch gewachsenen christlich-jüdischen Abendlandes verorten. Dahinter steht die Strategie, ein Bündnis gegen einen gemeinsamen Feind zu konstruieren: den Islam. Nach innen wiederum zeigen sich Rechtspopulisten flexibler im Umgang mit israelfeindlichen Tönen. 

epa04557443 Members of the Anti-Islamic Legida (Leipzig against the Islamization of the West) movement carry German flags and a banner that reads 'For homeland, peace, and German Leitkultur (lit. guiding culture) against religious fanaticism, against Islamization and multiculturalism - LEGIDA' through Leipzig, Germany, 12 January 2015. Islam is part of German life, Chancellor Angela Merkel said 12 January 2015, even as a group of anti-Islam and anti-refugee protesters geared up for controversial marches that have become a weekly fixture in the eastern city of Dresden.  EPA/PETER ENDIG

LEGIDA-Demonstration in Leipzig 2015. Bild: EPA/DPA

In Israel weiss man um den Applaus von der falschen Seite und auch Jüdische Organisationen in Deutschland warnen davor. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte in einem Interview: 

«Vor allem die gegen den Islam gerichteten Passagen im Programm zeigen die Intoleranz und Respektlosigkeit der Partei vor religiösen Minderheiten in Deutschland. ... Die Beschlüsse der AfD stellen daher auch einen Angriff auf das Judentum in Deutschland dar, den wir nicht hinnehmen dürfen.»

Josef Schuster

Fazit:

Es gibt ideologische Schnittmengen von neurechtem, muslimischem und linkem Antisemitismus. Die verschiedenen Gruppen vereint eine Israelkritik, die sich nicht gegen die Politik, sondern den historisch gewachsenen Staat Israel selbst richtet. Sie geht einher mit Antiamerikanismus, der Gegenüberstellung von Volk vs. Elite und richtet sich gegen Internationalisierung und die Moderne schlechthin. Letztlich gegen alles Kosmopolitische fieberhaft festgemacht an Israel und den Juden.

Es sind die «Israelkritiker» von rechts und links, christlich oder muslimisch geprägt, vom Rand und aus der Mitte, die ihre ganz eigene Geschichte über den Nahostkonflikt erzählen, wenn aus den Israelis, den Opfern von einst, die Täter von heute werden. Wenn die gefestigste Demokratie in Nahost mit Massstäben gemessen wird, die an keiner anderen Demokratie der Welt angelegt werden. Wenn nicht die Politik, sondern der politische Absender, der Staat selbst, in Frage gestellt wird. 

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231Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 02.05.2018 20:10
    Highlight Highlight China macht 10x Schlimmeres und kontrolliert die westliche Produktion. Jeder weiss es, jeder billigt es, niemand macht etwas dagegen.
    1 1 Melden
  • DomKi 02.05.2018 20:08
    Highlight Highlight Man will es nicht glauben, dass der Antisemitismus wieder so salonfähig ist. Einfach krass, dass ein so kleines Volk den Alten Kontinent und die USA in Schach halten… warum wohl fragt sich der Laie?

    Sacharja 12:3 "Doch an jenem Tag wird Jerusalem für die Feinde wie ein viel zu schwerer Stein sein: Wer ihn hochheben will, wird sich dabei selbst verletzen. Auch wenn sich alle Völker der Erde gegen Jerusalem verbünden"
    0 0 Melden
  • BBSCD 02.05.2018 14:47
    Highlight Highlight Alles nur Kindergarten.. Schlussendlich sind wir alles Menschen die uns den Planeten Erde teilen. Ich verstehe nicht warum solch ein TamTam um Palästina/Israel gemacht wird. Wenn die Araber zuerst dort waren sollen sie ein Teil von ihrem Land teilen und waren es die Juden sollen es die Juden tun. Persönlich merke ich auch, dass es immer mehr Antisemitismus und Islamfeindlichkeit gibt in der Bevölkerung. Verständlich wenn man sich die Nachrichten von Heute anschaut (brainwash). Persönlich habe ich nichts gegen Juden (habe positive Erfahrungen gemacht) und nichts gegen Muslime.
    Make Love not War
    2 0 Melden
  • Masche 02.05.2018 09:54
    Highlight Highlight Ich habe nochmals den Artikel durchgelesen, nachdem ich alle Kommentare studiert hatte und ich habe immer noch den gleichen Eindruck, dass der Artikel ist voller Widersprüche ist. Wie kann ich gemäss dem Quiz mit den 10 Fragen als 40%-iger Antisemit gelten, wenn ich keines der drei D-Kriterien erfülle?

    Die drei D-Kriterien sind übrigens auch sehr fragwürdig. So steht, dass Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird, was aber seit über 10 Jahren nicht mehr stimmt. Es wurden dafür extra die Statuten angepasst.
    4 0 Melden
  • Kubod 01.05.2018 13:35
    Highlight Highlight Ein anderes Argument der Antisemiten ist, dass die Juden die Araber aus dem Land gedrängt und den Arabern das Land weggenommen hätten.
    Quatsch. Das Land war bis vor etwa 150 Jahren menschenleer. Es gab einige trostlose jüdische und arabische Dörfer und Städte.
    Erst als die Juden begannen, das Land urbar zu machen, siedelten auch Araber als Gastarbeiter in grösseren Mengen. Im Krieg zur Staatsgründung, verliessen die meisten Araber Israel, weil die arabischen Generäle sie aufforderten, das Schussfeld freizumachen.
    Gleichzeitig wurden hundertausende Juden aus arabischen Ländern vertrieben.
    8 10 Melden
  • Kubod 01.05.2018 10:27
    Highlight Highlight In den von der Palästinensischen Autonomiebehörden kontrollierten Gebieten ist es Juden untersagt zu wohnen. Wer Juden Land verkauft oder verpachtet bekommt die Todesstrafe.

    In Israel ist die arabische Minderheit integriert. Mit eigener Vertretung im Parlament. Die Drusen z.b. sind hochangesehene Soldaten und in höchsten Rängen anzutreffen.

    Wer das dumpfe Argument der Antisemiten verbreitet, Israel sei ein Aphartheidsstaat, zeigt damit entweder seine eigene uninformierte Dummheit, oder er will die Wahrheit nicht sehen, weil sie ihm ein Argument aus der antisemitischen Trickkiste nimmt.

