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Trump fährt seine Rüpel-Strategie weiter – und attackiert Mays Brexit-Plan hart 



US-Präsident Donald Trump hat die von der britischen Premierministerin Theresa May verfolgte Brexit-Strategie kritisiert. Gleichzeitig drohte er schwere Konsequenzen für den Handel mit den USA an.

British Prime Minister Theresa May, right, talks with President Donald Trump, left, as they walk into Blenheim Palace, Oxfordshire, where May will host a dinner as part of Trump's visit to the United Kingdom, Thursday, July 12, 2018. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump und Theresa May am Donnerstag in London. Bild: AP/AP

Trump sagte in einem Interview der britischen Boulevardzeitung «The Sun» vom Freitag, die nunmehr von May anvisierte enge Bindung an die Europäische Union nach dem Brexit würde dazu führen, dass die USA bei einem allfälligen Handelsabkommen mit Grossbritannien doch wieder mit der EU verhandeln müssten. Folglich würde diese Brexit-Form ein solches bilaterales Abkommen zwischen den USA und Grossbritannien wahrscheinlich töten, sagte Trump.

the sun cover trump

Das Cover der heutigen «Sun»-Ausgabe

Er fügte hinzu: «Wenn sie das tun, wird ihr Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten vermutlich nicht zustande kommen.» Mays Pläne sehen unter anderem eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit der EU vor. Trump betonte, der Brexit sollte nicht auf diese weiche Art und Weise vollzogen werden.

«The Sun» veröffentlichte Audio-Ausschnitte des Interviews am Donnerstagabend bereits kurz nachdem May den US-Präsidenten Trump im Blenheim Palace nahe Oxford zu einem festlichen Galadinner empfangen hatte.

Demonstratives Lob

Bei der von May getroffenen Vereinbarung handle es sich nicht um das, worüber das britische Volk im Referendum abgestimmt habe, sagte Trump. Er lobte den bisherigen britischen Aussenminister Boris Johnson, der am Montag wegen Mays Kurs zurückgetreten war.

Mehr zu Trump und Johnson:

«Ich denke, er wäre ein grossartiger Ministerpräsident», sagte Trump über Mays Rivalen. «Ich denke, er hat die richtige Einstellung, um ein grossartiger Premierminister zu sein», fuhr Trump fort.

Nach Angaben der «Sun» fand das Interview am Mittwoch vor dem Nato-Gipfel in der US-Botschaft in Brüssel statt. (sda/dpa)

3 Fakten zum Austritt der USA aus dem UNO-Menschenrechtsrat

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Video: srf/Nouvo

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Imagine 13.07.2018 16:45
    Highlight Highlight Wie süss, ein Baby lobt das andere ;-)
  • Juliet Bravo 13.07.2018 15:23
    Highlight Highlight In der Vor-Trump Ära wäre so einer direkt wieder heim geschickt worden.
  • Cubbie 13.07.2018 11:11
    Highlight Highlight Wow! Kaum zu glauben, was dieser Mann für Ausssgen über GB macht.

    Jetzt warte ich darauf, dass DT🤑 als nächstes behauptet, dass Alexander Gauland eine tolle Einstellung habe und ein super Bundeskanzler wäre. 🤮
  • Husar 13.07.2018 10:40
    Highlight Highlight Trump sagt gerade heraus, wie es ist. Recht hat er!
    • Fabio74 13.07.2018 12:04
      Highlight Highlight Wenn Trump sagt die Erye sei eine Scheibe kommt von euch Trump-Groupies Recht hat er..
    • Husar 13.07.2018 17:11
      Highlight Highlight @Fabio74
      Dann beweise hier und jetzt, hieb und stichfest, dass die Erde keine Scheibe ist!

