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epa05991274 Italian Prime Minister Paolo Gentiloni (R) asks German Chnacellor Angela Merkel (2-L) and US President Donald J. Trump (3-R) to join a walk off after the group photocall at on the first day of the G7 Summit, in Taormina, Italy, 26 May 2017. Others are not identified. Heads of States and of Governments of the G7, the group of most industrialized economies, plus the European Union, meet in Taormina, Italy, from 26 to 27 May 2017 for a summit titlked 'Building the Foundations of Renewed Trust' which is aimed at discussing 'citizen safety, economic, environmental and social sustainability and the reduction of inequalities' as well as 'innovation, skills and labor in the age of the Next Production Revolution', the Italian G7 Presidency said in a media release.  EPA/CIRO FUSCO  EPA/CIRO FUSCO

Steht gerne im Mittelpunkt: Donald Trump am G7-Gipfel im Mai auf Sizilien. Bild: EPA/ANSA

Europa hält den Atem an: Trump kommt und trifft Putin

Auf seiner ersten Europareise im Mai hat US-Präsident Donald Trump viel Geschirr zerschlagen. Nun kommt er zum G20-Gipfel in Hamburg. Im Mittelpunkt steht sein erstes Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin.



In Donald Trumps kurzer Amtszeit gibt es eine Konstante: Der US-Präsident schafft es immer wieder, selbst die tiefsten Erwartungen zu unterbieten. So war es bei seiner ersten grossen Auslandsreise im Mai, die ihn auch nach Europa führte; zum NATO-Gipfel in Brüssel und zum Treffen der sieben führenden Industriestaaten (G7) auf Sizilien.

Bei der Einweihung des neuen NATO-Hauptquartiers schimpfte Trump über die Europäer, die nach seiner Meinung zu wenig Geld für ihre Verteidigung ausgeben. Auch verweigerte er ein Bekenntnis zur NATO-Beistandspflicht. In Taormina legte der Amerikaner sich bei so gut wie jedem wichtigen Thema quer. Nur ganz knapp konnte der G7-Gipfel vor einem Debakel bewahrt werden.

So wird am G7-Gipfel demonstriert

Im Anschluss hielt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine aufsehenerregende Rede, in der sie erklärte, die Europäer müssten ihr Schicksal vermehrt in die eigene Hand nehmen. Sie wurde als Beleg dafür interpretiert, dass sich Europa nicht mehr auf die USA verlassen kann, zumindest so lange, wie Donald Trump im Weissen Haus residiert.

Nun kehrt der Lautsprecher aus Washington nach Europa zurück. Wieder ist ein Gipfeltreffen der Anlass, jenes der führenden Wirtschaftsnationen (G20) in Hamburg. Zuvor und danach stehen weitere Stationen auf Trumps Besuchsprogramm:

Polen

Am Mittwochabend fliegt der US-Präsident nach Warschau, der ersten Station seiner Europareise. Dort darf er einen freundlichen Empfang durch Polens nationalkonservative Regierung erwarten. Jaroslaw Kaczynski, der Chef der Regierungspartei PiS und eigentliche «starke Mann» des Landes, bezeichnete Trumps Visite als «Erfolg», um den man «beneidet» werde.

Tatsächlich hat Polen mit diesem Staatsbesuch die grossen europäischen Länder «ausgestochen». Trump wird in Warschau unter anderem am Treffen der Drei-Meere-Initiative teilnehmen, einer Allianz von mittelosteuropäischen Ländern rund um Ostsee, Adria und Schwarzes Meer. Ausserdem hält er eine Rede vor dem Denkmal für den Warschauer Aufstand von 1944.