    9 12 Melden
  • User0815 01.05.2018 09:15
    Highlight Highlight Der Gaza-Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahia al-Sinwar, hat am 19. Oktober 2017 bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza das Ziel der Zerstörung Israels mit deutlichen Worten bekräftigt:

    „Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

    Wo waren die Demos gegen die Hamas? ;) Diese Doppelmoral hier.
    10 6 Melden
  • Spama Lotto 30.04.2018 12:52
    Highlight Highlight Zur Qualität des Artikels:
    1) "Auf [den 3-D Test] hat sich die Forschung geeinigt."
    2) Dazu gibts nen Link auf das Jerusalem Center for Public Affairs.
    3) Ein Kriterium dabei seien doppelte Standards: Für Israel müssten die gleichen Massstäbe gelten wie für China, Iran, Kuba und Syrien
    Zu 1) Wikipedia: "[Die Kriterien sind für] wissenschaftliche und politische Zwecke [..] jedoch umstritten"
    Zu 2) Das JPCA ist klar parteiisch (was auch gut ist), also nicht wirklich ein Nachweis.
    Zu 3) EIne Demokratie wie Israel soll also wie ein failed State (Syrien) oder eine Diktatur (China) behandelt werden
    15 4 Melden
  • Maracuja 30.04.2018 11:35
    Highlight Highlight Beim Lesen der Kommentare stellen sich für mich zwei Fragen. 1. Weshalb haben Menschen bei diesem Konflikt mehr als bei allen anderen territorialen/ethnischen Auseinandersetzungen ein so starkes Bedürfnis völlig einseitig und undifferenziert für eine Seite Stellung zu nehmen? 2. Welche Auswirkungen hat es auf die Dauer eines Konflikts, wenn die Beteiligten lautstarke und handfeste Unterstützung von aussen bekommen und in ihrer Haltung bestärkt werden, keine Kompromisse einzugehen?
    17 3 Melden
  • Snowy 30.04.2018 11:32
    Highlight Highlight Wenn man öffentlich sagt, dass das staatliche Handeln von Israel z.T. rassistisch war, soll man ein Antisemit sein??

    Natürlich handelt Israel rassistisch. Nur weil dies andere Länder ebenfalls tun, macht es das nicht besser...#whataboutism
    Im Gegenteil: Israel sieht sich selber als westliches, demokratisches Land.

    Stimme ja ungerne einem AfD-Posting zu, aber dass eine Pro-Israel Kundgebung in Berlin nach 15 Minuten wegen militanten Muslim-migranten abgesagt werden musste, geht einfach gar nicht!

    https://bazonline.ch/ausland/europa/wenn-europa-so-weitermacht-wird-es-zu-eurabia/story/20258524
    15 8 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 14:56
      Highlight Highlight @snowy: Entschuldige bitte, dich korrigieren zu müssen. Juden sind keine Rasse, und Araber auch nicht. Und um noch eins draufzusetzen: Beides sind Semiten. Ist also etwas schwierig, in so einem Fall rassistisch zu handeln.
      10 8 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 18:49
      Highlight Highlight @Surf & Turf Verstehe ich Ihre Aussage richtig, dass es zwischen Juden und Arabern keinen Rassismus geben könne, da beides Semiten seien? Falls ja (und ich entschuldige mich im Voraus, falls ich Sie falsch interpretiert habe) Rassismus hat gar nix mit "Rassen" zu tun, da solche, biologisch gesehen, beim Homo Sapiens eh nicht existieren. Der Begriff ist halt ein Relikt aus der Zeit als man an solches glaubte. Dafür hats sehr viel mit in-group/out-group Denken zu tun, da ist also auch ein vermeintlich gemeinsames Erbe gar kein Hindernis.
      11 4 Melden
  • koks 30.04.2018 11:27
    Highlight Highlight Grad heute ein spannender Hinweis auf Berichte aus den Palästinenser-Gebieten:
    Briefe aus der Sperrzone
    im Tagesanzeiger.

    Da liest man dann solches «Wir leben eingezäunt wie ‹wilde Tiere› unter menschenunwürdigen Bedingungen.»

    Finde es unglaublich arrogant, dass es Menschen gibt, die die Unterdrückung, Ausgrenzung und Einzäunung mehrere Millionen Palästinenser in Israel frech leugnen, auch hier in den Kommentaren. Wer universelle Menschenrechte beansprucht, kann sie nicht der Hälfte der Landesbevölkerung verweigern, weil diese eine andere Religion oder Herkunft haben.
    21 21 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 15:16
      Highlight Highlight @koks: Und wodurch unterscheidet sich Israel durch den Grenzzaun zu Gaza von anderen Ländern, die ihre Grenzen dicht machen?

      Und frag mal Ägypten, warum sie ihre Grenze zum Gaza-Streifen ebenfalls abgesperrt haben (durch eine Mauer, nicht bloss durch einen Grenzzaun!). Denkst du, ohne Grund?

      Und zum Schluss: Du denkst also, Israel ist schuld, wenn es den Menschen in einem Gebiet nicht gut geht, das autonom von einer Terrororganisation regiert wird? Das keine Wirtschaft hat, obwohl Milliarden an Entwicklungshilfe fliessen - allerdings in Prunkbauten und die Taschen der Hamas?

      Hm.
      26 17 Melden
    • MitchMossad 30.04.2018 15:44
      Highlight Highlight Selber schuld, wenn sie Ihre Spendengelder für den Tunnelbau nutzen. Und im jammern sind die Palis ja eh Weltmeister!😀
      20 7 Melden
    • koks 30.04.2018 16:27
      Highlight Highlight Der Punkt ist: Israel macht nicht die Grenze zu anderen Ländern dicht. Sondern schliesst ein Volk auf seinem Land unter seiner militärischen Kontrolle seit Jahrzehnten ein.

      Das ist ein erheblicher Unterschied. Isreal beansprucht ja auch Palästina als eigenes Gebiet. Im Gegensatz zu Ägypten, für das die Grenze zu Isreal/Palästina tatsächlich eine Aussengrenze ist.

      Manchmal finde ich es ein bisschen mühsam, mit Vertretern der konservativen Israel-Politik zu diskutieren. Weil irgendwie eine ideologische Blindheit herrscht, und die grundsätzlichsten Fakts einfach ignoriert werden...
      18 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bluesky1978 30.04.2018 11:01
    Highlight Highlight Danke für den Artikel.