      Mein Popcorn steht bereit.
  • Yorik2010 13.07.2018 10:15
    Highlight Highlight Trump ist und bleibt einfach nur peinlich. Wie können sich die Amerikaner einen geistig einfach eingerichteten Präsidenten leisten oder ist er evtl. gar ein Abbild der ganzen Nation?
    • Husar 13.07.2018 10:42
      Highlight Highlight Trump ist nicht peinlich. Trump ist effektiv und effizient. Und: Er ist sich treu: America first!
      Er ist der erste Präsident seit langem, der tatsächlich als Volksvertreter fungiert.
    • Siro97 13.07.2018 12:00
      Highlight Highlight @Husar guter Witz den habe ich schon lange nicht mehr gehört..
      Denkst du wirklich, dass er nahe zu den Leuten ist? Diese Kommentare zu May oder auch Deutschland, er hat nichts Anderes zu tun als Leute zu massregeln oder was sie zu tun haben, aber statt sich mal um innere Angelegenheiten zu kümmern. Das ist gerade das Gegenteil.
    • Fabio74 13.07.2018 12:07
      Highlight Highlight @husar was für ein Schwachsinn. Leute wie du werden gebraucht. Demagogen und Brandstifter wie Trump brauchen willfährige und willenlose Menschen die blind folgen und nie fragen.
      Effektiv waren seine mehrfachen Konkurse.
      Der Rest ist Twitter, heisse Luft, Belwidigungen, primitives Verhalten, rumgeifern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skater88 13.07.2018 09:15
    Highlight Highlight Ich frage mich langsam, was passiert nach Trump?
    Der nächste Präsident muss viel verlorenes Vertrauen in Verbündete wieder herstellen, Geld & Jobsfinden für Arbeitslose, ein Mauerbau stoppen und trotzdem Illegale davon abhalten über die Grenze zu kommen, Wirtschaft wieder in Schwung bringen.... und noch einige Punkte mehr
  • Noblesse 13.07.2018 08:59
    Highlight Highlight Trump ist narzistisch gestört. DAS IST BALD JEDEM KIND KLAR!! Sein Nationalismusgetue passt dazu. Der Narzist oder Psychopath dreht und spaltet alles so, dass es wieder bei ihm landet. Es geht nur darum: ICH und nochmals ICH! Europa tut gut daran, an der EU festzuhalten und mit den Russen nach Lösungen zu suchen. Inkl. der bilateralen Schweiz!
    • Husar 13.07.2018 10:41
      Highlight Highlight Einen besseren Präsidenten kann man sich als Bürger gar nicht wünschen. Genau deswegen!
    • Fabio74 13.07.2018 12:09
      Highlight Highlight @husar Was hat denn dein Donald für dich gemacht?
  • Alterssturheit 13.07.2018 08:40
    Highlight Highlight Wie soll der Normalbürger der Jugend Werte wie Anstand und Respekt vermitteln, wenn Leute wie DT täglich in den Medien das Gegenteil repräsentieren ???
    • Husar 13.07.2018 10:44
      Highlight Highlight Und wozu?
  • walsi 13.07.2018 08:20
    Highlight Highlight Wir, hier im Forum, massen uns ja auch an darüber zu urteilen ob Trump ein guter oder schlechter Präsident ist. Somit hat Trump das Recht seine Meinung über Johnsons zu äussern. Warum sollte er nicht dürfen was für uns selbstverständlich ist?
    • zsalizäme 13.07.2018 09:11
      Highlight Highlight Seine Meinung darf er sicher äussern. Ob man ihn ernstnehmen soll dabei kann ja jeder für sich entscheiden.
    • Skater88 13.07.2018 09:16
      Highlight Highlight Weil er Präsident ist und seine Persönliche Meinung er am Stammtisch sagen kann aber nicht als offizielle Amtsperson
    • lilas 13.07.2018 09:37
      Highlight Highlight Weil es ein Unterschied ist ob wir Winzlige in einem Winzlingsforum unseren Senf dazu geben oder der POTUS in aller Öffentlichkeit seine kranken Gehirninhalte zum Besten gibt. Ausserdem wird all sein Gelaber veröffentlicht und Watson guckt zuerst was veröffentlicht und was gelöscht wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 13.07.2018 08:12
    Highlight Highlight Trump und 'The Sun' - das Höchste aller sachlichen Gefühle !
  • Siro97 13.07.2018 08:09
    Highlight Highlight Er sollte sich mal um seine inneren Problem kümmern, als immer zu kommentieren. Das ist einfach nur Kindsverhalten.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 13.07.2018 07:49
    Highlight Highlight Den hätte May vielleicht doch lieber nicht eingeladen.
  • Jein 13.07.2018 07:48
    Highlight Highlight Tja wer so vor Trump auf die Knie geht soll sich nicht wundern einen Tritt in den Hintern zu erhalten...

    Teil 2 dieser Ohrfeige in Mays Gesicht wird kommen wenn Trump in einigen Tagen Putin auf Augenhöhe begegnet.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 13.07.2018 07:43
    Highlight Highlight Beim BREXIT-Referendum wurde nur Abgestimmt ob es zum BREXIT kommt nicht wie der Ausgehen soll, das ist das eine.

    Das andere ist das es Trump einen Feuchten Dreck angeht wer in Grossbritannien PremierministerIn ist, das haben die Briten selbst zu Entscheiden und nicht der Dump Trump in Washington D.C resp. im Trump Tower in NYC
  • Zeit_Genosse 13.07.2018 07:22
    Highlight Highlight Auch May knickt ein und wird zur Marionette degradiert. Wake up UK. Europa oder USA, das ist die Entscheidung. Entweder „vollwertiger“ Parner der EU (das geht mit dem Brexit nicht mehr), oder die verlängerte Hand der USA. Komplett eigenständig geht in der vernetzten Welt kaum mehr. Die EU hätte ja diese Union werden sollen, die mächtig genug ist den Grossmächten zu widerstehen. Sie hat sich dazu nicht reformieren können, ist mit schnellgewachsenen 27 Mitglieder uneins und erpressbar geworden. May wird auf den US-Kurs einschwenken, wenn sie an der Macht bleiben möchte. Und das Volk schaut zu.
  • Theor 13.07.2018 07:12
    Highlight Highlight Russland mischt sich in die Amerikanische Präsidentenwahl ein. Amerika mischt sich in die britische Premierministerwahl ein. 🙈🙅‍♂️

    Eigentlich ein totales NoGo, dass ein fremder Staatsschef einem Land eine andere Regierung ans Herzen legt. Bei jedem anderen würde das zu Eiszeitbeziehungen führen aber Trump darf halt machen, was er will und zeigt damit formidabel die Charakterschwäche von Europas Politikern als Rockzipfel-Kinder Amerikas auf.
  • Klaus07 13.07.2018 06:49
    Highlight Highlight Und warum sagt der grosse.... (Freiwillige Zensur) das. Ganz einfach. Wenn Grossbritanien einen harten Brexit durchführt, benötigt es mehr Produkte aus anderen Ländern, da will Trump der Riesen.... (Freiwillige Zensur) natürlich die USA ins Spiel bringen um Ihre Produkte in Grossbritanien zu verkaufen. Trump ist es doch völlig egal ob die Bevölkerung Grossbritaniens durch den harten Brexit grosse Nachteile erfährt, hauptsache er kann seine Geschäft machen. Trump zeigt täglich um was es ihm geht. Mehr Aufträge für die USA auf dem Buckel der Menschen. Längerfristig verlieren jedoch beide Seiten.

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