G20

Der Mega-Gipfel in Hamburg findet am Freitag und Samstag statt. Bereits am Donnerstagabend soll es ein «Vortreffen» zwischen Donald Trump und Angela Merkel geben. Die beiden haben am Montag ein ausführliches Telefongespräch geführt. Dabei versicherte Trump, er wolle Merkel helfen, den Gipfel zu einem Erfolg zu machen. Die Kanzlerin selbst hat in dieser Hinsicht geringe Erwartungen, wie sie letzte Woche vor dem Bundestag erklärte: «Der Dissens ist offenkundig.»

epa06055529 A group of protestors wearing masks of world leaders demonstrate outside the German Chancellery ahead of the arrival of the European leaders in Berlin, Germany, 29 July 2017. The group are protesting against US President Donald J. Trump's environmental politics and urging other political leaders to challenge climate change. The european leaders are in Berlin, 29 June 2017, to prepare for the upcoming G20 Summit in Hamburg, 07 to 08 July 2017.  EPA/FELIPE TRUEBA

Protest in Hamburg gegen Donald Trump. Bild: FELIPE TRUEBA/EPA/KEYSTONE

Damit spielte sie auf Trumps nationalistische Handels- und Klimapolitik an. Selbst ein Scheitern des G20-Treffens wird nicht ausgeschlossen, was Merkel als Gastgeberin mit aller Macht verhindern will. Der schwierige Gast aus Amerika mag grosse Gipfeltreffen bekanntlich nicht. Er zieht Auftritte vor, bei denen er allein im Mittelpunkt steht.

Putin

Das erhöht die Spannung bei jenem Programmpunkt, der mit Abstand die grösste Beachtung erfahren wird: In Hamburg kommt es am Freitag zum ersten Treffen zwischen Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Es ist eine Begegnung zweier Männer, die sich in mancher Hinsicht ähnlich sind: Beide sind egomanische Machos mit wenig Respekt für Frauen.

Gebt Putin Mädels und er strahlt – nur auf Bild 19 ist ein Mann; du kennst ihn

Solche Gemeinsamkeiten sind jedoch tückisch, denn das Meeting enthält zahlreiche Stolpersteine. In erster Linie betrifft dies die Anschuldigungen an Russland, sich mit Hackerattacken in den US-Wahlkampf 2016 eingemischt zu haben – zu Gunsten von Donald Trump. Das «Russland-Ding», wie er es nennt, verfolgt Trump seit Monaten und lässt ihn zunehmend paranoid erscheinen.

Das macht die Umstände des Treffens pikant. Eine zu grosse Vertraulichkeit zwischen den beiden Staatschefs soll vermieden werden. Aber auch ein Streit ist nicht angebracht, nicht zuletzt wegen kontroversen Themen wie Syrien und die Ukraine. Gleichzeitig fürchten Beobachter, dass der für Schmeicheleien anfällige Trump sich von Putin einseifen und über den Tisch ziehen lässt.

Frankreich

Donald Trump hat eine Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron akzeptiert, an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli in Paris teilzunehmen. Offizieller Anlass ist der 100. Jahrestag des US-Eintritts in den Ersten Weltkrieg. Deswegen werden auch amerikanische Soldaten an der traditionellen Militärparade auf den Champs-Elysées mitmarschieren.

Macron hatte sich als frisch gewählter Staatschef bei Trumps Visite im Mai einigen Respekt erworben, weil er sich von der Krawallmentalität des Amerikaners nicht einschüchtern liess, sondern ihm unerschrocken entgegentrat, unter anderem mit einem kräftigen Händedruck. Beim Treffen in Paris soll es unter anderem um den Kampf gegen den Terrorismus gehen.

Grossbritannien

Zwischen dem G20-Gipfel und dem 14. Juli liegt eine ganze Woche. Das hat in Grossbritannien zu wilden Spekulationen geführt, der Halbschotte Trump könnte seinen schottischen Golf-Latifundien einen spontanen Besuch abstatten. Der Staatsbesuch, zu dem ihn Premierministern Theresa May eingeladen hatte, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das Weisse Haus betonte am Montag, ein Besuch im Königreich sei nicht geplant. Wahrscheinlich ist, dass Trump zwischen seinen Europa-Terminen nach Hause zurückfliegen wird, dennoch wird eine Überraschungsvisite auf der Insel nicht ausgeschlossen. Die Trump-Gegner sind vorbereitet. «Wenn Donald Trump glaubt, er könnte unter dem Radar kommen, hat er sich getäuscht», zitierte der «Guardian» einen Gewerkschafter.