    Ein paar Gedanke zu den Kommentaren:
    - Die Uno hat generell ein Glaubwürdigkeitsproblem (Syrien ab Mai Vorsitz im Abrüstungsausschuss)
    - Durch die Mehrheit muslimischer Länder in der Uno herrscht ein Ungleichgewicht im Bezug auf Israel. Z.B. The U.N. women’s rights commission condemned Israel as the world’s only violator of women’s rights. Mehr hier: https://www.unwatch.org/top-10-insane-u-n-anti-israel-actions-2017/
    - Kann mir mal jemand Apartheid in Bezug auf Israel definieren?
    - Das „Freiluftgefängnis“ Gaza hat auch eine Grenze zu Ägypten.
    17 9 Melden
  • Bert der Geologe 30.04.2018 09:35
    Highlight Highlight Im Prinzip ist Kritik an der Politik von Israel ohne Anklang von Antisemitismus ganz einfach möglich. Es gibt in Israel eine Opposition und es gibt eine Opposition, die eine Lösung mit den Palestinensern suchen will. In den westlichen Medien liest man selten bis nie davon. Sich mit diesen Konzepten und sich mit den innerisraelischen Diskursen auseinanderzusetzen wäre sicher nicht antisemitisch. Man liest aber nur über Netanjahu, Siedlungspolitik, Hamas usw.
    46 0 Melden
    • AdiB 30.04.2018 12:37
      Highlight Highlight es ist aber sehr schwer für die opposition in israel. ich habe schon öfters versucht videoausschnitte hier zu posten, aber watson hat es nie durch gelassen.
      es zeigt wie die regierung in israel gegen demonstranten der opposition (juden jeglicher herkunft) vorgehen lässt.
      6 7 Melden
    • Billy the Kid 30.04.2018 12:51
      Highlight Highlight @Sheldon
      Ich empfehle dir mal den Haaretz-Journalisten Gideon Levy zu lesen. Der zeichnet nämlich als weltbekannter Journalist ein ganz anderes Bild der israelischen Politik. Von links bis rechts wird der Zionismus, als auch die Okkupation nicht eine Sekunde in Frage gestellt. Übrigens: Levy arbeitete jahrelang für Shimon Peres (Friedensnobelpreisträger) und durfte an vorderster Front miterleben wie zwar immer mit blumigen Worten vom "Ende der Okkupation" und "Frieden" gesprochen wurde - aber gleichzeitig war Shimon Peres der Gründervater des Siedlungsprojekts.
      13 3 Melden
    • Daniel Caduff 30.04.2018 13:21
      Highlight Highlight Sehr einverstanden. Leider macht es Israel einem mit säkularer Kritik an seiner Politik aber auch nicht einfach (Im Gegensatz zur Hamas).

      Israel betont zwar zurecht, dass es im Unterschied zu den islamischen Diktaturen der Region die einzige Demokratie ist. Es wird z.B. auf die israelischen Christen und Araber verwiesen.

      Und trotzdem weigert sich Israel, Religion und Staat sauber zu trennen. Einwanderungsrecht nach Israel gibt es z.B. nur für Juden... Die Vermischung von Staat und Religion führt dann auch zur antisemitischen Vermischung von Judentum und israelischer Aussenpolitik.
      16 4 Melden
  • Baba 30.04.2018 09:30
    Highlight Highlight Ich habe jetzt so oft gelesen, dass die Juden die "Ureinwohner" des Gebietes des heutigen Israel sind und sie damit alles Recht gehabt hätten, die Palästinenser zu vertreiben (ohne diese Vertreibung wäre ein Staat Israel nämlich gar nicht möglich geworden). Würden wohl die FirstNation mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wenn sie anfingen die US-Amis zu vertreiben?

    Ich empfehle die Doku: "1948 - Die Geburt Israels". Sie lässt Exponenten beider Seiten zu Wort kommen und zeigt, dass der israelische Freiheitskampf mit ähnlichen Mitteln geführt wurde, wie es der palästinensische heute tut...
    22 11 Melden
    • Bert der Geologe 30.04.2018 10:17
      Highlight Highlight Niemand kann das Rad zurückdrehen. Es ist vom Status Quo auszugehen. Und eine Lösunmit Koexistenz anzustreben.
      21 0 Melden
    • TheMan 30.04.2018 17:50
      Highlight Highlight Baba bei der Gründung des Modernen Israel, wurde Land von Grossgrundbesitzer abgekauft. Man hat das mehrfache bezahlt, als das Land wert war. Reiche Juden haben dies ermöglicht. Also nicht USA usw. Wen man Land besitzt, darf man sein Grund und Boden verteidigen und Fremde Leute rauswerfen. In der Schweiz nennt man dies Hausfriedensbruch. Du musst ja auch kein Fremder in dein Haus/Wohnung lassen. Ausnahme, Vermieter wen du ausziehst und die Polizei, wen die einen Durchsuchungsbefehl haben. Das gleiche gilt für Israel.
      10 6 Melden
    • Baba 30.04.2018 21:42
      Highlight Highlight @TheMan: selbstverständlich wurde kein einziger Palästinenser vertrieben, weder aus Jaffa noch von sonstwo. Sie sind allesamt freiwillig gegangen. Auch aus Deir Yasin. Dort wurden auch kein einziger Palästinenser massakriert. Nein, das ganze Land, auf dem heute der Staat Israel existiert wurde von reichen Juden Grossgrundbesitzern abgekauft.

      So, jetzt fertig Sarkasmus: Lesen Sie bitte einmal diesen Artikel aus der "Zeit" https://tinyurl.com/yad2rcmd

      Aber Ihr Post lässt mich befürchten, dass Ihre Sicht so einseitig geprägt ist, dass auch diese Geschichte in Ihren Augen unwahr sein wird...
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Billy the Kid 30.04.2018 09:00
    Highlight Highlight Das Verrückte ist, dass die Ideologie des Zionismus heute sehr ähnlich funktioniert wie die des Antisemitismus:
    1. Man sieht sich immer in der Opferrolle.
    2. Man sieht sich von inneren und äusseren Feinden umzingelt.
    3. Man hält sich insgeheim für überlegen und kulturell wertvoller.
    29 26 Melden
    • durrrr 30.04.2018 09:19
      Highlight Highlight Naja, wenn man über Jahrhunderte von vers. Seiten latent angefeindet und verfolgt wird, nebenbei auf einem Kontinent innerhalb von 6 Jahren nahezu ausgelöscht wurde, ist es schon etwas legitim sich als "Opfer" fühlen zu können. Oder meinst du nicht?
      27 27 Melden
    • Billy the Kid 30.04.2018 12:06
      Highlight Highlight @durrr
      Sie führen uns ja gerade schön den Trick vor:
      1. Sie unterstellen mir (durch die Blume) ein Geschichtsrevisionist zu sein.
      2. Sie benutzen die Pogrome der Vergangenheit um ALLE Aktionen des Staates Israel bis in ALLE Zeiten zu rechtfertigen - ob die nun manchmal gegen Völkerrecht verstossen oder nicht.."who cares?". Kritik wird schlicht als "antisemitisch" gebrandmarkt und damit jeglicher Dialog ad acta gelegt.
      12 7 Melden
    • PatsNation 30.04.2018 14:12
      Highlight Highlight @durrrr Ja man kann sich als Opfer fühlen... aber es sollte mal aufhören, nicht noch 70 Jahre nach diesen (schrecklichen) Geschehnissen sich immer in die Opferrolle drängen
      8 6 Melden
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  • michmueller 30.04.2018 08:20
    Highlight Highlight Toller Artikel! Danke!
    16 14 Melden
  • tinmar 30.04.2018 08:11
    Highlight Highlight Leider stellen sich die Palästinenser in Ihrem berechtigtem Streben nach einem eigenen Staat extrem blöd an.
    49 8 Melden
    • Royeti 30.04.2018 11:31
      Highlight Highlight Naja, deren Führung dürfte das anders sehen, oder sagen wir mal, die Bänker und Vermögensverwalter der Palästinensischen Führung dürften tolle Zahlen vorweisen können ;)
      7 3 Melden
  • AdiB 30.04.2018 00:30
    Highlight Highlight wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

    verstehe ich nicht ganz. israel exestiert ja. ganz nebenbei gibts aber viele andere völker auf der welt die wirklich keinen eigenen staat haben.
    eigendlich dürfte umgekehrt, nach dieser definition, israel nie einem anderem volk einen eigenen staat absprechen und müsste die katalanen, kurden, aramerer u.s.w wie auch die palästinenser bei der gründung eines eigenen staates helfen. alles andere finde ich heuchlerisch und ungerecht.
    91 29 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:42
      Highlight Highlight 1. existiert
      2. eigentlich
      3. Aramäer
      4. Um dir diesen Satz zu erklären: Hier geht es um deine Haltung, nicht um die Israels.
      9 20 Melden
    • AdiB 30.04.2018 12:25
      Highlight Highlight @surf, ohh ein laufender duden.

      wenn wir gleichberechtigung auf der welt wollen und ein friedliches miteinander, dann darf es nicht sein dass jemand bevormundet wird.
      aber ausser die par fehler, nobody is perfect, hast du nicht besseres zu sagen als es geht über meine haltung und nicht der israels. und warum darf es nicht um die haltung israels mal gehen? wenn man die welt verbessern möchte muss man den dialog suchen und nicht einseitig fahren.
      3 6 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 13:50
      Highlight Highlight Ich wollte dich bloss freundlich darauf hinweisen, dass du etwas durcheinander bringst.

      Der Satz, den du kritisierst, sagt nichts anderes aus, als dass du antisemistisch bist, falls du nur Israel das Existenzrecht absprichst, und sonst keinem anderen. Wenn du es hingegen gar keinem, oder aber auch anderen absprichst, dann nicht.

      Der Satz hat rein gar nichts mit irgendeiner Haltung oder einem Verhalten Israels zu tun. Und er nimmt auch nicht Stellung, ob es grundsätzlich richtig oder falsch ist, jemandem ein Existenzrecht abzusprechen. Ist nur deutsche Sprache. Ganz einfach.
      6 5 Melden
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  • Bennno 30.04.2018 00:20
    Highlight Highlight «...wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

    Ist Israel ein Volk oder eine geographische Einheit? Wenn Israel per se ein jüdisches Volk ist, was sind denn muslimische Israeli?

    Und was ist es, wenn man den Kurden, den Basken und den Katalanen das fundamentale Recht auf Existenz (und ein eigenes unabhängiges Territorium) in Abrede stellt? Darf man das? Sind das keine Völker? Was tut die internat. Gemeinschaft für deren Recht auf Existenz? Oder sind die Kurden, Basken und Katalanen keine Völker?
    61 16 Melden
    • durrrr 30.04.2018 08:23
      Highlight Highlight Deine aufgeführten Völker sind Teile von souveränen Staaten. Deren Unabhängkeit hängt von diesen Staaten ab und nicht von der "int. Gemeinschaft". Israel ging aus einem Mandatsgebiet hervor. Auch den Palästinenser wurde 2mal die Zweistaatenlösung angeboten. Man lehnte ab. Stattdessen zettelten sie Kriege an um Israel zu vernichten, was ziemlich in die Hose ging. Selber Schuld, kann man da nur noch sagen!
      21 25 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:44
      Highlight Highlight «...wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.»

      Also. Wenn man das Existenzrecht nicht nur Israel in Abrede stellt, sondern auch anderen Völkern, ist das wasauchimmer, aber noch kein Antisemitismus. Stellt man es keinem anderen in Abrede, sondern nur Israel, dann ist das Antisemitismus. Deutsche Sprache.
      16 6 Melden
    • koks 30.04.2018 11:32
      Highlight Highlight "Auch den Palästinenser wurde 2mal die Zweistaatenlösung angeboten"

      Bleiben wir doch bei den Fakten: Isreal lehnt die Zweistaatenlösung ab. Willst du mir allen Ernstes behaupten, Netanjahu und die isrealische Regierung sei Vertreter einer Zweistaatenlösung?
      15 6 Melden
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  • wädenswiler 29.04.2018 22:56
    Highlight Highlight Interessant, dass viele lieber ein undemokratisches, islamistisches Regime (Gaza) glorifizieren als eine freiheitliche Demokratie mit selbstbestimmten Bürgern (Israel) zu unterstützen. Wundern tut es mich aber nicht.
    63 74 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 02:03
      Highlight Highlight Na ja, wenn Israel sich für eine Einstaatenlösung entscheiden könnte, wäre ja alles sauber geritzt. Dann könnten alle Mitentscheiden. Jetzt gibt es da aber ein besetztes Gebiet, was kein Staat ist und in dem in den schatigen Tälern die einen und den sonnigen Höhen die anderen wohnen.
      Solange Israel sich weder zu einer Einstaaten noch zu einer Zweistaatenlösung durchringen kann, muss man halt von einem Apartheidssystem sprechen.