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Video: srf/SDA SRF

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 06.07.2017 08:01
    Highlight Highlight Die US-Präsidenten kommen und gehen,
    Putin aber bleibt...
    Heute weiss ich nicht mehr, was davon besser, bzw. schlechter ist.
    Bei Putin weiss ich wenigstens (hier erfolgt ein resignierten Stossseufzer), was ich von ihm ganz sicher NICHT bekomme: Genügend Freiraum für die Entwicklung von Rückgrat und Charakter.
    Bei Trump aber werde ich halb wahnsinnig, wenn ich mir nur schon überlege, wie und warum so ein dummer Schwätzer und Hochstapler Präsident der (militärisch) stärksten Supermacht werden konnte!
    Ist es wegen dem (ultra-liberalen) Freiraum?
    Nein, das darf nicht sein!
    Sag mir was Anderes!
    ...
    • Sebastian Wendelspiess 08.07.2017 13:21
      Highlight Highlight Naja, Merkel oder Juncker sind fast gleichlang am Ruder..
    • rodolofo 09.07.2017 06:35
      Highlight Highlight @ Sebastian Wendelspiess
      Danke für die Beruhigung-Pille!
      Als treuherzig schauender Wackelpudding und mit offensivem Küssen kommt man also auch ziemlich weit und muss nicht immer nur den gefühllosen Mafia-Killer markieren...
  • WilliMu 05.07.2017 23:21
    Highlight Highlight Der Putin ist dem Trump mental haushoch überlegen und wird ihn entsprechend über den Tisch ziehen.
    Beim Trump fällt mir immer sein grosser Kopf auf, auch bei den brandneuen Werken iranischer Karrikaturisten sowie bei den Nachbildungen Trumps bei zahlreichen Demonstrationen in den USA. Offensichtlich braucht auch ein hirnloser Kopf eine bestimmte Grösse. Und die Regel, Menschen mit kleinen Köpfen sind dumm wird gerade im Fall von Trump eindeutig wiederlegt. Was uns Trump zeigt: je grösser das Oberstübchen, desto dümmer sein Träger. Aber auch hier: Ausnahmen gibt es zahlreiche.
  • Butzdi 05.07.2017 21:22
    Highlight Highlight Ich frage mich, welche Bombe die WaPo dieses mal platzen lässt, sobald die AirForce One in den USA abhebt - natürlich vorausgesetzt Trump findet den Flieger. Man darf gespannt sein.
    Laut Claude Taylor (@TrueFactsStated) könnte es Kushner und Bannon schon bald an den Kragen gehen.
  • dmark 05.07.2017 19:39
    Highlight Highlight Einer "Dreiertreff" mit Trump, Putin und einer Flasche Wodka... Das sollte funktionieren. ;)
    • WilliMu 05.07.2017 23:35
      Highlight Highlight Pech gehabt: derTrump trinkt nur Cola, wie seine Entourage immer wieder versichert.
      Allerdings bei Banketten sieht man ihn immer hinter einem Weinglas . Er wird also auch in diesem Punkt lügen.
      Es würde mich nicht wundern, wenn er sich zusätzlich aus einem Flachmann noch regelmässig etwas hochprozentiges einverleibt.
  • Richu 05.07.2017 15:52
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist normal und aus politischer Sicht sicher auch wünschenswert, dass Trump, wenn man ihn auch nicht "mag", ebenfalls Putin trifft. Dass dieses Treffen "Europa den Atem anhält", ist sicher eine Fehlbeurteilung des watson Journalisten!
    • rodolofo 06.07.2017 08:10
      Highlight Highlight Putin ist berechenbar hinterlistig, Trump ist absolut nicht berechenbar und vermutlich geistesgestört.
      Siehst Du einen Grund, vor dem Treffen dieser beiden so unterschiedlichen Mafia-Paten NICHT den Atem anzuhalten?!
      Putin fühlt sich Trump haushoch überlegen, wie wohl die meisten hier auf Watson sich Trump haushoch überlegen fühlen.
      Aber wer bezieht sein Quartier auf seinen jetzt auch mit Imperialer Politik kombinierten Geschäftsreisen ganz zuoberst in einem der vielen Trump-Towers und geht zum Sch****** auf eine Toilette aus Gold?
      Eben.
      Und dann bitte auch die Golden Showers nicht vergessen!
  • ujay 05.07.2017 15:44
    Highlight Highlight Hey there People, I am Donald Trump.....
    Play Icon
  • Guetzli 05.07.2017 13:34
    Highlight Highlight Was heisst hier Europa hält den Atem an?
    ICH atme ....... für Trump lohnt sich kein Ersticken!
  • zombie woof 05.07.2017 13:20
    Highlight Highlight Wie das Treffen der beiden wohl aussieht? Donald auf allen vieren auf dem Boden und Putin hinter ihm?
  • asdf 05.07.2017 13:09
    Highlight Highlight Wieso soll eine "allzu grosse Vertraulichkeit" zwischen den Staatschefs Russlands und der USA vermieden werden? Ginge es der Welt ohne diese Feindbilder wirklich schlechter? Und wieso die "Seht-her-dieser-Macho!"-Bildstrecke mit Putin und irgendwelchen Frauen, die er bei offiziellen Treffen standardmässig lächelnd begrüsst? Journalistische Kritik sollte sich in erster Linie auf das politische Handeln beziehen. Sympathie ist hierfür kein guter Massstab, sondern schürt Konflikte. Gerade das links ausgerichtete Watson sollte doch da dagegen sein :(
  • NumeIch 05.07.2017 12:49
    Highlight Highlight Einfach den Weg zurück zu seinem Auto für Trump gut signalisieren. Er ist ein verwirrter alter Mann.