      Auf der Liste von Dingen die ich nicht mag, stehen unter anderem Islamisten, Diktaturen und Apartheidssysteme.
      59 26 Melden
    • durrrr 30.04.2018 08:32
      Highlight Highlight @Rolf;
      Auf der Liste von Dingen, die ich nicht mag sind Leute wie Sie, welche ständig Geschichtsrevisionismus betreiben. Gaza und Westjordanland sind definitiv keine besetzten Gebiete! Die Zweistaatenlösung wurde den Palästinenser zudem zweimal unterbreitet. Man lehnte zweimal ab und führte lieber Krieg. Also wer ist dann nun an einer Lösung interessiert und wer nicht?
      23 28 Melden
    • m4in CS 30.04.2018 09:37
      Highlight Highlight Das erweitern der Siedlungen im Westjordanland ist also gerechtfertigt und verstösst nicht gegen int. Recht? Träumen Sie weiter.
      29 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freebee 29.04.2018 22:52
    Highlight Highlight Guten Artikel. Er vergisst Aber zu erwaehnen dass die jetztige Regierung Israels absichlich Zionismuskritik und Antisemitismus vermischt um jegliche Israelkritik per Schlagwort Antisemitismus mundtot zu Machen und damit selber fuer die Vermischung von Antizionismus und Antisemitismus verantwortlich ist.
    82 19 Melden
    • m4in CS 30.04.2018 09:42
      Highlight Highlight Bestes Beispiel ist die israelische Schauspielerin Natalie Portman. Sie will für irgend ein Event nicht nach Israel reisen, da sie die israelische Politik nicht unterstützen will und sich nicht für Propagandaaushänger nutzten lassen. Nun wird sie öffentlich von offiziellen Stellen massiv angegriffen, es werden ungerechtfertigte Entschuldigen gefordert und man wirft ihr Antisemitismus vor, obwohl sie rein gar nichts in die Richtung gesagt bzw. getan hat.
      19 5 Melden
  • swisskiss 29.04.2018 22:37
    Highlight Highlight Ein hoffnngsloser Versuch rational und sachlich eine Grenze zwischen Kritik und Ablehnung definieren zu wollen.

    Genauso unsinnig wie bei jedem auf Glauben basierenden System. Ob Judentum, Islam oder Christentum.

    Entscheidend ist NICHT die Form der Kritik, sondern die Unfähigkeit religiöser Systeme Kritik überhaupt anehmen zu können, da jedes Handeln und Wirken als vom eigenen "richtigen"Gott geleitet betrachtet wird und damit Kritik als Gotteslästerung empfunden wird.

    Und diese Haltung reflektiert nicht die Ursache von Kritik, sondern konsturiert Motive der Kritiker.
    41 13 Melden
    • Snowy 30.04.2018 11:33
      Highlight Highlight Mal wieder auf den Punkt gebracht, swisskiss!
      3 1 Melden
  • wädenswiler 29.04.2018 22:33
    Highlight Highlight Die Juden wurden aus dem Gebiet des heutigen Israel vertrieben. Wenn mit "Palästinenser" arabische Muslime gemeint sind, so eroberten deren Vorfahren durch kriegerische Feldzüge das heutige Staatsgebiet Israels (historisch belegt). Noch eine Anmerkung an alle "Apartheid"-Sager: Im Staat Israel leben heute über eine Million arabische Muslime und Christen. Das ist wohl kaum Apartheid.
    35 54 Melden
    • rolf.iller 30.04.2018 02:08
      Highlight Highlight Die Juden vor 2000 Jahren vertrieben. Soll nun alle Völker, die irgendwo in den letzten 2000 Jahren vertrieben wurden, anspruch darauf haben, diese Gebiete zurückzubekommen? Geht irgendwie nicht...
      68 21 Melden
    • Troxi 30.04.2018 06:37
      Highlight Highlight Ich denke man hätte mit dieser Vorderung in Europa am meisten Mühe. Polen wurde nach dem 2. WK nach Osten verschoben auf Kosten Deutschlands, was dort? Zu wem soll das Südtirol gehören? Zu wem Slowenien? Was wird auf dem Balkan gemacht? Zu wem sollen Teile Griechenlands oder der Türkei gehören, welche Griechen, Bulgarier und Türken sich gegenseitig abknöpften? Oder bei der Schweiz Weil am Rhein, welche 1907 vom Deutschen Kaiserreich annektiert wurde? Was ist mit der USA? Das macht keinen Sinn!
      33 2 Melden
    • Troxi 30.04.2018 07:53
      Highlight Highlight Polen wurde nach Westen verschoben nicht nach Osten🙈 Geographie zu beherrschen ist eine Kunst....
      11 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • durrrr 29.04.2018 22:20
    Highlight Highlight Sehr guter und differenzierter Artikel. Bitte mehr davon! Das Argumentationsmuster, der im Artikel aufgeführten Klientel, lässt sich übrigens gleich sehr schön in den Kommentaren hier beobachten, was dem Artikel ganz unverfrohlen Recht gibt!
    PS: Jeder, der hier den Rechtsstaat Israel als "Apartheid Regime" bezeichnet, sollte dieses wunderbare Land doch mal besuchen und es kennen lernen, dann können wir gerne nochmals über den Begriff "Apartheid" diskutieren.
    Und ja, auch "Nicht-Juden" sind dort tatsächlich willkommen, kann ich nur bestätigen. ^^
    37 55 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 07:13
      Highlight Highlight In Südafrika zu Zeiten der Apartheid war man als Tourist auch immer willkommen...
      33 20 Melden
    • Surf & Turf 30.04.2018 08:50
      Highlight Highlight @Astrogator: Warst du schon mal in Israel?
      8 10 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 09:19
      Highlight Highlight @Surf & Turf: Nein, aus demselben Grund wieso ich während der Apartheid nicht nach Südafrika gereist bin, oder mir heutzutage Türkei-Ferien verkneife.
      Ich versuche wann immer möglich Unrechtsregime nicht noch "touristisch zu legitimieren".

      Aber keine Sorge, ich habe auch schon mit Israelis zusammengearbeitet. Und wie so oft, ist der Mensch und der Staat nicht dasselbe. Und als Agnostiker ist mir die Religion eines Menschen schon mal grundsätzlich egal.
      20 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • wädenswiler 29.04.2018 21:55
    Highlight Highlight Den Staat Israel (inklusive Siedlungen) werde ich, solange ich atmen kann, verteidigen. Dieser steht als unterbewusstes Symbol für die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen. In diesem Sinne: Am Yisrael chai!
    36 112 Melden
    • swisskiss 29.04.2018 23:58
      Highlight Highlight waedi: "für die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen" Welche Menschen?

      Gilt dieses Recht auch für Araber und Palästinenser?

      Oder ist in Deiner fanatischen Einseitigkeit nur das jüdische Volk als vollwertige Menschen zu betrachten?

      Etwas bedenkliche Aussage, die den Kern des Artikels von der anderen extremen Seite beleuchtet.
      71 18 Melden
    • Royeti 30.04.2018 03:50
      Highlight Highlight Ja, gilt für alle Bürger Israels. Auch Muslimische.
      Palästinenser sind jedoch keine Bürger Israels...

      (oder haben Vorarlberger in der Schweiz die selben Rechte wie Schweizer in der Schweiz??)
      17 37 Melden
    • Mutzli 30.04.2018 09:07
      Highlight Highlight @Royeti Die Schweiz hat allerdings Vorarlberg nicht militärisch besetzt und kontrolliert seine Grenzen. Ausser ich hätte massivst was verpasst. Man finde den Unterschied....

      Ich finde ja selbst nicht, dass Apartheid der beste Begriff ist, um die gegenwärtige Situation zu beschreiben. Doch eine Region unter Kontrolle zu bringen und dann behaupten, die dortigen Leute hätten halt leider nicht die gleichen Rechte, weil sie keine Bürger sind? Das ist mehr als heuchlerisch. Entweder richtig, inkl. Bürgerrecht integrieren, oder abziehen.
      16 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Francis Begbie 29.04.2018 21:07
    Highlight Highlight „(...) , während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird (...)“.

    1. das ist whataboutism.
    2. Israel ist doch „westliches“ 1. Weltland das in der Entwicklung von Staat und Demokratie mit jedem Europäischen Land vergleichbar sein sollte.
    3. Gibt es betreffend Israels Handeln UNO Resolution(en).

    Und nur weil man das Handeln Israels kritisiert heisst es noch lange nicht, dass man den Terrorismus auf der anderen Seite gut heisst.
    258 52 Melden
    • James McNew 01.05.2018 15:42
      Highlight Highlight Merci Francis, über diesen Punkt bin ich auch gestolpert. Sonst müsste man hinter absolut jede Äusserung ein "ceterum censeo..." setzen...
      0 1 Melden
  • ostpol76 29.04.2018 20:54
    Highlight Highlight Ist Kritik an den illegalen Siedlungen auch antisemitisch?
    119 33 Melden
    • Royeti 29.04.2018 21:54
      Highlight Highlight Kann antisemitisch sein. Z.b. wenn man die jüdischen Siedlungen kritisiert, aber nie was über die Chinesische Annexion von Tibet oder die illegale Besetzung der Krim durch Russland sagt....
      22 75 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:43
      Highlight Highlight Welche illegalen Siedlungen ?
      18 64 Melden
    • Posersalami 30.04.2018 00:31
      Highlight Highlight @User0815: Alles, was ausserhalb der völkerrechtlich anerkannten Grenze ohne Zustimmung gebaut wurde ist illegal. Also ziemlich viel.
      52 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masche 29.04.2018 20:43
    Highlight Highlight Solange nicht klar definiert und differenziert wird, was antisemitisch, antijüdisch, antizionistisch und antiisraelisch ist und diese Begriffe synonym verwendet werden, ist es sinnlos, darüber zu diskutieren. Wenn ich beispielsweise die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik Israels kritisiere, bin ich gemäss Definition ein Antisemit. Das kanns ja nicht sein!
    136 23 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 22:29
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf?
      12 29 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:44
      Highlight Highlight Was ist daran Völkerrechtswidrig? Könnten Sie mir dies erklären ?
      10 52 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:26
      Highlight Highlight User0815, lies die UN-Resolution 2334 (2016) des Sicherheitsrates. Hier auf deutsch, so dass es hofflich auch du verstehen kannst:
      http://www.un.org/depts/german/sr/sr_16/sr2334.pdf
      33 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MLISlC 29.04.2018 20:40
    Highlight Highlight Ich finde es befremdend wie schnell man als Linker als Antisemit gilt, sobald man ein Hauch von Kritik äussert.
    Ich befürchte das Problem ist nicht einseitig, da Menschen, die den Zionismus verteidigen diese Nazikeule undifferenziert einsetzten. Mein Standpunkt ist eigentlich einfach: Wer mit derartiger Vehemenz eine Zweistaatenlösung verhindert, hat Schuld. Das gilt logischerweise auch für die Hamas, die ganz nebenbei auch eine Terrororganisation ist. Letztere wird allerdings hier nicht vehement verteidigt oder relativiert. Die nationalkonservative Regierung Israels allerdings schon.
    94 30 Melden
    • poga 29.04.2018 22:30
      Highlight Highlight Ich finde es befremdender dass ein wenig suggeriert wird, dass Leute die sich da raus halten, schon einen gewissen Antisemitismus unterstellt wird.....
      25 3 Melden
    • User0815 29.04.2018 23:41
      Highlight Highlight Ich finde es befremdlich wenn man immer wieder die Siedlungspolitik als Friedenshinderniss anzieht aber gewisse Ansichten der Hamas , Iran etc. nicht in den Topf wirft. Warum wirft man Jordanien eigentlich nichts vor ? ;-)
      10 36 Melden
    • Astrogator 30.04.2018 07:21
      Highlight Highlight @User0815: Wenn es sie beruhigt, ich sehe die von ihnen genannten Staaten/Organisationen auf demselben Niveau wie den Staat Israel.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SrdjanM 29.04.2018 20:38
    Highlight Highlight Grob verallgemeinert, zu weit herausgeholt.
    Während ich mit einem Grossteil des Artikels einverstanden bin, finde ich die hier mehrmals wiederholte Gleichsetzung der Begriffe „Israel“ und „Judentum“ bedenklich.
    Zum Beispiel mit Behauptungen wie, "wenn Israels Handeln ohne jedes Mass dargestellt wird".
    Auch wenn die zitierte Kritik antisemitische Motive haben kann, zielt sie hier doch zuerst auf den Staat Israel ab, welcher halt schon sehr oft sehr fragwürdig handelt. Ähnliche Kritik muss zum Beispiel Ungarn einstecken, worüber reden wir dann dort?
    78 17 Melden
  • walsi 29.04.2018 20:30
    Highlight Highlight Zitat: "wenn allein Israel von der Uno wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird"

    Die genannten Länder werden sehr wohl und immer wieder kritisiert. Das ist kein Argument. Wenn es die Russen machen nennt man das Whataboutism.
    74 17 Melden
    • Royeti 29.04.2018 21:55
      Highlight Highlight Schau dir mal die UNO Statistiken an....
      18 4 Melden
  • killah_priest86 29.04.2018 20:29
    Highlight Highlight Wenigstens schreibt mal jemand über den Angriff, das es ein Israeli ist. Und nicht ein Jude, wie alle Medien sonst.

    Stellt einfach die Juden nicht mehr auf ein Podest. Sie sind Menschen wie wir alle. Nur habe ich keinen Zentralrat, der alles und jeden anzeigt der das Wort Jude in den Mund nimmt.