    https://twitter.com/keitholbermann/status/882419284298928128
  • piatnik 05.07.2017 12:28
    Highlight Highlight super, ich freue mich für europa!
  • Pisti 05.07.2017 12:26
    Highlight Highlight Herr Blunschi, weshalb hat Putin wenig Respekt für Frauen? Hat er sich diesbezüglich mal etwas zu schulden kommen lassen?
    • Peter 05.07.2017 15:06
      Highlight Highlight Ich zitiere Putins Aussage aus dem Dokumentarfilm von Oliver Stone: "Ich bin keine Frau. Ich habe keine schlechten Tage." Einfach nur ein dummer Spruch, oder ein Ausdruck seiner Macho-Haltung? Es erinnert zumindest stark an Trumps "grab her by the pussy".
    • Sebastian Wendelspiess 05.07.2017 15:46
      Highlight Highlight Verbietet die politische Korrektheit jeden Humor? Oder hast du sein Lachen einfach ausgeblendet?
    • Pasch 05.07.2017 17:34
      Highlight Highlight Der Vergleich hinkt aber gewaltig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophia 05.07.2017 12:08
    Highlight Highlight Peter Blunschi schreibt: "Tatsächlich hat Polen mit diesem Staatsbesuch die grossen europäischen Länder «ausgestochen». Genau: «ausgestochen» in Anführungszeichen, denn die allermeisten Länder sind froh, wenn der Verrückte sie in Ruhe lässt.
    Die Polen fürchten nichts mehr, als eine russische Vormacht im Osten, weshalb sie derart enthusiastisch den Putinbewunderer Trump empfangen wollen, hat wohl damit zu tun, dass der Ultrarechte Kaczyński nicht alle Tassen im Schrank hat oder glaubt, dem Trump etwas beibringen können.
  • Mr. Raclette 05.07.2017 12:04
    Highlight Highlight So what???
  • Stachanowist 05.07.2017 11:34
    Highlight Highlight Bei Polen hätte man noch erwähnen dürfen, dass es zusammen mit den baltischen Staaten der vehementeste Gegner einer Annäherung an Russland ist. Wenn Trump diesen Staat vor dem Gipfel besucht, ist dies auch ein unmissverständliches geopolitisches Signal.

    Weil diese auf der Hand liegende Deutung aber nicht in die (gerne als Fakten dargestellten) Theorien passt, dass Donni von Vladi mit Bisivideos erpresst wird, lässt man das hier wohl lieber weg.
    • FrancoL 05.07.2017 12:11
      Highlight Highlight Es ist wohl eine Sache der Gewichtung, ob nun die traditionelle Abneigung der Polen gegenüber Russland den Besuch begründet oder die nationalistische Führung der Polen.
      Ich neige dazu eher den Versuch der Stärkung der nationalistischen Führung höher zu werten. Ein Besuch bei einem "Freund", denn Merkel und auch Macron sind ja nicht gerade als "Freunde" Trumps zu werten und die lapidare Verschiebung sprich Absage aus UK wird Trump ja auch am Ego kratzen.
    • NWO Schwanzus Longus 05.07.2017 12:23
      Highlight Highlight Polen und die Balten sind da tatsächlich gegen Russland. Bulgarien, Ungarn, Tschechien, Slowakei die auch im Intermarium sind stehen neutral bis freundlich (Ungarn) gegenüber Russland. Ich denke diese Front könnte auch ziemlich zerbrösseln. Aber auch selbst wenn alle Russlandfeindlich wären würde es Russland nicht einschränken da sie in Asien in den Konfliktgebieten auf dem Vormarsch sind während die USA langsam aber sicher auf dem Rückzug sind.
    • FrancoL 05.07.2017 17:06
      Highlight Highlight @Domsh; Ja das könnte wohl sein.
  • flugsteig 05.07.2017 11:30
    Highlight Highlight Obwohl ich mit Sicherheit kein Befürworter von Putin bin, stösst es mir etwas auf dass er auf eine Stufe mit Trump gesetzt wird. Ich kenne keine frauenfeindliche Aussage von Putin, die mit "grab`em by the pussy" vergleichbar wäre.
  • EMkaEL 05.07.2017 11:22
    Highlight Highlight Ich werde entspannt weiteratmen..
  • SVARTGARD 05.07.2017 11:16
    Highlight Highlight Nicht das Europa noch erstickt.
  • Donald 05.07.2017 11:12
    Highlight Highlight Ich dachte Trump und Putin hatten schon viel Kontakt? :p
    • Sebastian Wendelspiess 05.07.2017 15:48
      Highlight Highlight Nee das ist CNN Fakenews, weiss man ja jetzt.
    • Sebastian Wendelspiess 07.07.2017 09:30
      Highlight Highlight Jep, kam sogar auf watson. Project veritas, Russia-Gate war komplett Fakenews, gab ein CNN-Mitarbeiter auf Video zu.
  • Quecksalber 05.07.2017 11:12
    Highlight Highlight Die Ueberschrift trifft hoffentlich nicht zu, wäre aber möglich. Dabei sind USA und Russland zusammengezählt immer noch kleiner als die EU Bevölkerung. Warum kuschen?
  • Asmodeus 05.07.2017 11:09
    Highlight Highlight "Ok. Donald, now get on your knees, close your eyes and slowly say CHINA"
  • Pasch 05.07.2017 11:03
    Highlight Highlight Ja noch schnell den Putin in den selben Topf knallen...
  • c-bra 05.07.2017 11:01
    Highlight Highlight Donalds World: Staffel 1. Episode 13:

    "Der böse kleine Mann aus dem grossen Land."
  • Isa Boletini 05.07.2017 10:52
    Highlight Highlight Das die Russen die US-Wahlen zu Gunsten Trump "gehackt und manipuliert" haben wird hier wieder als selbstverständlich hingenommen. Aber immer noch fehlen jegliche Beweise. Das ist meines Erachtens kein Journalismus, sondern nur Stimmungsmache.
    • roger.schmid 05.07.2017 11:11
      Highlight Highlight @Isa: was für Beweise sollen das sein? die IP-Adresse von Vladimir Putin mit seinen Fingerabdrücken darauf?
      solche Beweise gibt es bei solchen Cyberattacken noch nicht.
      Es gibt jedoch sehr viele Hinweise. Denkst du alle Geheimdienste (nicht nur die amerikanischen) behaupten einfach mal so zum Spass, das Russland hinter dem Angriff auf die westliche Demokratie steckt?
    • roger.schmid 05.07.2017 11:18
      Highlight Highlight ps: der Kreml will keine freie, demokratische Gesellschaft. Da diese Lebensart aber für die meisten Menschen attraktiver ist, beschloss er dieses Modell anzugreifen und auf sein Niveau herunter zu ziehen. Dieser Angriff ist derzeit im gang. Wehren wir uns dagegen!
    • Firefly 05.07.2017 11:38
      Highlight Highlight Schon erstaunlich dass der Kreml noch nie gehackt wurde, nicht wahr?
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