    Mensch ist Mensch... egal ob mit kippa oder ohne
    55 26 Melden
  • elias776 29.04.2018 19:59
    Highlight Highlight Kleine aber feine Korrektur. Beim oberem Video steht das ein < junger Israeli anggegriffen wurde> das stimmt so nicht. Der Anggegriffene war kein Jude, er hatte die Kippa von einem Jüdischem Freund bekommen und wollte einfach mal schauen wie es ist mit einer Kippa durch Berlin zu laufen.
    :)
    21 51 Melden
    • Spama Lotto 29.04.2018 21:25
      Highlight Highlight Sie wissen, dass es auch muslimische Israelis gibt? Wie denjenigen hier. Kleine, aber feine Korrekturkorrektur...
      35 0 Melden
    • ujay 30.04.2018 04:47
      Highlight Highlight @Petrarca. Die Kippa ist ein jüdisches Symbol. Nicht alle Israelis sind Juden und Israel ist kein jüdischer Staat.....wollte das einfach mal in diese teilweise faktenfreie Diskussion hier bemerken.
      8 6 Melden
  • kebabverkaufer 29.04.2018 19:58
    Highlight Highlight Zitat: Weil die Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik des Staates Israel und als «Israelkritik» getarntem Antisemitismus oftmals nicht leicht zu erkennen ist, [...]

    ja schon, aber vielleicht sollten sie mal staat und religion KLAR trennen. Tun sie aber nicht... dann könnte man wenigstens auch klar trennen was antisemitismus und was kritik am staat ist... die 3 d's bestehen vor allem aus whataboutismen. hat jemals wer gemotzt wenn grad nur china angeprangert wurde wegen menschenrechtsverletzung?
    77 19 Melden
    • Ueli der Knecht 30.04.2018 01:37
      Highlight Highlight Es gibt nur einen "Jüdischen Staat Israel". Israel kann nicht einfach das "jüdisch" wegtrennen, weil das quasi die einzige Staatsräson ist. Die völkerrechtliche Anerkennung und das Recht auf den eigenen Staat bekam Israel nur als Heimstätte für Juden (vgl. Verträge von Sèvres und Lausanne). Keinen Millimeter darüber hinaus. Es ist daher nicht so einfach...
      14 4 Melden
    • kebabverkaufer 30.04.2018 02:51
      Highlight Highlight kann man so sehen, aber offiziell ist es der staat israel und in der verfassung heisst es: Isreal sieht sich als jüdischen und demokratischen Staat.
      aber abgesehen davon, denke ich, der grossteil der welt wäre froh, würden sie einen säkularen staat einrichten, in dem juden wie muslime friedlich miteinander leben könnten. das problem dabei ist auch, dass eine orthodoxe minderheit die eher offen ausgerichtete mehrheit "terrorisiert/unterdrückt", da sie mehr oder weniger immunität geniessen. Da gibt es aber noch andere interne konflikte. sry wenige zeichen um genau auszuführen.
      12 2 Melden
  • zweistein 29.04.2018 19:45
    Highlight Highlight Man könnte ergänzen, dass sich in D der Antisemitismus von Rechtsaussen hauptsächlich durch Propagandadelikte auszeichnet. Der arabische Antisemitismus tut sich oft durch offene, teils lebensgefährliche Gewalt auf der Strasse hervor. Es ist der Debatte nicht dienlich, dass man beides in einer Statistik gleichberechtigt als "Straftaten" subsumiert.
    62 7 Melden
  • bfm 29.04.2018 19:43
    Highlight Highlight Ich war in jungen Jahren selber in Israel, kenne die Geschichte ziemlich gut und habe stets Bewunderung für diese Pioniere gehegt. In den letzten ca. 15 Jahren ist diese Bewunderung allerdings ziemlich abgekühlt. Obiger Text ist ganz aus Sicht Israels geschrieben. Jegliche Kritik an Israel wird nur allzu gern und sofort als Antisemitismus apostrophiert, nicht zuletzt durch den SIG. Dass die Politik Bibi Nethanyahus weltweit massiv Sympathien für Israel verscherzt hat, ist wohl unbestritten. Und, seien wir ehrlich: Punkt 2 des 3-D-Tests ist doch purer Whataboutismus.
    92 20 Melden
  • The Origin Gra 29.04.2018 19:18
    Highlight Highlight Danke für den Artikel 🙂
    Eine gute Übersicht.
    22 51 Melden
  • rolf.iller 29.04.2018 19:17
    Highlight Highlight Schöner Artikel, ich habe aber eher das Gefühl, dass oft genug versucht wird jede Israelkritik als Antisemitismus abzustempeln damit es gar nicht erst zum Dialog kommt. Ich finde, die Israliesche Politik seit Rabin eine Katastrophe und kann Verärgerung und Frustration der Pälestinänser nachvollziehen. Bin ich jetzt ein Antisemit?
    101 21 Melden
  • MitchMossad 29.04.2018 19:13
    Highlight Highlight Israel hat sich seine daseinsberechtigung mehr als verdient. Und ich glaube, dass jeder, der sich nicht an mittelalterlichen Thesen orientiert, dies auch bestätigen wird! AM YISRAEL CHAI✡❤
    Und nö, ich bin weder Israeli, noch Jude.
    73 65 Melden
    • Trump's verschwiegener Sohn 29.04.2018 21:00
      Highlight Highlight Eine Daseinsberechtigung sagt noch nichts über die Geographie aus.
      26 15 Melden
    • User0815 29.04.2018 22:47
      Highlight Highlight Natürlich hat Israel das . Es ist halt nicht Jordanien ;) Das wird irgendwie nie kritisiert... will Ja nicht als Islamophob gelten. Wurde mir vom Erklärbart ja schon nahegelegt , da ich Erdogan kritisiert habe .....
      13 17 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 22:48
      Highlight Highlight Jawohl, die Juden sind die Ureinwohner dieses Landes. Wenn jemand einen Anspruch darauf erheben kann, dann sind sie das. Am Yisrael chai!
      12 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • haegipesche 29.04.2018 19:12
    Highlight Highlight Orthodoxie ist in der heutigen Welt, die nur auf die wenigsten Fragen eine einfache Antwort hat, wohl nie das richtige Rezept.
    Dies gilt für Kapitalismus, Judentum, Islam, Veganismus, etc. gleicherlei
    22 7 Melden
  • karl_e 29.04.2018 19:10
    Highlight Highlight Gewisse Taten gewisser Israeli sind halt schon ein wenig grenzwertig, wie z.B. der Diebstahl von Wasser und das Abholzen von jahrhundertealten Olivenhainen, ganz zu schweigen von den illegalen Siedlungen. Ist solche Kritik bereits antisemitisch?
    69 23 Melden
    • Roterriese 29.04.2018 22:02
      Highlight Highlight @ErklärBart und für dich ist jede Kritik am Islam Islamophobie und Nazi. Bisschen was von deiner eigenen Medizin..
      36 12 Melden
    • PaLve! 30.04.2018 13:17
      Highlight Highlight @Roterriese
      Schon mal überlegt, dass es einen unterschied ist, ob man einen Staat oder ein Volk kritisiert?
      Ein Volk oder eine Glaubensgruppe an sich zu kritisieren ist eine Sauerei und purer Rassismus, egal welche Religion/Nationalität, einen Staat zu kritisieren dagegen hat überhaupt nichts mit Rassismus zutun.
      Ist jemand der die Sowjetunion nicht gut fand ein Rassist?Oder China? Oder die USA?
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  • gecko25 29.04.2018 19:09
    Highlight Highlight zu Punkt 2 : bitte noch amerikanische menschenrechtsverletzungen hinzufügen. Oh nein, die Interventionen in Afghanistan und Irak waren ja gerechtfertigt 🤔
    41 16 Melden
    • PaLve! 29.04.2018 21:30
      Highlight Highlight War ja klar, dass gerade Kuba, China, Iran und Syrien aufgezählt wurden...
      29 5 Melden
  • Luca Brasi 29.04.2018 19:01
    Highlight Highlight Das Thema hat watson.ch ja auch schon vor 2 Jahren aufgegriffen:

    https://www.watson.ch/!795982461
    10 1 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 29.04.2018 18:59
    Highlight Highlight Zu Punkt 2: China, Iran, Russland, Syrien etc. haben nicht den Anspruch, zum Westen zu gehören. Israel hat immer wieder erklärt, dass sie sich mehr als einen Teil des Westens als einen Teil des nahen Ostens sehen. Deshalb werden westliche Standards auf sie angewendet. Und Israel ist ein sehr kleiner Staat und soll aufhören, die Wichtigkeit und die Privilegien einer Weltmacht einzufordern.
    Zu Punkt 3: Man kann grundsätzlich gegen einen Staat für die Juden sein, oder gegen einen Staat, welcher mit der Vertreibung von anderen Bewohnern einhergeht wie in Palästina geschehen.
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  • neoliberaler Raubtierkapitalist 29.04.2018 18:57
    Highlight Highlight Israel hat ein Apartheidsystem errichtet und der Welt scheint es mehrheitlich egal zu sein. Den Staat gibt es nur, weil die Weltgemeinschaft ein schlechtes Gewissen nach dem 2. Weltkrieg hatte. Das Land hat vorher den Palästinensern gehört und diese wurden und werden immer weiter zurückgedrängt von den eingewanderten Juden.
    Es ist aber ungerecht dafür die Juden bei uns zu verurteilen oder gar zu bestrafen. Judentum ist eine Religion und hat nichts mit einem speziellen Staat zu tun. Zudem wird es auch Menschen in Israel geben, die gegen das Apartheidsystem sind.
    320 238 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 29.04.2018 20:21
      Highlight Highlight Das perfide Albion (GB) hatte 1917 die Balfour Erklärung herausgebracht das das Ziel GB die Errichtung eines Jüdischen Staates ist. Wurde auch geschafft. Durch den Sieg im WWI wo man das Osmanische Reich zersplitterte und die Welt in Kolonialbereiche einteilte, sowie im WWII als Nazideutschland schlug. Alle heutigen Probleme im Nahenosten sind auf USA, F und GB zurückzuführen.
      33 20 Melden
    • CASSIO 29.04.2018 20:41
      Highlight Highlight Und noch zuvor gehörte das Land den Israelis. Bevor das Land den Juden zugeschrieben wurde, war es übrigens unter britischer Herrschaft, Palästina war nicht unabhängig.
      25 18 Melden
    • TheMan 29.04.2018 21:11
      Highlight Highlight Es gab nie einen Palästinenischen Staat. Somit kann das Land nie den Palästinenser gehört haben. Oder sollen wir Tiefer in die Geschichte Israels gehen? Dan gehört Israel den Juden. Türkei den Römer bzw den Italienern. Das Judentum ist eine Religion und eine Staatsform an sich. Da die Juden eine Gruppierung bildet. Wie Christen, Atheisten und Muslime auch. Oder möchtest du jeden Staat auflösen? Die Juden sind ein Volk. Ein Volk heisst auch eine Staatsform ist da.
      28 42 Melden
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  • Turi 29.04.2018 18:56
    Highlight Highlight Und wer mit dem Finger auf das Apartheid-Regime von Israel mit den Getthos für ein ganzes Volk (von Palästinensern) zeigt, ist auch ein Antisemit?
    269 166 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 20:22
      Highlight Highlight ja!
      28 45 Melden
    • klugundweise 29.04.2018 21:06
      Highlight Highlight Mit einem Satz den Nagel voll auf den Kopfe getroffen!
      18 13 Melden
    • wädenswiler 29.04.2018 21:53
      Highlight Highlight Haben Sie auch Beweise, dass diese "Ghettos" existieren? Zum Beispiel, dass internationale Hilfsgelder für den Gazastreifen von der Hamas für Angriffe auf israelische Zivilisten missbraucht werden? Zum Beispiel, dass die Bewohner Ihrer "Ghettos" mit am meisten von Übergewicht geplagt sind auf der Welt? Das Nachplappern dieser unsäglichen Lüge macht sie nicht wahrer.
      16 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Stanger 29.04.2018 18:42
    Highlight Highlight Zum Zitat "Aber: Den überwiegenden Teil antisemitischer Übergriffe in Deutschland verüben Rechtsextreme." wurde ein Artikel verlinkt:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168436745/Zahl-der-antisemitischen-Delikte-in-Deutschland-steigt.html

    Komischerweise kritisiert dieser Artikel aber gerade die vom Watson-Autor als Fakt dargestellte Angabe. Zudem geht es nicht um "Übergriffe", sondern allgemein um "antisemitische Delikte", was zum Beispiel das Posten eines antisemitischen Beitrags bei Facebook sein kann.
    100 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.04.2018 20:04
      Highlight Highlight Wollte genau das auch kritisieren.
      In der WELT steht auch: "Darin heißt es, fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten würden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich „Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ zugeordnet, „wenn keine weiteren Spezifika erkennbar“ und „keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind“. So tauche der Schriftzug „Juden raus“ generell als „rechtsextrem motiviert“ in Statistiken auf, obwohl eine solche Parole auch in islamistischen Kreisen populär ist."
      Das erklärt auch teilweise die Blindheit gegenüber wirklichem Antisemitismus.
      45 10 Melden
    • Zekrov 29.04.2018 20:59
      Highlight Highlight Ahhh das alte Thema und der Rabbi muss natürlich zu diesem Thema auch sein Senf dazu geben. Egal, verbaler Antisemitismus ist nichts gegen den Horror den Israel da unten Veranstaltet.
      Da bin ich gerne ein sogenannter Antisemit als die Augen zu verschließen gegenüber dem Genozid der Stattfindet.
      denn die Kriterien wer Antisemit ist und wer nicht macht ja Israel....
      15 36 Melden
    • Maon 29.04.2018 21:23
      Highlight Highlight Man kann Verbrechen nicht gegeneinander aufwiegen..y
      22 3 Melden
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